Besuch im Rostocker Zoo nach dem großen Schneebruch

Apr 29th, 2018 | By | Category: Featured articles

29.4.2018 von Gisela H

Pünktlich zum Ostersonntag wurde der Norden von einer riesigen Schneefront überrascht. Unmengen nasser und extrem schwerer Schnee fielen vom Himmel.

Es sah wunderschön aus. Aber viele Bäume konnten der Schneelast nicht standhalten. Nicht nur in den Wäldern udn an den Straßen lagen Bäume und riesige Äste. Auch der Vogelpark Marlow und die Zoos in Güstrow und Rostock waren betroffen.

Eine Woche nach dem Schneechaos war ich im Rostocker Zoo. In erster Linie wollte ich die Baustelle Polarium anschauen und dann natürlicha auch ein paar Tiere besuchen.

Im Rostock ist eine Tradition, dass die Kinder Osterdekoration basteln und den Zoo damit schmücken. Ich war sehr überrascht, wieviel der Dekoration die Schneemassen ziemlich unbeschadet überstanden hat.

Mein erster Weg führte mich zur Baustelle. In Rostock wird auch am Wochenende gebaut.

In diesem Gebäude werden sich die Aufenthaltsräume der Pfleger befinden.

Heute hatte eine andere Bauaufsicht Dienst 🙂

Obwohl beireits eine ganze Woche lang intensiv gearbeitet wurde, konnte man noch gut erkennen, welche Schäden der Schnee angerichtet hatte.

Tina freute sich, immer noch etwas Schnee zu finden.

Bei den Eseln bleiben wir immer eine Weile stehen. Nicht nur die Kinder, auch Tina hat mit ihnen Freudschaft geschlossen. Wie man vielleicht erkennen kann beruht das auf Gegenseitigkeit.

Der Rüdiger und ich, wir mögen uns auch. Ich weiß ja, wo er es ganz besonders liebt, geknuddelt und gekrault zu werden.

Das Eselgehege befindet sich ganz in der Nähe des Polariums. Ich finde, das Besucherzentrum wird ein ganz schöner Klopper.

Als die Sonne ihre wärmenden Strahlen schickte, kam eins der Baumkängurus nach draußen.

Hiu, noch ein Haufen Schnee für Tina.

Dann führte unser Weg bei den Geparden vorbei.

Gegenüber wohnt jede Menge Federvieh. Natürlich gibt es auch den üblichen Besuch. Aber das Futter reicht für alle.

Nicht nur die Pfaue haben schillerndes Gefieder.

Seit Tagen überlege ich, was die Ente mir sagen will.

Das ist der Blick auf die Rentieranlage. Sie war wegen der großen Schäden derzeit nicht begehbar.

Ich bin noch einmal bei den Eseln vorbei. Sie hatten sich ganz lustig aufgereiht. Ein paar Fotos weiter kann man das besser erkennen.

Natürlich animiert ein Tier, das so ruhig steht, dazu, Nahaufnahmen zu machen.

Die Wohnung auf dem alten Wasserturm war frei und natürlich ist sie ganz schnell illegal besetzt worden. Wenn der Storch zurückkommt wird er nicht lange fackeln …

Bei den Pferdeantilopen gibt es ein süßes Foto. Die Ohren erinnern irgendwie an die eines Osterhasen.

Tina benimmt sich inzwischen sehr brav im Zoo. Hier beobachtet sie einen Nasenbären und gibt keinen Mucks von sich.

Wir waren nur im historischen Teil des Zoos, denn leider hatten wir nur am Vormittag Zeit. Unser Weg zum Parkplatz führte uns noch einmal bei den Baumkängurus vorbei und da musste ich dann doch noch eine Weile gucken.

Hier schaut der hübsche Kängurumann ins Nebengehege. Er hatte kein Glück. Wimbe, seine Partnerin, hatte keine Lust auf die Sonne.

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9 comments
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  1. Liebe Gisela!
    Danke für Deinen informativen Bericht und die schönen, teils herzerwärmenden Bilder!

    Ich bin sehr gespannt, wie das Polarium nach der Fertigstellung aussehen wird und welche Eisbären dort einziehen werden. Die Baustelle sieht “mächtig gewaltig” aus.

    Ich hoffe, dass der Zoo Rostock bei aller Modernisierung und Umgestaltung seinen Charme behält und ich ihn im Herbst, wenigstens in Teilen, noch wiedererkenne.

    Das Wetter- und Schneechaos zu Ostern hat in den Zoos und Tierparks im Norden Deutschlands schwere Schäden hinterlassen und es tut mir leid für alle, die davon betroffen waren. Auch für viele schöne alte Bäume hat es das Ende bedeutet, was mich sehr schmerzt.
    Positiv sehe ich im Nachhinein, dass viele Menschen, ob mit Geldspenden oder tatkräftiger Hilfe, danach geholfen haben, Herr der Lage zu werden.

    Die bunten, von Kindern gebastelten Osterdekorationen sehen toll aus und haben meine Stimmung beim Betrachten in NullKommaNix deutlich angehoben.

    Dasselbe gilt natürlich für die tierischen “Stars” Deines Berichtes: Tina und Rüdiger, beide weiß, beide zauberhaft, die anderen, ebenfalls sehr netten Esel inklusive Fohlen, den Geparden, die kleine Antilope mit den bezaubernden Ohren, die charmanten Baumkängurus und die schöne Ente, die eindeutig “Was guckst Du?” zu Dir sagt…
    Danke fürs Zeigen!

    Liebe Grüße
    Anke

  2. Liebe Gisela,

    für euch Liebhaber des Zoos Rostocks waren die Verwüstungen natürlich besonders schmerzlich
    und es ist wunderbar zu hören, wie viele Menschen sich danach mit praktischer Hilfe und Spenden
    engagiert haben.

    Dein Bericht ist ganz zauberhaft, nicht nur wegen der tollen Osterdeko, sondern auch wegen der fast
    schneeweißen Labrador-Dame Tina. Gut erzogenen Hunde sind auch im Zoo willkommene Gäste, denke ich mal.
    Deine anderen Hauptdarsteller sind allesamt in bester Verfassung. Gut, dass alle das Schneechaos
    schadlos überstanden haben. Die Ohren des Pferdeantilopen Jungtieres sind einfach spitze und das zarte Mäulchen des Esels natürlich auch.
    Auf die neu Eisbärenanlage wird man noch etwas warten müssen – gut Ding will Weile haben.

    Vielen Dank für deinen schönen Rundgang mit vielen Informationen!
    Herzliche Grüße
    Britta-Gudrun

  3. Liebe Gisela!

    Danke für den interessanten Bericht, wir hatten bei uns gar nichts von Schneechas gehört. Es ist immer schlimm wenn viele schöne Bäume den Schnee nicht standhalten. Gut wenn da nn alle zusammenhalten.
    Die Eselchen sind so lieb und Baumkaengurus mag ich sehr, seit ich das erste Mal eines im Vogelpark Walsrode gesehen ab. Deine Tina ist wirklich sehr schön und so brav.

    Liebe Grüße, Erika

  4. Dear Gisela,

    I understand the Polarium project is proceeding well. It will be thrilling to see how it will look and, naturally, it will be even more thrilling to meet the new inhabitants there. We already know Noria is coming and I guess there will be a male companion, too …

    The Easter decorations are really charming and I love the photo of the ‘supervising’ birdie! 🙂

    What a pity the late snow storms caused so much damage. I hope there won’t any Spring storms.

    For me the big star of this report is Tina! What elegant ‘zoo manners’ she has! No wonder the donkeys wanted to have a chat with her.

    The baby antilope is ever so cute just like all the birds and the sweet donkeys. The tree cangoroo posed very nicely for you camera, too.

    Thank you so much for this charming and informative report!

    Hugs from Mervi

  5. Ein schöner Bericht mit viel Information und gelungenen Einzelaufnahmen.
    Um nur ein paar herauszugreifen: die neue Bauaufsicht, Deine TINA, der Reiher,
    der Gepardenkopf (ganz toll!), die Möwen, die EselsSchnauze . . .

    Ich hoffe, die Rentiere selbst sind unbeschadet geblieben!

    Baumkängerus sind eine sehr niedlich wirkende Spezies!

    TINA kannte ich noch gar nicht – sie ist groß und weiß, fast so wie ein PB 😉
    Wo ist denn Dein REX abgeblieben?

  6. Liebe Gisela
    Danke fuer diesen Nachrichten aus Rostock. Ich freue mich schon eines Tages wieder hin.
    Baumkangaruhs sehen aus wie Steiff Tieren. Bin froh dass Zoos die jetzt zeigen. Tamanduas wirken aehnlich.
    Alles Gute Ralph

  7. Liebe Gisela,
    Verstehe deine Tina, Schnee ist nun mal das Schönste -auch für mich.
    Das Polarium sieht nicht so aus als würde es im Sommer fertig werden, wir alle warten gespannt auf die
    neuen Bewohner. Noria ist schon bekannt aber wer bekommt noch einen Platz?
    Tolle Aufnahmen von der kleinen Antilope mit den großen Ohren, von den niedlichen Eseln und den Baumkägurus.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Moni K

  8. Ich möchte mich endlich mal wieder für die lieben Kommentare bedanken.

    Die Baustelle Polarium liegt im Plan. Wenn alles gut geht, dann wird sie im September eröffnet werden. Der Termin steht. Nächste Woche ist Richtfest.
    Das Besucherzentrum, das Gebäude für die Pleger und das Fundament für die Eisbärenställe sind inzwischen gut zu erkennen.

    Hallo Dumba,

    Den Rentieren ist nichts passiert. Im Rostocker Zoo sind glücklicherweise gar keine Tiere zu Schaden gekommen. Aber die große Fleiflugvoliere und viele Zäume haben etwas abbekommen. Auch der wertvolle Baumbestand hat schwer gelitten.

    Tina ist ein Herdenschutzhund (Mastin Espaniol). Sie und ihre Schwester sollten in Spanien in die Tötung kommen. Da habe ich entschieden, dass ich Platz für einen dritten Hund habe. Den Alex gibt es natürlich immer noch. Er verträgt sich sehr gut mit Tina. Zurzeit fahre ich aber nur mit TIna in den Zoo. Wir üben das Verhalten unter Menschen und Tieren. Das geht nur, wenn sie allein bei mir ist. Wenn alles gut und sicher klappt, dann fahre ich wieder mit beiden Hunden.

    Viele Grüße
    Gisela

  9. Hallo GISELA

    Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
    Auch wenn ich keinen Deiner Hunde persönlich kenne, bin ich sehr froh, dass es allen – und offensichtlich und hoffentlich auch Dir – gut geht.

    Weiterhin viel Freude bei Deinen guten Werken und viel Spaß bei jedem Wildpark- und Zoo-Besuch.

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