Blowing kisses to Knuti

Feb 6th, 2009 | By | Category: Dumba's zoo reports

27.01.2009

Even though weather was ugly and wet this morning, I decided to ride the bus towards Zoo Berlin, such that I arrived already some minutes before 09:00h at zoo’s Lions Gate. Knuti was ‘situated’ alongside his moat towards the sloth bears. He was gnawing on the inner skin of one of his balls and gave the impression to be very calm and content. He looked straight at me and didn’t give me at all the feeling to having violated his privacy. He continued gnawing, scratching and looking at me. I took the opportunity to blow him a lot of kisses of all his friends around the world! ;-) )

When one of the zoo employees – it was impossible for me to detect whether a gardener, a keeper or somebody else was concerned – came to Knutis enclosure in riding a bicycle, Knut had to watch a little closer and came down leisurely to his little pool. He was not really bothered but obviously didn’t know exactly which kind of opinion he should have about the situation. When the man departed, Knuti continued his very slow movements. Finally he climbed up to his sand throne. Another noise made necessary some actions, as e.g. sitting up etc. Then Knuti tried to find the perfect position to play or to sleep, which was not quite clear at that moment. It was funny to see how Knuti turned full 360° in changing his actual position until he decided to sleep.

Only one of the female brown bears was outside and was concerned with her own interests, she ignored totally any visitors. The other female bear – I never know who is Siddy and who is Petzi – was sleeping in one of the visible dens which looked as if she was hibernating. 

 Three of the wolves howled their special wolves’ song, whilst the fourth walked around in their enclosure and finally sit down ‘gravely’ on one of the rocks in the middle of the enclosure. To date I had always seen the wolves only howling all together!

Even though weather was wet and cold, two of the coatis were out. BTW: some time ago I was as lucky as to witness a very funny situation at their enclosure: a keeper was accompanied by somebody whom the coatis obviously didn’t know, and when the two persons entered their outside enclosure, they kind of fled from them to the trees, such that there were six coatis homogeneously distributed on two tree stem, all looking kind of ‚scared’ in the same direction. Poor coatis! but it was really fun for the visitors. 

 The three adult polar bear ladies cuddled as currently usual. Lars walked confidently a little in the Great Four’s enclosure, peered at some visitors who took pictures of him, which looked very cute: big Lars standing in his dry moat, looking up to the visitors focussing their cameras on him. 

 The donkeys were very peaceful today: she ate hay, he rested under the roofing and looked like the part of a Christmas crib. // Five German heaths rested on their little picturesque island.

The rhinos Kumi with daughter Zawadi were forced to be outside for a while, as a keeper was cleaning their ‘stable’, which they obviously didn’t like too much.

Although the sun appeared finally, I had to go.

……………………….

Obwohl das Wetter heute Morgen scheußlich und feucht war, entschied ich mich gleich heute Morgen kurz entschlossen, den ersten passenden Bus zum Zoo zu nehmen und war somit bereits kurz vor neun am Löwentor. Knuti lag längsseits zum Gehege der Lippenbären über seinem Graben und knabberte an der Innenhaut einer seiner Bälle. Er machte einen sehr friedlichen und zufriedenen Eindruck. Er sah mich direkt an und gab mir nicht das Gefühl, ihn gestört zu haben. Er nagte und kratzte weiter und sah mich dabei an. Ich nutzte die Gelegenheit und warf ihm ein paar Handküsse seiner Freunde aus der ganzen Welt ;-) ) zu!

Als ein Zooangestellter – es war mir nicht möglich zu erkennen, ob es sich um einen Gärtner, einen Pfleger oder sonst jemanden aus dem Zoo handelte – auf einem Fahrrad an Knutis Gehege kam, musste er doch einmal etwas genauer nachsehen, was da los war und kam gemächlich zu seinem kleinen Pool herunter. Er fühlte sich sichtlich nicht wirklich gestört, wusste aber wohl auch nicht, was er von dem Ganzen halten sollte. Als der Mann wieder ging, behielt Knuti seine sehr langsamen Bewegungen noch eine Weile bei. Schließlich stieg er zu seinem Sandthron hinauf. Nun machte wieder einmal ein Geräusch Reaktionen erforderlich, wie z.B. Männchen machen etc. Dann versuchte Knuti die beste Schlaf- oder Spielposition zu finden, was zunächst nicht klar war. Es war ziemlich lustig zu sehen, wie sich Knuti dabei so langsam um 360° drehte, bevor er sich fürs Schlafen entschied.

Bei den Braunbären war nur eines der Weibchen, das mit sich selbst beschäftigt war, außen. Sie interessierte sich überhaupt nicht für Besucher. Die andere –ich weiß nie, wer von ihnen Siddy und wer Petzi ist – schlief in einer der einsehbaren Höhlen wie im Winterschlaf. 

 Drei der Wölfe heulten ihr Wolfslied, während der vierte im Wolfsgehege herumtigerte und sich schließlich ‚gravitätisch’ auf einen der Felsen mitten im Gehege niederließ. Bis dato hatte ich die Wölfe immer nur alle zusammen heulen sehen! 

 Obwohl das Wetter feucht und kalt war, waren zwei Nasenbärchen draußen. Dabei fällt mir ein, dass ich vor einiger Zeit eine lustige Szene beobachten konnte: Einer der Pfleger wurde von jemandem begleitet, den die Nasenbärchen offenbar nicht kannten. Als die zwei auf deren Außengehege kamen, flüchteten alle Nasenbärchen auf die Bäume, und zwar so, dass sechs Nasenbärchen gleichmäßig auf zwei Baumstämme verteilt waren und alle irgendwie ängstlich in die gleiche Richtung sahen. Arme Nasenbärchen! – aber für die Besucher war es wirklich lustig anzusehen. 

 Die drei Eisbärinnen schmusten wie zurzeit üblich miteinander. Lars wanderte selbstbewusst ein bisschen im Gelände der Großen Vier herum. Er sah sich Besucher etwas genauer an, die Fotos von ihm machten, was sehr niedlich aussah: der große Lars steht in seinem abgelassenen Wassergraben und schaut zu Besuchern hoch, ‚die ihn ins Visier genommen’ nehmen!

Die Esel waren heute friedlich: sie fraß Heu, er lag unter einer Überdachung und sah aus wie in einer Weihnachtskrippe.  Die fünf Heidschnucken ruhten auf ihrer kleinen, malerischen Insel.  Die Nashörner Kumi und ihre Tochter Zawadi mussten heute eine Weile draußen bleiben, während ein Pfleger ihren Stall säuberte, was ihnen sichtlich gar nicht gefiel.

Obwohl schließlich doch die Sonne noch herauskam, musste ich gehen.

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