Der 1. Mai 2020 im Zoo Berlin – Teil 1

May 11th, 2020 | By | Category: Featured articles

11.5.2020 von Anke B, Photos von Dumba

Nach fast sieben Wochen „Shutdown“ wegen des Corona Virus war der Berliner Zoo seit drei Tagen wieder mit Einschränkungen geöffnet und Thomas und ich haben uns für den „Tag der Arbeit“ beide ein Onlineticket für das Zeitfenster von 13:00 bis 17:00 Uhr heruntergeladen und ausgedruckt. Das ging, anders als befürchtet, schnell und unkompliziert und selbst für Technikidioten wie mich recht einfach.

zoo

Aufgeregt und voller Vorfreude setzten wir uns um kurz vor 13:00 Uhr in den Käfer. Es war seit November und seit er vor zwei Wochen aus seinem Winterquartier geholt worden war, meine erste Fahrt in ihm und etwas Besonderes, genau wie dieser erste Zoobesuch nach über sechs Wochen.

Der Parkplatz auf dem Hardenbergplatz war komplett belegt, genau wie an Sonntagen vor Corona. Wir parkten ein Stück weiter auf der Hertzallee. Unter der S-Bahnbrücke lagerten drei/vier Obdachlose, die die Abstandsregel mehr als erfüllten. Um sie herum befand sich großflächig verstreuter Müll, hauptsächlich weggeworfene Lebensmittel: angebissene Pizzen, belegte Brötchen und andere Mahlzeiten „to go“ mitsamt ihrer Verpackung.

Mich bedrückte das. Kann man das, was einem gut gemeint geschenkt/gespendet werden soll, nicht an andere, die Hunger haben, weiterleiten, wenn man es nicht benötigt, anstatt es nach den ersten Bissen einfach auf die Straße zu schmeißen? Oder schlicht „ Nein Danke“ sagen? Und können die „edlen Spender“ nicht einfach fragen, was die Empfänger benötigen? Eine junge Frau setzte sich, als wir gegenüber vorbei gingen, fast provokativ eine Flasche Wein an den Hals, während sie mit mir Blickkontakt hielt.

Vor dem Löwentor sah es fast so aus wie in der Zeit vor der Kontaktsperre. Auch wenn sich die meisten an die Abstandspflicht hielten, viele verstießen auch dagegen und drängelten sich u.a. vor den Kassen, an denen die Dauerkarten ausgegeben wurden. Ich fühlte mich unbehaglich und ging betont auf Abstand, schließlich war jeder Mensch zum potentiellen Virenträger geworden.

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Der Einlass war dann beinah so schnell wie vor Corona Zeiten. Es ging zügig voran, der „QR“ Code wurde von einem der Pförtner gescannt und schon waren wir drin.

Wir begannen unsere Runde bei den Panzernashörnern Betty und ihrem Sohn Karl, die damit beschäftigt waren, Heu aus einer aufgehängten, großen, mit Löchern versehenen Papprolle zu zupfen.

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Auch hier schienen einige Besucher nichts von einer Abstandspflicht gehört zu haben. Rund um das Nashornhaus sind viele Bäume in Vorbereitung auf die neue Anlage gefällt worden, was mich traurig macht. Wir gingen schnell weiter, an dem müde und traurig wirkenden Tapir Chico vorbei, nicht ohne ihm ein paar aufmunternde Worte zuzurufen.

chico

Von den fehlenden Bäumen abgesehen erscheint der Zoo, wie immer im Frühling, schön grün und bunt. Die Rhododendren blühen in weiß und rosa, auf den Beeten sind Tulpen, Hyazinthen und andere Frühlingsblumen in den schönsten Farben zu sehen und besonders prächtig und leuchtend bunt angelegt – mein „Highlight“! – ist wie jedes Jahr der Steingarten um den Steinbockfelsen und die Anlagen der Murmeltiere. Auf vielen Mauern und (Kunst)Felsen leuchten momentan Tuffs des gelben Steinkrauts.

steinbock

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Die Murmeltiere sind leider auch dieses Mal ohne Jungtiere aus der Winterruhe gekommen. Aber sie sind wieder da und zeigen sich den Besuchern völlig offen, fast zutraulich, als hätten sie sie vermisst und würden sich freuen, dass sie wieder da sind.

Auf ihrer gemeinsamen Außenanlage mit den Flusspferden waren nur einige weibliche Nyalas zu sehen. Uns zog es weiter, weil wir Zwergesel Benni hörten, dessen lautes, herzzerreißendes Wehklagen schon von weitem vernehmbar war.

Auf dem Weg zu ihm kamen wir an den Alpakas vorbei. Ophelias grau – und silberfarbener Sprössling ist groß geworden, Jessies schokoladenbraunes Kind sah im Vergleich zu ihm immer noch sehr zierlich aus. Die Tiere standen am Rand der Anlage und betrachteten die Besucher, auf der anderen Seite des Grabens standen die Besucher und betrachteten die Alpakas. Win-Win! Wie so oft vor ihrer Anlage, fiel das Wort „Lamas“, aber ich fühlte mich nicht berufen, das richtig zu stellen. Wer lesen kann ist echt im Vorteil!

green

Benni, der seit den Vorbereitungen des Geländes für die neue Nashorn Anlage und dem Fällen vieler Bäume links neben den Hinterwälder Rindern untergebracht ist, kam mit zierlichen Schritten auf uns zu, als wir ihn riefen, und sah uns erwartungsvoll an. Aber außer ein paar liebevollen Worten hatten wir nichts anzubieten und man sah ihm seine Enttäuschung an. Ach Menno! Ich hätte ihn so gerne gestreichelt.

Charlotte, die Tochter von Hinterwälder Rind Walli, befand sich ganz rechts im letzten Gehege und war von Stier Anton und Walli getrennt, weil sie sich seit geraumer Zeit nicht mehr mit ihrer Mutter verträgt. Alle drei hatten sich niedergelassen, schoben eine ruhige Kugel und käuten wieder. Ein friedliches Bild.

Zu meiner großen Freude sah ich, dass der zuletzt verwitwete Hyazinth Ara nicht mehr allein war und eng an eine(n) neue(n) Partner(in) gekuschelt in der Außenvoliere saß. Die beiden Banks Rabenkakadus Krümel und Felix daneben hatten auch wieder einige Fans vor ihrer Voliere versammelt und genossen ganz offensichtlich deren Aufmerksamkeit. Sie krakeelten, drehten sich auf ihrem jeweiligen Ast hin und her und stellten immer wieder sehr dekorativ ihre Hauben auf.

Wie schade, dass neben dem Vogelhaus, in das ich zu gern hinein gegangen wäre, auch alle anderen Häuser weiterhin geschlossen bleiben müssen. Ein kleiner Trost war, dass es einigen Vögeln nicht zu kalt war und sie bereits in den Außenbereichen zu sehen waren.

Ich machte die traurige Entdeckung, dass es nur noch einen Flötenvogel  in der Fasanerie gibt. Ich hoffe, dass er nicht lang allein bleiben muss und sie dann wieder zu zweit den Besuchern die Flötentöne beibringen!

Das Kardinal Pärchen zwei Volieren weiter ist augenscheinlich in Brutstimmung, Frau Kardinal trug eifrig Nistmaterial in Form von kleinen Zweigen und Grashalmen im Schnabel von A nach B. Von gegenüber war das Gezwitscher der Wellensittiche zu hören, die munter und agil durch ihre Voliere flogen und pingelten, ein Schwarm kleiner grüner „Krawalltüten“ mit viel Interaktion, wo ich gern eine Weile stehenbleibe, weil ich sie sehr mag und sie für mich großen Unterhaltungswert haben.

magnolia

Kea Fred, der unschlüssig auf der Schwelle zu seiner Außenvoliere saß, hatte, als wir näher kamen, bereits Besuch von einer kleinen Familie, die versuchte, ihn herauszulocken. Ich rief ihn mit „Freddy“ und er kam geduckt mit dem Kopf nach unten eilig auf mich zu gewackelt, steckte seinen Schnabel durchs Gitter – und gab ein ohrenbetäubendes Klagegeschrei mit vereinzelten „Jodlern“ von sich. Es war herzzerreißend und komisch zugleich und die Familie lachte, während ich versuchte, ihn zu trösten und zu beruhigen. Er stellte sein Geschrei schließlich ein und wir schauten gegenüber bei Katjuscha vorbei.

Sie lag, wie erwartet, in ihrer Höhle und schlief, vermutlich. Nach ein paar Minuten sah ich, dass sich ihre Ohren bewegten und ich rief sie. Sie stand zwar nicht auf, hob und drehte aber ihren Kopf und guckte, wer stört. Wir waren aber offensichtlich nicht so interessant, dass es sie motiviert hätte, aufzustehen und aus der Höhle zu kommen. Wir nahmen uns vor, später noch mal nach ihr zu schauen.

Die afrikanischen Wildhunde lagen lang ausgestreckt auf ihrer Anlage und hielten Siesta.

Bei den Humboldt Pinguinen standen einige Besucher, die die Abstandsregel fast vorbildlich einhielten, und beobachteten amüsiert wie einer der Vögel ein ums andere Mal Anstalten machte, ins Wasser zu springen und immer im letzten Moment einen Rückzieher machte, abdrehte und eine Stelle weiter aufs Ufer hopste. Er wurde von den Besuchern, auch von mir, mit „allez hop“ angefeuert und als er dann endlich hineinsprang, wurde applaudiert und gelacht.

Im Becken der kalifornischen Seelöwen schwamm nur ein einziges Weibchen, alle anderen hörten wir drinnen rufen und randalieren? Vielleicht werden sie zur Zeit drin gefüttert?

sealion

Unsere nächsten Station waren die Oryx Antilopen. Ein Pfleger reinigte gerade die Anlage und ich nutzte die Gelegenheit, ihn zu fragen, ob in nächster Zeit wieder mit Nachwuchs zu rechnen ist. Leider nein, war die Antwort. Keines der weiblichen Tiere sei trächtig, obwohl der Bock sie gedeckt hätte. Schade! Aber das kann ja noch kommen.

Bei den Böhm Steppen Zebras sahen wir inklusive des Fohlens vom letzten Jahr nur drei Tiere, der Rest befand sich vermutlich im Stall. Vielleicht gibt es ja hier demnächst ein/zwei/drei Minis? Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die fehlenden Tiere alle abgegeben wurden. Die Elen Antilopen ruhten in der Gruppe und guckten sich gelassen die Besucher, die sich vor dem Gehege versammelt hatten, mit ihren schönen Augen – diese Wimpern! – an.

bohmsteppenzebra

Die Grevy Zebras Garissa, ihre Tochter Grete und Giriana werden wohl noch eine Weile zu dritt sein, da mit ihnen zur Zeit nicht gezüchtet werden soll. Alle drei standen eng beieinander und kehrten uns ihre aparte Rückseite zu.

Spitzmaulnashorn Maburi und ihre Tochter Maisha hatten es sich hinter einer Heu Mahlzeit gemütlich gemacht und schauten sich die Menschen vor der Anlage an. Irgendwie wirkte die Szene wie Pantoffelkino mit Knabberzeugs. Maburi hat die Schließzeit offensichtlich ganz gut getan. Es war natürlich nur eine Momentaufnahme, aber sie erschien viel gelassener als vorher.

Die Okapis Bashira und Suri standen so weit wie möglich entfernt voneinander und zogen mit ihren langen schwarzen Zungen Heu aus für sie aufgehängten Drahtkörben. Zeitweise hatte ich große Hoffnungen in das runde Bäuchlein von Bashira gesetzt, aber sie scheint leider nur etwas vollschlank zu sein.

syren

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12 comments
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  1. Liebe Anke,Dumba und Mervi
    Vielen Dank fuer so einen umfassenden Bericht.
    Fuer mich, weil das Reisen in voraussehbarer Zeit fuer mich aus ist, brauche ich diese Seiten mehr als je.

  2. Dear Anke,

    Thank you so much for the well written report! It’s great to read how things are in the Berlin Zoo after a while’s ‘silence’.

    Dear Dumba,

    Thank you so much for your generousity with the photos!

    Hugs from Mervi

  3. Liebe Anke,

    …..ich und schwanger? Das vollschlanke Okapi ist der Hammer und sehr witzig!
    Dein Zoorundgang macht große Freude und man merkt ihm an, wie glücklich dich das Wiedersehen mit allen Tieren gemacht hat. Scheinbar genießen auch die Tiere wieder den Besuchbetrieb als Abwechslung – wer hätte das gedacht?
    Auch wenn sich deine Beschreibungen nicht in allen Fotos widerspiegeln, kann man sich die Szenen an den Gehegen gut vorstellen, und das ist ja das Geheimnis deiner hervorragen Erzählkunst!

    Über die Abstandsignoranz so mancher Zoobesucher kann man nur den Kopf schütteln und die Szene bei den Obdachlosen ist schlichtweg zum K….n!

    Vielen Dank an dich und Dumba für den heutigen Eintrag in Wort und Bild!

    Herzliche Grüße
    Britta-Gudrun

  4. ihr Lieben!

    Danke fuer diesen ausfuehrlichen Bericht und die schoenen Bilder. Wie haben wir das vermisst.

    Alles Liebe, Erika

  5. Vielen Dank liebe Anke und Dumba.
    Viele Gruesse an die Tiere im Berliner Zoo.

  6. Liebe Anke,
    du hast einen langen Bericht geschrieben. Schön, dass Hyazinth Aras wieder zu zweit sind. Kati scheint es auch gut zu gehen. Schade, dass bei Okapis kein Nachwuchs gibt.
    Liebe Dumba,
    danke für die Bilder.
    Hugs
    Ludmila

  7. Dear Mervi, dear Anke and dear Dumba

    Thanks a lot for wonderful pictures, for the article and for publishing.

    I hope to see the Zoo later this year.

    Hugs from Copenhagen
    Inge

  8. Liebe ANKE B. – Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir ein weiteres Mal mit Deinem ausführlichen und beobachtungsstarken Aufsatz gemacht hast.

    Vermutlich bin ich neulich so ziemlich die gleiche Strecke gelaufen wie Ihr/Du. Irgendwie freut einen so etwas immer wieder aus unerfindlichen Gründen (ähnliche Wege, ähnliche Beobachtungen . . .).

    Ich finde auch, dass der Zoo – wie immer – eine Freude war und sogar die Euch zuteil gewordene Freude des Auftauchens von Väterchen Panda blieb auch mir erstaunlicher Weise nicht verwehrt – ich bin da sonst eher kein so großer Glückspilz. . . . Hätte allerdings eine Frau nicht laut darauf hingewiesen, hätte ich es bzw. ihn gar nicht bemerkt. Manchmal ist es also durchaus wünschenswert, dass man seine Beobachtungen ‘hinaus posaunt’ 😉 . . . Übrigens habe ich schon früher, zu den eher anfänglichen ‘KNUT-Zeiten’, mehrfach festgestellt, dass genau diejenigen, die sich immer abfällig äußerten bzw. entsprechende Blicke warfen, wenn sie jemanden beim Erzählen/ Aufklären anderer Besucher ‘erwischten(!)’, das ausgiebig selbst machten, wenn sie sich unbeobachtet glaubten. Kann natürlich auch sein, dass sie sich schlicht ‘gleicher’ als andere fühlten, sozusagen mit Vorzugsrechten und -Wissen im und über den Zoo und seine Tiere . . . ;-))))))

    Mal noch eine Frage:
    Da auch Dich der abgeholzte Anblick beim Betreten des Zoos (Kamele-, Eselchen-, Ziegen- etc-Gelände hinter den Panzer-Nashörnern schmerzte, ist Dir/Euch vielleicht auch schon einmal die weiße Kuppel hinter den Geleisen aufgefallen!? Wisst Ihr was das ist?

    https://tinyurl.com/WeisseKuppelHinterZooBerlin

    Nochmals Dankeschön (+ Dank natürlich auch an MERVI fürs Editieren und fürs Bilder heraussuchen!)
    + auf bald bei einem erneuten Bericht in ‘KWM’! 🙂

  9. Hallo Zusammen!
    Vielen Dank für Eure freundlichen Kommentare auf meinen Bericht, über die ich mich sehr gefreut habe.
    Wie Ludmila anmerkte, ist er recht lang geraten. Demnächst gibt es noch einen ungefähr ebenso langen zweiten Teil… Tut mir leid! 😉 Aber ich verspreche, dass ich danach wieder eine längere Pause mache.
    Ein besonderes Dankeschön geht an Mervi, die den Beitrag editiert und Dumbas Fotos dafür ausgesucht hat und an Dumba für die Erlaubnis, ihre feinen Bilder verwenden zu dürfen.

    Ich wünsche allen, die zur Zeit nicht in ihren Heimatzoo gehen können, weil er entweder noch geschlossen ist, sie gesundheitlich nicht in der Lage sind oder aus anderen Gründen, dass sich das schnell ändert und sie ihre Lieblinge bald gesund und munter wiedersehen können!

    Ich war seit dem 1.Mai schon wieder mehrmals im Berliner Zoo und bin glücklich, dass das, wenn auch unter Einschränkungen, wieder möglich ist.

    Liebe Grüße, bleibt gesund!
    Hugs
    Anke

  10. Dear Anke,

    I love to publish long written articles – not just photos! Unfortunately there are very few ‘reporters’ who write these days. As you can read in the comments even the readers (!) like your excellent reports.

    Hugs from Mervi

  11. Liebe Anke,
    alles anders und doch nicht, so werden wir noch eine Zeitlang damit leben müssen.
    Hoffen wir dass die Bevölkerung sich vernünftig verhält und wir weitere Lockerungen erwarten können.
    Danke Dir für deinen ausführlichen Bericht zu den Bewohnern und Dumba für ihre schönen Bilder.
    Liebe Grüße Moni K

  12. liebe Anke,
    vielen Dank für Deinen ausführlichen Zoobericht,Du hast uns wirklich alle Deine Eindrücke vermittelt und die Bilder von Dumba illustrieren Deine ganze Fleißarbeit in wunderbarer Weise. Ich freue mich für Dich,dass man jetzt wieder in den Zoo darf, leider sind noch viele Tierhäuser gesperrt, aber das wird sich hoffentlich auch bald ändern und alle lieben Tiere werden wieder zu sehen sein.
    liebe Dumba, dankeschön für Deine schönen Bilder von all unseren Lieblingen.
    Es hat Freude gemacht, alles zu lesen und anzuschauen.
    dear Mervi, thank you for sharing with us It is a great teamwork
    dear greetings to all
    Filomena

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