Nashorn Makibo im Zoo Magdeburg u.v.m

Oct 24th, 2017 | By | Category: Featured articles

24.10.2017 von Monika aus Berlin

Mein nächster Weg führte mich zu den Nashörnern. Und “unser kleiner” Makibo ist immer noch da. Als ich ihn so liegen sah, kam er mir wieder sehr klein vor. Dabei wird er im März 2018 drei Jahre alt.

Da ist es, unser Hörnchen

Von Mama Maleika ist Makibo aber inzwischen getrennt. Maleika war auf der Außenanlage.

Ich dachte erst, eine schwarze Katze läuft auf der Anlage. Nein, es ist ein Mohrenmaki, die jetzt mit auf der Anlage leben. Sieht schon witzig aus, das große Nashorn und der kleine Affe.

Das letzte Mal als ich in Magdeburg war, lebten noch die Angola Guereza mit bei den Nashörnern. Diese haben jetzt aber ein eigenes Domizil.

Am letzten Wochenende gab es die Veranstaltung “Africambo” im Zoo. Da fanden einige Aktionen statt, die es nicht immer gibt. Zusätzliche Führungen und Schaufütterungen. Das wußte ich vorher nicht.

Dann sah ich dieses Schild bei den Nashörnern:

Na klar, bin ich zur genannten Uhrzeit hingegangen. Man konnte die Stallungen und die einzelnen Boxen besichtigen, und auch reingehen.

Und hier bin ich reingegangen. Das ist die Geburtsbox von Maleika und Makibo. Diese Box haben wir nächtelang auf dem Monitor im TV gesehen, um die Geburt des Kleinen zu verfolgen. Seid froh, dass ein kein Geruchs-Fernsehen gibt. 🙂

Das ist der Weg in Richtung Innen- und auch Außengehege

Kleine Ecke für die Tierpfleger.

Das Schild ist mir sofort aufgefallen. Fand ich klasse. 🙂

Übrigens, Makibo wird dieses Jahr auf keinen Fall den Zoo verlassen. Es ist scheinbar nicht so einfach, einen geeigneten Zoo für ihn zu finden.

Große Ameisenbären

Chinesich Schopfhirsch

Auch in Magdeburg gibt es Nachwuchs bei den Baumstachlern. Hier das im April 2017 geborene Jungtier mit Mama.

Papa

Man kann den Stachlern ganz nahe sein. Man könnte sie mühelos anfassen, wenn sie nicht so pieksen würden.

Tapir

Uhu

Wenn einem der Rotmilan mit seinem stechenden Blick so ansieht, denkt man, bleib bloß sitzen. Denn es gibt keine Scheibe oder Gitter zwischen Mensch und Tier.

Auf dem Weg zu den Schimpansen kam mir der Tierpfleger mit einem “Hagedasch”, so heißt der Vogel, entgegen. Der Vogel wohnt eigentlich im neuen Elefantenhaus. Von dort ist er aber ein Tag zuvor ausgebüxt. Samstag konnten sie ihn dann endlich einfangen. Man sieht dem Pfleger an, dass er glücklich ist, dass er den Vogel wieder hat.

Axishirsch

Bei meinem letzten Besuch war die Sittich-Voliere wegen der Vogelpest geschlossen. Nun kann man wieder hinein.

Parma-Kängurus wohnen auch in der Voliere.

Man muss immer aufpassen, dass man nicht auf einen Wellensittich tritt, denn sie wuseln auch auf dem Boden entlang.

Bei diesem Anblick fragte ich mich, ob er Durst hat?

Ich drehte den Wasserhahn ganz wenig auf. Der Kleine hatte keinen Durst. Er wollte duschen. Er genoß es.

Die beiden Spitzschopftauben planen wohl schon den Nachwuchs.

Das störte dem Welli überhaupt nicht. Er zupfte den beden kleine Zweiglein unter den Popos weg. Genervt haute die männliche Taube ab.

Frau Taube ließ sich weiter ärgern. Von links wird weiter Zweiglein gezupt, und von rechts zwickt ein Welli die Taube in die Seite. Ja, ein Leben in der WG ist nicht immer einfach.

Am Nachmittag sonnten sich die Erdmännchen

Zum Abschluß des Berichts folgt diesmal leider kein Spatz. Denn ich habe keine Spatzen gesehen. Dafür gibt es die beiden schmusenden Wellensittiche.

Natürlich habe ich mir auch die neue Elefantenanlage angesehen. Ich muss sagen, sie ist echt super. Da es heute aber heute sehr viele Fotos sind, werde ich diese noch in einem gesonderten Bericht zeigen. Das lohnt sich wirklich.

Die alte Elefantenanage wurde auch umgebaut. Da ist etwas ganz Neues entstanden. Bilder davon auch im “Elefanten-Bericht”.

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8 comments
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  1. Hallo Monika

    Danke für den interessanten Report aus Magdeburg.
    Das Hörnchen ist immer noch niedlich. Die WG mit
    den Affen ist ungewöhnlich. Die Baumstachler sind
    besonders niedlich. Schön, dass man in die Voliere
    der Wellensittiche hineingehen kann. 🙂

    Liebe Grüße
    Chris 🙂

  2. Ein ganz besoderer Beitrag ist das: sehr abwechslungsreich, sehr überraschend vieles, aber bunt und informativ wie immer.

    Die Zweieraufnahmen fallen diesmal besonders ins Auge. Aber ob alleine, zu zweit oder zu mehreren, das sind alles wunderschöne Tiere und so lebendig und aufmerksam gezeigt. Manche sind ganz mit sich (und ihrem Fressen beschäftigt) und manche gucken Dich auch direkt und neugierig an.

    Vielen Dank für alles und im Besonderen für den genaueren und Insider-Blick auf die Nashörner.

    Ist MAKIBO denn in irgendeiner Weise ‘zurückgeblieben’?
    Ich hoffe, es wird sich bald ein geeigneter Zoo für ihn finden und er wird ein Zoo-glückliches Leben führen können!

  3. Dear Monika,

    Although Makibo has grown a lot and is already almost three years old he will always be our little Makibo. 🙂 I love his cute ears!!

    The photo of the big rhino and the small ape is hilarious! What a difference in size!

    You were lucky to see even the ‘back stage’ of the rhinos’ enclosure. The sign made me laugh, too! 🙂

    What great photos of the ant eaters! The Chinese ‘Schopfhirch’ is a beautiful animal which we seldom see. – Wow! You could really get close to the ‘Baumstachlers’. They are such cuties and the little giraffe is a cutie pie as well. The ‘bambis’ are adorable!

    How kind of you to offer a shower to the little bird! 🙂 You witnessed some funny scenes in the birds’ area.

    Thank you so much for the delightul and colourful report!

    Hugs from Mervi

  4. Liebe Monika,
    ich nehme an das kleine Hörnchen Makibo bald in einen anderen Zoo umzieht.
    Ich finde die Ameisenbären aus der Nähe beeindruckend. Wir haben sie nur schlafend gesehen.
    Die Baumstachler im Zoo Magdeburg sieht man ganz nah. Das Kind ist süß.
    Der Schimpanse auf dem Baum sieht keck aus 🙂
    Die Axishirsche sind sehr schön.
    Hugs
    Ludmila

  5. Liebe Monika!
    Bei Deinen Bildern aus dem Magdeburger Zoo geht einem das Herz auf.

    Schon der im Vergleich immer noch kleine Nashornbulle Makibo ist einfach nur zum Liebhaben, diese Augen, dieser Blick, diese Öhrchen…
    Ich liebe Nashörner und schmelze dahin. Ich wünsche ihm eine schöne Zukunft und ein gutes, langes Leben – genauso wie seinen Artgenossen, ob in den Zoos oder in der Wildnis.
    Makibo guckt allerdings so traurig, dass ich gleich an das herzzerreißende Foto denken muss, das dieses Jahr zum Wildlife Foto des Jahres 2017 gewählt wurde und dessen Fotograf den ” „Wildlife Photographer of the Year Award“ erhielt…

    Auch Deine anderen Bilder sind super. Besonders gut gefallen mir: die skurrilen Ameisenbären, die drolligen Schopfhirsche, die Baumstachler, die zwar kuschelig aussehen, aber wohl ziemlich pieksen, wenn man sie anfasst, die tollen Porträts des westsibirischen Uhus, den ich erst für eine Schnee-Eule hielt und des Rotmilans, das Giraffenkind, das glückliche Gesicht des Pflegers, der seinen Hagedasch wieder einfangen konnte, der coole Schimpanse, der den Säulenheiligen spielt und natürlich die putzigen und frechen Wellensittiche. Klasse, dass Du einem der Vögel beim Duschen behilflich sein konntest. 🙂

    Die sich sonnenden Erdmännchen und die schmusenden Wellensittiche zum Schluss sind würdige Vertreter Deiner gewohnten Spatzen.
    Danke fürs Zeigen!

    Liebe Grüße
    Anke

  6. Liebe Monika
    Du hast uns wirklich schoene Bilder aus Magdeburg mitgebracht. Nashornbulle Makibo ist sehr putzig.
    Die Wellensittiche sind sehr beliebt in England als Haustier. Die Budgies sind lieb.

  7. Vielen Dank liebe Monika.
    Viele Gruesse an Makibo und die anderen Tiere im Magdeburger Zoo.

  8. Liebe Monika,
    die Anlagen der Nashörner ist sehr groß und die Vergesellschaftung mit Lemuren außergewöhnlich.
    Im Sommer waren 2 Jungtiere bei den Baumstachler aber vielleicht hat sich das andere versteckt.
    Ganz besonders finde ich die barrierefreien Greifvogelanlagen und dir sind ganz tolle Aufnahmen gelungen.
    Statt deiner Spatzen zeigst du uns Wellensittiche, die sind auch ganz niedlich und pfiffig sind sie allemal.
    Herzlichen Dank für deinen schönen und interessanten Rundgang und ich bin schon gespannt auf
    die Elefantenanlage.
    Liebe Grüße Moni K

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