Warum Halten Tiere Winterschlaf?

Warum Halten Tiere Winterschlaf
Strategie für schlechte Zeiten – Winterschlaf ist eine faszinierende Strategie, um strenger Witterung und Nahrungsknappheit zu entgehen. Anstatt wie die Zugvögel abzuwandern, Futter zu deponieren oder sich ein dickes Fell anzulegen, verschlafen Winterschläfer einfach die kalte Jahreszeit und setzen alle Lebensfunktionen auf Sparflamme. Siebenschläfer in Nistkasten – Foto: Frank Derer Unterschieden werden Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre. Echte Winterschläfer sind Fledermäuse, Siebenschläfer, Hamster und Murmeltiere. Sie senken ihre Körpertemperatur und alle Körperfunktion drastisch ab.

Winterruhe ohne Absenkung der Körpertemperatur halten Dachs, Eichhörnchen, Waschbär und Braunbär. Einen Sommer- oder Trockenschlaf bei Wärme und Wassermangel kennt man von Weinbergschnecken, Zieseln, Krötenfröschen und tropischen Igeln. Kleine Tiere mit hohem Stoffwechsel schieben bei Kälte und Nahrungsknappheit kurzfristige Schlafphasen ein, wie Mauersegler, Kolibris, Ziegenmelker, Meisen, Spitzmäuse oder Fledermäuse im Sommer.

In Winterstarre fallen Amphibien und Reptilien. Ihr Körper passt sich der Umgebungstemperatur an – sie fallen in Kältestarre und können selbst aktiv nichts für ihren Wärmehaushalt tun.

Warum halten Tiere Winterschlaf Kinder?

Im Winter ist es draußen kalt und es gibt nur wenig Futter. Deshalb halten viele Tiere in dieser Zeit Winterschlaf. Sie ziehen sich zum Beispiel in eine Höhle zurück, um zu schlafen, Dabei sinkt die Körpertemperatur, Atmung und Herzschlag werden langsamer.

So verbrauchen die Tiere weniger Energie und können über mehrere Monate schlafen ohne zu fressen. Meist haben sie sich auch schon im Herbst einen Fettvorrat angefressen, von dem sie im Winter leben. Winterschläfer sind zum Beispiel Igel, Siebenschläfer, Murmeltiere und Fledermäuse, Andere Tiere wie Bären oder Eichhörnchen halten dagegen nur „Winterruhe”.

Dabei sinkt die Körpertemperatur nicht so stark wie beim Winterschlaf. Die Tiere werden mehrmals zwischendurch wach und legen sich anders hin. Während Bären ohne Nahrung auskommen, müssen Eichhörnchen auch während der Winterruhe immer wieder fressen. Dazu nutzen sie Vorräte mit Nüssen und anderen Früchten, die sie im Herbst angesammelt haben.

Bei wechselwarmen Tieren wie Insekten, Amphibien und manche Reptilien spricht man von Winterstarre oder Kältestarre. Bei diesen Tieren fällt die Körpertemperatur so stark, dass sie sich gar nicht mehr bewegen können. Sie sind in dieser Zeit auch nicht weckbar. Alles Lebendige im Tier wird beinahe auf Null gesetzt.

Der Eisfrosch lebt im Norden der USA und in Kanada, Er kann sich sogar teilweise einfrieren lassen, ohne zu sterben.

In West Virginia in den USA : Diese Fledermäuse halten gemeinsam Winterschlaf. Manche fallen dabei herunter und sterben. Auch Igel halten Winterschlaf, machen dabei aber auch Pausen.

Zu „Winterschlaf” findet ihr einen besonders einfachen Artikel auf MiniKlexikon.de und mehr Inhalte auf Blinde Kuh und Frag Finn, Das Klexikon ist wie eine Wikipedia für Kinder und Schüler. Das Wichtigste einfach erklärt, mit Definition, vielen Bildern und Karten in über 3000 Artikeln,

Wie überleben Tiere den Winterschlaf?

Winterschlaf – Manche Säugetiere, meist sind es etwas kleinere Arten, halten einen Winterschlaf. Sie fressen sich einen Winterspeck und verschlafen den ganzen Winter an einem geschützten Platz, wie in ihren Höhlen, Laubhaufen, Baumstämmen oder auf Dachböden.

  • Die Körpertemperatur sinkt, das Herz schlägt langsamer.
  • Im Frühling wachen die Schläfer, wie etwa Igel, Siebenschläfer, Fledermäuse und Murmeltier abgemagert wieder auf.
  • Winterschlaf bedeutet aber nicht Tiefschlaf.
  • Zwischendurch wachen die Tiere auch auf.
  • Dann ändern sie ihre Schlafposition oder sie müssen ihr Geschäft erledigen.

Sie fressen aber nichts. Werden die Winterschläfer öfter gestört, kann das tödlich für sie sein. Das kostet sie nämlich Energie. Sie brauchen dann Futter und finden aber keins.

Welche Tiere halten Winterschlaf und warum?

Warum halten Tiere eigentlich Winterschlaf? – Tiere halten Winterschlaf, weil sie bei Eis und Schnee nicht mehr genügend Nahrung finden. Wenn es anfängt kälter zu werden, ziehen sich Igel, Siebenschläfer, Murmeltiere und auch Fledermäuse in ihr Winterquartier zurück und fallen in einen Tiefschlaf.

Warum machen nicht alle Tiere Winterschlaf?

Leben auf Sparflamme – Winterschlaf ist ein schlafähnlicher Zustand, bei dem die Körpertemperatur der Tiere auf Werte wenige Grad über dem Gefrierpunkt absinkt. Der Stoffwechsel wird herabgesetzt, Atmung und Herzschlag verlangsamen sich stark. Die Tiere leben gewissermaßen auf Sparflamme, so dass die im Sommer und Herbst angefressenen Fettreserven zum Überleben ausreichen.

Nur selten erwachen die Tiere aus diesem sogenannten Torpor, um Nahrung aufzunehmen. Die bekanntesten Winterschläfer sind sicher Igel, Siebenschläfer und Haselmäuse sowie Murmeltiere, die sich sogar zu einer Art Schlafkommune zusammenfinden, um sich gegenseitig zu wärmen. Außerdem halten auch Fledermäuse einen Winterschlaf.

Diese Tiere suchen sich allein oder mit Artgenossen einen passenden Ort, etwa Erdhöhlen, Baumstämme oder Laubhaufen, die sie mit Hilfe von Pflanzenteilen und Haaren auspolstern und isolieren. Dann rollen sie sich zusammen, um eine möglichst geringe Oberfläche zu bieten, über die Körperwärme abgegeben wird.

  • Andere Tiere, die manchmal als Winterschläfer bezeichnet werden, halten allerdings nur die sogenannte Winterruhe.
  • Das gilt zum Beispiel für Braunbären, Eichhörnchen, Dachse und Waschbären.
  • Diese Tiere machen es sich zwar auch in ihrer Höhle oder ihrem Bau gemütlich und reduzieren ihren Stoffwechsel.
  • Allerdings senken sie ihre Körpertemperatur nicht so stark ab.
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Sie schlafen nicht so fest, wachen häufiger auf, suchen Nahrung oder gehen an zuvor angelegter Vorräte, um ihre Fettreserven aufzufrischen. Manche Wissenschaftler gehen allerdings inzwischen davon aus, dass Winterschlaf und Winterruhe eine künstliche Abgrenzung ist.

  • Schließlich könnte man den Winterschlaf als besonders intensive Form der Ruhe betrachten, oder die Winterruhe als leichtere Form des Schlafes.
  • Wie lange die Tiere schlafen oder ruhen, hängt von der Art und den Umständen ab.
  • Siebenschläfer zum Beispiel begeben sich, je nach Witterung, bereits zwischen August und Ende Oktober zur Ruhe und wachen im März oder April wieder auf.

Igel schlafen drei bis vier Monate. Braunbären ziehen sich zwischen Oktober und Dezember zurück und tauchen zwischen März und Mai wieder auf.

Warum wird Winterschlaf gehalten?

Strategie für schlechte Zeiten – Winterschlaf ist eine faszinierende Strategie, um strenger Witterung und Nahrungsknappheit zu entgehen. Anstatt wie die Zugvögel abzuwandern, Futter zu deponieren oder sich ein dickes Fell anzulegen, verschlafen Winterschläfer einfach die kalte Jahreszeit und setzen alle Lebensfunktionen auf Sparflamme. Siebenschläfer in Nistkasten – Foto: Frank Derer Unterschieden werden Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre. Echte Winterschläfer sind Fledermäuse, Siebenschläfer, Hamster und Murmeltiere. Sie senken ihre Körpertemperatur und alle Körperfunktion drastisch ab.

Winterruhe ohne Absenkung der Körpertemperatur halten Dachs, Eichhörnchen, Waschbär und Braunbär. Einen Sommer- oder Trockenschlaf bei Wärme und Wassermangel kennt man von Weinbergschnecken, Zieseln, Krötenfröschen und tropischen Igeln. Kleine Tiere mit hohem Stoffwechsel schieben bei Kälte und Nahrungsknappheit kurzfristige Schlafphasen ein, wie Mauersegler, Kolibris, Ziegenmelker, Meisen, Spitzmäuse oder Fledermäuse im Sommer.

In Winterstarre fallen Amphibien und Reptilien. Ihr Körper passt sich der Umgebungstemperatur an – sie fallen in Kältestarre und können selbst aktiv nichts für ihren Wärmehaushalt tun.

Werden Tiere im Winterschlaf wach?

Dauer des Winterschlafs – Zunächst einmal: Kaum ein Tier hält durchgängig vom Herbst bis zum Frühjahr Winterschlaf, stattdessen wechseln sich Ruhe- mit kurzen Wachphasen ab. Die Schlafperioden richtiger Winterschläfer dauern mehrere Tage bis Wochen an, zwischendrin wachen die Tiere auf, geben Kot oder Urin ab bzw.

wechseln manchmal sogar den Schlafplatz. Allerdings unterscheiden sich die Dauer dieser Phasen sowie die Länge des Winterschlafs zwischen den verschiedenen Arten – sowie nach der Region, in der sie leben. So schlafen etwa Braunbären, die hoch im Norden leben, bis zu sieben Monate im Jahr ohne zwischendurch wach zu werden.

Im klimatisch milderen Mitteleuropa hingegen bringen Braunbärmütter im Januar ihre Jungen zur Welt – und in wärmeren Lagen bzw. in Zoos mit beheizten Bärengehegen und ganzjährigem Futterangebot fällt der Winterschlaf sogar ganz aus. In Deutschland verbringen die winterschlafenden Arten diese Monate in Hibernation:

Igel : üblicherweise zwischen November und April Siebenschläfer : September bis Mai mit Schlafphasen zwischen 20 und 29 Tagen Murmeltiere : schlafen bis zu sechs Monate im Jahr in Gruppen von bis zu 20 Tieren Feldhamster : schlafen zwischen September / Oktober bis April, recht kurze Schlafphasen, zwischen denen die Tiere aufwachen und von ihren Vorräten fressen. Haselmäuse : schlafen zwischen Oktober und April

Warum halten kleine Säugetiere Winterschlaf?

Der Bewegungsradius wird kleiner oder kommt völlig zum Erliegen. So sparen sie Kräfte und brauchen viel weniger zu fressen. Viele kleine Säugetiere schlafen fast den ganzen Winter hindurch.

Warum macht der Bär Winterschlaf?

Bärenhöhle im Trentino Während Wölfe, Füchse, Luchse und andere Beutegreifer das ganze Jahr über aktiv sind, verbringen Bären den Großteil der Wintermonate schlafend in einer Höhle. In den Alpen werden dabei meist natürliche Höhlen oder Felsvorsprünge genutzt, es ist aber durchaus auch möglich, dass sich Bären selber einen Unterschlupf in den Untergrund oder unter die Wurzeln von großen Bäumen graben.

  • Die Winterruhe oder der Winterschlaf ist der Mechanismus, der vielen Tieren erlaubt, in einer nahrungsarmen, kalten Zeit keine überflüssige Energie zu verschleudern.
  • Die Winterruhe beginnt normalerweise gegen Mitte November und endet im März.
  • Im Unterschied zu den Murmeltieren, welche einen echten Winterschlaf halten, fallen Bären in eine sog.

Winterruhe. Dabei kann der Bär mitunter auch während dieser Zeitspanne seine Höhle verlassen, um sich in deren unmittelbaren Nähe aufzuhalten. Um den Energieverbrauch möglichst stark einzuschränken, wird die Körpertemperatur während der Schlafphase um 7-8 Grad abgesenkt und die Atmung als auch die Herzschlagfrequenz werden stark reduziert.

  • Während der Winterruhe wird die Energie für die Aufrechterhaltung der lebensnotwendigen Funktionen ausschließlich über die in den Sommer- und Herbstmonaten angefressene Fettschicht bezogen.
  • In dieser Zeit können Bären bis zu einem Drittel seines Körpergewichtes verlieren.
  • Bärinnen und ihre Jungen verbringen meist eine längere Zeit in Winterruhe, wobei sie das Lager früher aufsuchen und erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder verlassen.

In den ersten Jahren ihres Lebens überwintern Bärenjunge mit ihrer Mutter, später teilen sie das Quartier oft noch mit den Geschwistern.

Warum sterben Tiere wenn sie mehrmals im Winterschlaf gestört werden?

Von Maren Herbst | 10.11.2016, 10:00 Uhr Wenn es kalt wird, machen viele Tiere Winterschlaf / Das sichert ihr Überleben Die Tage werden kürzer, draußen ist es ungemütlich kühl und feucht. Da bekommt man richtig Lust, im warmen Zuhause zu bleiben. Besonders wenn der Wecker an Schultagen morgens früh klingelt, während es draußen noch dunkel ist, wäre ein Winterschlaf bis zum Frühling doch nicht schlecht, oder? Fast alle Tiere bereiten sich auf den Winter vor: Zugvögel fliegen in den Süden.

Andere Tiere bekommen ein extra Winterfell, ein dichtes Federkleid oder fressen sich eine Fettschicht an. In Spätsommer suchen sich Wildtiere ihre Winterquartiere, zum Beispiel in Höhlen, Baumstämmen oder Gebäuden. Dort verstecken sie ihre Futtervorräte, denn wenn der Boden hart gefroren ist und die Bäume kahl sind, finden sie kaum Nahrung.

Um im Winter nicht zu erfrieren oder zu verhungern, gibt es mehrere Strategien. Igel, Murmeltiere, Haselmäuse, Hamster und Fledermäuse machen mehrere Monate lang Winterschlaf. Sie wachen zwischendurch nur kurz auf, um Darm und Blase zu entleeren und um ihre Position zu ändern.

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Sie fressen in dieser Zeit nichts, sondern leben von dem Fettpolster, dass sie sich rechtzeitig angefressen haben. Damit ihr Körper wenig Energie verbraucht, atmen sie langsamer. Ihr Herz schlägt weniger schnell, die Körpertemperatur sinkt und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Es ist sehr wichtig, Tiere in dieser Zeit nicht zu stören.

Wenn sie häufig aufwachen, reichen ihre Energievorräte nicht bis zum nächsten Frühling aus und sie müssen verhungern. Tiere, die Winterruhe halten, schlafen nur bei extremer Kälte. Wenn sie wach sind, verhalten sie sich ruhig, um Kräfte zu sparen. Sie fressen ihre Vorräte und gehen nur manchmal auf Nahrungssuche.

  • Eichhörnchen, Dachse, Marder, Wasch- und Braunbären kommen so über die kalten Monate.
  • Wie lange die Winterruhe dauert, hängt von der Kälte und dem Nahrungsangebot ab.
  • Im eiskalten Sibirien bleiben Bären sieben Monate in ihrer Höhle, in Europa gehen sie im Winter mehrfach auf Nahrungssuche und im Zoo, wo es immer Futter gibt, bleiben die Braunbären das ganz Jahr über wach.

Es gibt auch Tiere, die in eine Winterstarre fallen. Insekten, Frösche, Schildkröten, Eidechsen und einige Fische passen ihre Körpertemperatur der Außentemperatur an. Sie heißen auch „wechselwarme” Tiere. Wenn es friert, erstarren sie und wirken wie tot.

Sobald es im Frühling wieder wärmer wird, scheinen sie zum Leben zu erwachen. Leider wird es für viele Tiere immer schwieriger, geeignete Plätze für den Winterschlaf zu finden. Wir können wir ihnen dabei helfen, indem wir etwa für Igel im Garten Laubhaufen oder Holzstapel errichten. Fledermäusen hilft es, wenn sie Zugang zu alten Häusern oder Scheunen bekommen.

Oder wir hängen spezielle Nistkästen auf.

Was passiert wenn man ein Tier aus dem Winterschlaf geweckt?

Antworten (3) Zombi-Alarm! MattesBrot20 Wenn die Tiere es nicht schaffen würden, wieder einzuschlafen, bestünde die Gefahr, dass sie nicht ausreichend Nahrung hätten. Im Normalfall werden manche Tiere während Ihrer Winterschlafphase ja auch ab und an wach und fressen ein klein wenig von Ihren Vorräten. Das einschlafen sollte in der Regel kein Problem darstellen.

Wie lange dauert der Winterschlaf?

Wie lange dauert der Winterschlaf?

Wie lange dauert der Winterschlaf?

11. Februar 2016 Tiere Viele Tiere halten Winterschlaf oder Winterruhe. Erst wenn es langsam wärmer wird, werden sie wieder aktiv. Im Winter ziehen sich viele Tiere zurück und halten Winterschlaf oder Winterruhe. Sie kommen dann für längere Zeit nicht aus ihrem Winterquartier heraus.

Doch irgendwann ist auch der längste Winterschlaf vorbei. ÖkoLeo stellt Dir einige Tiere vor, die erst nach den kalten Wintermonaten wieder aus ihren Verstecken auftauchen. (Bild: Magne Flåten/commons.wikimedia.com/CC BY-SA 4.0) Den Winterschlaf verbringen Fledermäuse an Orten, an denen die Temperatur immer zwischen sieben und zehn Grad liegt.

Zum Beispiel in Baumhöhlen, Höhlen oder sogar in kühleren Bereichen am Haus, wie in Fensterkästen Die Tiere kommen erst dann wieder heraus, wenn es draußen wärmer ist als im Winterquartier. Meist endet der Winterschlaf der Fledermäuse zwischen Mitte März und Anfang April. Warum Halten Tiere Winterschlaf Die Winterschläfer erwachen! (Bild: Kalle Gustafsson/ flickr.com/ CC BY 2.0) Spätestens im Mai raschelt es wieder im Garten und Gebüsch. Wann genau der Igel sein Winterquartier verlässt, hängt vom Wetter ab. Wie die anderen Winterschläfer braucht auch der Igel im Frühling dringend wieder etwas zu fressen! Sein im Herbst angefressener “Winterspeck” ist aufgebraucht.

  • Ein Igel verliert während des Winterschlafs 20 bis 40 Prozent seines Körpergewichts.
  • Bild: Svíčková/commons.wikimedia.org/CC BY 3.0) Der Siebenschläfer schläft von Oktober bis Mai in seinem Winterquartier.
  • Das sind sieben Monate! Daher kommt auch sein Name.
  • Wenn der Winterschlaf vorbei ist, ist der Siebenschläfer vor allem in der Dämmerung und in der Nachtzeit unterwegs.

Aber mit ein wenig Glück kannst Du manchmal auch am Tag einen sehen. (Bild: Björn Schulz/commons.wikimedia.org/CC BY-SA 3.0) Auch die Haselmaus hält fast sieben Monate Winterschlaf. Erst im April kommt sie wieder aus ihrem Quartier heraus. Haselmäuse sind nachts unterwegs und sie halten sich meistens hoch oben in den Bäumen auf.

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Wie schützen sich die Tiere vor der Kälte?

Wie halten Fell und Gefieder warm? – Im Winter schützen sich Tiere, wie Füchse und Hasen, durch ein dichtes Winterfell vor der jahreszeitlichen Kälte. Neben langen Grannenhaaren besteht es aus vielen gekräuselten Wollhaaren, in denen sich eine Luftschicht bildet.

Da Luft Wärme schlecht weiterleitet, wirkt sie im Fell isolierend und schützt die Tiere so vor dem Auskühlen. Bei Vögeln bildet sich solch eine Luftschicht in den weichen Daunen des Federkleids. Ein regelmäßiges Aufplustern hilft die Daunen aufzulockern und so die Wärme isolierende Luftschicht zu vergrößern.

Tiere im Winter – Überwinterungsstrategien – Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre, Winterflucht

Im Reagenzglas können Schülerinnen und Schüler den isolierenden Effekt von Winterfell und Gefieder selbst entdecken.

Was passiert mit den Tieren in der Winterstarre?

logo!: Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre – Der Unterschied Wenn es draußen kalt ist, setzen wir uns am liebsten mit einer Tasse heißer Schokolade auf das Sofa und drehen die Heizung hoch. Für die Tiere ist das allerdings nicht so einfach. Deswegen machen viele von ihnen einen Winterschlaf oder eine Winterruhe, um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen. Wo ist denn da der Unterschied? Während der Winterruhe schlafen die Tiere nicht einfach den ganzen Winter durch. Die Eichhörnchen zum Beispiel wachen regelmäßig aus ihrem Schlaf auf und machen sich auf die Suche nach ihren Vorräten, die sie im Boden vergraben haben.

Wenn sie ihre Nüsse fressen, bekommen sie wieder neue Energie und können für eine Zeit lang wieder schlafen gehen. So wie die Eichhörnchen machen das auch Dachse, Waschbären und Braunbären. Auch Dachse halten Winterruhe. Quelle: mev Murmeltiere verbringen bis zu sechs Monate im Winterschlaf. Quelle: dpa/ daniel naupold Es gibt aber auch Tiere, die im Winter die meiste Zeit “schlafen”, ohne oft und lange wach zu sein – sie halten einen Winterschlaf,

So machen das zum Beispiel die Murmeltiere. Wenn es draußen eisig kalt wird, verkriechen sie sich in ihren warmen Bau und fallen in einen tiefen Schlaf. Damit die Winterschläfer so wenig Energie wie möglich verbrauchen, fahren sie ihre Lebensfunktionen herunter. Warum Tiere Winterschlaf halten erfahrt ihr hier. Das bedeutet: Murmeltiere zum Beispiel senken ihre Körpertemperatur von 39 Grad auf sieben Grad Celsius ab. Normalerweise schlägt ihr Herz 100 Mal pro Minute. Während des Winterschlafs schlägt es aber nur zwei bis drei Mal in der Minute.

  • Außerdem hören sie auch manchmal minutenlang auf zu atmen.
  • So verbringen die Murmeltiere dann bis zu sechs Monate.
  • Genau so wie die Murmeltiere machen es auch Siebenschläfer, Igel und Fledermäuse.
  • Aber auch sie pennen nicht den ganzen Winter durch: Während ihres Winterschlafes wachen viele Tiere zwischendurch kurz auf, zum Beispiel um ihre Schlafposition zu ändern oder klar, zum Pipi machen.

Manche Tiere wechseln auch während dieser “Wachphasen” ihren Schlafplatz. Bei milden Temperaturen werden einige Tiere während ihres Winterschlafes wach und suchen dann auch nach Nahrung. Fledermäuse hängen im Winter nur rum. Es gibt also Winterschlaf und Winterruhe.

  • Bei beiden Möglichkeiten schlafen die Tiere im Winter ein.
  • Doch im Winterschlaf ist der Schlaf viel tiefer und intensiver, anders als bei der Winterruhe.
  • Und dann gibt es noch die Winterstarre.
  • Fische, Frösche, Eidechsen, Schildkröten und viele Insekten erstarren, wenn es sehr kalt wird.
  • Ihre Körpertemperatur wird dann genauso kalt, wie die Umgebung.

Die Tier bewegen sich nicht und fressen auch nicht. Sie wachen erst wieder auf, wenn es wärmer wird. Wie könnt ihr Wildtieren bei Eis und Schnee helfen? : logo!: Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre – Der Unterschied

Was passiert bei der Winterruhe?

Keine starke Veränderung der Körpertemperatur – Mit der Winterruhe sparen Säugetiere während der kalten Monate Energie ein. Denn der Stoffwechsel der Tiere wird beim körperlichen Ruhen heruntergefahren, sodass sie länger von ihren Vorräten zehren können.

Warum halten kleine Säugetiere Winterschlaf?

Der Bewegungsradius wird kleiner oder kommt völlig zum Erliegen. So sparen sie Kräfte und brauchen viel weniger zu fressen. Viele kleine Säugetiere schlafen fast den ganzen Winter hindurch.

Wie schützen sich die Tiere vor der Kälte?

Wie halten Fell und Gefieder warm? – Im Winter schützen sich Tiere, wie Füchse und Hasen, durch ein dichtes Winterfell vor der jahreszeitlichen Kälte. Neben langen Grannenhaaren besteht es aus vielen gekräuselten Wollhaaren, in denen sich eine Luftschicht bildet.

Da Luft Wärme schlecht weiterleitet, wirkt sie im Fell isolierend und schützt die Tiere so vor dem Auskühlen. Bei Vögeln bildet sich solch eine Luftschicht in den weichen Daunen des Federkleids. Ein regelmäßiges Aufplustern hilft die Daunen aufzulockern und so die Wärme isolierende Luftschicht zu vergrößern.

Tiere im Winter – Überwinterungsstrategien – Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre, Winterflucht

Im Reagenzglas können Schülerinnen und Schüler den isolierenden Effekt von Winterfell und Gefieder selbst entdecken.