…und wie ich die Augen offen hielt!

Mar 18th, 2009 | By | Category: News and reports from Scandinavia

18.03.2009 – Photos von PetraW

Heute war für mich wieder mal Zoo-Tag. Ich kam kurz vor zehn Uhr im Zoo an. Zwar wusste ich, dass das Minirüsselchen noch nicht zu sehen ist, aber ich ging trotzdem mal gucken, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Sie starb dann aber doch, als ich die Kette vorm Elefantenhaus sah.

Dann ging ich weiter zum Flusspferdhaus, die drei Mini-Hippos zu besehen. Weil ich das Zwergflusspferd-Baby nicht sah, ging ich zu den Größeren. Eines der Flusspferd-Kinder kuschelte mit der Mama. Das andere war unter Wasser. Es tauchte nur ab und zu mal auf und ließ die Propelleröhrchen kreisen.

Als ich gerade das Flusspferdhaus wieder verlassen wollte, tauchte bei den Zwergflusspferden ein kleines Näschen aus dem Wasser auf. Dann kam ein schwarzes Köpfchen und schließlich tapste das ganze Speckröllchen ans Ufer. Ist der Kleine niedlich! Man könnte ihn glatt in die Tasche stecken und mitnehmen. Zwar kann er Paulchen nicht ersetzen, ist aber ein würdiger Nachfolger für seinen Bruder.

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Als ich zu Knut ging, kamen mir schon einige Besucher entgegen und sagten mir, dass Knut heute viel läuft. In der Tat, Knut lief immer hin und her, hin und her.

Dabei musste ich ihm nicht zu sehen. Ich ging also zu Familie Spitzmaulnashorn. Heute hatte ich Glück. Kito und Ine waren draußen. Sie hatten kurz zuvor ihr Futter bekommen. Ine aß Heu, während Kito mit vollen Backen Apfelstücke und Zwieback futterte. Ich sah ihnen eine Weile zu und ging dann zu den großen Eisbären.

Die Fütterung machte heute Herr Röbke, der heute den ersten Tag nach dem Urlaub wieder auf Arbeit ist. Er kann ja sehr gut und weit werfen und servierte den Eisbärendamen das Fleisch fast mundgerecht. So wurden auch die beiden Wasserscheuen, Nancy und Katjuscha, satt. Tosca hat ja mit Wasser eh nicht so das Problem. Als Herr Röbke dann die Brötchen ins Wasser warf, bequemte neben Lars auch einzig Tosca ins Wasser.

Heute habe es als Nachspeise weiße Mäuse. Tosca machte sich ein Mäusesandwich. Sie legte sich ein Brötchen auf die Tatze und eine weiße Maus obendrauf. Dann verspeiste sie das Ganze genüsslich. Darauf muss man erst mal kommen. Tosca ist wirklich schlau.

Nach der Fütterung der Eisbären ging ich zu den Malaien. Heute sah ich endlich wieder mal eine Malaienbärenfütterung durch Herrn Röbke. Es waren etliche Zuschauer da und alle bestätigten, dass das etwas Besonderes ist.

Die Malaien bekamen heute wieder viele leckere Sachen: Obst, Eier, Brötchen, Honig und Marmelade. Herr Röbke versteckte auch einige Äpfel und Brötchen in den Felsspalten an der Wand. Alles wurde großzügig mit Honig und Marmelade begossen.

Ernst war natürlich wieder als Erster draußen und begann mit der Schleckerei. Er weiß genau, was gut schmeckt. Maika scheint Eier sehr zu mögen. Ernst entdeckte auch die versteckten Leckereien in den Felsspalten und zog sie sich zu Gemüte.

Nach der Malaienbärenfütterung ging ich noch mal bei Knut vorbei. Der lief immer noch. Dann ging ich zum Raubtierhaus.

Im Zoo war es heute wunderschön. Das Wetter war kühl, aber sonnig. So waren heute auch viele Tiere draußen zu sehen. Auch Löwe Paule war heute draußen. Seine Damen waren allerdings drinnen, ebenso das junge Geschwisterpärchen.

Die Erdmännchen sah ich heute leider nicht, sie hatten sich gut versteckt.

Die Fütterung von BaoBao machte heute wieder Herr Liebschwager, worüber ich mich freute. BaoBao bekam heute eine Zuckerschnecke, eine Laugenbrezel, Möhren, Birnen und eine Stange Zuckerrohr. Alles wurde liebevoll vor dem „alten Herrn“ ausgebreitet. Vor BaoBaos Gehege drängelten sich die Besucher. Der Zoo war heute überhaupt wieder sehr gut besucht.

Nach der Fütterung von BaoBao ging ich in Richtung Schweinehaus. Die Bisons lagen draußen und sonnten sich. Bertram, der Bison-Bulle, ist ein wirklich großer, beeindruckender Kerl. Dem möchte ich nicht ohne Zaun und Gitter begegnen.

Heute waren wieder alle Schweinchen draußen. Die kleinen Pekaris sind inzwischen schon ganz muntere Kerlchen und halten gut mit den Großen mit. Sie sehen aus, als ob sie aus dem Gröbsten sind und gesund aufwachsen werden.

Knut war immer noch am Laufen.

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Als ich nach einer Kaffeepause wieder zurückkam, war Knut nun im Wasser. Er brachte seinen neuen weiß-roten Lederball ans Tageslicht und begann, mit den Besuchern Ball zu spielen. Zwar fing ich heute den Ball nicht, aber das machte nichts. Hauptsache, Knut lief nicht mehr pausenlos hin und her.

Zwischendrin trafen wir Herrn Henkel, der uns erzählte, dass jener merkwürdige Mann nach Berlin unterwegs sei, der Knut schon mal einen ungebetenen Besuch abgestattet hatte. Wir sollten die Augen offen halten. Und wie ich die Augen offen hielt! Aber weder ich noch einer der anderen Besucher sahen jemand, auf den die Beschreibung passte.

Um 14.00 Uhr ging ich dann zur Nasenbärenfütterung. Die machte heute wieder jener junge Praktikant, der schon einige Wochen im Bärenrevier arbeitet. Die Nasenbären kennen und mögen ihn inzwischen. Sie springen schon immer an ihm hoch, wenn er kommt.

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Die Fütterung von Knut machte heute Herr Röbke. Er verschaffte Knut wieder ordentlich Bewegung, warf das Futter hier- und dorthin. Knut ließ sich daraufhin ins Wasser krachen, dass es nur so spritzte. Die leckeren Dinge, wie Fleisch und Fisch, mussten sofort geholt und verspeist werden. Weniger interessante Dinge, so wie Äpfel, wurden zunächst mal ignoriert.

Heute bekam Knut wieder den mittwochs-üblichen Fisch spendiert. Er hat nämlich einen großzügigen Gönner, der immer mittwochs kommt und einen schönen Lachs mitbringt.
Herr Röbke reichte die Gabe an den Bären weiter, der aber damit nicht viel Federlesens machte.

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Nach der Fütterung von Knut wurde noch eine kleine Runde zu den Wölfen gedreht. Anschließend ging´s nochmals zu den Eisbären. Die drei Damen lagen wieder zusammen malerisch hingegossen auf dem Felsen. Lars war der Außenseiter.

Dann ging für mich wieder mal ein Zoo-Tag zu Ende.

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Liebe Grüsse, Yeo

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2 comments
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  1. When YEO enters in the zoo I always feel me also entering… I adored the walk thank you Yeo! The pictures show that Knut is still more beautiful. Happily the lunatic didn’t appear for there, but I am right that Knutians would never leave he to arrive close to any one of the residents of the zoo. The Wild Herd have so much force!

  2. Thank you, Yeo, for another wonderful zoo report. I’m glad the Wild Herd is keeping an eye on ‘strange’ visitors. I’m sometimes so worried about the security around our dear Knuti.