Knut und Gianna mit Schneetreiben
Jan 18th, 2010 | By mervi | Category: Gudrun's zoo reports18.1.2010
16. 1 – Vor 14 Tagen war ich das letzte Mal im Zoo und heute musste endlich wieder ein Zoobesuch sein. Als ich gegen 9.45 Uhr kam waren beide Bären am ruhen, hatten sich davor schon ausgetobt und gönnten sich jetzt etwas Ruhe. Da die großen Eisbären wieder aus ihren Höhlen draußen sind, ging es zur Fütterung.

Danach ging es zurück zu Knut und Gianna, die inzwischen wieder wach waren. Erst wurde gekuschelt, gespielt und gerauft, bis Gianna keine Lust mehr hatte. Sie zog es vor Richtung Wassergraben zu gehen oder mehr rutschen und dann kamen ihre 5 Minuten. Ab ins Wasser Aussidog geborgen, danach den Tannenbaum und wieder rein ins Wasser gesprungen. Mit dem Schlauch und Holzscheibe gespielt, dann raus zu Knut ihn über die Anlage gejagt.
Wollte eigentlich gegen 12.00 Uhr wieder gehen, weil das Wetter zwar nicht kalt, aber sehr feucht und windig war. Wurden von Frau Thöne zweite Hand von Dr. Bla Bla angesprochen, das um 12.00 Uhr ein Schamane aus Grönland mit Kindern der Junior Zoo-Universität am Eisbärgehege sein wird. Aus eigenen Erfahrungen möchte er auf den zurück gehenden Lebensraum der Eisbären berichten, die Kinder wurden dazu aufgefordert Fragen zu stellen, die von einer Übersetzerin übersetzt wurden.
Der Schamane Angaangaq als traditioneller Heiler, Geschichtenerzähler und Träger einer Quilaut (Windtrommel) spielte vor Knut und Gianna etwas vor. Nicht mit den Händen wurde getrommelt sondern lauter Gesang in die Windtrommel, Gianna interessierte es gar nicht und Knut von Ängstlichkeit geplagt, machte so seine bekannte Tapirschnute. Vorher war man bei den Robben, die vom Gesang beeindruckt waren, das konnte man bei Knut nicht feststellen. Es war zu schön seine altbekannte Schnute zu sehen, immer wenn ihm was nicht passt oder gefällt. Da ich in unmittelbarer vom Schamanen stand und er meinte mich umfassen zu müssen, kann ich nur auf Wunderheilung der Gesundheit hoffen hi hi.

Von der Junior Zoo-Universität ist am 17.01.2010 von 12.00 bis 14.00 Uhr auf der Grünen Woche in der Blumenhalle auf der Zentralbühne eine Talkrunde „Eisblumen weinen nicht – Auswirkungen der Klimakatastrophe am Beispiel der Arktis” mit dem Polarforscher Prof. Hauke Trinks, dem grönländischen Schamanen Angaangaq und Dr. Harro Strehlow von der Junior Zoo-Universität Berlin. Um 13.00 Uhr zog es mich dann nach Hause in die warme Stube.

Katjuscha




17.1 – Entweder wird eine längere Pause vom Zoobesuch eingelegt oder man geht zwei Tage hintereinander in den Zoo. Als ich gegen 9.45 Uhr eintraf war bei den Bären Ruhe angesagt, schließlich war heute ja Sonntag. Die Fütterung der großen Eisbären hat man irgendwie verpasst, also ging es erst einmal zum aufwärmen ins Restaurant, nachdem es anfing wieder einmal zu schneien.

Bei dem Schneetreiben konnte man mal wieder im Raubtierhaus einen Besuch einlegen. Bao Bao war heute drin und hatte gerade sein Futter bekommen und war mit futtern beschäftigt. Danach war bei Knut und Gianna immer noch Ruhe und es ging ins warme Nilpferdhaus und zu den Tapiren. Das Schneetreiben wurde immer schlimmer, also war auch ein Besuch im Vogelhaus angebracht. Da konnte man sich immer wieder aufwärmen, war zwar nicht so kalt, aber die Feuchtigkeit war unangenehm. Man hatte sich ausgiebig aufgewärmt und es ging zurück zu Knut und Gianna.

Gianna spurtete wenn das Gitter der Höhlentür zu hören ist, wie üblich um 13.30 Uhr in die Höhle zum fressen. Knut versuchte dann immer ohne rutschen von oben in den kleinen Pool zu kommen, um dann wieder nach oben zu gehen. Hat die Glätte gut mit seinem Ab- oder Aufstieg gemeistert. Blieb dann noch bis zur Fütterung und dann ab nach Hause. Aufgrund der Wetterverhältnisse ist im Moment keine Lieferung für die Bären möglich, da mein Auto total im Schnee in einer kleinen Nebenstraße steht. Es tut mir schon für die Bären leid, aber was nicht geht muss halt verschoben werden.


































Dear Gudrun,
Even if it’s a bit difficult to move in the snow I’m sure you’ve enjoyed seeing our bears in their winter element. Thank you for your report and the beautiful photos.
Hugs from Mervi
Dear Gudrun I wish I could have seen that embrassement by the Sjaman. HIHIHIHI. In any case, I know why Knuti was making a tapirlip. He was simply jealous.
Dear Gudrun,
Thank you very much for the great report and photos done under such trying conditions! It isn’t easy getting such beautiful photos in a blizzard!! I guess Knut prefers a guitar (with Daddy singing Elvis songs) rather than the wind harp…
That elk (?) has beautiful antlers in their velvet.
Hugs from Sarsam