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	<title>knutisweekly.com &#187; Yeo&#8217;s zoo reports</title>
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		<title>Im Zoo mit meiner Mama und meiner Oma</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[4.1.2012 von Simeon
Vorgestern war ich mit meiner Mama und meiner Oma im Zoo. Meine Oma kennt Ihr, sie nennt sich hier „Yeo". Warum sie das macht, weiß ich nicht. In Wahrheit heißt sie nämlich ganz anders und „Oma" klingt für mich auch viel schöner.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>4.1.2012 von Simeon</p>
<p>Vorgestern war ich mit meiner Mama und meiner Oma im Zoo. Meine Oma kennt Ihr, sie nennt sich hier „Yeo&#8221;. Warum sie das macht, weiß ich nicht. In Wahrheit heißt sie nämlich ganz anders und „Oma&#8221; klingt für mich auch viel schöner.</p>
<p>Während meine Oma am liebsten zu den Eisbären gegangen wäre, schlug meine Mama vor, zuerst die Elefanten zu besuchen. Die würde ich mögen. Stimmt. Mama ist eine kluge Frau. Aber so ganz aus der Nähe betrachtet wirkten die Elefanten irgendwie einschüchternd auf einen kleinen Mann wie mich. Da half es auch nicht, dass die Elefanten mit Tannenbäumen spielten. Jedenfalls wollte ich schnell wieder in meinen Wagen.</p>
<p>Dann waren wir bei den Flusspferden. Oma meinte, dass es dort ein Baby gäbe. Allerdings konnte man es nicht sehen. Das störte mich nicht. Ein Baby bin ich selbst. Außerdem waren die großen Flusspferde sehr interessant. Die wanderten hinter einer dicken Glasscheibe unter Wasser an mir vorbei! Was die alles können!</p>
<p>Anschließend gingen wir zu den Zwergeseln. Da gibt es eine ganze Familie, sie waren alle draußen. Und das Beste ist, ich kann ihre Sprache und habe sie gerufen! Leider haben sie nicht geantwortet. Mama wollte in den Streichelzoo. Streicheln, das klang schon mal gut. Leider streichelte mich dort niemand. Dafür durfte ich einem Pony über den Kopf streicheln. Und einem Esel! Wenn das nichts ist.</p>
<p>Dann endlich kamen wir zu den Eisbären, die meine Oma schon die ganze Zeit besuchen wollte. Leider waren die Eisbären auf Besuch nicht eingerichtet. Eine guckte aus ihrer Höhle und hatte einen Weihnachtsbaum vor sich. Oma sagte, dass der Bär Katjuscha heißt. Ein anderer Bär hatte einen Weihnachtsbaum unter dem Kopf. Der Bär heißt Tosca. Das ist die Mama von Knut. Meine Oma hat ganz viele Bilder von Knut und sagt immer, dass sie ihn sehr lieb hat und dass Knut nicht mehr lebt. Was heißt das?</p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/9151550fqd.jpg" alt="" width="576" height="430" /></p>
<p>Dann gingen wir weiter zu den Nasenbären. Die rannten wie wild in ihrem Garten hin und her. Oma meinte, die lassen sich genau so schwer fotografieren wie ich. Versteht Ihr das?</p>
<p>Dann gingen wir weiter zu den Pinguinen. Das heißt, Mama und Oma gingen. Ich wurde getragen. Das war gut, so konnte ich über die Köpfe der Erwachsenen hinweg gucken.</p>
<p>Das Pinguinhaus ist eine tolle Sache. Dort gibt es Schnee und viel Wasser. Ich konnte die Pinguine unter Wasser an mir vorbei flitzen sehen. Dummerweise war auch da eine Glasscheibe zwischen.</p>
<p>Oma hatte mir versprochen, dass ich sechs Löwen zu sehen bekäme – so viele wie Finger an einer Hand und noch einer dazu. Sie hielt das Versprechen! Drinnen im Raubtierhaus war ein Löwenpärchen, Paule und Amira. Amira wollte offenbar nach draußen. Sie klopfte immer gegen den Schieber. Ich wollte mir das näher angucken, aber Mama und Oma wollten das nicht. Ich sollte leider vorm Gitter bleiben. Draußen gab´s dann nochmal Löwen zu sehen. Zwei junge – Nathan und Miron – und deren Eltern Aru und Aketi. Das erzählte zumindest Oma. Ich interessierte mich mehr für die Enten auf dem gegenüberliegenden Teich.</p>
<p>Trotzdem gaben die Erwachsenen noch nicht auf und gingen mit mir ins Affenhaus. Ich sah gerade noch die Ceylon-Hutaffen mit ihrem Baby und musste an meine Eltern denken.</p>
<p>Dann bin ich eingeschlafen.</p>
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		<title>Bei den Wölfen hörte ich lautes Heulen und Bellen</title>
		<link>http://knutisweekly.com/2011/12/bei-den-wolfen-horte-ich-lautes-heulen-und-bellen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 08:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[18.12.2011 - Photos by SylviaMicky
Heute (16.12) war ich wieder mal im Zoo, allerdings nur für eine Stippvisite. Meine erste Station war die Zoo-Verwaltung. Dort gibt es immer noch so viele Knut-Kalender, dass sie sie verkaufen müssen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>18.12.2011 &#8211; Photos by SylviaMicky</p>
<p>Heute (16.12) war ich wieder mal im Zoo, allerdings nur für eine Stippvisite. Meine erste Station war die Zoo-Verwaltung. Dort gibt es immer noch so viele Knut-Kalender, dass sie sie verkaufen müssen.</p>
<p>Heute war es in Berlin zwar ungemütlich kalt und sehr windig, aber trocken. Zwischendurch kam sogar immer wieder mal die Sonne raus. Trotzdem war der Zoo fast menschenleer.</p>
<p>Ich ging zuerst zum Flusspferdhaus. Das Kleine lag ganz allein auf der Insel, was mich zunächst ein wenig wunderte. Aber dann tauchte prustend Mutters Kopf dicht daneben auf. Es war also alles in Ordnung.</p>
<p>Am Eisbärengehege war absolute Stille. Die Eisbärenfütterung war bereits vorbei. Deshalb hatten sich auch die Eisbärinnen zurückgezogen. Katjuscha lag im Eingang ihrer Höhle. Nancy saß vorn auf der Halbinsel und kratzte sich, wo´s juckte. Tosca lag oben auf dem Mont Klamott, mit einem Tannenbaum als Kopfkissen unter dem Kopf.</p>
<p>Es waren auch keine Besucher bei den Eisbärinnen, was auch mal ganz schön war. So konnte ich in Ruhe einige Minuten die Seele baumeln lassen.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/9006212wjb.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/9006214jnz.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/9006216hhm.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/9006239bxm.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Aber schon nach kurzer Zeit war´s mit der Ruhe vorbei. Bei den Wölfen hörte ich lautes Heulen und Bellen. Ich ging zum Wolfsgehege, wo bereits andere Zoobesucher standen. Die Wölfe standen dicht beieinander, drängelten und schubsten. Es sah ungewöhnlich aus und ziemlich gefährlich. Ich machte schon einen langen Hals nach einem Pfleger. Da sagte eine Besucherin neben mir: „Nicht mal etwas Privatsphäre lassen die anderen den beiden.&#8221; Aha, die Wölfe wollten offenbar ein Schäferstündchen haben! Allerdings konnten sich die Herren nicht einigen, wer nun bei der Dame zum Zuge kommen durfte. Jeder versuchte sein Glück mit Geheule und Geschubse. Einer versuchte, bei der Herzdame mit einem alten Knochen zu punkten.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/9006275lna.jpg" alt="" width="372" height="558" /></p>
<p>Wer das Date für sich entschied, bekam ich nicht mehr mit. Ich ging weiter, zunächst zum Schweinehaus. Außer den Pekaris waren alle Schweine drinnen. Sie hatten frisches Stroh in ihren Ställen. Darin lagen sie nun und schliefen.</p>
<p>Den Polarfüchsen am Raubtierhaus schien die Kälte jedoch nichts auszumachen. Sie lagen zusammengerollt auf den Steinen und betrachteten die Umgebung. Der mit den beiden verschiedenfarbigen Augen betrachtete sich von innen.</p>
<p>Die Löwen jedoch waren alle drinnen, das war bei dem Wetter wohl auch besser. Nathan und Miron hatten sich liebevoll ineinander verknotet. Man sah zwar zwei Köpfe, aber der Rest war ein Wirrwarr aus Tatzen, so dass man nicht sehen konnte, wo der eine aufhörte und der andere anfing.</p>
<p>BaoBao hatte gerade sein Mittagessen bekommen. Ein Stück Zuckerrohr war schon verspeist, man sah es an den herumliegenden Schalen. Nun hatte BaoBao eine Laugenbrezel beim Wickel, die er manierlich in der Tatze hielt. Vor ihm lagen noch viele Möhren und einige Birnen. Hoffentlich bleibt dem alten Herrn sein guter Appetit noch lange erhalten!</p>
<p>Dann ging ich weiter zum Affenhaus. Dort hatte es offenbar Futter gegeben und auch Beschäftigungsmaterial in Form von Zweigen. Heute konnte ich endlich das Hulman-Baby sehen. Die Mutter ging sehr liebevoll mit ihrem Kind um, streichelte und küsste es sogar. Ich staune immer wieder, dass auch Affenmütter ihre Babies küssen. Das ist also kein Privileg der Menschen.</p>
<p>Als die Hulman-Mutter die Besucher vor ihrer Scheibe sah, flüchtete sie mit ihrem Kind auf das oberste Brett. Man kann nie wissen!</p>
<p>Bei den Gorillas und den Orang-Utans fiel mir heute etwas auf. In einigen der metallenen Kletterstangen sind Löcher. Sowohl Bagus als auch Ivo friemelten mit einem Stöckchen darin herum. Offenbar suchten sie etwas. Es sah aus, als ob die Pfleger in diesen Rohren etwas Essbares versteckt hatten. Bei den kleineren Affen bemerkte ich heute auch Salzlecksteine.</p>
<p>Bei den Bonobos war gerade geputzt worden. Eben war ein Pfleger dabei, große Ballen sauberer Holzwolle auseinander zu reißen und die so entstandenen Holzwolle-Wolken zu verteilen. Das sah richtig gemütlich aus. Ich wünschte den Bonobos in Gedanken angenehmes Kuscheln und ging weiter zu den Elefanten. Die waren heute draußen. Zwar habe ich die Elefanten sogar schon mit Schnee werfen sehen. Aber es erstaunt mich immer wieder, dass ihnen die Kälte offenbar nichts ausmacht. Victor und Drumbo hatten sogar Frühlingsgefühle.</p>
<p>Eigentlich wäre nun mein Zoo-Rundgang beendet gewesen. Aber ich hatte noch einige Minuten Zeit. Deshalb ging ich zurück zu Knuts altem Gehege. Immer, wenn ich dort stehe, kommen Erinnerungen hoch. Wie Knut im Graben geschwommen ist. Wie er gespielt und sich schmutzig gemacht hat. Wie er gefüttert wurde. Und wie er immer hinüber zum Bärenhof gewittert hat, als Herr Dörflein dann nicht mehr kam… All diese schönen und traurigen Dinge haben wir mit ihm erlebt.</p>
<p>Diese vier Jahre kann uns niemand nehmen. Die Erinnerung bleibt.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/9006219ehj.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/9006240qou.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/9006274uoo.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Badestunden für Elefanten im Tierpark</title>
		<link>http://knutisweekly.com/2011/12/badestunden-fur-elefanten-im-tierpark/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 17:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[8.12.2011 - Photos by Ludmila &#038; Uwe 
In den letzten Tagen ging es beruflich bei mir drunter und drüber, so dass ich gestern noch nicht wusste, was heute dran ist. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>8.12.2011 &#8211; Photos by Ludmila &amp; Uwe</p>
<p>In den letzten Tagen ging es beruflich bei mir drunter und drüber, so dass ich gestern noch nicht wusste, was heute dran ist. Aber dann bekam ich überraschend frei und das Wetter war noch schön. Deshalb verabredete mich heute Morgen kurzentschlossen mit einer Knut-Freundin für einen Besuch im Berliner Tierpark.</p>
<p>Gegen 11.00 (3.12) Uhr trafen wir am Tierpark ein. Zuerst wollten wir mal sehen, was die Schwarzbären in ihrem verglasten Gehege vorm Tierpark machen. Allerdings sahen wir nur einen und der machte gar nichts außer zu schlafen. Nachdem wir nun draußen den schwarzen Bären gesehen hatten, wollten wir drinnen die weißen Bären besuchen. Und nicht nur die. Als wir vor der Anlage der Brillenbären standen, kamen sofort die beiden Kleinen angerannt, neugierig und verspielt wie junge Hunde. Und genau so niedlich! Natürlich sind sie seit meinem letzten Besuch ordentlich gewachsen, aber man möchte sie immer noch sofort mitnehmen. So sehr passen sie ins Kindchen-Schema.</p>
<p><img title="-" src="http://inlinethumb12.webshots.com/24907/2234815460107228107S600x600Q85.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<p>Dann ging´s aber endlich zu den Eisbären. Aika lag vor dem Eingang der Höhle und schlief. Die kleine Tonya saß oben auf dem Mont Klamott und hielt Hof. Zwar waren nicht viele Besucher da, aber die mussten beeindruckt werden. Bei uns gelang ihr das vollkommen. Als Tonya sich nämlich auf die Hinterbeine stellte, erinnerte sie uns schmerzlich an Knut. Was wären die beiden für ein süßes Paar gewesen…</p>
<p><img title="-" src="http://inlinethumb12.webshots.com/48971/2841908620107228107S600x600Q85.jpg" alt="" width="600" height="398" /><br />
Aika</p>
<p>Dann gingen wir weiter und kamen am Spielplatz heraus. Wir besuchten die Hängebauch und Maskenschweine und ihren inzwischen ziemlich großen Nachwuchs. Ich fragte mich wiederholt im Stillen, was sich die Schöpfung bei den Maskenschweinen gedacht hatte. Irgendetwas bestimmt, denn sonst gäbe es sie nicht.</p>
<p>Auf dem Spielplatz steht noch ein Stück Nostalgie herum: Jenes alte Klettergerüst mit den Tierfiguren aus DDR-Zeiten. Darauf ist vor einer halben Ewigkeit schon meine Tochter herum geklettert. Und vor einer ganzen Ewigkeit ich. Aber genug der melancholischen Gedanken und weiter zu den Roten Pandas! Die hatten in diesem Jahr wieder erfolgreich eine Familie gegründet und Zwillinge bekommen. Das interessierte uns natürlich. Weil die Büsche auf der Anlage inzwischen ihr Laub losgeworden waren, konnte man Quincy und Isabell gut sehen. Während Isabell vor dem Höhleneingang herum wuselte, markierte Quincy alle Büsche und Bäume. Das allein war schon interessant, denn die Roten Pandas sind einfach bezaubernd. Aber kurze Zeit später kamen die beiden Kleinen aus der Höhle. Sie saßen nebeneinander wie das doppelte Lottchen und blickten uns neugierig aus ihren süßen Gesichtern an. Gern wollten wir auch diese beiden mitnehmen.</p>
<p><img title="-" src="http://inlinethumb51.webshots.com/47666/2298293310107228107S600x600Q85.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<p>Dann gingen wir zum Dickhäuterhaus. Weil wir draußen niemand sahen, fand der Umzug offenbar im Saal statt. So war es auch. Am Samstag und am Sonntag findet nämlich ab 11.30 Uhr Elefantenbaden statt!</p>
<p>Als wir kamen, war gerade Elefantendame Pori mit ihrem Sohn Kando im Wasser. Pori ist die mit den auffallenden gelben Augen. Die beiden genossen das Bad offensichtlich sehr. Der kleine Kando ließ sich immer wieder geräuschvoll ins Wasser plumpsen und ging auf Tauchstation. Pori hingegen fand die Besucher interessanter. Sie streckte ihnen immer wieder ihren Rüssel entgegen und versuchte, die Menschen zu berühren. Das war ungeheuer faszinierend; wann kommt man einem Elefanten sonst so nah?</p>
<p>So ein Elefantenrüssel ist eine faszinierende Sache. Muskulös und riesig aus der Nähe, mit rauer Haut und stacheligen schwarzen Haaren obendrauf. Pori interessierte sich sehr für kleine Kinder und wollte sie beschnuppern. Das Interesse war ziemlich einseitig. Mich wollte Pori immer mit ihrer Rüsselspitze an die Hand nehmen. Auch das war vergeblich; ich wollte nicht so gern zu ihr ins Wasser.</p>
<p>Auch bei den indischen Elefanten war Badestunde. Dimas hatte seine schon beendet. Er ist immer noch sehr niedlich, rundlich, knuffig und einfach zum Liebhaben. Die Pfleger hatten Dimas und seine Mutter Cynthia an die Kette gelegt. Sie wollten Cynthia etwas Blut abnehmen, wie wir noch sehen sollten. Während Mutter Cynthia die Kette mit Gelassenheit ertrug, fand der kleine Dimas das Ganze nicht so prickelnd. Er wollte gucken, was die Pfleger da bei seiner Mutter machen, aber dummerweise hielt ihn immer jemand am Bein fest. Vertrackte Geschichte, das Ganze!</p>
<p>Bei den Panzernashörnern gegenüber wurde geputzt. Nashornbulle Belur bekam eine Dusche aus dem Wasserschlauch, die ihm sichtlich gefiel. Nebenan waren schon die Boxen für Jhansi und ihren Sohn Tarun vorbereitet. Es gab frisches Heu, Obst und Möhren. Wir gingen nach draußen und sahen dort die beiden ungeduldig warten. Heute sahen wir auch Aruna, die kleine Halbschwester von Tarun, mit ihrer Mutter Betty. Panzernashörner sehen immer aus wie Wesen aus einer anderen Zeit, mächtig und beeindruckend. Die kleine Aruna hingegen sieht einfach so aus, als hätte sie einen zu großen Jogginganzug an.</p>
<p>Anschließend gingen wir zum Alfred-Brehm-Haus, in dem es heute nicht viel zu sehen gab, denn dort wird immer noch gebaut. Die Raubkatzen waren draußen in ihren Außenkäfigen. Heute habe ich zum ersten Mal die Schabrackenhyänen gesehen, die gegenüber des Dickhäuterhauses wohnen. Wer Hyänen hässlich findet, sollte sich diese Tiere mal ansehen. Sie sehen ausgesprochen nett aus, mit üppigem braunem Fell und getupften, weißen Beinen.</p>
<p>Den Varis war es heute offenbar draußen zu kalt. Sie saßen drinnen in ihrem Haus. Ein weißer und ein roter Vari kamen kurz vor die Tür. Sie musterten uns kritisch und fanden uns wohl uninteressant. Jedenfalls verschwanden auch sie wieder.</p>
<p>Inzwischen hatte sich das Wetter der Jahreszeit angepasst. Es war dunkel, windig und kalt. Nun regnete es sogar und wir suchten Schutz im Restaurant. Als der ärgste Regen sich dann halbwegs aufgehört hatte, gingen wir in Richtung Schlangenhaus. Zwar stehen Schlangen immer noch nicht oben auf meiner Hitliste, aber dort war es wenigstens trocken. Außerdem wohnen nebenan die Schildkröten, die ich recht gern mag.</p>
<p>Noch lieber mag ich natürlich die Malaienbären und so gingen wir zum Malaienhaus. Bei diesem ungemütlichen Wetter waren die Malaienbären drinnen. Die Pfleger hatten ihr Bestes gegeben und die Käfige mit Tannen- und anderen Zweigen versehen. Zusammen mit dem Obst, das dort lag, sah es richtig weihnachtlich aus. Tina und ihr Töchterchen Linh hatten zwei Käfige für sich. Die Kleine hat einen ordentlichen „Schuss&#8221; gemacht. Sie ist ein bezaubernder, lebhafter kleiner Racker, die immer hinter ihrer Mutter her läuft. „Tante&#8221; Bärbel stand nebenan auf den Hinterbeinen und guckte, was sich auf der Pflegerseite so tut. Vater Johannes hing oben am Gitter, obwohl es da nichts Besonderes gab. Wahrscheinlich machte er einfach Sport.</p>
<p>Als wir das Malaienhaus verließen, fragten wir uns, wo die Zeit geblieben war. Denn obwohl heute nicht das ideale Tierparkwetter war, hatten wir einen sehr schönen und interessanten Tag erlebt.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
<p><img title="-" src="http://inlinethumb12.webshots.com/49355/2049172530107228107S600x600Q85.jpg" alt="" width="600" height="398" /></p>
<p>Mr Tierpark, Herr Troll</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Im Bärenrevier wurde heute an allen Orten geputzt</title>
		<link>http://knutisweekly.com/2011/11/im-barenrevier-wurde-heute-an-allen-orten-geputzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 18:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[16.11.2011 - Fotos von SylviaMicky
Heute (15.11) war ich nach einer langen, arbeitsbedingten Pause wieder mal im Zoo. Zum einen musste ich dringend auf andere Gedanken kommen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>16.11.2011 &#8211; Fotos von SylviaMicky</p>
<p>Heute (15.11) war ich nach einer langen, arbeitsbedingten Pause wieder mal im Zoo. Zum einen musste ich dringend auf andere Gedanken kommen. Zum anderen musste meine Zoo-Card verlängert werden.</p>
<p>Bei meinem letzten Zoobesuch war es fast noch Spätsommeratmosphäre. Heute traf mich mit Macht die Erkenntnis, dass es eben schon beinahe Winter ist. Die Bäume haben fast ihr ganzes Laub verloren. Nur einige bunte Blätter hängen noch dran.</p>
<p>Heute war es hier in Berlin ungemütlich, grau und kalt. Dafür war der Zoo wunderbar leer. Es war zwar kein Tag, um lange irgendwo zu stehen zu bleiben. Aber zum Herumschlendern war er genau richtig. Einfach erholsam!</p>
<p>Ich ging zuerst zum Flusspferdhaus, um das kleine Flusspferd und seine Familie zu besuchen. Die Flusspferde hatten hohen Besuch. Ein Kamerateam vom RBB war da und wollte offenbar den Familienzuwachs filmen. Leider glänzte der durch Abwesenheit. Vorn auf der Insel lag eine seiner älteren Schwestern. Da konnte man nichts machen.</p>
<p>Ich ging zunächst mal weiter, am Bärenrevier vorbei. Dort wurde heute an allen Orten geputzt. Zwar sah man keine Bären, dafür jede Menge Pfleger mit Harken und Schläuchen. Auch auf der Braunbärenanlage war Großkampftag. Ich blickte in den nunmehr leeren Wassergraben und staunte, wie tief er ist. Sofort musste ich an Herrn Dörflein denken, wie er kopfüber zu Knut in diesen Graben gesprungen und dort mit ihm herumgeschwommen ist.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8758294nja.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8758296nzs.jpg" alt="" width="413" height="620" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8758300alh.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Auf der großen Eisbärenanlage bot sich das gleiche Bild wie überall: Statt der Bären waren Pfleger beim Arbeiten zu sehen. Die drei Eisbärendamen indessen waren auf der kleinen Anlage und warteten auf das Futter. Bei der Futtersuche tat sich heute Katjuscha hervor. Zwei Fleischstücke rutschten in eine Felsspalte und Katjuscha friemelte sie heraus. Dann gab es noch eine kurze Faucherei zwischen Katjuscha und Tosca, bei der Tosca aber den Kürzeren zog. Katjuscha verschwand mit zwei Stücken Fleisch zwischen den Zähnen in ihrer Höhle.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8758521psz.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Die Kragenbären waren heute umquartiert worden. Sie waren auf Devis alter Anlage. Einer der beiden Kragenbären schlief. Der andere saß unten im Graben und betrachtete neugierig die Besucher, die wiederum ihn betrachteten.</p>
<p>Nach der Fütterung versuchte ich nochmal mein Glück im Flusspferdhaus. Dieses Mal sah ich das kleine Flusspferd. Es lag zusammen mit seiner Mutter auf der Insel. Es ist übrigens ein kleines Mädchen.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8758512qmt.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Ihr habt ja schon gehört, dass es ein neues Hirscheber-Mädchen gibt. Natürlich wollte ich mir den Neuzugang ansehen. Im Schweinehaus war gerade eine junge Pflegerin bei der Arbeit. Sie wies mir freundlich den Weg und erzählte, dass die Kleine aus Antwerpen kommt und „Leboni&#8221; heißt. Die Kleine ist wirklich sehenswert und niedlich. Sie ist viel kleiner als die erwachsenen Hirscheber und ihre Zähne sind noch ganz winzig.</p>
<p>Bei meinem Spaziergang durch den Zoo kam ich an der Voliere für Sumpfvögel vorbei. Dort gab es einen netten Anblick. Der Drahtzaun, der sich um die Voliere spannte, war von Spatzen bevölkert. Fast in jeder Masche saß ein Spatz. Ein richtiger, lebender Spatzenvorhang!</p>
<p>Auf dem Weg zu den Ameisenbären traf ich Steve N. zusammen mit einer anderen Zoobesucherin. Gemeinsam gingen wir zum Raubtierhaus. Ich war sehr erstaunt und positiv überrascht, was Steve alles über die Tiere weiß. Wenn man sich ihm anschließt, kann man noch eine Menge lernen.</p>
<p>Aru und Aketi waren heute drinnen in ihren Käfigen. In dem Löwenkäfig gibt es etwas Neues: die Löwen haben Spielzeug bekommen. Mehrere Holzstämme hängen an Drahtseilen von der Decke herab. Wir gingen weiter zu Nathan und Miron. Jeder hatte offenbar vor kurzem einen neuen Jutesack bekommen. Sie sahen noch heil und unbespielt aus. Natürlich wollte jeder den Sack des anderen haben und so gab es immer wieder einen Grund zur Klopperei.</p>
<p>Von Steve erfuhren wir auch, dass es im Nachttierhaus ein neues Fingertier gibt. Das mussten wir uns natürlich ansehen. Die Fingertierdame bewohnt zurzeit noch ein eigenes Appartement, das sich aber genau neben dem von Fingertier Mario befindet. Hoffentlich werden die beiden einander gefallen. Auf jeden Fall bekommt Mario ein hübsches Mädchen.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8758516ift.jpg" alt="" width="413" height="620" /></p>
<p>Obwohl BaoBaos Essenszeit schon längst vorbei war, hatte er sein Essen noch nicht berührt. Wir sahen Möhren, Äpfel, eine Birne, Feigen, eine Laugenstange und noch anderes mehr. Den alten Herrn interessierte das offenbar nicht. Er lag in seiner Ecke und schlief.</p>
<p>Zwar war mein Zoobesuch zeitlich nur kurz, aber trotzdem sehr schön und interessant.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Elefanten begrüßten den Tag mit lautem Trompeten</title>
		<link>http://knutisweekly.com/2011/11/die-elefanten-begrusten-den-tag-mit-lautem-trompeten/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 08:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[6.11.2011 - Photos by SylviaMicky
Heute (4.10) war ich schon sehr früh im Zoo, kurz nach neun Uhr. Es war eine sehr schöne Atmosphäre. Es waren erst wenige Besucher da. Die Elefanten begrüßten den Tag mit lautem Trompeten.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>6.11.2011 &#8211; Photos by SylviaMicky</p>
<p>Heute (4.10) war ich schon sehr früh im Zoo, kurz nach neun Uhr. Es war eine sehr schöne Atmosphäre. Es waren erst wenige Besucher da. Die Elefanten begrüßten den Tag mit lautem Trompeten.</p>
<p>Der Herbst ist im Zoo wunderschön. Durch die verschiedenen, zum Teil auch exotischen Bäume bekommt man die prachtvollsten Laubfärbungen zu sehen. Ich ging hinterm Elefantenhaus vorbei. Victor war allein auf seiner Anlage. Heute früh war es noch ziemlich kühl und so wunderte es mich nicht, dass die Gorillas nicht auf ihrer Anlage waren. Das einzig Lebendige, was ich dort sah, war ein harkender Pfleger.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8661112oiz.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Im Affenrevier wird übrigens wieder gebaut. Das Gehege der Bartaffen wird erweitert. Deshalb waren die bärtigen Herrschaften heute auch nicht zu sehen. Im Affenhaus drinnen zeigte Bagus, wie schick er mit einem Jutesack auf dem Kopf aussieht. Bei den Gorillas gab es einen großen Korb Eichenlaub zur Bespaßung. Eine Stammbesucherin meinte, daran würde Ivo aber seine helle Freude haben. Ihre Freude hatten auch die Bonobos. Jeder von ihnen hielt ein Teil in der Hand, dass ich zuerst für Buch hielt. Nanu? Sollten diesen klugen Affen nun vielleicht gar das Lesen beigebracht werden, fragte ich scherzhaft eine Dame von den Zoo-Guides. Nein, gab sie schmunzelnd zurück. Ganz soweit sei es noch nicht. Aber das komme bestimmt noch! Das dort seien Beschäftigungshölzer mit eingebohrten Löchern, in denen Leckereien steckten. Tatsächlich begann Kivus Mutter, mit einem Strohhalm in den Löchern herum zu friemeln. Da soll mal jemand sagen, im Zoo wird niemand beschäftigt!</p>
<p>Im Raubtierhaus hatten Aru und Aketi Wellnesstag. Das heißt, Aketi hatte einen. Aru leckte ihr hingebungsvoll den Rücken. Aketi leckte sich die Tatzen. Die meisten anderen Bewohner des Raubtierhauses befanden sich hinter den Kulissen. Es wurde nämlich überall geputzt und das macht sich nicht so gut, wenn da noch ein Tiger mit dabei ist.</p>
<p>Wir haben ja bereits alle gehört, dass es ein neugeborenes Flusspferd im Zoo gibt. Das wollte ich natürlich endlich kennenlernen. Vor der großen Scheibe im Flusspferdhaus drängten sich die Besucher. Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen. Mutter und Kind lagen gut sichtbar liebevoll aneinander gekuschelt auf der kleinen Insel. Das Flusspferd-Baby ist unglaublich süß und winzig neben seiner riesigen Mutter. Mein erster Impuls war „einpacken und mitnehmen&#8221;. Aber das hätte Mutter Nicole wohl etwas eng gesehen. Sie schnuffte nämlich eine der etwas größeren Halbschwestern drohend an, die sich dem Kleinen nähern wollte.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8661511dab.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8661569uos.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Dann ging ich zu den Eisbärinnen. Katjuscha stand vor ihrer Höhe. Nancy und Tosca lagen zusammen oben auf dem Mont Klamott. Nancy kaute ihrer Freundin ein Ohr ab. Als dann die Zeit der Fütterung kam, kletterten die beiden gemächlich herunter. Allerdings stieß das Futter heute auf keine große Gegenliebe. Überraschenderweise war es Katjuscha, die sich nach langem Zögern zuerst ins Wasser bequemte, um sich ein Stück Fleisch heraus zu angeln.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8661113bsu.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8661122nwt.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8661212sex.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Nach der Eisbärenfütterung drehten wir noch mal eine kleine Runde ums Bärenrevier. Die Nasenbären sahen wir leider nicht, wahrscheinlich war ihnen kalt. Dafür führten uns die Wölfe ihr nettes Familienleben vor, einschließlich Fangenspielen.</p>
<p>Wir gingen nochmal ins Flusspferdhaus. Nicole lag immer noch mit ihrem Kind auf der Insel. Nun aber hatte sie ihren Kopf an das winzige Köpfchen ihres Babys gekuschelt. Da soll mal einer sagen, dass Tiere nicht lieben können!</p>
<p>Auch die Zwergesel gaben eine Vorstellung. Sie spielten wilde Jagd und rannten immer im Kreis herum. Worum es dabei ging, konnte ich allerdings nicht sagen. Es sah allerdings so aus, als ob sich zwei paaren und der Rest einfach mitspielen wollte. Es gibt übrigens einen kleinen Zwergesel. Auch der läuft unter der Rubrik „einpacken und mitnehmen.&#8221;</p>
<p>Wir gingen dann weiter, an den rotbunten Schweinen vorbei und durch den Streichelzoo hindurch.</p>
<p>Nachdem wir dem frischgebackenen Ameisenbären-Vater Ori und der nunmehr kinderlosen Ine einen Besuch abgestattet hatten, gingen wir zum Raubtierhaus. Nathan und Miron sehen nun schon aus wie richtige Löwen, mit Mähne und allem, was dazugehört. Nur eben viel kleiner. Besonders Miron sieht aus wie eine Miniaturausgabe seines Vaters.</p>
<p>Vor der Außenanlage der Löwen standen einige Besucher und blickten schmunzelnd in den Graben. Wir schauten nach, was denn der Grund für die Heiterkeit wäre. In dem nunmehr trockenen Graben wanderten Paule und Amira herum, als ob sie auf dem Ku´-Damm unterwegs wären. Sie hatten ihre ganz ureigene Löwen-Flaniermeile und schienen sich dort sichtlich wohl zu fühlen.</p>
<p>Wir gingen nochmal ins Affenhaus. Ein Schimpanse lag vorn an der Scheibe, ein älterer Mann kasperte herum. Der Affe guckte gleichmütig, so dass wir uns fragten, wer da wen affig findet.</p>
<p>Zum Abschluss unseres Zoo-Besuches zeigte uns BaoBao noch ein Bild für die Götter. Er lag auf dem Rücken, die Hinterbeine in der Luft, und knabberte an einem Bambuszweig. Wir stellten übereinstimmend fest, wie sehr wir den alten Herrn mögen.</p>
<p>Hoffentlich hat er noch einige schöne Jahre vor sich.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8661124xqc.jpg" alt="" width="372" height="558" /></p>
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		<title>Schließlich ist man ein Eisbär und kein Wasser- bär!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 16:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[20.10.2011 - Photos by SylviaMicky
Gestern war nun mein letzter Urlaubstag und natürlich wollte ich den so nett wie nur möglich verbringen. Das Wetter spielte auch mit und so war es im Zoo ein wunderschöner Herbstmorgen wie im Bilderbuch. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>20.10.2011 &#8211; Photos by SylviaMicky</p>
<p>Gestern war nun mein letzter Urlaubstag und natürlich wollte ich den so nett wie nur möglich verbringen. Das Wetter spielte auch mit und so war es im Zoo ein wunderschöner Herbstmorgen wie im Bilderbuch. Gestern wurde viel gewerkelt, alles wurde herbstfein gemacht. Auf Knuts ehemaligem Gehege wächst nun kein Unkraut mehr. Malaienbärin Maika hatte sich eine sonnige Ecke zum schlafen gesucht. Auch das Eisbärengehege sieht um diese Zeit sehr malerisch aus mit dem all dem Efeu, dass jetzt in verschiedenen Gelb- und Rottönen schimmert.</p>
<p>Die Eisbärenfütterung machte gestern Herr Röbke gemeinsam mit einem jungen Pfleger, wahrscheinlich einem Azubi. Allerdings war der Appetit der drei Damen sehr mäßig. Stammbesucher berichteten, dass das in den vergangenen Tagen auch schon so war. Mit einem Mann im Haus wären sie um diese Zeit auch schon in ihren Wurfhöhlen und würden auf eine freudige Niederkunft warten oder zumindest so tun.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8519939dek.jpg" alt="" width="372" height="558" /></p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/8519940eby.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/8519943kjc.jpg" alt="" width="372" height="558" /></p>
<p>Jedenfalls gab es wieder ein ziemliches Geziere. Natürlich war es wieder Tosca, die den Anfang machte und sich Fleisch aus dem Wasser holte. Nancy und Katjuscha indessen konnten froh sein, dass Herr Röbke so weit werfen kann. Sie bekamen ihr Fleisch an Land serviert. Als dann die Brötchen folgten, machten die Bärinnen lange Hälse. Nur nicht ins Wasser gehen! Schließlich ist man ein Eisbär und kein Wasserbär! Einzig Tosca ging ins Wasser und fraß ein paar Brötchen. Die beiden anderen schauten einfach zu, wie die Brötchen und Croissants (!) wie kleine Boote davon schwammen.</p>
<p>Gestern um 11.00 Uhr war der Pressetermin für die Vorstellung der kleinen Ameisenbärin Danita. Als dann die Zoofreundin, mit der ich verabredet war, eintraf, gingen wir zusammen zum Gehege der Ameisenbären. Dort war schon ein großes Presseaufgebot vorhanden und auch einige fotoschaffende Zoobesucher waren vertreten. Außerdem natürlich Herr Messinger, dem die Freude über diesen Erfolg im Gesicht geschrieben stand.</p>
<p>Ameisenbären-Mama Griseline war ein wenig unruhig. Wahrscheinlich spürte sie, dass sie und ihre Tochter nun die Hauptpersonen waren. Sie wanderte vor dem Eingang des Stalles herum, immer ihr Kind auf dem Rücken herumtragend. Übrigens sieht man die kleine Danita kaum, wenn sie auf dem Rücken ihrer Mutter sitzt. Sie verschmelzen farblich beinahe miteinander und auch die Schwänze gehen ineinander über. Da hat sich die Schöpfung bzw. die Natur etwas dabei gedacht, denn das Jungtier ist somit auch von Feinden kaum zu erkennen.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8520141ujt.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Herr Messinger meinte zum Schluss: „Alles ist dieses Mal wunderbar. Genau so, wie man es sich als Pfleger wünscht.&#8221; Mir fielen dabei wieder die Worte von Herrn Dörflein ein, was er für Knut wollte: „Ich wünsche ihm eine schöne Zukunft in einem schönen Zoo.&#8221; Wie sehr hätte ich den beiden gegönnt, das zu erleben…</p>
<p>Nachdem der Pressetermin beendet war, gingen wir ins Erweiterungsgelände. Bei den roten Riesenkänguruhs gibt es Nachwuchs. Wir sahen allerdings nur ein Bein, dass aus dem Beutel der Mutter ragte. Auf dem Erweiterungsgelände ist es immer ziemlich ruhig. Auch gestern war es einfach ein wunderschöner Ort für einen Herbstspaziergang.</p>
<p>Als wir zurückkamen, gingen wir zum Raubtierhaus. Die beiden Löwenjungs Nathan und Miron waren beim spielen. Sie hatten einen Sack bekommen, der offenbar einen interessanten Inhalt hatten. Jedenfalls rangelten die beiden miteinander darum. Nathan ist eindeutig der Stärkere und er ärgert seinen Bruder öfter. Mal beißt er ihn in den Kopf, mal in den Schwanz. Es sieht aber nie böse aus.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8520145iti.jpg" alt="" width="372" height="558" /></p>
<p>Gestern suchten wir den kleinen Leoparden und seine Mutter, leider vergeblich. Vielleicht machten sie es sich in der Wurfbox gemütlich. BaoBao war noch beim Futtern. Er lässt sich bekanntlich immer sehr viel Zeit dafür. Als wir kamen, hatte er noch einen großen, roten Apfel beim Wickel, von dem er genüsslich abbiss.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8520190wcm.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Dann gingen wir zum Affenhaus. Bei den Menschenaffen wurde wieder geputzt und Orang-Utan-Mädchen Djasingha „half&#8221; auf ihre Weise. Sie hing kopfüber von einem Seil herab und lockerte mit beiden Händen die Holzwolle auf. Nebenan machte Bini mit ihrem Sohn Bulan ein Tänzchen. Allerdings hing auch Bini dabei kopfüber an einem Seil. Sie hielt ihren Sohn an den Händen und wiegte ihn hin und her. Gorillamann Ivo musterte die Besucher mit strengem Blick, damit gar nicht erst etwas einreißt.</p>
<p>Als wir etwas später am Schweinehaus vorbeikamen, besuchten wir die Pinselohrschwein-Familie. Das Jungtier ist ein ausgesprochenes Papa-Kind und wuselt ständig um seinen Vater herum.</p>
<p>Übrigens sahen wir gestern noch eine Riesenschweinerei. Neben dem Streichelzoo leben nun zwei rotbunte Schweine, die in diesem Jahr Nachwuchs bekommen haben. Die Ferkel sind schon ziemlich groß und haben eine Jugend-WG im Gehege nebenan. Wir versuchten, sie zu zählen, aber leider verzählten wir uns immer wieder. Jedenfalls ist es eine ordentliche Ferkelei.</p>
<p>Später dann gingen wir zur Nasenbärenfütterung. Kurze Zeit später kam Herr Röbke mit dem jungen Pfleger. Sie fütterten zuerst gemeinsam die Wildhunde, die sich sofort wieder ums Futter zankten. Dann waren die Nasenbären dran. Gestern bekamen sie Küken statt der üblichen Mäuse. Zurzeit mögen sie Küken nämlich lieber. Das sah man. Sie wurden dem jungen Pfleger förmlich aus den Händen gerissen. Als die Nasenbären die Küken verspeist hatten, stürzten sie sich auf die Futterkiste und durchwühlten sie eifrig. Ich erfuhr, dass besonders die darüber gestreuten Würmer für die Nasis interessant sind. Schließlich war das Mahl beendet und der Inhalt der Kiste wurde auf dem Baumstamm verteilt.</p>
<p>Nachdem nun alles verteilt und aufgegessen war, gingen wir nochmal zu Knuts altem Gehege. Es war wie immer ein bittersüßes Gefühl. Wir dachten an Knuts Spiele mit Herrn Dörflein auf dem Mulchhaufen oder daran, wie Knut sich im Sand einpanierte. Wie oft hatten wir dort gestanden und auf die Fütterung gewartet! All das wird es nie wieder geben.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8519942ltu.jpg" alt="" width="576" height="384" /></p>
<p>Aber das Gute ist, dass wir alle unsere Erinnerungen haben, die uns niemand nehmen kann.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/8520191bky.jpg" alt="" width="372" height="558" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8216;Unsere Tiger sind die Sieger&#8217; &#8211; Besuch im Zoo Eberswalde</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 07:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>
		<category><![CDATA[Amur tiger]]></category>
		<category><![CDATA[djurpark]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[eläintarha]]></category>
		<category><![CDATA[polar wolf]]></category>
		<category><![CDATA[tierpark]]></category>
		<category><![CDATA[zoo]]></category>

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		<description><![CDATA[16.10.2011 - Fotos: Zoo Eberswalde
Gestern (13.10) machten mein Mann und ich einen Ausflug in den Eberwalder Zoo. Viele von Euch kennen diesen wunderschönen kleinen Zoo, der nördlich von Berlin mitten im Wald gelegen ist.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>16.10.2011 &#8211; Fotos: Zoo Eberswalde</p>
<p>Gestern (13.10) machten mein Mann und ich einen Ausflug in den Eberswalder Zoo. Viele von Euch kennen diesen wunderschönen kleinen Zoo, der nördlich von Berlin mitten im Wald gelegen ist. Ich war auch schon dort, aber das war bereits vier Jahre her. Nun wurde es Zeit, die Erinnerungen aufzufrischen.</p>
<p>„Unsere Tiger sind die Sieger!&#8221; verkündete ein großes Plakat am Eingang des Eberswalder Zoos und machte natürlich neugierig, über wen denn die Tiger Sieger sind. Aber zunächst einmal wollte ich natürlich die Braunbären besuchen. An der Kasse hatte man uns zusammen mit den Eintrittskarten gleich einen kleinen Lageplan des Zoos überreicht. Aus dem ging hervor, dass sie Bären hinterm Eingang gleich links wohnen. Aus meinem Gedächtnis ging dasselbe hervor. Aber auf der Bärenanlage war leider kein Bär zu sehen.</p>
<p><a href="http://entertainment.webshots.com/photo/2547836480065388145PDCVZj"><img src="http://inlinethumb58.webshots.com/47417/2547836480065388145S500x500Q85.jpg" alt="eber2" /></a></p>
<p>Dafür sahen wir einige Polarwölfe und auch zwei graue Wölfe, die dort offenbar in Eintracht zusammen leben. Schade. Ich hätte die Bären nämlich zu gern aus der Futterbox gefüttert: Man steckt eine Münze in die Futterbox, worauf ein Mix von Nüssen und Körnern durch ein Rohr zu den Bären hinein rieselt. Bei unserem letzten Besuch hatten die Bären schon erwartungsvoll gegen die Rohre geballert. Zwei Pflegerinnen klärten uns auf. Es sei nur noch ein Bär da und der schlief offensichtlich. Nun, da konnte man nichts machen.</p>
<p><a href="http://entertainment.webshots.com/photo/2659243810065388145aClVxk"><img src="http://inlinethumb37.webshots.com/48484/2659243810065388145S500x500Q85.jpg" alt="eber5" /></a></p>
<p>Also gingen wir weiter durch das Revier des Damwilds. Tatsächlich, wir gingen mitten hindurch und zwar auf einem Knüppelpfad. Der Name ist Programm; der Weg besteht tatsächlich aus dicken, aneinander genagelten Ästen und ist etwa einen Meter breit. Man kann nur hintereinander gehen, für Kinderwagen ist der Weg absolut ungeeignet und die High-Heels sollte man auch besser ausziehen. Aber es ist ein Erlebnis! Rehe und Damhirsche leben dort völlig frei. Das Gehege ist sehr groß und die Tiere können sich auch zurückziehen, wenn sie wollen. Gestern wollten sie das offenbar nicht. Sie kamen so dicht heran, dass man sie hätte berühren können. Offenbar wollten sie sehen, wer da auf dem Knüppelpfad herum klettert.</p>
<p>Apropos herum klettern – im Eberswalder Zoo gibt es an mehreren Stellen Aussichtstürme, von denen aus man einen wunderbaren Blick über die Gehege hat. Es gibt auch mehrere interessante Spielplätze für Kinder, die aber auch mit etwas Lehrreichem verbunden sind. Zum Beispiel Schautafeln, auf denen verschiedene Fährten abgebildet sind. Die Kinder – und nicht nur die – sollen dann die entsprechenden Tiere hinzu ordnen. Es gibt im ganzen fünf Abenteuer- und Themenspielplätze.</p>
<p>Dann kamen wir zum Absoluten Highlight des Zoos – dem Gehege der Amur-Tiger. Dort begriff ich, warum hier die Tiger Sieger sind. So etwas wie dieses Gehege habe ich noch nie zuvor gesehen; ich hätte das auch nie für möglich gehalten. Das Gehege ist oval wie ein Sportstadion und auch nicht viel kleiner. Es ist in die Erde eingelassen; man steht oben und schaut zu den Tigern hinunter. In diesem Wahnsinns-Gehege gibt es alles, was man sich nur wünschen kann. Es gibt einen kleinen Wald, Sand, einen kleinen Teich, einen Berg aus großen Steinen und Baumstämme. Das Gehege ist der Landschaft nachempfunden, wie sie im Barnim zur Eiszeit vermutlich gewesen ist. Auf diesem riesigen Gelände wohnen vier Tiger. Ein Elternpaar und ihre beiden halbwüchsigen Söhne, die inzwischen schon richtige Rabauken sind. Als wir kamen, rauften sie gerade um etwas, dass irgendwann vermutlich ein Kaninchen gewesen ist. Allerdings haben sie einen Nachbarn. Ein Stück des Geheges ist abgezäunt. Darin lebt ein Vielfraß. Viel sahen wir aber nicht von ihm. Er hatte sich zusammengerollt und schlief.</p>
<p>Vom Tigergehege ist es nicht weit zum Löwengehege. Auch das ist sehr sehenswert, wenn auch nicht so groß. Durch einen Tunnel gelangt man in einen gläserne Aussichtplattform mitten ins Löwengehege. Das Löwenpaar betrachtete uns eingehend und gähnte schließlich gelangweilt. Sicherlich bekommen sie oft Besuch.</p>
<p><a href="http://entertainment.webshots.com/photo/2385841940065388145UFXDaq"><img src="http://inlinethumb58.webshots.com/46393/2385841940065388145S500x500Q85.jpg" alt="eber1" /></a></p>
<p>Sehr sehenswert ist auch das Tropenhaus. Obwohl es nicht sehr groß ist, gibt es dort alles, was zu einem richtigen Tropenhaus gehört. Neben den exotischen Pflanzen und Vögeln gibt es auch Krokodile, Wasser- und Riesenschildkröten und Schlangen. Unter anderem zwei fast endlose Pythonschlangen. Unweit davon ist das Lama-Haus. Durch eine große Glasscheibe kann man die Lamas von nahem sehen, etwa ein Meter entfernt. So nah kommt man ihnen sonst nie.</p>
<p>Im Eberswalder Zoo ist es auch möglich, Tiere zu kaufen. Zwar keine Exoten, aber kleine Ziegen. Es gibt also nichts zu meckern.</p>
<p>Auch Affenliebhaber kommen dort nicht zu kurz. Zwar gibt es keine Menschenaffen. Aber es gibt Tamarine, Totenkopfäffchen und Gibbons. Außerdem gibt es schwarz-weiße und rote Varis. Die haben wir leider nur durch´s Fenster gesehen. Überhaupt leben die Tiere in größtmöglicher Freiheit. Besonders die Affen können frei im Zoo herumlaufen, kommen und gehen, wie es ihnen beliebt. Überall stehen Schilder, auf denen die Besucher darauf hingewiesen werden. Sie werden auch aufgefordert, die Tiere nicht zu berühren. Überhaupt hat man im Eberswalder Zoo den Eindruck, dass der Zoo wirklich für die Tiere da ist. Sie sind dort zu Hause, die Menschen sind Besucher und haben sich dementsprechend zu benehmen.</p>
<p><a href="http://entertainment.webshots.com/photo/2830970800065388145vTiEhM"><img src="http://inlinethumb21.webshots.com/49364/2830970800065388145S500x500Q85.jpg" alt="eber6" /></a></p>
<p>Trotzdem kommen auch die Menschen nicht zu kurz. Überall gibt es etwas Neues zu sehen und ruhige, gemütliche Ecken mit Bänken, auf denen man ausruhen kann. Mein absoluter Lieblingsplatz wurde ein Hochstand, der um eine große Eiche herum gebaut war. Man konnte von dort aus einen Gibbon aus nächster Nähe beobachten, der unter uns in seinem Gehege herumturnte. Auch der Gibbon hatte Ausgang, wenn er wollte. Von seinem Gehege aus führte ein vergitterter Weg, der auf einer Insel mitten im Teich endete.</p>
<p><a href="http://entertainment.webshots.com/photo/2405212450065388145WVeKUh"><img src="http://inlinethumb61.webshots.com/49852/2405212450065388145S500x500Q85.jpg" alt="eber3" /></a></p>
<p>Man kann, wenn man mag, den ganzen Tag dort im Zoo verbringen. Es gibt sogar drei Restaurants und einen urigen Grillplatz. Die Preise sind eher mittelprächtig, so wie sie in den Zoos eben sind.</p>
<p>Kurzum: Mit 9 Euro Eintritt ist der Zoobesuch für eine Familie nicht gerade ein Schnäppchen. Aber das Geld ist gut angelegt. Zum einen sieht man überall, wo es bleibt. Zum anderen hat man einen wunderschönen Tag und das ist unbezahlbar.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
<p><strong><a href="http://www.zoo.eberswalde.de/"> Zoo Eberswalde</a></strong></p>
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		<title>&#8230; so wurden heute mit einigen Brötchen viele glücklich gemacht</title>
		<link>http://knutisweekly.com/2011/10/so-wurden-heute-mit-einigen-brotchen-viele-glucklich-gemacht/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 14:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[8.10.2011 - Photos by Monika aus Berlin
In den letzten Tagen wurde bereits ungemütliches Herbstwetter angekündigt. Weil nun aber heute Morgen die Sonne schien, wollte ich diese schöne Zeit noch sinnvoll nutzen und fuhr zum Zoo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>8.10.2011 &#8211; Photos by Monika aus Berlin</p>
<p>In den letzten Tagen wurde bereits ungemütliches Herbstwetter angekündigt. Weil nun aber heute Morgen die Sonne schien, wollte ich diese schöne Zeit noch sinnvoll nutzen und fuhr zum Zoo.</p>
<p>Als ich bei den Eisbären ankam, waren dort bereits einige Stammbesucher versammelt. Ich lernte auch zwei nette Knutfans persönlich kennen, die ich bisher nur von ihren Postings kannte: Nesumi und ihren Mann Sammyline. Sicher kennen viele von Euch ihre Berichte und die schönen Fotos vom Wuppertaler Zoo.</p>
<p>Die Fütterung machte heute ein junger Pfleger. Er machte die Fütterung oben von der Scheibe aus. Als das erste Stück Fleisch ins Wasser flog, machten alle drei Bärinnen einen langen Hals. Den längsten machte Tosca. Wir wissen ja, das Tosca nichts umkommen lässt. Und tatsächlich gab sie sich einen Ruck und sprang ins Wasser. Manchmal glaube ich, dass man als Tierpfleger besonders gut im Weitwerfen sein muss.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8421521cqf.jpg" alt="" width="576" height="423" /></p>
<p>Denn obwohl weder Katjuscha noch Nancy ins Wasser gingen, bekamen sie ihr Fleisch mundgerecht serviert. Nancy sorgte vor: Obwohl sie bereits ein Stück Fleisch zwischen den Zähnen trug, sicherte sie sich mit ihrer Tatze ein zweites. Inzwischen war auch Tosca wieder aufgetaucht und verspeiste ihr gewaschenes Fleisch auf dem Trockenen.</p>
<p>Eine Besucherin hatte wieder Brote spendiert, sie sahen aus wie Ciabattabrote. Natürlich wurden auch diese Brote von dem Pfleger sofort an die Bärinnen weitergereicht, die sie umgehend verspeisten.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8421622kxe.jpg" alt="" width="576" height="440" /></p>
<p>Nach der Fütterung ging ich weiter, vorbei an den Nasenbären und den Wildhunden. Bei den Sumpfvögeln fielen mir heute besonders die Roten Sichler auf. Sie sind sehr sehenswert wegen ihrer wunderschönen Farbe. Vor dem Ausgang saß eine Afrikanische Spaltfußgans. Als ich an ihr vorbei wollte, schnappte sie nach meinem Fuß. Es tat nicht weh; wahrscheinlich wollte die Spaltfußgans nur ihrem Namen Ehre machen.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8421718xtf.jpg" alt="" width="576" height="401" /></p>
<p>Nashornjunge Kito war heute nicht zu sehen. Mutter Ine auch nicht. Stattdessen residierte sein Vater Jasper im vorderen Gehege. Die Nashorndame mit dem langen, geraden Horn war im hinteren Gehege zu sehen.</p>
<p>Dann ging ich zum Raubtierhaus. Die Löwen-Youngster Nathan und Miron schliefen. Trotzdem konnte ich sehen, dass sie niedliche Backenbärte bekommen haben. Auch den kleinen Leoparden sah ich heute. Er war mit seiner Mutter draußen.</p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/8421706lfr.jpg" alt="" width="576" height="417" /></p>
<p>Heute war ich seit langer Zeit wieder mal im Nachttierhaus. Offenbar hatte es gerade Futter gegeben. Zum einen war noch ein Pfleger mit Schüsseln und Töpfen unterwegs. Zum anderen waren die Tiere alle beim Futtern. Die Erdferkel fraßen gemeinsam einträchtig mit den Springhasen. Herr und Frau Plumplori hatten jeder sein Schüsselchen. Es sah sehr nett aus, wie sie mit ihren kleinen, menschenähnlichen Händchen hineinlangten und manierlich aßen.</p>
<p>Das Fingertier Mario hatte eine Kokosnuss bekommen und versuchte nun, das widerspenstige Ding zu knacken. Leider kullerte es ständig weg. Nach einer Weile verlor Mario die Geduld mit der Nuss. Schließlich gab es auch noch andere Sachen zu essen.</p>
<p>Weil es bis zur Fütterung von BaoBao noch Zeit war und ich keine Lust zum Warten hatte, ging ich zum Affenhaus. Weil der Vordereingang gesperrt war, musste ich hinten herum, an den Pelikanen vorbei. Als ich nichtsahnend um die Ecke bog, traf plötzlich etwas schmerzhaft meine Hand. Als ich mich von meinem größten Schreck erholt hatte, sah ich den Übeltäter. Auf dem Geländer saß ein Pelikan. Wahrscheinlich hatte ich ihn auch erschreckt, aber das Überraschungsmoment war eindeutig auf seiner Seite. Was hatten die Vögel heute nur gegen mich?</p>
<p>Drinnen im Affenhaus war nicht viel zu sehen. Bis auf die Faultiere, die niedlichen kleinen Tamarine und die Totenkopfäffchen waren alle Affen in den Außengehegen. Einzig bei den Gorillas gab es etwas zu sehen. Bibi versuchte, Ivo anzumachen. Sie griff immer wieder nach ihm, aber Ivo wehrte sich wie eine zickige Jungfer und rannte schließlich davon. Bibi rannte hinter ihm her und klatschte ihm noch eins auf seinen knackigen Hintern. Dann verschwanden beide im Ausgang.</p>
<p>Ich wollte natürlich sehen, wie die Love-Story ausgeht und ging zur Gorilla-Außenanlage. Ivo war nicht zu sehen. Dafür sah ich Bibi. Sie blickte etwas missmutig drein und hielt sich eine Hand ans Ohr. Es sah aus, als ob sie telefoniere. („Hallo, lieber Pfleger! Kannst Du bitte ein erstes Wort mit meinem Mann reden?&#8221;)</p>
<p>Tatsächlich kam einige Minuten später ein Pfleger, der obendrein eine große, gefüllte Futterschüssel dabei hatte! Das muss sich sofort herumgesprochen haben, denn augenblicklich tauchten auch Mpenzi und Djambala auf. Nach einer Weile kam dann auch Ivo gemächlich aus der Höhle heraus. Ivo zeigte, dass er gute Chancen beim Baseball hätte; eine Tomate fing er im Flug. Mir fiel auch auf, dass er seinen Damen das Futter nicht streitig machte. Er nahm sich, was da lag und zog wieder seiner Wege; in den Händen eine Möhre und einen Salatkopf, in den Füßen eine Porreestange und einen Brokkoli.</p>
<p>Heute ging ich nicht zu den Elefanten, denn auf dem Wege hätte ich bei den Flamingos vorbei gemusst. Und wer weiß, was denen heute noch eingefallen wäre! Also ging ich zurück zum Raubtierhaus. Zwar war die eigentliche Fütterung schon vorbei, aber BaoBao war immer noch mit seinen Möhren beschäftigt.</p>
<p>Die Pinselohrschwein-Familie war auch heute friedlich vereint und lag in der Sonne. Gegenüber bei den Bartschweinen ist Neo ja nun der Mann im Haus. Leider weiß ich nicht, wer von denen er war. Wahrscheinlich der Bärtigste.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8421762auj.jpg" alt="" width="576" height="432" /></p>
<p>Aus alter Gewohnheit schaute ich nochmal nach den Eisbären. Die lagen auf der Anlage und schliefen. Das war zunächst nichts Besonderes. Dann kam eine Gruppe Rollstuhlfahrer; auch das sieht man oft. Aber dann kam vom Bärenhof her eine Dame, wahrscheinlich eine ehrenamtliche Betreuerin. Sie trug einen Eimer, in dem es verheißungsvoll klapperte. Sofort waren die Eisbärinnen auf den Beinen. Die Brötchen wurden an die Rollstuhlfahrer verteilt, die sie dann ins Wasser warfen.</p>
<p>Manche warfen sogar recht gut, die Bärinnen konnten die Brötchen vom Ufer aus mit den Tatzen angeln.</p>
<p>So wurden heute mit einigen Brötchen viele glücklich gemacht: Die Behinderten, die füttern durften, die Bärinnen, die etwas Abwechslung bekamen und wir Besucher, die wir dabei zusehen durften.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/8421520xue.jpg" alt="" width="576" height="395" /></p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/8421558hhn.jpg" alt="" width="576" height="415" /></p>
<p><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/8421596bop.jpg" alt="" width="576" height="412" /></p>
<p><strong><a href="http://vihi.cronon.org/viewtopic.php?f=305&amp;t=8216">Monika&#8217;s photos of 7.10.2011</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Über dem Zoo lag ein richtig hochsommerliches Flair</title>
		<link>http://knutisweekly.com/2011/10/uber-dem-zoo-lag-ein-richtig-hochsommerliches-flair/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 08:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[2.10.2011 - Photos von Monika aus Berlin  
Nach einem Zahnarztbesuch am frühen Morgen kann der Tag doch nur noch besser werden! Also entschloss ich mich, den Tag mit einem Zoobesuch zu retten. Das Wetter lud auch absolut dazu ein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2.10.2011 &#8211; Photos von Monika aus Berlin</p>
<p>Nach einem Zahnarztbesuch am frühen Morgen (30.9) kann der Tag doch nur noch besser werden! Also entschloss ich mich, den Tag mit einem Zoobesuch zu retten. Das Wetter lud auch absolut dazu ein.</p>
<p>Obwohl ja nun offiziell Herbst ist und sich die Blätter langsam gelb färben, lag über dem Zoo noch ein richtig hochsommerliches Flair. Am Eisbärengehege war es vormittags schon sehr warm.</p>
<p>Die Fütterung machte heute Frau Weckert. Allerdings war der Appetit der drei Eisbärinnen zunächst eher mäßig. Daran änderte auch fast mundgerechtes Servieren nicht viel. Katjuscha hielt – wie immer – nicht viel davon, ins Wasser zu gehen. Als Frau Weckert ihr einige Fleischstücke fast vor die Nase warf, hangelte sie sie schließlich etwas umständlich aus dem Wasser.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8354257gwf.jpg" alt="" width="576" height="351" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8354305rty.jpg" alt="" width="576" height="400" /></p>
<p>Tosca sorgte hingegen wieder dafür, dass nichts umkam. Sie tauchte unermüdlich und brachte mit der Zeit eine halbe Fleischerei ans Tageslicht. Schließlich ging auch Katjuscha ins Wasser, aber nur, um sich dort hingebungsvoll den Pelz zu kratzen. Als Lady ist man schließlich diskret!</p>
<p>Unterdessen hatten Tosca und Nancy die Brötchen verputzt . Während Nancy schon wieder an Land war, blickte Tosca vor der Scheibe weiterhin erwartungsvoll, als ob sie noch einen Brötchenregen erwarte.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8354341dry.jpg" alt="" width="576" height="373" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8354363eyu.jpg" alt="" width="576" height="388" /></p>
<p>Nach einer Weile ging ich dann zum Raubtierhaus, pünktlich zur Fütterung von BaoBao. Zunächst sah ich den alten Herrn nicht. Er saß nämlich nicht, wie sonst üblich, in Erwartung seines Mittagessens vor der Tür. Nach einigem Suchen entdeckte ich ihn zusammengerollt unter dem Baum. Selbst als Herr Liebschwager mit dem Futter kam, blieb BaoBao liegen. Herr Liebschwager arrangierte das Futter in der Mitte des Geheges und klopfte einladend gegen die Schüssel. Ich fragte, ob denn mit BaoBao alles in Ordnung sei? Oder sei er gar krank?</p>
<p>„Nee!&#8221; meinte Herr Liebschwager schmunzelnd. „Der ist nicht krank. Der schläft nur viel wie alle alten Männer!&#8221; Wie um das zu bestätigen, rappelte BaoBao sich in diesem Moment auf, wanderte zielstrebig auf sein Essen zu und begann gemächlich, die leckeren Sachen zu verspeisen. Wer lässt sich auch freiwillig Brezeln und Melonenhälften entgehen?</p>
<p>Ich ging weiter zum Affenhaus. Bei dem herrlichen Wetter waren natürlich die Affen alle draußen. Gorilladame Fathou saß zum Greifen nah am Rand ihres Geheges und betrachtete die Besucher. Ihr Blick wirkte irgendwie nachdenklich. Was dachte sie? Ich hätte es gern gewusst.</p>
<p>Die Gorillas hatten gerade wieder einen Gemüsesnack bekommen. Ivo als Chef und Zampano der Gorillafamilie hatte sich natürlich das meiste gesichert. Das war ein Bild für die Götter. Ivo hielt nicht nur in jeder Hand einen Rettich mit Kraut, sondern auch in jedem Fuß eine Möhre. Obendrein lief er damit. Ihm gönnte ich das. Gleichzeitig war ich froh, dass wir Menschen das nicht können. Wir sind nämlich manchmal zu gierig.</p>
<p>Dann ging ich weiter zu den Elefanten. Die Damen machten heute einen recht munteren Eindruck. Sie bewarfen sich ausgiebig mit Sand. Zwischen der Elefanten- und der Giraffenanlage befindet sich ein kleiner „Hochstand&#8221; mit drei Bänken. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Giraffen, auf die Gorillas oder eben auf die Elefanten. Je nach dem, was man sehen möchte und wo man sich hinsetzt.</p>
<p>Nach einer kleinen Seele-baumel-Pause wollte ich zum Ameisenbären-Gehege. Vielleicht waren Griseline und ihr Töchterchen Danita wieder zu sehen? Leider sah ich sie nicht. Dafür sah ich etwas anderes. Im Nashorngehege stand eine Transportkiste. Ich konnte auch Kito dahinter sehen, wie er immer wieder mal neugierig in die Kiste schaute. Vielleicht steht sein Umzug bevor, aber das ist nur meine Vermutung.</p>
<p>Bei den Zebras sah ich heute ein nettes Bild. Das kleine Zebra lag mit den beiden kleinen Antilopen einträchtig beieinander, weit weg von den Erwachsenen. Sie schienen sich einfach zu mögen, ungeachtet der Tatsache, dass sie verschiedenen Spezies angehören.</p>
<p>Zum Abschluss drehte ich noch eine Runde ums Bärenrevier. Das Gehege der Malaiendame Maika war ordentlich saubergemacht und auf Vordermann gebracht worden. Maika interessierte das nicht. Sie lag wie immer in einer Felsnische und schlief.</p>
<p>Petzi und Siddy lagen auch dösend in verschiedenen Ecken. Warum auch nicht, die Anlage ist ja groß genug, um sich nicht ständig auf die Krallen zu treten. Natürlich hielten auch die Eisbären Siesta. Eine oben auf dem Mont Klamott, die zweite unten, platt wie ein Bettvorleger. Katjuscha lag natürlich wieder in ihrer Höhle.</p>
<p><img src="http://up.picr.de/8354368cri.jpg" alt="" width="576" height="415" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8354373pnq.jpg" alt="" width="576" height="390" /></p>
<p>Auch die Kragenbären genossen die Sonne. Sie lagen auf dem Rücken, alle Viere von sich gestreckt, und ließen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Ein friedliches Bild.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8354634ibu.jpg" alt="" width="576" height="401" /></p>
<p>Obwohl es heute keine besonderen Highlights gab, war der Tag einfach sehr schön und einfach nur erholsam.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Laugenbrezel für BaoBao &#8211; passend zum Oktober- fest!</title>
		<link>http://knutisweekly.com/2011/09/laugenbrezel-fur-baobao-passend-zum-oktoberfest/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 06:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mervi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yeo's zoo reports]]></category>

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		<description><![CDATA[27.9.2011
Heute war nun mein erster Urlaubstag und wo kann man den besser verbringen als im Zoo? Eben. Natürlich wurde es heute etwas später als sonst und deshalb verpasste ich die Eisbärenfütterung. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>27.9.2011 &#8211; Photos von Monika aus Berlin</p>
<p>Heute war nun mein erster Urlaubstag und wo kann man den besser verbringen als im Zoo? Eben. Natürlich wurde es heute etwas später als sonst und deshalb verpasste ich die Eisbärenfütterung. Immerhin sah ich noch die drei Damen vor der Scheibe an ihren Brötchen kauen und den jungen Pfleger, der heute gefüttert hatte, mit den leeren Eimern zurückkommen.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8319852kfy.jpg" alt="" width="576" height="392" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8319870knk.jpg" alt="" width="576" height="389" /></p>
<p>Eine Stammbesucherin erzählte mir, dass Troll heute früh abgeholt und in den Tierpark zurückgebracht wurde. Zwar wäre es schön gewesen, wenn es mit der Zusammenführung geklappt und die vier sich gut verstanden hätten. Aber manches kann man eben nicht erzwingen. Leicht war es für keinen der Bären. Weder für die Mädels („Was macht der Kerl auf unserem Grundstück? Wo kommt der her? Was will er? Und wer –zum Kuckuck – ist das überhaupt?&#8221;) noch für Troll. („Hilfe, wo bin ich? Wo ist meine Aika? Und was sind das für Mädels…eins, zwei, drei… Wie viele kommen denn da noch?&#8221;)</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8319814lyf.jpg" alt="" width="576" height="412" /></p>
<p>In Wirklichkeit war es sicher nicht lustig. Deshalb sah ich heute mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge, dass die drei Damen zu ihrer Gelassenheit zurückfanden. Tosca lag mit Nancy auf dem Mont Klamott und ließ sich von ihr das Ohr schlecken. Katjuscha machte sich in einem Höhleneingang breit. Dann trug Tosca einen großen Stock in der Gegend herum, ganz so, als wollte sie zeigen, was sie nun alles wieder darf und kann.</p>
<p>Nachdem ich die drei weißen Schönheiten ausgiebig betrachtet hatte, ging ich weiter zu Devi. Sie hatte sich wieder im Eingang zu einem Knäuel zusammengerollt. Sie wird den Zoo ja nun bald verlassen und ich hoffe, dass sie sich in ihrem neuen Zuhause schnell einlebt.</p>
<p>Ich drehte eine kleine Runde, bestaunte den Haarschnitt der Zwergesel und den enormen Wachstumsschub von Nashörnchen Kigoma. Obwohl er schon ein ziemlich großer Bursche ist, weicht er seiner Mutter nicht von der Seite.</p>
<p><a href="http://up.picr.de/8277334yxo.jpg"><img class="alignnone" title="-" src="http://up.picr.de/8277334yxo.jpg" alt="" width="576" height="422" /></a></p>
<p>Dann ging ich weiter zum Raubtierhaus. Heute habe ich zum ersten Mal die Polarfüchse gesehen. Sie wohnen im ersten Gehege rechts auf der Ecke, wenn man ins Raubtierhaus geht. Die Polarfüchse sind richtige Schönheiten mit ihrem weißen Pelz und den blauen Augen. Sie lagen zusammengerollt und betrachteten kritisch die Besucher.</p>
<p>BaoBao wurde heute von Herrn Liebschwager gefüttert. Neben den üblichen gesunden Sachen gab es heute eine Laugenbrezel, passend zum Oktoberfest. Sofort setzte der Bär sich auf seine vier Buchenstaben, nahm die Brezel in eine Tatze und verspeiste sie manierlich. Allerdings bekam er anschließend keine Weißwurst, sondern jede Menge Möhren. Ist auch besser für einen Vegetarier.</p>
<p>Dann ging ich ins Affenhaus. Bei diesem wunderschönen Spätsommerwetter waren alle Affen draußen und drinnen wurde eifrig geputzt. Überhaupt ist mir schon aufgefallen, dass es im Affenhaus immer blitzsauber ist. Also schaute ich, was sich draußen in den Gehegen so tat. Bei den Orang-Utans war heute der kleine Bulan der absolute Star. Er schaukelte kopfüber an den Seilen und produzierte sich auf jede erdenkliche Weise. Bei den Gorillas hatte es gerade Futter gegeben. Obwohl ein Besucher auf Biegen und Brechen versuchte, Ivos Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, würdigte der ihn keines Blickes. Stattdessen widmete Ivo sich hingebungsvoll einem großen Gemüsestück und zerpflückte es genüsslich.</p>
<p>Beim Elefantengehege machte ich eine Pause. Zunächst sah ich keinen Elefanten, die waren alle auf der anderen Seite, in der Nähe des Einganges. Dann kam gemächlich Phang Pha angeschlendert und kam dicht an den Zaun heran. Es sah fast aus, als wolle sie mir Gesellschaft leisten. Vielleicht wollte sie auch nur sehen, wer da so lange herumsitzt.</p>
<p>Eine Besucherin hatte berichtet, dass das kleine Pinselohrschweinchen nun mit den anderen zusammen sei und besonders zu seinem Vater einen guten Draht hätte. Ich beschloss, mir die nette Schweinerei anzusehen. In der Tat rannte das Pinselohrschweinchen ständig hinter seinem Vater her und tauchte nur gelegentlich unter dem Bauch seiner Mutter ab, um zu trinken.</p>
<p>Weil ich heute viel Zeit hatte, wollte ich wieder mal das Erweiterungsgelände besuchen. Auf dem Weg dahin schaute ich bei den Nashörnern vorbei. Im hinteren Gehege stand Ine. Vorn stand ein hübsches Nashorn, eindeutig noch nicht erwachsen, ein Halbwüchsiger. Sollte das Kito sein? Hieß es nicht, er sei nicht mehr da? Gern hätte ich jemand gefragt, aber ich sah leider gerade niemand. Ein Königreich für einen Pfleger!</p>
<p>Mein inniger Wunsch wurde ziemlich schnell erfüllt. Als ich zum Erweiterungsgelände ging, sah ich nämlich Herrn Messinger vor dem Gehege der Ameisenbären. Zufrieden betrachtete er Griseline, die ihr winziges Töchterchen Danita auf dem Rücken trug. Als ich sagte, wie hübsch ich die beiden finde, meinte Herr Messinger stolz, dass Griseline dieses Mal alles ganz allein mache. Wenn das keine Leistung ist! Auch meine Frage konnte er beantworten: Das Nashorn ist eindeutig Kito.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8310985wlv.jpg" alt="" width="576" height="349" /></p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8310988gxu.jpg" alt="" width="576" height="345" /></p>
<p>Auf dem Erweiterungsgelände gab es heute junge Strauße zu bestaunen. Sie sind zwar schon ziemlich groß, haben aber immer noch ihr Kinderkleid. Wenn sie laufen, wippen die voluminösen Federn wie Reifröcke um sie herum.</p>
<p>Auf dem Rückweg zum Bärenrevier kam ich heute an einen Ort, wo ich noch nie zuvor gewesen bin. Nein, nicht in den Weltraum, sondern in die Voliere für Sumpfvögel. Die befindet sich gegenüber der Seelöwen-Anlage. Zwar finde ich Vögel nur mäßig interessant. Aber diese Voliere ist sehr sehenswert. Auf dem Gelände der kleinen Brücke thronten zwei Wollhalsstörche. Sie waren nicht im Geringsten scheu, sondern plusterten sich geradezu angeberisch auf.</p>
<p><img title="-" src="http://up.picr.de/8311058cko.jpg" alt="" width="576" height="370" /></p>
<p>Dann ging ich weiter zu den Eisbären. Die lagen auf der ganzen Anlage verteilt und schliefen. Irgendwie war das ansteckend, zumal außer zwei alten Damen sonst kein Mensch zu sehen war. Aber die Zeit der Nasenbärenfütterung rückte näher, also war nichts mit schlafen.</p>
<p>Die Nasenbärenfütterung machte heute der junge Pfleger, der schon morgens die Eisbären gefüttert hatten. Begleitet wurde er dabei von einer jungen Frau; einer Auszubildenden, vermute ich. Vor den Nasenbären waren zunächst mal die Wildhunde dran. Sie erhielten mehrere große Knochen und außerdem einige Kaninchen. Um diese wurde sich mit großen Gequieke verbissen gezankt.</p>
<p>Das Nasenbären-Büfett war heute besonders reichlich gedeckt. Außer den üblichen Mäusen gab es noch hartgekochte Eier, Bananen- und Apfelstücke sowie Datteln, alles großzügig mit lebenden Würmern bestreut. Alles sehr lecker – wenn man ein Nasenbär ist.</p>
<p>Als die beiden Pfleger die Nasenbärenanlage betragen, ging´s sofort los – hektisch übern Ecktisch. Die Nasenbären sprangen an dem jungen Mann hoch und rissen ihm die Mäuse geradezu aus der Hand. Auch einer der Jungtiere bekam eine Maus und türmte damit auf den Baum. Auch bei den Eiern wurde nicht lange herumgeeiert. Sie verschwanden ratzfatz aus der Futterkiste. Als schließlich alles gut durchgewühlt und nur noch so langweilige Dinge wie Apfelstücke in der Kiste waren, wurde das Mahl beendet. Die beiden kleinen Nasis sind übrigens Junge und Mädchen.</p>
<p>Dann ging es weiter zu den Braunbären; Siddy hatte schon längst einen langen Hals gemacht. Heute fütterte je ein Pfleger einen Bären. Das junge Mädchen fütterte Siddy, der junge Mann Petzi. So bekam jeder seinen Anteil und konnte in Ruhe fressen ohne Gebrüll und Gefauche.</p>
<p>Zum Abschluss stand ich noch eine Weile an Knuts altem Gehege und dachte an die Zeit, als unser Lieblingsbär noch dort lebte. Ich sah ihn deutlich vor mir, wie er hinter dem Stamm lag, sich im Sand rollte und schließlich zu unserer Freude total schwarz wieder hervorkam. Solange man solche Gedanken hat, ist Knut noch nicht tot. Er ist dann immer noch ein bisschen da.</p>
<p>Liebe Grüsse von Yeo</p>
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