Sylvia und Pavel können nun im Gras liegen und den weichen Boden spüren

Dec 18th, 2017 | By | Category: Bärenwald Müritz

18.12.2017 von Gisela H

Am Samstag (2. Dezember) durften die Bären dann das erste Mal ihre Schleuse. Sie suchten sofort den Kontakt zueinander. Man konnte gut erkennen, wie sehr sich die Bärengeschwister brauchen.

Die Beiden bezogen gemeinsam eine Schleuse, die natürlich ab sofort offen stand. Jetzt können die Bären selbst entscheiden, ob sie sich zeigen oder lieber in der Schleuse im duftenden Stroh kuscheln.

Am Samstag hatte ich leider keine Zeit und konnte deshalb nicht nicht dabei sein. Aber am Sonntag war ich wieder bei den Bären.

Das hier ist Pavel, Seinen Namen hat er von den Tierpflegern bekommen. Er heißt genau wie der Mann, der sich in Serbien mit ganzer Kraft und großer Hartnäckigkeit für die beiden Bären eingesetzt hat.

Dem Bären entging nichts und ich finde, man kann das Misstrauen in seinen Augen deutlich erkennen. Er weiß ja noch nicht, dass er in einem kleinen Bärenparadies angekommen ist. Aber er wird es bald bemerken.

Der Bärenmann lag eine ganze Weile allein vorn in der Schleuse. Dann tauchte hinter ihm die Bärin auf. Es sahr wirklich nett aus, wie die Beiden in der Schleuse standen und überlegten, ob sie herausgehen möchten.

Leider gab es inzwischen Schneeregen und richtig hell war es den ganzen Tag auch nicht geworden. Das merkst man den Fotos an. Aber in dem Fall ist es mir egal. Leider war jedes Bild unscharf, sobald sich die Bären auch nur ein bisschen bewegten. Aber ein paar Fotos gehen so einigermaßen.

Hier stehen diebeiden und begucken sich ihr neues Zuhause.

Ich finde, die Bärin schaut schon fast unternehmungslustig in die Welt.

Hier schauen Beide nach rechts oben, wo zwei Pfleger am Zaun standen und sich unterhielten.

Da “nur gucken” auf die Dauer doof ist, entschieden die Bären, doch nach draußen zu kommen.
Schließlich lagen über all im Gehege die köstlichsten Leckereien herum.

Das folgende Bild habe ich hochgeladen, weil man die kaputte Pfote der Bärin erkennen kann. Ich bin schon gespannt, was die Untersuchung des Tierarztes ergeben wird, die ja geplant ist.

Möhren scheinen bei den beiden Bären sehr beliebt zu sein.

Auch Pavel gehört zu den Bären, die sich ab und an das Futter auf die Pfote legen.

Birnen scheinen ebenfalls lecker zu sein.

Die beiden Bären müssen vernünftig gefüttert worden sein. Sie sind in guter körperlicher Verfassung.

Sylvia. Erst jetzt, im Alter von 14 Jahren kann sie im Gras liegen und den weichen Boden spüren. Sie tut etwas, das ihr bisher nie möglich war – sie futtert Gras und zwar mit größtem Vergnügen.

Pavel ist ein hübscher Kerl

Was ganz deutlich zu spüren war ist, dass die Geschwister unglaublich aneinander hängen. Besonders der Bärenmann suchte den Kontakt zu seiner Schwester. Die folgenden Bilder sehen fast so aus, wie Familienfotos. Er steht galant hinter ihr.

Ich bin nächsten Samstag wieder im Bärenwald. Natürlich scheint die Sonne an diesem Tag auch wieder nicht. Aber irgendwann gelingt es und ich werde bei Sonnenschein schöne Fotos von den beiden Bären machen.

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9 comments
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  1. Liebe Gisela
    Es ist grossartig zu sehen wie Pavel und Sylvie in Mueritz so wohl auf sind.
    Danke fuer deinen Berichte aus diesem Paradis fuer Baeren.

  2. Liebe Gisela,

    die Bären sind immerhin in guter körperlicher Verfassung und werden ihr Misstrauen hoffentlich bald
    ablegen. Was es mit der Pfote auf sich hat, werden wir irgendwann auch erfahren.
    Jetzt sind sie erst einmal in Sicherheit und zusammen, das scheint ganz wichtig zu sein.

    Vielen Dank für deinen Bericht und auf weitere freue ich mich sehr.
    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

  3. Von Herzen alles Liebe und Gute für beide Bärchen in Sicherheit!

    LG Brigitte.

  4. Liebe Gisela!

    Es ist immer wamr zu lesen, dass die Bären gut geht. Beide Bären sehen sehr nett aus.
    Ich bin sicher, dass sie auch sehr vernueftige sind. So etwas sehe ich inihren Augen.

    LG

    TBM

  5. Liebe Gisela!
    Von solchen Geschichten kann man gerade in der jetzigen Zeit gar nicht genug bekommen.

    Es ist so schön, dass die Bärengeschwister nach einer langen Leidenszeit gerettet werden konnten und jetzt im Bärenwald leben dürfen.
    Der Anfang ihres neuen Lebens sieht schon mal vielversprechend aus und ich bin zuversichtlich, dass sie sich schnell eingewöhnen und ihr neues Leben genießen werden .

    Hoffentlich kann der Tierarzt bei Sylvias verletzter Tatze eine Besserung herbeiführen.

    Deine weichgezeichneten – 🙂 Bilder sind wunderbar und gehen mir ganz schön unter die Haut.
    Danke fürs Zeigen!

    Liebe Grüße
    Anke

  6. Dear Gisela, I am wishing them both a wonderful “new” life. OK, they will need some time but I am confident that very soon, they will know and realize in what kind of paradise they are living now.

  7. Dear Gisela,

    I can imagine both Sylvia and Pavel have difficulties in believing they are now living in a bear paradise. After all the miserable years they can now walk on the grass and breath in fresh air.

    The bears must have had mixed feelings during the first days in Bärenwald. On the other hand they’re a little anxious, on the other hand they’re very curious. I’m sure they will soon realize that this wonderful place is their permanent home now.

    Pavel has very nice ‘table manners’. It’s great to see how he keeps his food on his paw. Sylvia doesn’t let her ‘handicap’ bother her too much.

    I’m so happy for these beautiful bears. Thank you for presenting them to us!

    Hugs from Mervi

  8. Liebe Gisela,
    freue mich für die beiden Bären und hoffe dass auch Sylvias Tatze wieder gesund wird.
    Danke Dir ist für mich immer etwas besonderes diese Bären sehen zu können.
    Liebe Grüße Moni K

  9. Liebe Gisela!

    Ob Sonne oder nicht, die Bilder Deiner geliebten Bären sind immer wunderbar!
    Es ist so schön zu sehen, dass es den beiden gut geht und dass sie sich gut eingewoehnen.

    Ich bin so rtoh, dass es solche Paradiese gibt, wo wenigstens an einigen Bärchen wieder gut gemacht werden kann, was die Menschen den Tieren antun.

    Liebe Grüße, Erika

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