Jamaika, Part V

Aug 26th, 2010 | By | Category: Ludmila's Column

Saturday, August 14, 2010

This was our free day. So, we went spear fishing for lionfish in the Bluefields Bay with a local fisherman. The water was very choppy and turbid which made it hard to spot the lionfish from the surface. Yet, we caught 10 lionfish in about three hours. They were rather small in size as we were close to shore. Still, being able to catch quite a few lionfish pointed to the destructive capabilities radiating from lionfish. Interestingly, the local fisherman was afraid of the lionfish. He would not touch them. This showed us the prevailing attitude of the locals.

We were told that one of the locals was stung by a single spine of a lionfish and his entire arm went numb. He had to go to the hospital. In Jamaica this is quite an ordeal as hospitals are overcrowded. Usually, arriving at the hospital in the morning means treatment will be administered in the evening. Hence, the story of that one fisherman is stuck in the mind of the other fishermen and leads to them being overly afraid of lion fish. In order to successfully establish humans as predators the BPCA will need to educate the local fishermen to accurately assess the dangers of lionfish.

Samstag, der 14.August 2010

Das war unser freier Tag. Also sind wir mit einem einheimischen Fischer auf die Jagd nach Feuerfischen in der Bluefields-Bay aufgebrochen. Das Wasser war sehr aufgewühlt und trübe,was es schwierig machte die Feuerfische von der Oberfläche aus auszumachen. Trotzdem fingen wir 10 Feuerfische in ungefähr 3 Stunden. Sie waren ziemlich klein, da wir uns nicht weit vom Ufer entfernt aufhielten. Dass wir etliche Feuerfische fangen konnten zeigt aber das zerstörerische Potenzial, das von den Feuerfischen ausgeht, auf. Interessanterweise hatte der einheimische Fischer Angst vor Feuerfischen. Er wollte sie nicht berühren. Das zeigte uns die übliche Einstellung der Einheimischen.

Uns wurde erzählt, dass ein Einheimischer von einem einzigen Stachel eines Feuerfisches gestochen und sein ganzer Arm taub wurde. Er musste sich ins Krankenhaus begeben. In Jamaika ist das eine ziemliche Qual weil die Krankenhäuser überfüllt sind. Üblicherweise wird man nach einer Ankunft im Hospital am Morgen erst abends behandelt. Demzufolge hat sich die Story dieses einen Fischers in das Gedächtnis der anderen Fischer eingeprägt und dazu geführt, dass sie übermäßig viel Angst vor Feuerfischen haben. Damit der Mensch erfolgreich als Feind der Feuerfische agieren kann wird das BPCA den einheimischen Fischern beibringen müssen, die von den Feuerfischen ausgehenden Gefahren realistisch einschätzen zu können.


Share |

5 comments
Leave a comment »

  1. Liebe Katharina,
    das ist wieder ein sehr spannender und interessanter Bericht. Die ersten beiden Stimmungsfotos sind einfach ganz große Klasse.
    Vielen Dank für diese schönen Beiträge.
    LG an Dich und Ludmila,
    caren

  2. Dear Katharina,

    Thank you so much for another report from Jamaica. Your photos are so beautiful!!

    Hugs from Mervi

  3. Dear Katharina, your pics of nature and landscape are telling more than thousand words. And they are so great. But, frankly, even if somebody would offer me a million EURO, I would never dar to jump in the sea like you all did on the photo. BBBRRRR, way to high for me.

  4. Liebe Katharina

    Danke für den 5.Teil deiner Serie über Jamaica, die Stimmungsbilder haben mir auch besonders gefallen.
    Nun bist Du ja schon wieder “back in the States” zum büffeln – viel Erfolg weiter!

    Herzliche Grüsse
    Crissi

  5. Liebe Katharina, liebe Ludmila,

    ich habe die 5-teilige Reportage mit großem Interesse gelesen und mir diese einmalig schönen Aufnahmen angesehen.
    Auf Jamaica ist viel zu tun um dieses Paradies im Einklang zu halten.
    Hier ist jede Menge Aufklärungsarbeit von nöten. Es ist immer schade das große Projekte immer mit großen finanziellen Mitteln einhergehen. Ich würde mir wünschen es gelingt alles in Einklang zu bringen. Es wäre schade um ein kleines Paradies.

    DANKE für diese spannende Reportage!

    LG babs