Zoo Dortmund 28.05.2018

Jun 10th, 2018 | By | Category: Nuremberg calling

10.6.2018 von MoniK

Montag den 28.05. erkundeten wir den Zoo in Dortmund. Jeder hat so seine eigenen Vorstellungen von den jeweiligen Zoos und ich war sehr überrascht einen Zoo mit viel Wald zu erleben.

Das ist für mich als Nürnbergerin dann schon ein Stück Heimat und ich fühlte mich sofort wohl.

Der Zoo in Dortmund ist spezialisiert auf die Tierwelt Südamerikas und bekannt für die erfolgreiche Zucht der großen und kleinen Ameisenbären.

Wie immer begrüßte uns der Förderverein und daran schloß sich eine Führung durch den ganzen Zoo.

Einen Goliathreiher ganz nah zu sehen war auch für mich Premiere, sind sehr aggresiv und werden deshalb nicht oft in den Zoos gezeigt.

Moritz ist ein alter Brillenbär, seine Partnerin ist verstorben und auch das Kaninchen daß ihm Gesellschaft leistete ist nun nicht mehr. Die alte Anlage wird umgebaut und es wird für eine neue Bärenhaltung geplant.

Bei so hohen Temperaturen zeigten sich die Großkatzen nur sehr wenig.

Chinaleopard, Nebelparder, Luchse waren nur ganz kurz oder gar nicht zu sehen.

Die Luchs-Schlucht war sehenswert auch ohne die Bewohner.

Eine witzige Beschilderung

Hier wird auch einmal gezeigt wie die Raubtierhaltung früher war.

Jaguarundi auch nicht oft zu sehen

Die großen Ameisenbären sind vergesellschaftet mit Wasserschweinen, Flachlandtapiren und Tschaias.

Ein Tamanduahaus mit Gürteltieren und Faultieren, ganz nah ist man an Tieren dran.

Schon mal so ein entspanntes Gürteltier gesehen? Liegt auf dem Rücken und hält sein Mittagsschläfchen.

Afrikaweide, Breitmaulnashörner, Giraffen und Felsenkängurus, es gibt alles im Zoo Dortmund. Aber für mich waren die Orang-Utans der absolute Höhepunkt.

Der kleine Yenko ist in Hannover geboren, seine Mutter starb und so kam er als Baby in den Zoo Dortmund. Toba nahm ihn sofort an und seitdem ist sie ihm eine sehr gute Ziehmutter. Walter der Orang-Mann erwischte einen Arm des Kleinen durch das Gitter und biß den Arm ab.

Yenko hat alles gut überstanden und bewegt sich genauso sicher durch die Seile als hätte er nicht diese Behinderung.

Schabrackentapir und Orangs teilen sich Haus und Gehege.

Auf 2 Ebenen können die Tapire und Orang Utans beobachtet werden, das Haus und das Außengelände haben mit sehr gut gefallen.

Ich habe mich wohlgefühlt im Zoo Dortmund, vielleicht weil es mich an Nürnberg erinnert, auch hier gibt es eine Waldschänke mitten im Wald, es sind oft Kleinigkeiten die gefallen.

Nicht angesehen habe ich das große Südamerika/Dschungelhaus ein Herzstück des Zoos, es war einfach zu warm.

Den Abschluß dieses Tages war eine Schiffahrt mit Abendessen auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

Hier trainiert der Deutschland-Achter

Das Album

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9 comments
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  1. Liebe Monika

    Aus dem Zoo in Dortmund wird nicht oft berichtet.
    Auch mir gefallen die großzügigen und begrünten
    Gehege. Mehrere Tierarten zu vergesellschaften
    ist eine fortschrittliche Art der Zootierhaltung.
    Tamanduas mag ich besonders. 🙂 Der kleine
    Orang scheint sein Schicksal gut zu meistern.

    Herzliche Grüße
    Chris 🙂

  2. Dear Monika,

    The Dortmund Zoo seems to be very green zoo which, of course, increases it’s charm. It was great you had a guided tour there, too.

    The ‘Goliathreiher’ looks very impressive but I guess it’s best to admire it from the distance.

    Visiting a zoo on a hot day means that many animals are ‘invisible’. However, you managed to see quite many of the inhabitants in this zoo.

    It’s good that the zoo reminds the visitors of how the animals were kept in small cages before – and unfortunately some zoos still have it like that.

    The jaguarundi isn’t an animal we see every day so you were very lucky managing to take a fantastic photo of this cat!

    The ant eaters, the tapirs, the sloths & Co are wonderful sweet animals and the ‘Gürteltier’ lying on his back is a hit!

    Little Yenko is so cute. The poor baby didn’t have a good start of his life but now he seems to be happy. Toba has done a good job. I wish Yenko lots of health and hope he will have a good life.

    You had a lovely day in the zoo and in the evening you found a perfect boat for a canal tour! 🙂

    Thank you so much for presenting this zoo to us!

    Hugs from Mervi

  3. Liebe Monika!

    Das ist ja ein wirklich schöner und Interessanter Zoo. Das Guerteltier ist ein Hammer, so entspannt chillen zu können ist wirklich tolll. Ich bin froh dass Yenko so eine liebe Ersatzmami hat, ich wünsche den beiden alles Gute.

    Liebe Grüße, Erika

  4. Liebe Moni,

    lange nichts von Dir gelesen, und jetzt der tolle Bericht aus Dortmund.
    Ich weiß nicht, ob ich jemals Bilder aus dem Dortmunder Zoo gesehen habe. Aber was ich hier sehe, gefällt mir sehr gut.

    Ich kann die Tiere gut verstehen, dass sie sich bei dieser Hitze etwas verstecken und sich nicht der prallen Sonne aussetzen.

    Die Luchs-Schlucht sieht schon auf dem Foto toll aus.

    Ja, es ist furchbar wenn man sieht wie die Raubtiere früher in Zoos gehalten wurden. In der Hinsicht sich schon viel getan. Jedenfalls in den meisten Zoos.
    Jaguarundis habe ich bisher auch nur bei uns im Zoo gesehen.

    Tapire und Ameisenbären in einer WG ist auch eine interessante Mischung.

    Das Foto vom Gürteltier ist der Hammer. Es hält sich wohl für ein Faultier. Super!

    Die Fotos von Ziehmama Toba und dem kleinen Yenko gehen ans Herz. Sie kümmert sich so liebevoll um den kleinen Orang mit Handicap. Gut zu hören, dass der Kleine mit seiner Behinderung ganz gut klar kommt.

    Der Storchen-Nachwuchs ist auch ganz putzig.
    Das Album hat noch viele schöne Fotos von Tieren, die hier nicht zu sehen sind. Also es lohnt sich, mal rein zu sehen.

    Abschließend noch eine Schiffahrt, mit “Deinem eigenen Boot”
    Das war ein schöner und gelungener Tag, würde ich sage..

    Lebe Grüße
    Monika

  5. Liebe Monika!
    Danke für diese interessanten und erstaunlich grünen Eindrücke aus dem Zoo Dortmund, die ich so dort nicht vermutet hätte. Aber das ist kein Wunder, da ich von Dortmund bisher nur das gesehen habe, was man im Bahnhof vom Zug aus sehen kann…

    Umso besser gefällt mir, dass große Teile dieses Zoos im Wald liegen.
    Verständlich – und vernünftig -, dass sich viele Tiere bei diesen Temperaturen in den Schatten zurückgezogen hatten. Für Euch tut es mir allerdings ein bisschen leid, da Ihr viele Tiere, speziell einige Raubkatzen, deswegen nicht sehen konntet.
    Gut, dass Ihr den Zoo sachkundig geführt erkunden konntet.

    Die Spezialisierung auf einen Lebensraum ist sinnvoll, weil man den Besuchern die Vielfalt der Fauna einer Region umfassend näherbringen kann.
    Das Foto des relaxten Gürteltiers ist der Knaller!

    Aber gut, dass es auch die anderen Highlights eines Zoos in Dortmund gibt….

    Yenkos Geschichte hat mich vor vier Jahren sehr schockiert und traurig gemacht. Ich bin froh, dass der kleine Orang Utan mit seiner Behinderung gut klar kommt und in Toba eine liebevolle Ziehmutter hat.

    Viele Grüße
    Anke

  6. Liebe Moni!
    Danke für den interessanten Bericht. Der Zoo im Wald ist schön, fast wie in Nürnberg 🙂
    Jaguarundi ist sehr hübsch. Der Ameisenbär auf der Wiese spazieren sieht man leider nicht oft.
    Die Geschichte von Yenko ist rührend.
    Hugs
    Ludmila

  7. Liebe Monika,

    der Nürnberger Förderverein war also wieder unterwegs !!!
    Dass der Zoo in Dortmund so grün ist, kann ich kaum glauben. Aber er sieht toll aus.

    Vielen Dank für die vielen Infos und die schönen Bilder.
    Bin gespannt, wo Ihr sonst noch wart 🙂

    Herzliche Grüße,
    Anita

  8. Liebe Monika
    Schoen dass du auch im Norden unterwegs bist. Dortmund folgt den modernen Weg, wenige Tiere in besseren Bedingungen zu zeigen. Die Folgen sind gut zu erkennen.

  9. Liebe MONI K – Ich freue mich, auch von ir mal wieder etwas lesen/sehen zu können in der von mir geliebten Mischung aus tollen Tierfotos, aber auch Fotos, auf denen man etwas vom Umfeld ihrer Zoo-Wohn-Umgebung sieht und sogar ein bisschen Landschafts-Eindruck.

    Nett natürlich, dass Du den Tag auf einem nach Dir getauften Schiff verbringen konntest! 😉

    Danke für Deinen Report – diesmal aus Dortmund mit seinen unerwarteten Eindrücken.

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