Welche Tiere Fressen Disteln?

Welche Tiere Fressen Disteln
Tiere lieben Disteln – Disteln bieten rundum viel für die Biodiversität, z.B.:

Distelfalter legen ihre Eier an die Blätter der verschiedensten Disteln.Wollbienen sammeln die silbrigen Pflanzenhaare der Eselsdistel als Baustoff für ihre Brutzellen.An den Blüten saugen verschiedene Schmetterlingsarten Nektar.Hummeln und andere Wildbienen holen Nektar und Blütenstaub als Nahrungsvorrat für ihre Nachkommen.Distelfinken, Goldammern, Grünfinken und Spatzen fressen die Samen der Disteln, deshalb die Samenstände bis in den Winter hinein stehen lassen.

Eine grosse Vielfalt von Disteln eignet sich hervorragend für Garten und Balkon:

Bergdistel (Carduus defloratus), mehrjährige Staude, purpurrot blühend, für Töpfe und sonnige, trockene Standorte im Garten geeignetBach-Kratzdistel (Cirsium rivulare), mehrjährige Staude für feuchte Stellen im Garten, auch in der Sorte «Atropurpureum» erhältlich, karminrot blühendEselsdistel (Onopordum acanthium), zweijährig, violett blühend, silberne Blätter, werden bis 2 Meter hochGolddistel (Carlina vulgaris) zweijährig, goldgelb blühend, für Töpfe und sonnige, trockene Standorte im Garten geeignetMariendistel (Silybum marianum) ein- bis zweijährig, karminrot blühend, wunderbare BlattschmuckpflanzeBlaue Kugeldistel (Echinops ritro), mehrjährige Staude, kugelige, tiefblaue Blütenstände für Garten und TöpfeArtischocken (Cynara cardunculus ssp. scolymus) mehrjährige Staude für den Gemüsegarten, essbare Knospen in verschiedenen Sorten erhältlichKardy (Cynara cardunculus) auch Wilde Artischocke genannt, zweijährig für den Gemüsegarten, Blattstiele sind eine DelikatesseFärberdistel (Carthamus tinctorius) einjährig für den Gemüsegarten und den Topf, Schnittblume, Färberpflanze und ÖllieferantAlpen-Mannstreu (Eryngium alpinum) mehrjährige Staude, blau blühend VasenschmuckFlachblatt-Mannstreu (Eryngium planum) mehrjährige Staude, blau blühend, SchnittblumeKarde (Dipsacus fullonum) zweijährig, oft von Distelfinken besucht

: Disteln bieten viel für die Biodiversität – Ratgeber – SRF

Welchen Nutzen haben Disteln?

Wie pflanzt man Disteln richtig? – Räumen Sie großen Disteln genügend Platz im Blumenbeet ein und pflanzen Sie diese am besten nicht an den Wegrand – so kommen Sie nicht unfreiwillig mit den stacheligen Gesellen in Berührung.70 Zentimeter Abstand darf man bei einer Kugeldistel oder dem Agavenblättrigen Mannstreu einplanen.40 bis 50 Zentimeter Luft bis zum Nachbarn brauchen die kleineren Mannstreu.

  • Wie viele Disteln versamen sie sich sehr gut selbst.
  • Diese Eigenschaft kann man nutzen und die Natur für sich gärtnern lassen.
  • Oft entstehen so die schönsten Gartenbilder.
  • Die besten Pflanzzeiten für die staudigen Kugel- und Edeldisteln sind Frühjahr und Herbst.
  • Die zweijährigen Arten sät man im Sommer oder Spätsommer – am besten an Ort und Stelle, denn die langen Pfahlwurzeln lassen sich schlecht verpflanzen.

Disteln sind weder für Krankheiten noch für Schädlinge besonders anfällig und brauchen im Übrigen keine spezielle Pflege. Ist der Boden sehr lehmig, sollte man die Pflanzstelle etwa zwei Spaten tief ausheben, den Boden gründlich lockern und mit grobem Splitt oder Kies vermischen.

  1. Zurückschneiden sollte man sie erst im März, denn im Herbst und Winter geben sie den kahlen Staudenbeeten Struktur.
  2. Disteln sind ausdrucksstarke Pflanzen, die nicht nur mit ihren Blüten, sondern mit ihrem gesamten Wuchs die Blicke auf sich ziehen.
  3. Wie bereits oben erwähnt, stechen besonders blaue Arten an sonnigen Standorten hervor.

Blautöne heben sich kontrastreich voneinander ab, wenn sich die Blütenformen stark unterscheiden. So sticht zum Beispiel der stahlblaue Mannstreu (Eryngium x zabelii) aus Lavendel hervor. Alle Disteln eignen sich besonders für sonnige, trockene Plätze wie Kies- oder Präriebeete.

Pflanzen mit großen Blüten wie Sonnenhut, Scheinsonnenhut, Schafgarbe, Bart-Iris oder Mädchenauge bilden ein schönes Gegengewicht. Dazu passen Duftnessel, Blauraute und andere Pflanzen mit Blütenkerzen. Mit ihrem hellen Grüngelb sind auch Wolfsmilch -Arten gute Partner – ihr Laub passt perfekt zum Stahlblau der Edeldisteln.

Neben den eher starren Disteln sorgen Ziergräser für Leichtigkeit. Ähnliche Ansprüche wie Kugel- und Edeldistel haben zum Beispiel Blauschwingel, Federgras, Moskitogras oder Zittergras. Dagegen sticht die Elfenbeindistel (Eryngium giganteum) durch die dekorativ kegelförmigen Blütenköpfe über silbrig-weißen Hüllblättern zum Beispiel zwischen Schafgarbe, Ehrenpreis oder Schmucklilie ins Auge.

  1. Solche Silberlaubigen Disteln lieben übrigens sonnige Plätze auf einem eher trockenen, mageren Boden.
  2. Im Kiesgarten fühlt sich die Sorte ‘Silver Ghost’ zwischen Seifenkraut ‘Max Frei’ wohl.
  3. Durch Selbstaussaat sorgt die zweijährige Distelart für ihr Fortbestehen.
  4. Das funktioniert auf offenen Böden besonders gut.

Nicht nur optisch sind Disteln eine Bereicherung für den Garten. Disteln sind bienenfreundliche Pflanzen und eine wertvolle Nektarquelle für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Wenn man also etwas für den Insektenschutz tun möchte, findet man wohl kaum eine ergiebigere Staude – die Blüten ziehen Insekten magisch an.

  • In den kalten Monaten freuen sich auch Vögel über die unzähligen Samen in den verwelkten Blütenkörben.
  • Der Stieglitz trägt seinen zweiten Namen “Distelfink” nicht von ungefähr.
  • Oft kann man ihn dabei beobachten, wie er akrobatisch auf einem Blütenkopf sitzt und die Samen mit seinem langen Schnabel herauszieht.

Disteln sind seine Hauptnahrung. Und nicht nur die Samenstände und Blüten der unterschiedlichsten Distelarten sind für eine Vielzahl von Nützlingen interessant: Die Blätter dienen vielen Schmetterlingsraupen wie dem Distelfalter als Futter. Später im Jahr suchen Insekten die hohlen Stängel als Winterquartier auf.

Sind Disteln gut für Bienen?

Disteln auch bei Vögeln und Insekten beliebt – Disteln verschönern nicht nur das Staudenbeet. Sie sind im Frühjahr und Sommer auch eine wertvolle Nektar- und Pollenquelle für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Wenn die kühleren Monate anbrechen, freuen sich dann viele Vögel, insbesondere der Stieglitz – nicht umsonst wird er auch “Distelfink” genannt – über die nahrhaften Samen der Stauden. AUDIO: Sommergarten: Hitzeverträgliche Pflanzen (44 Min) Weitere Informationen Welche Tiere Fressen Disteln Welche Staude liebt Sonne, welche Halbschatten? Was eignet sich bei trockenen Böden? Ein Überblick mit Beispielen. Welche Tiere Fressen Disteln Viele Insekten haben Probleme Nahrung zu finden. Als Unterstützung können Gartenbesitzer bestimmte Blumen pflanzen. Welche Tiere Fressen Disteln Blühende Stauden verleiten dazu, beim Pflanzen planlos vorzugehen. Doch die Beetgestaltung erfordert ein wenig Planung. Dieses Thema im Programm:

Wie werde ich Disteln los?

Bekämpfung der Distel – Die Distel zu bekämpfen erweist sich häufig als sehr mühsam, da das Unkraut eine lange, starke Wurzel bildet, die oft nur ausgegraben werden kann. Wer Disteln in seinem Garten bekämpfen will, der steht vor der Wahl, ob er jäten oder chemische Mittel benutzen soll.

Das Jäten funktioniert am besten nach einem Regenschauer. Der durchgeweichte Boden bietet wenig Halt für die Distel. Hilfreich ist es, bei der Arbeit einen Distelstecher zu nutzen und Handschuhe zu tragen. Die Handschuhe schützen vor schmerzhaften Begegnungen mit den Stacheln der Distel, der Distelstecher erleichtert das Ausgraben.

Das Jäten sollte vor der Samenreife beginnen, um eine weitere Ausbreitung des Unkrauts zu vermeiden. Wer die Wurzeln aus Versehen verletzt und leicht zerhackt im Beet lässt, muss mit neuen Disteln rechnen: das Unkraut kann auch aus Wurzelständen wieder wachsen.

Eine andere, aber oft nicht weniger aufwändige Lösung, ist der Einsatz chemischer Mittel. Bei Disteln im Rasen dürfen nur Rasen-Unkrautvernichter (wie CELAFLOR® Rasen-Unkrautfrei Weedex® oder CELAFLOR® Rasen-Unkraufrei Anicon Ultra ) oder Dünger mit Unkrautvernichter eingesetzt werden. Sie unterscheiden zwischen Rasen und Unkraut und führen somit zu keiner Rasenschädigung.

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In Beeten dürfen zum Bekämpfen der Disteln auch Total-Unkrautvernichter, wie z.B. Klick&GO® Total-Unkrautfrei eingesetzt werden, die nicht zwischen Unkraut und Kulturpflanze unterscheiden. Um dabei wirklich nur das Unkraut zu entfernen, sollten die Blätter der Distel mit dem Unkrautvernichter eingepinselt werden.

Was bedeuten Disteln im Garten?

Allgemeine Bedeutung im Überblick: Wofür steht die Distel? – Eine Distel sticht unter den Blumen definitiv heraus. Sowohl durch ihr Aussehen, als auch durch ihre Bedeutung. Disteln werden mit Abwehr, Unabhängigkeit, Kraft, Sorgen, Leid und Sünden in Verbindung gebracht. Ein Spiel aus Gelb und Blau: Disteln im Blumenstrauß Tipp: In sommerlichen Wildblumensträußen sind unsere stacheligen Freunde oft ein blauer Hingucker und geben dem Strauß noch mehr vom “wilden Stil”. Auf der Website von Blume2000, kannst du !

Ist eine Distel gefährlich?

Ist die Distel giftig? Da zumeist recht stachelig sind, brauchen Sie sich keine großen Sorgen machen, dass Teile der Pflanze aus Versehen verzehrt werden. Erfreuen Sie sich lieber an den dekorativen Blüten. Oft sind diese blau, eine nicht allzu häufige Farbe bei blühende Stauden und dadurch besonders attraktiv. sollten Sie Ihre Disteln nur, wenn Sie diese Art von Pflanzen nicht mögen.

Wie giftig ist eine Distel?

Ist die Kugeldistel giftig? – Die Kugeldistel ist nicht giftig, sondern eine außergewöhnliche Zierde für jeden Staudengarten. Die Blüten werden liebend gern von Insekten besucht und Vögel verzehren die gehaltvollen Distelsamen im Herbst. Die Kugeldistel ist nur eine der vielen insektenfreundlichen Pflanzen, die in unseren Gärten gedeihen. Welche Tiere Fressen Disteln Bienenweide 150 g

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Wenn Ihnen viel an Bienen und anderen Insekten liegt, können Sie sich in unserem Artikel über weitere insektenfreundliche Stauden und Sträucher informieren.

Sind Disteln unter Naturschutz?

Disteln: Stachelige Schönheiten, die unter Naturschutz stehen Unter Naturschutz stehen in Deutschland zwei Distelarten:

Der metallisch blau blühende Alpen Mannstreu (Eryngium alpinum) sowie die silbrig strahlende Silberdistel (Carlina acaulis).

Warum werden Disteln angebaut?

Nutzung – Die Färberdistel wird vor allem für das aus den Samen gewonnene Färberdistelöl angebaut, das sehr hohe Anteile an der mehrfach ungesättigten Linolsäure (ca.75 %) und an Vitamin E hat. Daneben wird das Öl für die Herstellung von Farben und Lacken verwendet, die Pressrückstände ( Presskuchen ) dienen als Tierfutter.

Die Ölverarbeitung ist der von Sonnenblumenöl sehr ähnlich. Aus den Blütenblättern können Farbstoffe gewonnen werden, und zwar das rot färbende Carthamin (ein Benzochinon) und der gelbe Blütenfarbstoff Carthamidin, Der wasserlösliche Farbstoff wird durch Auswaschen aus den Blütenblättern gelöst, dann getrocknet und das Saflorrot in alkalischer Lösung gewonnen.

Seide, Wolle und Baumwolle lassen sich je nach Farbmenge rosa, kirschrot, braunrot oder braungelb färben, der gelbe Farbstoff ist allerdings nicht lichtecht, Vereinzelt werden die Farbstoffe auch für Kosmetika und als Lebensmittelfarbstoff, z.B. in Fruchtgummi, verwendet.

  1. Als Arzneipflanze gilt die Färberdistel in Asien, insbesondere China.
  2. Die Blütenblätter werden dort für Teeaufgüsse genutzt.
  3. In Moldawien wurde die Färberdistel in der Volksmedizin für Abtreibungen verwendet.
  4. Aufgrund des hohen Preises für Safran wird die Färberdistel auch als Ersatz für dieses Gewürz verwendet.

Die Blütenblätter der Färberdistel lassen sich mit bloßem Auge von den fadenförmigen Narbenlappen des Safrans unterscheiden. Bei echtem Safran sind die Narbenschenkel zwei bis drei Zentimeter lang, trichterförmig eingerollt und oben eingekerbt. Als Zierpflanze für den Garten sowie als Schnitt- oder Trockenblumen wurden auch dornenlose Sorten gezüchtet.

Sind Distel mehrjährig?

Disteln: Die attraktiven Stauden pflanzen, pflegen und vermehren Umgangssprachlich werden dornige, stachlige Pflanzen als Disteln bezeichnet. Botanisch gehören die “Distel” genannte Pflanzen jedoch verschiedenen Arten und Gattungen an: So zählen einige zu den Korbblütern, die Edeldistel dagegen ist ein Doldenblütler.

Einige Distelarten

” Echte” Disteln (C arduoideae) Edeldisteln/Mannstreu ( Eryngium) Karden ( Dipsacus )
Kugeldisteln (Echinops) Alpen-Mannstreu (Eryngium alpinum) Wilde Karde (Dipsacus sylvestris)
Ringdisteln (Carduus) Feld-Mannstreu (Eryngium campestre) Behaarte Karde (Dipsacus pilosus)
Golddisteln/Eberwurzen (Carlina) Flachblatt-Mannstreu (Eryngium planum) Schlitzblatt-Karde (Dipsacus laciniatus)
Färberdisteln (Carthamus)
Kratzdisteln (Cirsium)
Eselsdisteln (Onopordum)
Mariendisteln (Silybum)
Gänsedisteln (Sonchus)

Viele Disteln sind zweijährig, sie sollten also in jedem Jahr im Garten nachgesät werden. Andere Distel-Arten werden wie Stauden gepflanzt und treiben jedes Jahr neu aus. Das Frühjahr und der Herbst sind die besten Jahreszeiten, um Disteln zu pflanzen.

Disteln bevorzugen sonnige, windgeschützte Standorte, kommen aber auch im Halbschatten zurecht. Staunässe sollte vermieden werden, ein lockerer und magerer Boden gefällt Disteln am besten. Da sie nur wenig Wasser brauchen, machen ihnen heiße und trockene Sommer nichts aus. Disteln sind ausgesprochen robust und pflegeleicht.

Da sie in der Natur auf mageren Böden wachsen, sollten sie keinesfalls gedüngt werden. Im Frühjahr sollten sie allerdings nicht zu trocken stehen, damit sie ausdauernder wachsen. Das Umsetzen an einen neuen Standort vertragen sie in der Regel nicht gut.

  • Manche Kugeldistel-Arten vermehren sich stark durch Selbstaussaat.
  • Wer nicht zu viele Disteln im Garten haben möchte, sollte die Blütenstände rechtzeitig entfernen.
  • Viele Mannstreu-Arten hingegen vermehren sich nur über Wurzelschnittlinge.
  • Wie sich die einzelnen Distel-Arten vermehren, sollte individuell geprüft werden.

Am besten sollten die Disteln erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden, bevor sie neu austreiben. In der kalten Jahreszeit setzen die bizarr geformten Fruchtstände einen schönen Akzent im Garten und sind außerdem eine gute Nahrungsquelle für Vögel.

Bewährte Distel-Arten für den Garten

Ruthenische Kugeldistel (Echinops ritro) Hellblaue Blüten, 80 cm hoch, winterhart
Banater Kugeldistel (Echinops bannaticus) Blaue Blüten, 100-120 cm hoch
Drüsige Kugeldistel (Echinops sphaerocephalus ) Hellblaue bis weiße Blüten, 180 cm hoch
Silberdistel ( Carlina acaulis ) Flache Blattrosette, bildet eine einzige, große Blüte aus
Gewöhnliche Eselsdistel (Onopordum acanthium) Bis zu 200 cm hoch, silberweiße Blätter, pinkfarbene Blüten, zweijährig
Alpen-Mannstreu (Eryngium alpinum) Große, blaue Blüten, 70 cm hoch
Elfenbein-Mannstreu (Eryngium giganteum) Silbrig-grünes Laub, silberweiße Blüten, 40-80 cm hoch, zweijährig
Flachblatt-Mannstreu (Eryngium planum) Blau-silbrige Blüten, 30-100 cm hoch, dornig-gezahnte Blattränder

ul>Gräser Prachtkerze (Gaura)Skabiose (Scabiosa)Echter Sonnenhut (Rudbeckia) (Echinacea) (Helenium)Scharfgarbe (Achillea)Fingerhut (Digitalis)Wolfsmilch (Euphorbia)Blauraute, auch genannt (Perovskia)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 19. Juli 2020 | 08:30 Uhr : Disteln: Die attraktiven Stauden pflanzen, pflegen und vermehren

Warum stechen Disteln?

Welche Tiere Fressen Disteln „Dornen und Disteln soll der Acker dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen” – Seit der Vertreibung des Menschen aus dem Garten Eden sind Disteln und Dornen lebendige Symbole für eine in den Augen Gottes in Ungnade gefallene Menschheit.

  • Sie stehen für Mühsal, Hindernisse und Leiden.
  • Die Bibelsätze aus dem Buch Genesis haben einen sehr konkreten kulturarchäologischen Hintergrund.
  • Mit den dornentragenden Rosengewächsen wie Wildrose, Himbeere oder Brombeere haben wir uns im Laufe der Kulturgeschichte arrangiert.
  • Doch Disteln versperren sich seit der Zeit, als der Mensch vor etwa 12.000 Jahren sesshaft wurde und den Ackerbau erfand, jeglicher Kultivierung und Anpassung an unsere Lebensweise.

Es ist wohl diese hartnäckige Verweigerung sich „dem Menschen untertan zu machen”, die z.B. die Einwohner von Nancy und die Schotten dazu gebracht hat, die Distel als lokales bzw. nationales Identifikationssymbol zu wählen. Für Franzosen und Schotten manifestiert die Distel die Fähigkeit des vermeintlich Schwachen zum Widerstand.

Distel und Spruch im Wappen der französichen Stadt erinnern an eine mittelalterliche Schlacht, bei der ein burgundischer Herzog gegen ein zahlenmäßig deutlich unterlegenes lothringisches Heer eine vernichtende Niederlage und einen schändlichen Tod fand: „non inultus premor” (Niemand bedrängt mich ungestraft).

„Wer sich daran reibt, sticht sich dran”, ist bis heute das Motto der Lothringer. Die Schotten haben die Distel aus ähnlichen Gründen zum nationalen Symbol erhoben. Der Legende nach hat sich eine anschleichende Wikingerhorde eine blutige Nase geholt, als einer der Angreifer im Dunkeln auf eine Distel getreten ist.

  1. Sein schmerzerfüllter Schrei weckte die schlafenden Krieger, die die Angreifer besiegten.
  2. Imker gehören zu den wenigen, die diesem agrikulturellen Totalverweigerer heimliche Sympathie entgegenbringen.
  3. Die Pflanze mit dem zweifelhaftem Ruf spendet nämlich reichlich Pollen.
  4. Schon ihre Blütenkörbchen duften nach Honig.Hier ist nicht nur für Honigbienen reichlich Nektar zu holen.

Die 10 mm langen Röhrenblüten der Ackerdistel sind an sonnigen Tagen randvoll mit dem süßen Pflanzensekret gefüllt. Welche Tiere Fressen Disteln Im Flugradius meiner Bienen liegt eine Wildwiese, auf der sich Karden und große Bestände von Ackerdisteln ausgebreitet haben. Nach dem Abblühen der Rapsfelder und dem Ende der Lindenblüte sind die unerwünschten Pflanzen eine willkommene, gute Trachtquelle in der ansonsten wenig artenreichen Agrarlandschaft Kölner Bucht. Die verwilderte Fläche liegt unterhalb eines hohen Straßendamms und ist umgeben von dichtem Heckenbewuchs. Von hier aus können sich die federleichten Samen in ihren Federkelchen nicht so leicht in die umliegenden Äcker ausbreiten. Läge die Wildwiese neben einem Acker, könnten sie sich die verpönten Pflanzen hier wohl nicht so üppig entfalten. Heftiger Protest von Landwirten und Gartenbesitzern wäre garantiert. Unter diesen Gruppen gilt die Ackerdistel seit Urzeiten als Problem-(Un)kraut, dessen Erwähnung in der Bibel wohl sehr begründet ist. Doch botanisch betrachtet ist die Distel keineswegs eine Geißel Gottes, sondern eher ein Geburtsfehler der sogenannten „Neolithischen Revolution”, der Zeit, als die Menschen anfingen Landwirtschaft zu betreiben. Botaniker nennen Pflanzen wie die Distel Apophyten. Darunter versteht man Gewächse, die auf von Menschen geschaffene Standorte überwechseln und sich dort breit machen. Es ist also erst die Landwirtschaft selbst, die mit der Urbarmachung der Böden die Grundlage für die rasche und weite Verbreitung der Disteln gesorgt hat. In den Gärten und auf den größeren Rodungsflächen der jungsteinzeitlichen Bauern hatte die ursprüngliche Waldrandpflanze die Chance, auf buchstäblich „weiter Flur” Fuß zu fassen. Um seine Feldfrüchte auszusäen musste der Bauer schon seit „Adam und Eva” die bestehende Vegetationsdecke regelmäßig durch Pflügen und Eggen aufbrechen und unkrautfrei halten, um gute Erträge zu erzielen. Das kam der Verbreitung der Distel sehr entgegen. Ihre zahlreichen leichten Samen mit ihren feinen Haarkelchen sind so leicht, dass die als sogenannte „Schirmchenflieger” vom Wind bis zu zehn Kilometer weit weggetragen werden können. Aufgehen kann die Saat nur dort, wo sie auf unbewachsenem, nährstoffreichem Boden landet. Wenn der Samen dann Wurzeln schlägt, kann er diese bis zu 2,80 tief in den Boden senken und sich vegetativ über Wurzelausläufer vermehren. Dann entstehen regelrechte Distelhorste, die nur noch schwer zu bekämpfen sind. Der mühsame, andauernde Kampf gegen das älteste Unkraut der Landwirtschaftsgeschichte ist ein archetypisches Bild für die Konflikte der Menschheit mit den Gesetzen der Ökologie. Die Besiedlung der Rodungsflächen musste den Menschen wie ein Fluch Gottes vorkommen und begründet den Mythos von der Unausrottbarkeit der Distel. Eine Landwirtschaft, die seit Urzeiten der Natur den Willen des Menschen aufzwingt, schafft sich dadurch erst Probleme mit Schädlingen und Unkräutern, die in natürlichen Lebensräumen gar nicht erst entstehen. Bis heute stellt sich immer noch die Frage nach den richtigen Methode im Umgang mit dem Problemkraut. Bis vor Kurzem galten Mittel wie Glyphosat oder das Wuchsstoffherbizid Clopyralid als „gute” landwirtschaftliche Praxis. Doch müssen wir uns im Kampf um höhere landwirtschaftliche Erträge wirklich so brachial gegen die Gesetze der Natur auflehnen? Mit dem Ausbringen von Ackergiften riskieren wir die Vergiftung der produzierten Nahrungsmittel und des Grundwassers. Die Verdrängung von harmlosen Wildkräutern hat am Ende auch existenzielle Folgen für deren Symbionten bis hin zu deren Ausrottung. (Symbionten sind die die Tiere, Pflanzen, Pilze oder Mikroorganismen, die mit diesen Pflanzen in einer ökologischen Beziehung stehen.) Die traditionelle Methode der Distelbekämpfung war die Hacke, die nur „im Schweiße des Angesichts” den Bauern Erfolg brachte. Bei den heutigen Schlaggrößen geht das nicht mehr. In der Biolandwirtschaft kommen zunehmend Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung auch gegen die Ackerdistel zum Einsatz, die auch in der konventionellen Landwirtschaft Schule machen sollten. Gönnen wir den Disteln Reservate wie die Wildwiese am Pulheimer Bach. Bedenkt man die Ausbreitungsstrategie des Wildkrautes, verhindern Agrarflächen mit geschlossener Vegetationsdecke die Ansiedlung unerwünschter pflanzlicher Kulturfolger wie der Ackerdistel. Eine alte Strategie der Landwirte ist es, abgeerntete Flächen so schnell wie möglich mit schnellkeimenden Zwischenfrüchten wie Klee, Ackersenf u.ä. einzusäen um anfliegende Unkräutern keine Chance zu geben, Fuß zu fassen. Das macht zwar mehr Arbeit als Flächen einfach liegen zu lassen und dann vor der Herbst- oder Frühjahrsaussaat mit Totalherbiziden unkrautfrei zu spritzen. Doch Zwischenfrüchte haben seit jeher unbestreitbar auch ackerbauliche Vorteile. Als Imker würde ich mir wünschen, dass nach der Getreide- und Rapsernte die Felder vorzugsweise mit Klee als Zwischenfrucht eingesät werden. Fast alle gängigen Kleearten könnten überall dort, wo Getreide angebaut wird, eine hervorragende Spättracht sein. Kleearten keimen schnell und entwickeln relativ rasch ihre Blütenstände. Die Pflanzen sind daran angepaßt, sich nach der Trockenzeit möglichst schnell zu entwickeln und gegen Konkurrenten durchzusetzen. Eine Blüte des Weiß-Klees ( Trifolium repens ) produziert durchschnittlich zwischen 0,02 und 0,08 Mikroliter Nektar mit einer Zuckerkonzentration zwischen 42 und 65 %. Für Imker und Bauern wäre das eine klassische Win-Win-Situation. Die Bienen hätten eine hochwillkommene Spättracht. Für den Bauern könnte das ein wertvolles Viehfutter liefern. Als Stickstoffsammler lagert Klee wertvolle Nährstoffe in die Ackerkrume, was der Düngung der Folgefrucht entgegenkommt. Eine dichte Kleewiese verhindert außerdem die Erosion des Ackerbodens. Klee sollten auch diejenigen Leser in ihre Hauswiesen einsäen, die etwas für Insekten tun wollen. Nur nicht zu oft mähen, damit sich die Blüten gut entwickeln können. Nachtrag: Unser angespanntes Verhältnis zu den Disteln wird sich vielleicht bald ändern. Ausgerechnet der Erzfeind der Landwirtschaft könnte in naher Zukunft eine ungeahnte Aufwertung als Nutzpflanze erfahren. Glaubt man der italienischen Wissenschaftlerin Catia Bastioli, die sich bei der Entwicklung von Biokunststoffen bereits einen Namen gemacht hat traut dem geächteten Unkraut zu, zu einer ökologischen Wunderwaffe gegen Ackerunkräuter aller Art zu werden, das das umstrittene Glyphosat ersetzen könnte. Auf den kargen Böden der Mittelmeerinsel Sardinien lässt ihre Firma Novamont in Kooperation mit dem Bauernverband fast 1000 Hektar Disteln anbauen. Das wäre mal eine gelungene Ironie der Geschichte eines bis heute verhassten Unkrauts. Und es wäre ein Treppenwitz erster Klasse, wenn ein Mittelständler aus Italien einem Weltkonzern wie Bayer und Monsanto mit einem umweltverträglichen Bioherbizid die Schau stehlen würde. Wenn die EU-Bürokratie das Mittel europaweit zulassen würde, dann gibt es sicher auch europaweit bald ein innovatives Produkt aus dem Bienenstock: Den Distelhonig. In Sardinien gibt es den bereits. Interessante Links: So kann die Distel das Glyphosat ersetzen Mein Bienenstandort” target=”_blank” rel=”noopener”>Mein Bienenstandort: Der Flugradius ist auf 2 Kilometer eingestellt. Die Entfernung zu meinem Stand beträgt 1,2 Kilometer Luftlinie.

Was zerstört Disteln?

Disteln vollständig ausstechen – Die vollständige Entfernung von Disteln inklusive Wurzel gilt als am wirksamsten, um Ihren Garten auf lange Sicht vor dem Unkraut zu schützen. Verwenden Sie hierfür keinesfalls einen, da somit das Risiko besteht, empfindliche Wurzelausläufer abzutrennen.

Gleiches gilt für das bloße Herausziehen, was ebenfalls nur für kurze Zeit Abhilfe schafft. Auch dabei verbleiben Teile der Wurzel im Erdboden, aus welchen sich kurze Zeit später eine neue Pflanze bildet. Weitaus besser geeignet sind spezielle Unkraut- oder Distelstecher mit welchen sich eine trichterförmige Röhre aus dem Erdreich ausheben lässt.

Bestenfalls gelingt hiermit die vollständige Entfernung der Wurzel. Somit können Sie sichergehen, dass die Distel auf lange Sicht entfernt ist. Indem Sie beim Ausstechen etwas Druck auf die Pflanze ausüben, erleichtert dies das Herausziehen der Wurzeln ungemein.

  • Diese Vorgehensweise ist vor allem bei kleinen bis mittelgroßen Exemplaren geeignet.
  • Das Ausstechen von Distelwurzeln erfordert aufgrund der Wurzeltiefe häufig reichlich Geduld und Ausdauer.
  • Der richtige Zeitpunkt kann Ihnen die Arbeit jedoch erheblich erleichtern.
  • Daher empfiehlt es sich, mit dem Ausstechen der Distel bis nach einem kräftigen Regenschauer abzuwarten.

Denn wenn die Erde weicher ist und die Wurzeln somit weniger Halt finden, lassen sich diese leichter entfernen. Entsorgen Sie bereits ausgestochene Disteln keinesfalls über den, Dies könnte schlimmstenfalls dazu führen, dass sich die robusten Wurzeln nach dem Ausbringen des Komposts erneut austreiben. Welche Tiere Fressen Disteln Disteln sind insektenfreundliche Blumen und sollten daher nur bekämpft werden, wenn es wirklich nötig ist Möchten Sie Ihre Disteln mit Hausmittel bekämpfen, kann sich eine Mischung aus Salz und Essig als wirksam erweisen. Ein Mischungsverhältnis aus 200 Milliliter Essig und 100 Gramm Salz reicht normalerweise aus.

  • Geben Sie das Gemisch mit einem Pinsel oder einer Sprühflasche direkt auf die Distel und lassen Sie eine geringe Menge in die Erde sickern.
  • Unser Experten-Tipp: Am wirkungsvollsten erweist sich die Behandlung in der heißen Mittagssonne, wenn die Wirkung der Flüssigkeit durch Verdunsten noch verstärkt wird, und unter Umständen sogar das Blattwerk verbrennt.

Zwar entfaltet dieses Hausmittel bereits nach kürzester Zeit seine Wirkung, jedoch bringt der Einsatz auch zahlreiche Nachteile mit sich:

Die Flüssigkeit dringt nicht allzu tief zum Wurzelwerk vor. Das Salz-Essig Gemisch zerstört lediglich kleine Disteln mit einfachem Wurzelwerk. Die Flüssigkeit kann das Erdreich schnell übersäuern.

Wichtig: Das Ausbringen selbst hergestellter Unkrautvernichtungsmittel ist in zahlreichen Regionen untersagt und teilweise sogar strafbar.

Was bedeuten Disteln im Rasen?

Distel Wurzeltiefe – Gräbt man eine Distel vollständig aus, dann wird man sich wundern wie tief die Wurzel ins Erdreich reicht. Die Wurzeltiefe bei Disteln

  • Die Wurzeltiefe kleinerer Disteln liegt meist bei 15 bis 25 Zentimetern,
  • Große Exemplare können schnell eine Wurzeltiefe von 50 bis 80 Zentimetern erreichen.

Welche Tiere Fressen Disteln Man erkennt bereits auf diesem Bild, dass die Wurzeln bei allen drei Disteln nicht vollständig entfernt werden konnten und abgerissen wurden. Die Wurzel der Distel dient nicht nur dazu, der Pflanze halt zu geben und sie mit Nährstoffen zu versorgen, sondern auch um Ausläufer zu bilden.

Wie verbreitet sich die Distel?

Welches Schadbild können Disteln anrichten? – Disteln vermehren sich über Aussaat und viele Arten bilden unterirdische Rhizome. Über diese Sprossachsen können Disteln weite Teile des Gartens unterirdisch unterwandern und oberirdisch besiedeln. Werden die oberen Pflanzenteile der Distel entfernt, entsteht über das Rhizom eine neue Pflanze.

Wie lange halten Disteln?

Disteln sind sehr robuste Pflanzen und können so bei angemessener Pflege eine Haltbarkeit von bis zu 10 Tagen erreichen. Aufgrund der langen Haltbarkeit werden die Disteln sehr gerne in Blumenarrangements verwendet.

Wann kommen Disteln?

Disteln gibt es als Staude, wie z.B. die Kugel- oder Edeldistel, die jedes Jahr neu austreiben und im Frühjahr oder Herbst zusammen ins Beet gesetzt werden. Außerdem kommen Disteln auch als zweijährige Gewächse vor.

Was kann ich Schmetterlingen zu fressen geben?

Mehr Futter für Schmetterlinge Die Falter ernähren sich von Nektar, den sie mit ihren Rüsseln aus Blüten saugen. Sommerflieder – auch Schmetterlingsbaum genannt – zieht die fliegenden Juwelen besonders an. Aber die Tagfalter schätzen – wie viele Bienen und andere Insekten auch – ebenso Blaukissen, Lavendel, Verbene, Phlox, Fetthenne oder Majoran.

Was wir im Garten beobachten können, drückt aus, worum es draußen in der Natur geht: Um den Artenreichtum an Pflanzen. Dieser ist für die bedrohten Schmetterlinge überlebenswichtig! Wenn vom Frühjahr bis in den Herbst hinein immer irgendwo etwas blüht, das Nektar liefert, sind Tag- und Nachtfalter versorgt und sie finden Futterpflanzen für ihre Raupen.

Da gibt es einiges, was wir Menschen den Insekten anbieten können:

Brennnesseln sind gerade für unsere auffälligsten Schmetterlinge wichtig: Die Raupen von Tagpfauenauge, Landkärtchen, Kleinem Fuchs und Admiral leben daran. An Wilden Möhren, Dill oder Petersilie entwickeln sich die Raupen des Schwalbenschwanzes. Die Raupen von Schachbrett und Ochsenauge ernähren sich von Gräsern. An Weidenröschen oder am Drüsigen Springkraut können wir die eine Schlange vortäuschenden Raupen des Mittleren Weinschwärmers entdecken. Manchen Faltern helfen Küchenkräuter auch wie Thymian, Minze und Zitronenmelisse. Am weitaus wichtigsten für die Erhaltung unserer Schmetterlinge sind allerdings magere, extensiv bewirtschaftete Wiesen!

: Mehr Futter für Schmetterlinge