Rückblick 137 Tage im Leben von Knut und Gianna
Feb 7th, 2010 | By mervi | Category: Gudrun's zoo reports7.2.2010
Heute mal kein Zoobesuch, sondern ein kleiner Rückblick der letzten 137 Tage über das Zusammenraufen von Knut und Gianna mit all seinen Höhen und Tiefen.
Am 23.09.09 wurde Gianna der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach 14 Tagen eingesperrt in der Höhle war Gianna recht unruhig, lief hin und her oder sprang vom rechten Felsen hinein ins Wasser. Die ersten Tage war Gianna allein auf der Anlage und Knut war in der Höhle eingesperrt, was sicher nicht im Sinne von Knut war.
Ab 30.09.09 waren Knut und Gianna zusammen auf der Anlage und gleich gab es von Gianna eine Backpfeife, Knut suchte ängstlich das Weite Knut fühlte sich nur entspannt auf seinem Sandhaufen, wenn Gianna im Wasser ihre Runden drehte. Aufpassen war seine Devise und wenn Gianna im Wasser war, bestaunte Knut die Ausdauer von Gianna im Wasser. Alle Tierpfleger vom Bärenhof machten ein tollen Job und beobachteten das vom oberen Felsen aus und ein Lächeln blieb nicht verborgen, wenn Knut seinen Scheinangriff (sprang wie ein Hase) startete. Es hieß nun für Beide eisbärisch voneinander lernen.
Gianna wurde ruhiger und Knut zwar immer noch ängstlich, wenn Gianna in seine Nähe kam. Zur Fütterung wurde Gianna eingesperrt und bekam dort ihr Futter und Knut wurde auf der Anlage gefüttert. Gianna schnappte sich danach immer das liegengebliebende Futter von Knut, was bei den Besuchern mit unzähligen Beschwerdebriefen Gianna muss weg der Zooleitung mitgeteilt wurde. Seit Ende November kamen sich Beide doch immer näher und es wurde zusammen gespielt, gerauft oder gekuschelt. Die gleichen Besucher sind plötzlich dafür, Gianna darf nicht weg von Knut. Es war doch eigentlich klar das man den Bären die nötige Zeit der Eingewöhnung geben muss und wie man sieht hat alles vorzüglich geklappt.
Es hätte nicht besser laufen können und das verdanken wir den Erfahrungen und den Umgang mit Tieren von den Tierpflegern, die es sicher besser beurteilen können, als laienhafte Besucher. Im Nachhinein eine schöne Zeit, wie sich Knut und Gianna immer näher kamen und heute gut zusammen passen. Der Gedanke daran das Gianna wieder zurück nach München muss findet bei mir auch keine Begeisterung, aber diese Entscheidung ist allein Sache des Münchner und Berliner Zoos. Die Hoffnung das Knut und Gianna zusammenbleiben könnten, wäre sicherlich schön zumal wie bei den Menschen auch bei den Tieren gutes Verstehen untereinander ausschlaggebend ist.

darf mich vorstellen ich bin Gianna aus München

ich glaube das ich für Knut zu viel Temperament habe

Knut geht mir immer aus dem Weg

Gianna treibt Knut in die äußerste Ecke

Knut verteidigt den Kürbis vor Gianna

komm her Kleene

verrückt Gianna will springen

wir verstehen uns wie zwei linke Latschen

und der schöne Winter dazu ist doch Klasse
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Dear Gudrun,
What a great idea to look back and remember the first days of Knut’s and Gianna’s meeting. I must confess I don’t like the idea that the two bears will be separated. They seem to get along so fine! Maybe we just have to believe in a miracle – once again!!
Hugs from Mervi
liebe gudrun,
das hast du wieder einmal prima gemacht, und ich habe mich sehr an deinem bericht und den bildern erfreut.
ich hoffe auch sehr: die beiden bleiben zusammen.
einmal mal tierwille und nicht menschenwille.
dir, liebe gudrun, ganz herzlichen dank von anne
Liebe Gudrun,
ein ganz herzliches Dankeschön für Deine bebilderte Dokumentation über Giovanna in Berlin und ihr Zusammenleben mit Knut. Dass die Beiden jetzt so gut miteinander harmonieren ist wunderbär. Bei allen Wünschen, die wir Bärenfreunde haben, muss aber auch bedacht werden, dass Giovanna in München sowohl von ihren Pflegern als auch von ihren Münchener Freunden in Hellabrunn schmerzlich vermisst wird.
Wenn man Knuti und Giovanna zusammen sieht, wäre es jammerschade, wenn sie ab Sommer nicht mit Knuti zusammenbleiben könnte. Ein gemeinsamer Umzug nach München in eine große, wunderschöne und moderne Eisbärenanlage wäre bestimmt auch eine Alternative für eine gemeinsame Zukunft (siehe ebenso Flocke und Raspi: Flocke geht mit Raspi an seinen Bestimmungsort, nach Antibes). Und wir dürfen auch Yogi nicht vergessen, auf den -ebenso wie auf Giovanna- ein traumhaftes Gehege dann in München wartet.
Wie Du ganz richtig schreibst, liegt eine solche Entscheidung (leider) nicht bei uns, sondern bei den Zooleitungen, und die werden sicherlich die richtige Entscheidung im Sinne der Tiere treffen. Warten wir es ab, bis zum Sommer ist noch Zeit.
Wir grüßen Dich aus München, caren&bernd
Dear Gudrun,
Thank you for your report, putting the relationship between Knut and Gianna into historical perspective. Yes, it will be the zoos’ decision and we can only wait and see. I was shocked when Lars was moved to Wuppertal but that turned out to be a good decision for Lars–he and Jerka both seem to be very happy. We can only hope the “right” decision is made for Knut.
Hugs from Sarsam
Dear Gudrun is very good to remind this path, mainly because it shows as efficient they are the keepers and Giana taught Knut that he is a polar bear, even if they are separate in the future this coexistence it went essential for Knut. Thank you for the beautiful pictures.