Photo session with Knuti

Feb 17th, 2009 | By | Category: Dumba's zoo reports
Monday, February 16th, 2009 – Montag, 16. Februar 2009

Surprise-surprise! – You won’t believe it – I did it again – I visited Knuti! To speak in rather corny words: he rejoiced my heart.

When approximately three or four people arrived at the same time early in the morning he was busy in his moat. As usual he gave us a quite content look – kind of welcoming. He was just gnawing concentrated on an odd oxtail which had a buckling in its midst. At times Knuti catapulted the two pieces around his neck which looked very “coquettish”;-)) All of a sudden “he seized his oxtail by the neck”, accelerated his swimming speed, jumped out of the water, across his little pool, up the rocks, and dashed around, such, you could hardly follow him with your eyes! He threw the oxtail in the air, caught it again, he threw it far away and ran after it, and he did it on and on. Sometimes the oxtail flew inadvertently into the moat – certainly, it was not necessarily Knuti’s intention to go into the water, but nothing could interrupt his play for a while. Knuti kept his entire enclosure “in motion”!

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Somebody noticed that Knuti must have been very active already prior to our arrival, as his snowed up enclosure had showed his traces all over. It kept snowing all day; therefore, Knuti took pleasure in everything you can do with it: rolling around, eating it, chasing snowballs (little cough! ;-) ), trying to get them out of the water in total and carrying them up the hill, which succeeded near to never as they fell apart immediately but sometimes he managed to put a ball into his mouth, and then he carried it around for some seconds as having made a big haul :-)

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Later, shortly before Knuti started his “sprint of hunger” (he had to wait quite long!), he gave voluntarily a more than perfect photo shooting session. Just look at this – Evangelista, Klum, Crawford, Bündchen, Moss etc. could get more than green with envy!:

 

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Wherever you are, wherever you read and write about your Knuti at the moment, have a nice day! Who ever has the possibility to come and see Knuti “in person” – just do it – I can only recommend it. It is a unique experience which cannot be replaced by seeing the most beautiful pictures or by reports of any kind. BTW It’s fantastic winter weather in Berlin: pretty cold, magically looking powder snow, blue skies, bright sunshine! 

 

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Überraschung! – Ihr werdet’s nicht glauben! – Ich hab’s wieder getan! – Ich war bei Knuti! :-)

Um es ein bisschen kitschig auszudrücken: er erfreute mein Herz!

Als ca. drei bis vier Leute am Morgen gleichzeitig ankamen, war Knuti in seinem Wassergraben beschäftigt. Er warf uns, wie zurzeit üblich, einen ziemlich zufriedenen Blick zu (Ihr erinnert Euch: „ah, da seid Ihr ja!“) – so eine Art Willkommensblick. Er knabberte gerade konzentriert an einem in der Mitte abgeknickten alten Ochsenschwanz herum. Immer einmal wieder haute er sich die zwei Teile dynamisch um die Ohren, was irgendwie neckisch aussah.

Plötzlich packte er seinen Ochsenschwanz „am Kragen“, beschleunigte seine Schwimmgeschwindigkeit, sprang aus dem Wasser, quer über seinen kleinen Pool, die Felsen hoch und dann so oben herum, dass man ihm teilweise fast nicht mehr mit den Augen folgen konnte, so schnell war er! Er warf seinen Ochsenschwanz in die Luft und fing ihn wieder, warf ihn weit weg und holte ihn zurück. Das Spielchen trieb er eine ganze Weile mit Begeisterung und in einem Affentempo. Manchmal flog der Ochsenschwanz unbeabsichtigt in den Wassergraben. Obwohl es bestimmt nicht Knuti erklärte Absicht war, ins Wasser zu springen, hielt ihn nichts zurück, er setzte sein Spiel ununterbrochen fort. Seine ganze Anlage war für eine ganze Weile eine einzige Bewegung!

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Irgendjemand hatte übrigens bemerkt, dass Knuti schon vor unserem Eintreffen sehr aktiv gewesen sein musste; denn sein zugeschneites Gehege war vollkommen durchgepflügt.

Es schneite immer weiter. Deshalb erfreute sich Knuti an allem, was man mit Schnee so treiben kann: darin herum kugeln, ihn essen, Schneebälle jagen (hüstel ;-) ), versuchen, sie ganz aus dem Wasser zu bekommen und sie den Hügel hinauf zu transportieren, was natürlich fast nie gelang, weil sie immer schon vorher total auseinander fielen. Manchmal gelang es ihm aber, einen Schneeball ins Maul zu nehmen und er trug sie dann wie eine große Jagdtrophäe für einige Sekunden herum :-)

Später, kurz bevor Knuti mit seinem Hungerlauf begann (er musste lange warten!), gab er freiwillig noch eine mehr als perfekte Foto-Session. Guckt Euch das bloß mal an! Hier könnten Evangelista, Klum, Crawford, Bündchen, Moss etc.. noch blass vor neid werden:

 

 

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Wo immer Ihr auch gerade sei, wo immer Ihr zur Zeit über unseren Knuti lest oder schreibt, ich wünsche Euch einen schönen Tag!

Wer auch immer die Möglichkeit hat, Knuti persönlich zu besuchen, sollte das unbedingt tun. Ich kann es nur empfehlen. Es ist eine einmalige Erfahrung, die auch nicht durch noch so schöne Fotos oder welche Berichte auch immer ersetzt werden kann. Übrigens, es ist im Moment ganz fantastisches Winterwetter in Berlin: klirrend kalt, zauberhafter Pulverschnee, blitzeblauer Himmel, schönster Sonnenschein!

Übrigens: die meist gesuchte Frau um die Fütterungszeit herum war gestern Helma. Sie wurde jedoch nicht gesichtet, deshalb einfach von hier aus einen schönen Gruß nach Zwickau von den gestrigen Anwesenden. Hoffentlich ist alles OK.

Die Fütterung der Vier Großen machte auch wieder große Freude. Irgendeine interessante Szene gibt es auch dort immer wieder zu beobachten. Diesmal nahm Lars kurzerhand einmal Nancy (!) am Genick – er biss ihr dort richtig ins Fell – und führte sie ein kurzes Stück herum. Sie wehrte sich nicht, sehr angenehm war es ihr aber sichtlich auch nicht. Entzückend war, wie ihr ihre zwei Freundinnen ihr zu Hilfe eilten. Sie griffen zwar Lars nicht direkt an, zeigten aber irgendwie ihren Unmut, und so ließ Lars Nancy auch relativ schnell wieder los. Katjuscha leckte ihr das Fell genau an der Stelle, wo Lars hinein gebissen hatte und alle drei gingen fortan so eng beieinander, dass kein Haar mehr zwischen die einzelnen Bärinnen passte. Ob das schon wieder beginnendes Paarungsverhalten von Lars war oder was ihn da anfocht, vermag ich nicht zu sagen.

Die zwei Rabenkakadus sind richtige Rabauken. Felix zwickte eine unserer Fototanten doch glatt blutig gestern! Meine endlosen Versuche, Krümel einmal wieder die Chance zu geben, sich vorn am Gitter kraulen zu lassen, schlagen immer noch fehl. Keine Chance! Felix drängt sich immer dazwischen bzw. verjagt Krümel, kaum dass er am Gitter gelandet ist. Kleiner Teufel, das! Aber ich gebe nicht auf!

Etwas schade finde ich es, dass ich uns Ernstl schon so ewig nicht mehr gesehen habe. Wahrscheinlich erkenne ich ihn gar nicht wieder. Auch meinen Adler in der ersten Volière nach der ersten Kreuzung auf Knuts Rennbahn, den ich normalerweise immer als ersten begrüße, wenn ich vom Löwentor her komme, habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ob das eine Adlerart ist, die Kälte nicht verträgt? Komisch; denn der Adler von einer Volière weiter ist auch jetzt immer draußen.

Dumba

Photos: Gisela

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2 comments
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  1. Hallo liebe Dumba
    das freut mich aber das du uns wieder einmal einen schönen Zoobericht lieferst.Ehrlich,ich beneide euch sehr darum das ihr soviel “Knut im Schnee” geniessen könnt.Das muß ein toller Spaß für den Bären (und seine Besucher ) sein.

    LG
    Bea

  2. Knuten Morgen Dumba½

    Danke fuer so lebendige Zooreport. Es ist sehr knutes Morgenstart. Auch die Fotos sind super.

    LG

    Teddybärenmutti