Wie ist die Situation am Kontaktgitter?

May 6th, 2019 | By | Category: Munich/München

6.5.2019 von Anita – Quelle: UliS’ Forum

Nachdem Giovanna und Quintana nun (1. Mai) seit drei Wochen getrennt sind, hat sich die Lage etwas entspannt.

Giovanna wirkt ruhiger.

Solange sie nicht in der Nähe des Kontaktgitters ist. Dieses ist offen und von beiden Seiten erreichbar. Giovanna und Quintana können sich sehen.

Sehr oft geht der Blick in die Richtung Kontaktgitter.

Giovannas linke Tatze sieht schlimm aus.

Aber der Dreh-und Angelpunkt bleibt das offene Gitter.

Und frage mich, warum ist diese offen? Ist es gut, dass es offen ist? Oder wäre viel besser, wenn beiden Türen zwischen den Anlagen verschlossen wäre?

Ich habe ein kurzes Video, was am Kontaktgitter so alles passiert.

Bisher zeigen beiden Bärinnen noch keine stark ausgeprägten Sterotypien. Ich hoffe, das bleibt auch so!

4.5.2019

Quintana und der Eimer

Wie geht es Quintana? Ich finde sie ist ruhiger und entspannter geworden. Sie spielt wieder. Was ich als gutes Zeichen werte.

Hier will Miss Q den Eimer ins Eck´versenken

Spannend finde ich, genau dorthin wollte schon Giovanna, Yoghi, Nela und Nobby Dinge stecken oder verstecken.

Warum auch immer…

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9 comments
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  1. Liebe Anita,

    wovon ist Giannas Pfote so schlimm?
    Das offenen Gitter finde ich auch nicht so gut.

    Liebe Grüße von Brigitte.

  2. Dear Anita,

    It’s good to know that Giovanna and Quintana are more relaxed now even though it’s obvious that they still haven’t quite accepted the separation.

    I don’t know if it’s good that they can see each other but even if the gate was closed they could smell each other …..

    I hope the injury in Giovanna’s paw isn’t serious. I wish her paw a speedy recovery!

    Anyway it’s wonderfful to see Quintana playing with the bucket

    I wish both bears will soon be happy again – even living separately! Thank you so much for this up-date!

    Hugs from Mervi

  3. Dear Mervi and Anita
    I hope we will learn more about Giovanna’s paw and how it will heel.
    Her head snapping is a classic type of stereotypical reaction which Victor still sometimes shows if he is frustrated or annoyed.
    It would be best for both bears if Qintana could be moved to a new home soon.

  4. Liebe Anita!
    Danke für Dein Update über die Münchner Eisbären.
    Ich kann nachvollziehen, dass sich die Eisbärenfreunde in Hellabrunn Sorgen machen.
    Ihr habt doch so kompetente Pfleger, kann man die nicht bzgl. des Kontaktgitters fragen?

    Ich fürchte, Ralph hat recht. Es scheint, als wäre es für Mutter und Tochter besser, Quintana käme bald in einen anderen Zoo, auch wenn immer noch eine kleine Hoffnung besteht, dass man sie nach der Paarungszeit evtl. wieder zusammenführen kann.
    Ich bin skeptisch, weil ich die Beispiele Vienna und Vilma sowie Vera und Charlotte vor Augen habe.

    Giovannas Tatze sieht aus, als würde sie sich die Haare ablecken. Ein Zeichen von Stress?

    Gut, dass Quintana wieder Freude am Spielen hat. Die Eigenart, Spielzeug in irgendwelche Ritzen und Hohlräume stopfen zu wollen, kennen wir seit Knut von vielen jungen Eisbären.

    Ich bin zuversichtlich, dass bald alles wieder besser aussieht!

    Liebe Grüe
    Anke

  5. Liebe Anita,
    da kann man nur hoffen, dass sich die Lage bei den beiden Eisbärinnen bald noch mehr entspannt.
    Aber auch die Pfote von Giovanna macht mir Sorgen.
    Vielen Dank fürs Informieren und liebe Grüße,
    Annemarie

  6. Liebe Anita,

    ich glaube Dir gerne, dass das kein schöner Anblick ist, Giovanna und Quintana so am Kontaktgitter zu sehen.
    Haben sie doch noch vor gar nicht so langer Zeit zusammen gespielt und gekuschelt.

    Allerdings verstehe ich auch nicht, warum man den Sichtkontakt nicht vermeidet.
    Das wäre sicher für beide Bären einfacher.

    Ich hoffe auch, dass Quintana bald in einen anderen schönen Zoo kommt, wo sie sich wohlfühlt.

    Danke auch für die Videos.

    Übrigens, Wolodja hatte auch mal so eine Stelle an der Pfote wie Giovanna. Das dauerte etwas, aber das heilte von ganz alleine.

    Liebe Grüße nach München
    Monika

  7. Da mir bisher diese Situationen in München völlig entgangen waren, war ich im Moment sehr traurig, als ich die ersten Zeilen las und vor allem dann das aufwühlende Video sah. . . . Gott sei Dank relativierte das Weitere dann etwas. . . . Manchmal denke ich schon, ob das was wir Tieren – auch in bester Absicht und mit Fachwissen so ‘antun’ eigentlich wirklich richtig ist. . . Noch bin ich kein ZooGegner, weil’s ja auch positive Aspekte gibt, aber ich werde doch immer nachdenklicher bei allem, was ich so sehe und lese . . . .

    Trotzdem Dir, liebe ANITA, natürlich wieder vielen Dank für Deinen Bericht und dafür, dass Du es schaffst, immer so sachlich wie möglich zu berichten und dass nie die ‘Emotionsgäule’ mit Dir durch gehen! 🙂

  8. Liebe Anita,

    das Video stimmt in der Tat traurig und ich glaube auch, dass das wohlgemeinte Anliegen mit der Aufrechterhaltung des Sichtkontaktes, um sie später wieder zusammen zu führen, kontraproduktiv ist. Erstens leiden beide offensichtlich dadurch mehr unter der Trennung und zweitens ist es einfach gegen die Natur.
    Ich weiß nicht mehr genau, seit wann Giovanna die Leckstelle an der Pfote hat, aber sie deutet auf ein exzessives Putzverhalten hin, das gestresste Tiere im Zoo ebenso wie Haustiere in besonderen Situationen zeigen. Ihre sonderbare Kopfbewegung ist ebenfalls ein stereotypisches Anzeichen.

    Die Zeit der Abnabelung ist naturgemäß vor allem für das Jungtier schmerzlich, und deshalb ist eine endgültige räumliche Trennung in einem anderen Zoo auf jeden Fall besser, auch wenn wir menschlich eine sanfte Entwöhnung für „einfacher“ halten. Giovanna leidet eher unter ihrem Hormonschub, der damals zum Ende der Zeit bei Knut durch ihr ständiges Laufen besonders gut erkennbar war. In München dachte man ja auch lange, dass man die Zwillinge Nobby und Nena später sogar mit Yoghi zusammenführen könnte – gottlob wurde dieses Experiment nicht in die Tat umgesetzt.

    Bei Vera in Nürnberg äußerte sich der Stress durch die abgesperrte Charlotte eher in Aggression, wenn sie Charlotte sah – so hat jedes Tier andere Ausdrucksmöglichkeiten bei Stress für dasselbe Symptom.

    In der freien Natur sehen wir selten, wie Jungbären allein oder zu zweit nach der Trennung von der Mutter zurecht kommen und überleben oder auch nicht. Vielleicht bekommen deshalb Eisbären oftmals Zwillinge, weil sie zu zweit später besser nach der Trennung überleben?

    Hoffentlich kann Giovannas Leckwunde erfolgreich behandelt werden, damit es ihr nicht geht wie dem Bären damals in Tallinn oder war es in Novosibirsk?

    Danke, liebe Anita, für deinen Bericht, der dir bestimmt auch nicht leichtgefallen ist….

  9. Liebe Anita,
    leider sind freie Plätze für die jungen Eisbären nicht so schnell zu haben und Giovanna und Quintana müssen mit der Situation zurecht kommen.
    Warum der Sichtkontakt besteht………keine Ahnung, die Pfleger werden das Bestmögliche tun um eine Zusammenführung der Bärinnen zu ermöglichen.
    Hauptsache, dass Quintana wieder Freude am Spiel hat und auch Giovanna wird sich beruhigen wenn der Frühling vorbei ist.
    Danke Dir für die schönen Bilder und Videos!
    Liebe Grüße Moni K

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