Welche Tiere Fressen Raupen?

Welche Tiere Fressen Raupen
Welche Feinde haben Raupen? – Diese Prozessionsspinner-Raupen schützen sich, indem sie auf ihrer Wanderung eine Art „Schlange” bilden. Viele Vögel, darunter auch die Eulen, fressen gerne Raupen. Aber auch Mäuse und sogar Füchse haben Raupen auf ihrem Speiseplan. Auch viele Käfer, Wespen und Spinnen ernähren sich teilweise von Raupen.

  1. Raupen können sich nicht verteidigen.
  2. Sie müssen sich also gut tarnen, deshalb sind viele von ihnen grün oder bräunlich.
  3. Andere täuschen einfach mit grell-bunten Farben vor, dass sie giftig sind.
  4. Ähnlich machen es schließlich auch die Pfeilgiftfrösche,
  5. Einige Raupen wirken aber tatsächlich giftig, wenn man sie berührt.

Es fühlt sich dann an, als ob man eine Brennnessel angefasst hätte. Eine eigene Spezialität haben Prozessionsspinner. Diese Raupen hängen sich aneinander, so dass sie aussehen wie eine lange Schnur. Vermutlich tun sie dies, damit ihre Fressfeinde glauben, die Raupe sei eine Schlange,

Eine Raupe des Wolfsmichsschwärmers. Man hat ihn in der Schweiz auf 2000 Meter Höhe gesehen. Eine Raupe des Tagpfauenauges Eine Raupe des Buchen-Streckfuß Als Ästchen getarnt Ein Nest mit Mottenraupen

Zu „Raupe” findet ihr einen besonders einfachen Artikel auf MiniKlexikon.de und mehr Inhalte auf Blinde Kuh und Frag Finn, Das Klexikon ist wie eine Wikipedia für Kinder und Schüler. Das Wichtigste einfach erklärt, mit Definition, vielen Bildern und Karten in über 3000 Artikeln, Grundwissen kindgerecht, alles leicht verständlich. Gut für den Unterricht in Schulen, für Hausaufgaben und Referate.

Was sind die Feinde von Raupen?

Das Raupenstadium Diese Seite befindet sich noch im Aufbau

Das Raupenstadium ist das eigentliche „Fraß – Stadium” der Schmetterlinge. Die Raupen der Schmetterlinge sind aus zwei deutlich zu unterscheidenden Teilen zusammengesetzt: dem Kopf und dem Leib. Der Kopf besteht aus einer harten Chitinkapsel und trägt die Kauwerkzeuge, die Spinndrüsen, die Sinnesorgane zum Tasten und Riechen sowie einige Punktaugen. Mit den Punktaugen können die Raupen wahrscheinlich nur hell und dunkel unterscheiden. Der Leib besteht aus insgesamt 13 Segmenten. Aus den ersten 3 Segmenten entsteht der spätere Brustteil des Schmetterlings, die restlichen 10 werden zum Hinterleib umgewandelt. Viele Raupen besitzen praktisch keine Haare (z.B.), andere sind sehr stark behaart (z.B. Raupen der, daher auch der Name).
Schmetterlingsraupen besitzen im Regelfall insgesamt acht Beinpaare: die vorderen drei Paare sind spitz und hart. An ihrer Stelle bilden sich die Beine des Schmetterlings. Am Leib der Raupe befinden sich vier Paar weiche Bauchfüße, die mit einem Kranz feiner Häkchen besetzt sind, um sich damit festzuhalten. Am Hinterende findet man den sogenannten Nachschieber, der ähnlich wie die Bauchfüße aufgebaut ist. Eine Ausnahme von diesem Aufbau bilden lediglich die Raupen der Spanner und einiger Eulenfalter, bei denen bis auf das hintere Paar die Bauchfüße weitgehend zurückgebildet sind. Diese Raupen fallen durch ihre Fortbewegung auf, da sie nicht kriechen, sondern eine Brücke bilden, indem sie die hinteren Füße direkt hinter die Vorderfüße setzen. Die beiden typischen Raupenformen sind gezeigt (oben: Raupenform der Tagfalter und der meisten Nachtfalter, unten: Spannerraupe (k=Kopf, b=Brustsegmente, h=Hinterleibsegmente).
Im Raupenstadium sind die Tiere zahlreichen Gefahren ausgesetzt, so dass nur ein Bruchteil der aus den Eiern geschlüpften Tiere überhaupt das Puppenstadium erreicht. Zu den Hauptfeinden der Schmetterlingsraupen gehören neben Vögeln,, Wespen und anderen Raubinsekten, vor allen Dingen Parasitoide wie Schlupfwespen und Raupenfliegen (Bild rechts: Tote Raupe des Tagpfauenauges mit ). Diese Tiere legen ihre Eier direkt an oder in den Körper der lebenden Raupe. Die Larven der Parasitoide wachsen dann in dem Raupenkörper heran, ohne der Raupe zunächst wesentlichen Schaden zuzufügen. Erst wenn ihre Entwicklung abgeschlossen ist, bohren sich die Maden aus dem Raupenkörper um sich zu verpuppen.
Überlebt eine Raupe alle diese Widrigkeiten, so wird sie kontinuierlich wachsen und dabei mehrere Raupenstadien durchlaufen. Die Raupenhaut besteht aus Chitin. Da dieses Material nur sehr begrenzt dehnbar ist, muss sich die Raupe gelegentlich häuten und sich auf diese Weise eine größere Haut zulegen (Bild links: frisch gehäutete Raupe des ). Meist häuten sich die Raupen drei- bis viermal bis sie erwachsen sind und durchlaufen dementsprechend vier bis fünf Raupenstadien bevor sie sich verpuppen. Manche Raupen wechseln bei jeder Häutung die Farbe und passen sich so der wechselnden Umgebung an. So ist z.B. die des im ersten Stadium noch braun und frisst an den Blütenknospen der Ulmen. Während die Ulme im Frühling ergrünt, färbt sich auch die von Häutung zu Häutung zunehmend grün.
Um letztlich das Raupenstadium zu überleben und das Puppenstadium zu erreichen, haben die Schmetterlingsraupen eine Reihe von Strategien entwickelt, um nicht gefressen zu werden: Fallenlassen und Abseilen Die meisten Raupen halten sich am Tage verborgen. Wird eine Raupe dennoch z.B. von einem Vogel aufgespürt, so lässt sie sich einfach fallen oder seilt sich an einem Spinnfaden ab, um später, wenn die Gefahr vorüber ist, wieder an ihren alten Platz zurückzukehren. Dieses Verhalten kann man sich im Übrigen bei der Suche nach Raupen zu Nutze machen: Man hängt einen geöffneten Schirm umgedreht an einen Ast, auf den man anschließend heftig schlägt (unter Schmetterlingskundlern nennt man das „Raupenklopfen”). Es ist erstaunlich, wie viele Raupenarten sich in dem Schirm sammeln, die man mit dem bloßen Auge nie gefunden hätte.
Tarnung Eine weitere Überlebensstrategie ist die Tarnung. Raupen, die sich durch Tarnung schützen, besitzen Farben und Formen, mit denen sie auf dem Untergrund nicht auffallen (z.B.). Manche Raupen sehen aus wie und man würde sie selbst dann nicht entdecken, wenn man sie direkt vor Augen hat. Diese Art der Tarnung ist besonders bei den Spannern sehr verbreitet. Raupen, die sich überwiegend auf Blättern aufhalten, sind häufig grün gefärbt. Manche Arten leben auch an verschiedenen Blüten (z.B.). Die Raupen des Faulbaumbläulings treten in rötlichen und grünlichen Varianten auf. Die rötliche Form ist kaum zu entdecken, wenn sie an Heidekrautblüten frisst. Die grüne Form ist umgekehrt auf Efeublüten perfekt getarnt.
Täuschung Einige Raupen setzten auf Täuschung. Hier unterscheidet man die Mimese und die Mimikry. Unter Mimese versteht man die Vortäuschung eines ungenießbaren Objekts. So sieht die Raupe des wie Vogelkot aus. Mimikry hingegen ist die Vortäuschung eines gefährlichen Tieres. Häufig benutzen die Raupen dann auffällige „Warnfarben” z.B. gelb und schwarz, wie sie auch bei Bienen und Wespen auftreten (z.B. und ). Sie signalisieren damit: Ich bin nicht genießbar, giftig oder wehre mich. Die Raupen der Schwärmer tragen am Hinterende einen „Schwanz”, der an einen Stachel erinnert (z.B.). Die besitzt zudem noch auffällige Augenflecke, so dass sie wie eine Schlange aussieht. Wenn eine Raupe Mimikry einsetzt, bedeutet dies allerdings keineswegs, dass sie auch wirklich gefährlich ist. Es genügt häufig auch, nur so zu tun als ob. Zudem gibt es noch eine einheimische Raupe, die in jeder Hinsicht Maßstäbe setzt: Die Raupe des kann zwei rot-weiße Tentakel am Hinterleib ausfahren, die dann kreisende Bewegungen vollführen. Außerdem zieht sie den großen Kopf in den Körper zurück, so dass ein roter Ring erscheint, der mit zwei schwarzen Augenflecken versehen ist. Dies mag so manchen Fressfeind abschrecken, besonders weil die Raupe auch noch ätzende Ameisensäure absondern kann.
Gift- und Geruchsstoffe Manche Raupen sind ungenießbar (z.B.). Die Schwalbenschwanzraupe besitzt eine anatomische Besonderheit, eine ausstülpbare Nackengabel, über die sie einen penetrant – unappetitlich süßlichen Geruch verströmen kann. Der Jakobskrautbär frisst an dem giftigen Jakobskreuzkraut, welches z.B. auch von Kühen auf der Weide konsequent stehen gelassen wird. Die enthaltenen Giftstoffe nimmt das Tier auf und ist dann selbst unbekömmlich. Einige Raupen erzeugen ihre Gifte auch selbst. So synthetisieren die Raupen und auch die Falter der Zyanidverbindungen (Cyano – Glycoside), aus denen sie durch enzymatische Spaltung die hochgiftige Blausäure freisetzen. Die Tiere sind selbst resistent gegenüber Blausäure.
Behaarung Viele Schmetterlingsraupen versuchen sich Feinde durch eine dichte Behaarung vom Leib zu halten (). Räuber wie z.B. Spinnen oder Parasitoide wie Schlupfwespen und Raupenfliegen können dann kaum an den Körper der Raupen gelangen. Zudem können Vögel stark behaarte Raupen schlecht verschlucken. Die Haare mancher Raupen sind zudem mit Giften oder haut- und schleimhautreizenden Stoffen versehen, um Angreifer abzuwehren. Daher sollte man behaarte Raupen besser nicht mit bloßen Händen anfassen. So rufen beispielsweise die Haare der heftige allergische Reaktionen auf der Haut hervor.

table>

Beschützer Die Raupen einiger Schmetterlingsarten versuchen, Feinde abzuwehren, indem sie eine Armee von Beschützern rekrutieren. Diese Strategie ist besonders in der Familie der Bläulinge sehr beliebt (Bild rechts: ). Die Raupen sondern ein süßes Sekret ab, welches gerne von Ameisen aufgenommen wird. Im Gegenzug verteidigen die Ameisen die Raupen gegen ihre Feinde. Eine ähnliche Symbiose beobachtet man auch zwischen Blattläusen und Ameisen. „ Mordraupen” Unvoreingenommen hält man Raupen für friedliche Tiere, die nur damit beschäftigt sind, Blätter zu fressen. Es gibt jedoch einige wenige Schmetterlingsarten, deren Raupen dazu neigen, sich gegenseitig umzubringen. Vermutlich beseitigen sie so ungeliebte Konkurrenz auf ihrer Futterpflanze. Dies beobachtet man häufig bei den und des, Manche Raupen (z.B.) fressen, zumindest unter Zuchtbedingungen, andere Arten. Daher nennt man diese oft auch „Mordraupen”.

Das Raupenstadium

Wer frisst schmetterlingsraupen?

Überlebensstrategien der Schmetterlinge – Puppenräuber – Foto: Jürgen Rodenkirchen Parasitische und räuberische Insekten, Vögel, Igel, Kröten, Maulwürfe, Mäuse, – die Liste derer, die Schmetterlinge, ihre Eier oder Raupen auf dem Speiseplan haben, ist lang. Wer so vielen Gefahren ausgesetzt ist, muss sich etwas einfallen lassen, um zu überleben.

Wie Essen Raupen?

Fazit – Raupen ernähren sich von verschiedenen Blätter von Sträuchern, krautigen Pflanzen und Bäumen. Brennnessel und Veilchen haben es vielen Raupenarten besonders angetan. Sie mögen aber auch Klee, Weißkohl und Kapuzinerkresse. Wenn deine Eltern ihren Garten anlegen, können sie darauf achten, ihn raupenfreundlich zu gestalten.

Welche Vögel fressen schmetterlingsraupen?

In naturnahen Lebensräumen herrscht ein ökologisches Gleichgewicht zwischen der hohen Vermehrungsrate der einzelnen Falterart und ihrer Vernichtungsrate durch natürliche Dezimierer. Schmetterlingsraupen und ihre Falter haben innerhalb von Nahrungsnetzen viele Feinde:
Kreuzspinne: Kreuzspinne wickelt Braunen Feuerfalter ein.
Spinnen: Seideneulchen im Spinnennetz gefangen.
Gerandete Jagdspinne: Gerandete Jagdspinne n sind Fressfeinde des Weißfleckigen Mohrenfalters.
Krabbenspinnen: spezialisiert auf Ansitzjagd unter Blten.
Argus-Bläuling im Spinnennetz Der Geißklee-Bläuling war in das Radnetz einer Spinne geraten und wurde von ihr ausgesaugt.
Krabbenspinnen: Die Krabbenspinne hatte in der Ansitzjagd unter der Acker-Witwenblume Beute gemacht, und der Schachbrettfalter war diesem Schicksal glcklich entgangen.
Wespenspinne: Eine Wespenspinne hat hier einen Kleinen Kohlweißling in ihrem Radnetz gefangen. Mit ihren Giftklauen tötet sie ihre Beute. Sie speit zum Verzehr einen Verdauungssaft über den Falter und saugt später das vorverdaute Insekt aus.
Gemeine Skorpionsfliege Panorpa communis: Gemeine Skorpionsfliegen fressen Insekten, auch Schmetterlinge, die sich u.a. in Spinnennetzen verfangen haben (Kleptoparasitismus), aber fressen auch geschwächte bzw. tote Raupen.
Raubfliege: Dysmachus-Art lhmt hier den Faulbaum-Bluling und saugt die Krpersfte aus.
Raupenfliegen: Schmetterlingsraupen, Wanzen-, Blattwespen- und Schnakenlarven sowie Käfer, Wanzen, Heuschrecken und Ohrwürmer gehören zu den Wirten für Raupenfliegen.Die Raupenfliegen haben im Ökosystem eine regulierende, stabilisierende Funktion. Foto-Sammlung von Raupenfliegen www.naturalis-historia.de
Raupenfliegen: Igelfliege (Tachina fera) vgl. www.naturspaziergang.de
Wanderheuschrecke: Da der Flughafen Schönefeld nur wenige Kilometer entfernt ist, kann die Wanderheuschrecke als ‘blinder’ Passagier eingewandert sein (Neozoen). Das Grne Heupferd dagegen ernhrt sich sowohl von Pflanzen als auch von Fliegen, Blattlusen und Raupen.
Ameisen: Ameisen schaffen gemeinsam eine Raupe des Kleinen Frostspanners in ihr Nest.
Libellen: z.B.Blutrote-Heidelibelle Die Blutrote-Heidelibelle lauert als Ansitzjägerin auf erhöhter Position und wartet auf Fliegen, Schmetterlinge und kleinere Insekten. Das Weibchen der Sumpf-Heidelibelle (Sympetrum-depressiusculum) hat hier einen Rostfarbigen Dickkopffalter erbeutet.
Vgel: Singvgel, wie das Amselmännchen (Foto links) oder die Schafstelze (Foto rechts), versorgen ihre Brut u.a. mit Schmetterlingsraupen und anderen Insekten.
Zauneidechsen: hier das Weibchen Zauneidechsen fressen Heuschrecken, Käfer, Grillen, Spinnen, Asseln, Wespen, Bienen und Falter der Schmetterlinge.
Blindschleichen: Blindschleichen suchen sich Nacktschnecken, Regenwürmer und unbehaarte Raupen von Käfern und Schmetterlingen als ihre bevorzugte Nahrung.
Igel: Der Igel als Insektenfresser stellt Schmetterlingen und ihren Raupen nach. Neben Regenwürmern, Ringelwürmern und Nacktschnecken sucht sich der Igel auch Aas und kleine Wirbeltiere wie Mäuse. Zusätzlich frisst er Wurzeln und Früchte in kleinen Portionen.
Fledermuse: z.B. Kleine Hufeisennase Fledermuse ernähren sich von Schmetterlingen und ihren Raupen, von Haut- und Zweiflüglern und von Spinnen.
Feldspitzmaus und Waldmaus: Feldspitzmäuse und Waldmäuse verspeisen Regenwürmer, Schmetterlingsraupen, Spinnen, Asseln, Schnecken und andere Insekten.
Maulwurf: Zur Nahrung des Maulwurfs zählen Regenwürmer, Insekten, Käferlarven und Schmetterlingsraupen. In einem ausgeklügelten Tunnelsystem jagt er nach jeglicher tierischer Nahrung, auch nach jungen Mäusen, nach allem was er in der Erde erwischen kann.
Eichhörnchen: Eichhörnchen fressen Haselnüsse, Bucheckern, Tannen- und Fichtensamen, Vogeleier, Insekten, Schmetterlingsraupen, Pilze, Triebe und Knospen von Nadelbäumen oder Waldfrüchte.
Gemeiner Ohrwurm: Der Gemeine Ohrwurm frisst Blattluse, Schmetterlingsraupen wie die Raupe des Apfelwicklers (Foto rechts), sowie Bltenteile.
Raubwanzen: Rhynocoris cuspidatus Raubwanzen können mit dem nach unten gebogenen Stechrüssel Laute zur Selbstverteidigung erzeugen. ber den Stechrüssel können sie mit ihrem Speichel Beutetiere lähmen oder töten. Sie ernähren sich von kleinen Insekten und lauern ihnen u.a. beim Blütenbesuch auf.
Hornissen (Vespa crabro): Ein groes Hornissenvolk frisst pro Tag etwa ein halbes Kilogramm Insekten, denn sie jagen nach Tag- und Nachtfaltern, Singzikaden, Schmetterlingsraupen sowie Radnetzspinnen.
Wespen: Neben Blütennektar und Baumsäften an rissiger Rinde jagen Wespen Heuschrecken, Fliegen, Spinnen, suchen nach Schmettterlingsraupen und Blattläusen, aber auch nach Tierkadavern.
Sandwespe: Die Sandwespe (Ammophila sabulosa) lähmt die Raupe mit einem Stich und brigt sie als Lebendfutter in ihr Nest.
Großer Puppenräuber (Calosoma sycophanta) Larve: Ein in Deutschland seltener Käfer und seine Larve ernähren sich von Raupen und Puppen der Schmetterlinge und der Blattwespen. Hier labt sich die Larve an einem überfahrenen Frosch auf einem Radweg. Der Große Puppenräuber wurde zur biologischen Bekämpfung des Schwammspinners und Goldafters von 1905 bis 1910 aus Europa in Nordamerika eingeführt,
Rundblttriger Sonnentau: Rundblttriger Sonnentau besitzt bewegliche Tentakel, welche ein klebriges Sekret absondern. Falter, welche sich von dem Glanz im Sonnenlicht angezogen fühlen, bleiben hängen und werden von den Pflanzensäften allmählich zersetzt.
Parasiten: Raupe der Ampfer-Rindeneule parasitiert von einer Brackwespe.
Parasiten: Brackwespen Raupe des Nesselzünslers parasitiert von einer Brackwespe. Hier vergleichsweise eine gesunde Raupe des Nesselzünslers. Brackwespen vgl. www.naturspaziergang.de
Parasiten: Raupe des Schwammspinners parasitiert.
Parasiten: Raupe des Braunen Bären von Raupenfliegen parasitiert (Familie Tachinidae).
Parasiten: Raupe der Satellit-Wintereule parasitiert.
Parasiten: Raupe des Großen Kohlweilings parasitiert von einer Brackwespenart, der Kohlweißlings-Schlupfwespe (Cotesia glomerata). Film von www.umkreis-institut.de
Mordraupen: Die Raupe der Trapezeule (links) frisst neben Eichen- oder Birkenblttern auch tierisches Eiweiß, Blattluse, Raupen des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata; rechts) oder des Blauen Eichenzipfelfalters (Quercusia quercus).
Mordraupen: Bezeichnung fr Raupen einiger Schmetterlinge, die sowohl im Freiland, als auch unter bestimmten Bedingungen bei der Zucht (ungenügende Luftfeuchtigkeit, Bewegungsmangel) zu Kannibalismus neigen. Auf dem Foto links ist die Raupe der Satellit-Wintereule zu sehen. Sie frisst, neben Eichenblättern auch Blattluse, die Raupen anderer Falter und vertilgt die Raupen der eigenen Art. Ebenso zählt die Raupe der Variablen Ktzcheneule zu den Mordraupen.
Bakterien: Bakterien knnen im Darm von Raupen Krankheiten hervorrufen. Bakterienbefall kann in der Zucht von Schmetterlingen durch feuchte Bltter ausgelöst werden bzw. durch Blätter, die ins Wasser gestellt wurden. Die Raupen gesunden, wenn sie zweimal am Tag mit frischen Blättern versorgt werden.
Der Mensch ist der grte Feind: Der Mensch entzieht Schmetterlingen, Wildbienen und Insekten häufig den Lebensraum durch Straßenbau, Besiedlung, Monokulturen, Insektizide, Lichtimmission, Verschmutzung von Luft, Boden und Wasser, durch Feldbegradigungen, Versiegelung des Bodens oder er verursacht das Einschleppen von Neophyten und Neozoen zum Nachteil der heimischen Flora und Fauna.
See also:  Welche Tiere Ernähren Sich Vegan?

Welche Käfer essen Raupen?

Laufkäfer – Laufkäfer und ihre Larven erbeuten kleine Schnecken und Schneckeneier, Asseln, Drahtwürmer, Eulenfalter, Kartoffelkäfer, Engerlinge, Würmer und Raupen. Sie sind sehr hilfreiche Schädlingsbekämpfer, denn sie fressen täglich eine Menge, die dem Dreifachen ihres eigenen Körpergewichts entsprechen kann. Mehr ►

Was frisst die Raupe vom kleinen Fuchs?

Das steht auf dem Speiseplan – Die Raupen des Kleinen Fuchs ernähren sich vorwiegend von den Blättern der Brennnessel. Die Schmetterlinge ernähren sich vom Nektar einer Vielzahl unterschiedlicher Blütenpflanzen. Zu den bevorzugten Pflanzen zählen Wasserdost und Kratzdisteln.

Was tun mit schmetterlingsraupen?

Am besten legen Sie die Raupen nach der Häutung in ein Terrarium aus Glas. Dort können Sie die weitere Entwicklung gut beobachten und die Feuchtigkeit im Gefäß besser halten. Achten Sie jedoch auf Schimmelbildung. Tagfalter spinnen keinen Kokon, sondern machen eine Stürzpuppe.

Was lockt Raupen an?

Mit Zucker: Erdraupen anlocken Erstellt: 13.09.2016 Aktualisiert: 07.11.2018, 02:19 Uhr Den Befall des Gemüsebeetes mit Erdraupen merkt man meist erst, wenn es zu spät ist: Größere Salate beginnen plötzlich zu welken. Hebt man sie an, ist der Wurzelhals durchgebissen.

Den Befall des Gemüsebeetes mit Erdraupen merkt man meist erst, wenn es zu spät ist: Größere Salate beginnen plötzlich zu welken. Hebt man sie an, ist der Wurzelhals durchgebissen. Und kleinere Pflanzen werden nicht selten ganz aufgefressen, berichtet die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Die Blätter werden dabei teilweise in die Erde hineingezogen.

Aber auch Wurzelgemüse wie Möhren, Sellerie, Kartoffeln, Zwiebeln und Lauch werden angenagt oder sogar ausgehöhlt. Das Problem ist die Lebensweise der Schädlinge: Erdraupen lassen sich kaum direkt bekämpfen, denn sie halten sich im Boden auf und werden folglich kaum entdeckt.

  1. Am besten locken Hobbygärtner daher die Raupen erst an, um sie dann zu vernichten.
  2. Ein gutes Lockmittel ist ein Gemisch aus 200 Gramm Getreide-Kleien, drei Esslöffeln Zucker und der doppelten Menge Wasser.
  3. Die Köder kommen auf das betroffene Beet, werden jeweils abends und am frühen Morgen kontrolliert und die Raupen abgesammelt.

Grundsätzlich hat der Hobbygärtner weitere Möglichkeiten: In den ersten beiden Larvenstadien lassen sich die Tiere noch an den oberirdischen Teilen der Pflanze entdecken. Hier kann ein Präparat auf Basis des Bakteriums Bacillus thuringiensis ausgebracht werden, erklärt die Gartenakademie.

Auch lassen sich die Früchte im Beet vorbeugend mit Kulturnetzen abdecken. So kann der später entstehende Falter erst gar nicht seine Eier ablegen. Unter dem Namen Erdraupe werden die Larven verschiedener Eulenfalterarten zusammengefasst. Die erwachsenen Tiere legen ihre Eier auf die Blätter im Gemüsebeet, die daraus entstehenden jungen Larven fressen diese nachts an.

Nach und nach wandern die Schädlinge in den Boden ab, wo sie sich über die Wurzeln hermachen. Sie verpuppen sich dort auch. Wer befallenes Wurzelgemüse ausgräbt, finden im Boden die bis zu fünf Zentimeter langen Larven, die plump wirken und graubraun bis graugrün gefärbt sind.

Was ist für Raupen giftig?

Gesundheitsgefahr durch Nesselgift Thaumetopoein – Die Raupen tragen giftige Brennhaare, etwa 600.000 pro Tier. Sie enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Ein kleiner Windstoß genügt, um die feinen Härchen abzubrechen und bis zu hundert Meter durch die Luft zu transportieren.

  1. Auch wenn sich die Raupen Ende August bereits gehäutet und zu harmlosen Faltern geworden sind, bleiben Millionen der Haare in den Nestern zurück.
  2. Bei der Berührung der Haut kommt es durch das Nesselgift der Haare zu Hautausschlägen mit intensivem Juckreiz.
  3. Betroffen sind vor allem unbedeckte Körperregionen wie Gesicht, Arme und Beine, wo sich die Härchen mit Widerhaken festhalten.

Am Auge löst das Gift schmerzhafte Bindehautentzündungen aus. Werden die giftigen Härchen eingeatmet, reizen sie Rachen und Atemwege und können zu Luftnot führen. Denn als Reaktion auf das Gift schütten sogenannte Mastzellen den Botenstoff Histamin aus, ähnlich wie bei einer Allergie.

Was trinkt eine Raupe?

PDF herunterladen PDF herunterladen Die Raupen sind tolle, leicht zu pflegende Haustiere, die für Kinder und auch für Erwachsene geeignet sind. Solange du ihnen genügend Futter anbietest, braucht es nur wenig Aufwand, sie zu pflegen. Das Beste ist, dass du die kleinen Tierchen dabei beobachten kannst, wie sie sich in einen Kokon einspinnen oder verpuppen und einige Tage oder Wochen später als wunderschöner Schmetterling oder Motte hervorkommen.

  1. 1 Wähle die richtige Jahreszeit. Die beste Zeit für die Jagd auf die Raupen ist während des Frühlings und des Sommers, weil in dieser Zeit die meisten Schmetterlinge und Motten ihre Eier legen. Einige Arten, wie die Polsterwandraupe schlüpfen im Herbst. Der Winter ist die einzige Jahreszeit, in der es keine Raupen gibt.
    • In Freiheit haben die Raupen eine Überlebenschance von etwa 2%. Das bedeutet, dass von 100 Eiern, die ein weiblicher Schmetterling oder Motte legt, nur zwei Nachkommen bis zum Erwachsenenalter überleben werden. Der Grund dafür ist die große Anzahl an Jägern, die die Raupen auf ihrem Speiseplan führen. Deshalb bietest du der Raupe eine viel größere Überlebenschance, wenn du sie als Haustier hältst.
    • Sei dir dessen bewusst, dass die Raupen, die du im Herbst findest, das Puppenstadium wahrscheinlich den ganzen Winter über beibehalten werden. Du wirst also erheblich länger als im Frühling oder im Sommer warten müssen, bis die Motte oder der Schmetterling schlüpft.
  2. 2 Suche die Raupen auf den Wirtspflanzen. Die besten Plätze, an denen du nach Raupen suchen kannst, ist auf ihren Wirtspflanzen. Die Raupen bleiben normalerweise in der Nähe ihre Futterquellen. Wenn du nicht wählerisch bei der Art der Raupe bist, die du pflegen möchtest, kannst du die Blätter von irgendeiner Pflanze in deinem Garten oder im Park überprüfen.
    • Die Raupen des Zahnspinners kannst du normalerweise auf der Birke finden.
    • Die Raupen des großen Fuchses kannst du normalerweise auf den Ulmen und den Weiden finden.
    • Die Raupen der Rindeneule findest du normalerweise auf den Blättern der Erle.
    • Die Raupen von dem schwarzen Schwalbenschwanz findest du meistens an Kräutern wie Petersilie, Dill und Fenchel.
    • Die Raupen des Weidenbohrers findest du normalerweise auf Weiden und Walnussbäumen.
    • Die Raupen der Gespinstmotte und des kleinen Frostspanners findest du normalerweise auf den Blättern von Kirschbäumen.
  3. 3 Bestelle dir online eine spezielle Raupenspezies. Wenn du eine bestimmte Raupenspezies, Schmetterling oder Motte haben möchtest, die du pflegen willst oder du Schwierigkeiten hast, die Raupen im Freien zu finden, gibt es immer die Möglichkeit, die Raupen von einem Züchter zu kaufen oder ein Kit für Schmetterlinge online zu bestellen.
    • Du kannst entweder die Raupen oder die Larven bestellen. Wenn du nur an den Schmetterlingen oder Motten interessiert bist, kannst du die Puppen ordern und musst nur warten, bis sie schlüpfen.
    • Am häufigsten findest du die Monarch Raupen im Handel. Du kannst sie bei www.MonarchWatch.org bestellen. Auch die Raupen der Distelfalter werden oft angeboten. Sie sind besonders leicht zu pflegen. In der Lieferung ist ein Produkt enthalten, das sie gedeihen lässt, bis sie verpuppen. Du brauchst nicht nach ihrer Wirtspflanze suchen.
  4. 4 Behandele die Raupen mit Vorsicht. Sobald du eine Raupe findest, ist es sehr wichtig, dass du sie vorsichtig behandelst, indem du die richtige Methode anwendest. Wenn du versuchst, die Raupe anzuheben, kann sie sich mit einer erstaunlichen Kraft an der Oberfläche festhalten und wenn du weiter versuchst, sie zu lösen, kannst du die Raupe dabei verletzten oder ihr sogar die Beine abreißen.
    • Die beste Art, eine Raupe aufzunehmen und sie zu transportieren ist es, ein Blatt Papier vor die Raupe zu halten. Dann gibst du der Raupe von hinten einen kleinen Stoß. Die Raupe wird daraufhin nach vorn auf das Blatt Papier wandern, um dem Druck auszuweichen. Du kannst die Raupe auf dieser temporären Unterlage transportieren.
    • Achte darauf, die Raupen nicht fallen zu lassen. Auch wenn sie nur aus der Höhe von einigen Zentimetern fallen, kann sie das umbringen.
    • Wenn du eine Raupe anfassen musst, ist es am besten, dir vorher die Hände zu waschen. Die Raupen sind sehr empfindlich und können bakterielle Infektionen von der menschlichen Haut aufnehmen.
    • Einige Raupen haben stachlige Haare oder Spikes, die die menschliche Haut irritieren oder sogar stechen können. Deshalb ist es am besten, wenn du die Berührung von diesen Raupen mit der bloßen Hand vermeidest.

    Werbeanzeige

  1. 1 Halte deine Raupen in einem angemessenen Behälter. Die Raupen brauchen keine ausgefallene Unterbringung. Ein sauberes Glas, das etwa 4 Liter fasst oder ein kleines Fischaquarium ist ausreichend. Diese Behälter sind leicht zu reinigen und du kannst deine Raupe gut beobachten.
    • Decke den Behälter mit etwas Käseleinen oder feinem Maschendraht ab und fixiere die Abdeckung mit einem Gummiband. Auf diese Weise wird eine angemessene Ventilation ermöglicht. Stich nicht einfach ein paar Löcher in den Schraubdeckel (wie an anderen Stellen empfohlen wird), weil die Raupen versuchen können, durch diese Löcher zu entkommen und sich an den scharfen Kanten verletzten.
    • Wenn du mehr als eine Raupe in dem Behälter unterbringen willst, solltest du darauf achten, dass jede Raupe etwa das dreifache ihrer Körpergröße an Platz zur Verfügung hat, um sich zu bewegen. So vermeidest du eine Überbevölkerung.
  2. 2 Lege den Boden des Behälters mit Papier aus oder streue Erde darauf. Es ist eine gute Idee, den Boden von dem Behälter für die Raupen mit Papiertüchern oder Tissuepapier auszulegen. Das Material saugt die überschüssige Feuchtigkeit auf. Du kannst den Behälter leicht reinigen, indem du das verschmutzte Papier herausnimmst und durch eine frische Lage ersetzt.
    • Du solltest den Behälter für deine Raupen nur mit Papier auslegen, wenn du weißt, dass du eine Spezies besitzt, die oberirdisch verpuppt.
    • Wenn du eine Raupenspezies besitzt, die unter der Erde verpuppt (oder du dir nicht sicher bist), solltest du den Boden deines Behälters mit einer 5 cm dicken Schicht Sand oder Erde bedecken. Auf diese Weise haben die Raupen genügend Platz, sich einzugraben.
    • Die Erde oder der Sand sollten leicht feucht, aber nicht so feucht sein, dass sich Kondenswasser an den Seitenwänden von deinem Behälter bildet. Die Raupen sind gegenüber Feuchtigkeit sehr sensibel.
  3. 3 Lege ein paar Stöcke in den Behälter. Es ist aus verschiedenen Gründen eine gute Idee, die Stöcke in dem Behälter zu platzieren:
    • Erstens werden die Raupen eine Unterlage haben, auf der sie klettern können und die sie vielleicht brauchen, um an ihr Futter zu gelangen.
    • Zweitens kann sich die Raupe aussuchen, an dem Stock hängend in das Puppenstadium zu fallen. Deshalb solltest du sicherstellen, dass der Stock fest an seinem Platz verankert ist und nicht einfach umfallen kann.
    • Drittens. Sobald der Schmetterling oder die Motte aus der Puppe schlüpft, wird sie etwas brauchen, an das sie sich kopfüber hängen kann, um die feuchten Flügel zum Trocknen auszubreiten.
  4. 4 Halte den Behälter feucht. Die meisten Raupen bevorzugen ein leicht feuchtes Klima. Die beste Art, dies zu erreichen, ist es, den Behälter regelmäßig mit Hilfe einer Sprühflasche einzunebeln.
    • Du wirst vorsichtig sein müssen, damit der Behälter auch nicht zu feucht wird. Zuviel Feuchtigkeit kann die Bildung von Schimmelpilz in dem Behälter und auf der Raupe fördern.

    Werbeanzeige

  1. 1 Suche nach der Wirtspflanze der Raupe. Die Aufgabe einer Raupe ist es zu essen und nochmal zu essen. Deshalb ist der wichtigste Teil bei der Pflege einer Raupe, ihre Versorgung mit frischem Futter.
    • Zuerst solltest du die Raupe mit einigen frischen Blättern von der Pflanze versorgen auf der du sie gefunden hast, weil die Chancen gut stehen, dass dies ihre Wirtspflanze ist.
    • Beobachte die Raupe genau und finde heraus, ob sie die Blätter frisst, die du ihr angeboten hast. Wenn sie frisst, hast du die Wirtspflanze gefunden. Nun musst du sie nur noch mit frischen Blättern von der Pflanze versorgen bis sie verpuppt.
  2. 2 Wenn du nicht weißt, welche die Wirtspflanze ist, experimentierst du mit den Blättern von verschiedenen Pflanzen. Die Raupen sind sehr wählerisch und jede Spezies hat eine bestimmte Auswahl an Blättern von denen sie sich ernährt. Tatsächlich werden sich die meisten Raupen zu Tode hungern, bevor sie das falsche Futter fressen.
    • Das Beste, was du in dieser Situation tun kannst ist es, eine Auswahl von verschiedenen Blättern aus der Umgebung der Fundstelle zu sammeln und sie in den Behälter zu geben. Beobachte die Raupe dann und finde heraus, ob sie etwas davon frisst. Wenn sie an einer Blattart zu fressen beginnt, kannst du die anderen Blätter herausnehmen und sie einfach mit den Blättern der bevorzugten Pflanze versorgen.
    • Wenn du Schwierigkeiten hast, die Pflanze zu finden, die die Raupe fressen möchte, kann es eine gute Idee sein, einen Naturführer über Raupen, wie den ‘Kosmos Schmetterlingsführer’ oder ‘Die Raupen der Großschmetterlinge’ von Richard Rösler zu Rate zu ziehen. Der Naturführer enthält Informationen zu den Futterquellen der einzelnen Spezies und spart dir eine Menge Zeit.
    • Wenn die Bücher für dich nicht verfügbar sind, probierst du einige der häufigsten Futtermittel der Raupen aus: Kirsche, Eiche, Weide, Erle, Pappel, Apfel und Birke. Biete den Raupen nicht nur die Blätter an, sondern versuche auch, die Blüten zu sammeln, weil einige Raupen diesen Teil der Pflanze bevorzugen.
    • Wenn du die Pflanze nicht finden kannst, die deine Raupe gern frisst, kann es das Beste sein, sie an der Stelle in die Freiheit zu entlassen, an der du sie gefunden hast. So hat sie zumindest eine Chance, ihre eigene Futterquelle zu suchen, anstatt zu hungern.
  3. 3 Achte darauf, dass die Blätter immer frisch sind. Die Raupen werden keine alten oder getrockneten Blätter fressen. Es ist sehr wichtig, dass du sie immer mit frischen, grünen Blättern versorgst. Wie oft du die Blätter wechseln musst, ist von der Pflanze abhängig, die du ihr anbietest. Einige bleiben eine Woche lang frisch, wohingegen andere Blattarten täglich ausgewechselt werden müssen.
    • ‘Eine gute Möglichkeit die Lebensdauer der Blätter zu verlängern ist es, die Zweige in eine Glasschale zu stellen. Das Wasser hält die Blätter länger frisch und grün.
    • Manchmal können die Raupen von den Blättern fallen und in der Glasschale ertrinken. Um dies zu vermeiden, verschleißt du die Öffnungen um die Stängel mit Baumwolle oder Papiertüchern. Auf diese Weise ist deine Raupe sicher.
    • Als Alternative kannst du auch ein Röhrchen für Blumen bei einem Floristen kaufen, in das du die Zweige stellst. Es hat eine enge Öffnung, wodurch die Möglichkeit vermindert wird, dass die Raupe hineinfällt.
    • Wenn du deine Raupe mit neuen Blättern versorgst, denke daran, die alten, vertrockneten Blätter herauszunehmen. Achte auch darauf, den Behälter sauber zu halten und die Hinterlassenschaften der Raupen und andere Überreste zu entfernen.
    • Du musst auch wissen, dass sich Spinnen oder andere Jäger zwischen den Blättern verstecken können. Wenn das der Fall ist, können sie deine Raupe fressen, sobald du die Blätter in dem Behälter untergebracht hast. Das ist das Letzte, was du möchtest und deshalb solltest du alle Blätter und Zweige genau untersuchen, bevor du sie in dem Behälter anordnest.
  4. 4 Mache dir keine Gedanken darüber, deiner Raupe Wasser anzubieten. Die Raupen trinken nicht. Sie bekommen alle Feuchtigkeit, die sie brauchen aus ihrem Futter.
    • Wenn deine Raupe etwas ausgetrocknet aussieht oder du den Feuchtigkeitsgehalt in dem Behälter verbessern möchtest, versuche die Blätter mit Wasser zu spülen und sie wieder in den Behälter zu geben, ohne sie zu trocknen.
    • Die Wassertropfen, die auf den Blättern verbleiben, versorgen die Raupe mit der nötigen Feuchtigkeit.

    Werbeanzeige

  1. 1 Mache dir keine Sorgen, wenn deine Raupe die Futteraufnahme einstellt oder träge wird und die Farbe wechselt. Sie bereitet sich wahrscheinlich nur auf das Stadium der Verpuppung vor und es gehört zu ihrem normalen Verhalten.
    • Die Raupe kann auch aktiver als normal werden und ständig in ihrem Behälter umherwandern. Wenn das der Fall ist, sucht sie wahrscheinlich nur nach einen guten Platz zum Verpuppen.
    • Leider kann dieses Benehmen auch ein Anzeichen dafür sein, dass die Raupe krank ist, weshalb du davon absehen solltest, die Raupe in diesem Zustand zu berühren. Warte einfach ab und beobachte, ob sie verpuppt.
    • Wenn du mehrere Raupen besitzt und eine von ihnen stirbt, entfernst du die tote Raupe sofort aus dem Behälter. Damit verhinderst du, dass sich Krankheiten auf die anderen Raupen übertragen.
  2. 2 Achte darauf, dass die Puppe über dem Boden hängt. Sobald die Raupe bereit ist, wird sie verpuppen und dies ist der Beginn von dem Prozess, sich in einen Schmetterling oder in eine Motte zu verwandeln. Die Raupen von Motten werden sich im Boden vergraben, um einen Kokon zu spinnen, wohingegen sich die Raupen von Schmetterlingen selbst in einer Puppe verschließen und über dem Boden hängen.
    • Während du den unterirdischen Kokons nicht viel Aufmerksamkeit widmen brauchst, ist es möglich, dass du Position der Puppe verändern oder sie neu aufhängen musst, wenn sie an einer unpassenden Stelle hängt oder sie sich gelöst hat und von ihrem Platz gefallen ist.
    • Wenn du glaubst, dass die Puppe an einer zu engen Stelle hängt und der frisch geschlüpfte Schmetterling seine Flügel an dieser Stelle nicht ausbreiten kann, ist es am besten, sie zu bewegen. Behandele die Puppen sehr vorsichtig und hänge sie an einen Stock oder befestige sie an der Wand des Behälters.
    • Du kannst sie befestigen, indem du einen Faden durch das spitze Ende der Puppe führst oder indem du sie auf einen dünnen Spieß befestigst und sie an einer passenden Stelle aufhängst.
  3. 3 Reinige den Behälter und halte ihn feucht. Sobald sich die Puppe gebildet hat, solltest du den Behälter reinigen und altes Futter und andere Abfälle entfernen. Obwohl die Puppe lebendig ist, wird sie weder Wasser noch Futter brauchen.
    • Belasse die Stöcke in dem Behälter. Sie werden gebraucht, sobald der Schmetterling oder die Motte schlüpft. Sie werden sich an einen Stock hängen und ihre Flügel trocknen lassen. Wenn der Schmetterling oder die Motte keine Möglichkeit zum Aufhängen hat, werden sich die Flügel nicht richtig ausbilden und das Tier wird sterben.
    • Versuche auch, den Behälter feucht zu halten indem du ihn alle paar Tage überprüfst. Wenn der Behälter zu trocken ist, wird die Puppe austrocknen, aber wenn er zu feucht ist, kann die Puppe schimmeln. Beide Zustände können verhindern, dass der Schmetterling oder die Motte schlüpfen.
    • Wenn sich der Boden des Behälters sehr trocken anfühlt, befeuchtest du ihn mit Wasser. Wenn du siehst, dass sich Kondenswasser an den Wänden bildet, wischst du es ab.
    • Informiere dich in einem Ratgeber für Raupen oder Schmetterlinge über die optimale Temperatur und die Luftfeuchtigkeit für deine Spezies im Puppenstadium.
  4. 4 Warte darauf, dass die Puppe dunkler oder heller wird. Nun kannst du nur noch abwarten. Einige Schmetterlinge und Motten werden nach nur acht Tagen schlüpfen, wohingegen andere mehrere Monate oder sogar Jahre brauchen.
    • Wenn du deine Raupe im Herbst gefangen hast, sind die Chancen groß, dass sie die Wintermonate in dem Puppenstadium verbringt und sie erst im Frühling schlüpft. Dieser Prozess wird auch “Überwintern” genannt.
    • Die Anzeichen, die darauf hinweisen, dass ein Schmetterling bereit ist, aus seiner Puppe zu schlüpfen sind die Veränderungen zu einer helleren oder einer dunkleren Farbe.
    • Beobachte die Puppe von diesem Zeitpunkt an genau, weil der Schmetterling innerhalb von Sekunden aus der Puppe schlüpfen kann und du den Moment nicht verpassen möchtest.
    • Weil die Kokons der Motten unter der Erde eingegraben sind, wirst du keine Möglichkeit haben, sie zu beobachten.
    • Wenn die Puppe eine sehr dunkle Farbe annimmt, kann dies auch ein Zeichen dafür sein, dass sie tot ist. Teste sie, indem du sie in der Bauchregion vorsichtig biegst. Wenn sie gebogen bleibt, ist das ein Zeichen dafür, dass die Puppe tot ist.
  5. 5 Lasse den Schmetterling frei. Sobald der Schmetterling oder die Motte auf magische Weise aus der Puppe geschlüpft ist, wird sie zu einem Stock kriechen und sich kopfüber daran hängen bis ihre Flügel getrocknet sind. Das ist ein sehr wichtiger Prozess und kann mehrere Stunden dauern.
    • Wenn der Schmetterling oder die Motte beginnt, mit den Flügeln zu schlagen und in dem Behälter herumfliegt ist es Zeit, sie freizulassen. Diese Lebewesen mögen es nicht, eingesperrt zu sein und sie werden ihre Flügel verletzten, wenn sie bei dem Versuch zu entkommen, ständig gegen die Wände des Behälters schlagen.
    • Befördere den Behälter nach draußen zu dem Ort, an dem du die Raupe gefunden hast. Öffne den Deckel und lasse den Schmetterling glücklich davonfliegen.

    Werbeanzeige

  • Wenn du deine Raupe im Haus hältst, stellst du sie am besten in einem kühlen Raum in die Nähe eines Fensters.
  • Bewahre deinen Behälter mit der Raupe nicht in der Nähe von einer Stromquelle auf.
  • Du kannst die Raupen in den Kronen von Bäumen, unter Holz oder Steinen und auf den Gehwegen oder Parkplätzen finden.

Werbeanzeige

Behandele die Raupen nicht unsachgemäß. Einige der Raupen können beißen oder stechen, wenn sie nicht richtig gehalten werden.

Werbeanzeige Zusammenfassung X Um dich um eine Raupe zu kümmern, bereite ihr zuerst ein kleines Glas oder Aquarium vor, indem du feuchte Erde und ein paar Stöcke auf dem Boden verteilst. Wenn die Raupe in dem Behälter ist, bedecke ihn mit einem Seihtuch oder Drahtgitter.

So kann sie nicht raus, bekommt aber Luft. Füttere deine Raupe mit frischen Blättern und entferne diejenigen, die verwelkt oder ausgetrocknet sind. Wenn du nicht weißt, welche Blätter du verwenden sollst, nimm welche von der Pflanze, auf der du die Raupe gefunden hast. Du kannst auch im Internet recherchieren, welche Blätter deine Raupenart frisst.

Diese Seite wurde bisher 139.956 mal abgerufen.

Wann ist Raupenzeit?

September – Wenn der Sommer heiß war, dann klingt das Schmetterlingsjahr jetzt schon langsam wieder aus. Auf sonnig stehenden Brennnesseln findet man noch die Raupen des Admirals in ihren typischen Blatttüten. Auch die Raupen des Landkärtchens sind auf beschatteten und luftfeucht stehenden Brennnesseln noch bis Oktober zu finden.

  • Im Garten z.B.
  • Auf Sommerflieder, Sonnenhut, Fetthenne und Astern sind noch viele Falter unterwegs, so auch der Distelfalter, der Kleine Fuchs, das Tagpfauenauge und der Admiral oder späte Exemplare des Schwalbenschwanzes.
  • Auf Klee- und Luzernefeldern sind diese Falter zusammen mit den Weißlingen, den Gelblingen (Goldene Acht und Wander-Gelbling) und Bläulingen (Hauhechel-Bläuling und Rotklee-Bläuling) ebenfalls zu sehen.

Jetzt ist auch die Zeit des Kleinen Feuerfalters bevorzugt auf Rainfarn und anderen gelben Blüten. Sie sind in der dritten Generation unterwegs und jede Generation ist individuenreicher geworden, so dass sie jetzt besonders in Erscheinung treten. Viele Falter dieser Arten sieht man auch noch im Oktober und in warmen Jahren manchmal sogar noch bis Anfang November. Ein frisch geschlüpfter Weißklee-Gelbling (Goldene Acht) auf Luzerne. Diese gelben Falter sind jetzt noch bis in den Oktober auf Luzerne- und Kleefeldern unterwegs. Ein frisches Tagpfauenauge am frühen Morgen auf einer herbstlichen Blumenwiese im Binger Wald, kurz vor der Überwinterung. Ein Distelfalter auf einer Distel. Die zweite Generation der Distelfalter saugt jetzt noch gerne intensiv an Blüten, bevor einige Falter den Rückweg Richtung Mittelmeer und Nordafrika antreten. Der Große Kohlweißling (Bild) und der Kleine Kohlweißling, ebenso wie der Grünader-Weißling sind im September noch auf den verbliebenen Blüten zu sehen. Sie haben eine Vorliebe für die Farbe violett. Auch der Hauhechel-Bläuling ist jetzt in der 2. Generation unterwegs. Das Bild zeigt ein blau übergossenes Weibchen in Weiler bei Bingen. Paarung des Kleinen Feuerfalters im Herbst im Binger Wald bei Manubach. Eine erwachsene Raupe des Admirals auf Brennnessel. Die Raupen des Admirals sind manchmal noch bis in den Oktober hinein in ihren Blatttüten versteckt, auf Brennnesseln zu finden. Nach der Verpuppung und dem Schlüpfen der Falter, überwintern in warmen Regionen von Rheinland-Pfalz mittlerweile viele Admirale als Falter.

Was fressen Eulen Raupen?

Eulenraupen – Schmarotzer – cyclamen.com – Krankheitenblätter Die stärksten Schäden richten die Raupen, insbesondere die der Florida Motte ( Spodoptera exigua ) und die der Eulenmotte ( Autographa gamma ) an. Gefräßig und sehr bewegungsaktiv ernähren sich die Raupen der Eulenmotte nachts und tagsüber verstecken sie sich.

Als ausgewachsenes Insekt frisst die Raupe junge Blätter und die Knolle. Die Überwachung der Flüge von Eulenmotten mittels einer Pheromonfalle erlaubt den punktgenauen Einsatz der chemischen Bekämpfung. Diese findet prophylaktisch durch Lockmittel statt. Die biologische Bekämpfung der Florida Motte ist sehr wirksam.

Die Eulenraupen sind Insekten aus der Ordnung der Lepidopteren (Falter, Motten). Diese Motten besitzen zwei Paare membranähnlicher Flügel und einen dicken behaarten Körper. Ihre lange Zunge nutzt sie um Nahrung zu saugen. Die Eulenmotten fliegen schnell und sind ausschließlich nachtaktiv, wie auch ihre Raupen.

Sind schmetterlingsraupen gefährlich?

Was macht die Raupen für Menschen gefährlich? – Die feinen Härchen der Raupen können Atembeschwerden, Juckreiz und Entzündungen auslösen. Auch Schwindel und Fieber kann das in den Brennhaaren enthaltene Nesselgift Thaumetopoein verursachen, in Ausnahmefällen droht sogar ein lebensgefährlicher allergischer Schock,

Warum soll man Raupen nicht anfassen?

Haarige Raupen nicht berühren! 02.07.2008

In Südhessen warnt derzeit das Gesundheitsamt vor den Raupen des so genannten Eichenprozessionsspinners, die sich aktuell stark vermehren und allergischeReaktionen bis hin zu oder anaphylaktischem Schock auslösen können.

Ein Sommerspaziergang durch den Wald kann in manchen Gebieten – vor allem in trocken-warmen Gegenden, aber auch in Parkanlagen und anderen städtischen Bereichen – zu einem sehr unangenehmen Erlebnis werden. Denn die Raupen eines bestimmten Schmetterlings – des so genannten Eichenprozessionsspinners – neigen seit einigen Jahren dazu, sich massenhaft zu vermehren.

  • Ihren Namen verdanken die Prozessionsspinner der Gewohnheit, als Raupen in den Sommernächten aus ihren Nestern hintereinander in die Baumkrone zu „prozessieren”, um dort ausschließlich Eichenblätter zu fressen.
  • Am Morgen kehren sie dann wiederum in versammelter Mannschaft in ihre Nester zurück.
  • Nach Wachstum und Verpuppung verlassen die Tiere das Nest dann schließlich im Juli als unscheinbare, graubraune Motten, die hauptsächlich in den Nachtsstunden umherfliegen.

Problematisch sind diese Raupen weniger wegen ihres Fraßes der Eichenblätter, sondern vor allem wegen ihrer Das sind Stoffe, die vom Immunsystem des Körpers als „fremd” eingestuft und deshalb angegriffen werden, was zu einer übersteigerten Abwehrreaktion (= Allergie mit Überempfindlichkeit des Körpers gegen das jeweilige Allergen) führt.

Man unterscheidet tierische, pflanzliche und chemische Allergene, wobei fast jede Umweltsubstanz eine Allergie auslösen kann. Ein potenzielles Allergen ist eine Substanz, die aufgrund ihrer biochemischen Beschaffenheit häufiger als andere Substanzen eine allergische Reaktion hervorrufen kann. Auswirkungen auf den Menschen.

Die Härchen der älteren Raupen enthalten nämlich ein Nesselgift (Thaumetopoein), das bei Hautkontakt oder beim verschiedene und zum Teil sehr heftige allergische Symptome auslösen kann. Sie führen meist zu Hautausschlägen wie juckenden Ekzemen und Nesselsucht (Urtikaria), können aber in schlimmeren Fällen auch einen oder einen anaphylaktischen Schock auslösen.

Besonders fatal wirkt sich aus, dass die Raupen auf ihrer Futtersuche permanent Haare lassen, die dann vom Wind weiter verweht werden können. Selbst die Haare der abgestreiften Raupenhüllen behalten noch lange nach dem Absterben der Tiere (bis zu einem Jahr) ihre allergene Wirkung und können entsprechende Reaktionen beim Menschen auslösen.

Derzeit alarmieren die haarigen Raupen der Eichenprozessionsspinner vor allem in Südhessen die Forstbehörden, die zum Schutz der Bevölkerung bereits Hinweisschilder aufgestellt haben. Das Gesundheitsamt in Frankfurt warnt davor, die Raupen zu berühren.

  1. Befallene Bäume in der Nähe von Wohngebieten, Schulen oder Kindergärten werden von Spezialisten mit Schutzanzügen und Atemschutz von den Schädlingen befreit.
  2. Dazu wird nach Angaben von Horst Marohn vom Landesbetrieb Hessen-Forst unter anderem Haarspray verwendet, um die Eigelege der Raupen zu fixieren und danach zu entfernen.

Vor kurzem musste während einer solchen Bekämpfungsaktion ein Park im Frankfurter Stadtteil Fechenheim gesperrt werden. : Haarige Raupen nicht berühren!

Wie Schrecken Raupen ihre Feinde ab?

Biologie: Das Klicken der Raupen Raupe des Seidenspinners Bild: Wikipedia Raupe des Seidenspinners Bild: Wikipedia Um Fressfeinde abzuschrecken, haben Raupen eine geräuschvolle Abwehrstrategie entwickelt. Sie signalisiert: Dieser Bissen ist nicht schmackhaft.

  • S chmetterlingsraupen nutzen ihre Mundwerkzeuge gewöhnlich dazu, sich zartes Grün einzuverleiben.
  • Doch manche können mit ihren Kiefern auch klickende Geräusche erzeugen.
  • Mit solchen Lautäußerungen schrecken sie offenbar hungrige Angreifer ab.
  • Zu diesem Ergebnis sind Sarah Brown und Jayne Yack von der Carleton University in Ottawa gekommen.

Gemeinsam mit George Boettner von der in Amherst haben sie die Seidenraupe Antheraea polyphemus untersucht, deren Kiefer an den Kanten gezähnt sind. Verbreitete Abwehrstrategie Werden die Zahnreihen gegeneinandergepresst, so ist ein deutliches Klicken zu hören.

Mit solchem Zähneknirschen reagierten die Seidenraupen, wenn sie mit einer Pinzette gekniffen wurden oder wenn Hühner nach ihnen pickten. Wurden die Raupen mehrmals oder besonders heftig attackiert, produzierten sie noch mehr Klicklaute und begannen auch, eine bräunliche Flüssigkeit hervorzuwürgen (“Journal of Experimental Biology”, Bd.210, S.993).

Mäusen kann dieser Saft ebenso den Appetit verderben wie Vögeln. Futter, das man damit getränkt hatte, wurde längst nicht mehr so begierig verspeist. Nach Einschätzung der Forscher ist das Klicken ein Signal, das hungrige Angreifer vor dem widrigen Geschmack warnen soll.

  1. Wenn sich die Fressfeinde davon beeindrucken lassen, müssen die Seidenraupen keine halbverdaute Nahrung vergeuden, um sich zu verteidigen.
  2. Diese Abwehrstrategie scheint recht verbreitet zu sein.
  3. Als die Forscher bei einem Dutzend Raupen aus der Verwandtschaft der Augenspinner und Schwärmer genauer hinhörten, entdeckten sie zwei weitere Arten, die klickende Laute von sich geben.

: Biologie: Das Klicken der Raupen

Wo verstecken sich Raupen tagsüber?

Raupen des Großen Kohlweißling ©Yingko – stock.adobe.com Großer Kohlweißling, Kleiner Kohlweißling, Kohlmotte, Kohleule Verschiedene Raupen fressen Kohlblätter kahl, dringen in die Kohlköpfe ein, fressen Gänge in Blätter, Schaben die Blattunterseite ab, sodass Stellen durchscheinend silbergrau erscheinen und verursachen Löcher.

Kohl kann kopflos oder missgebildet wachsen. Biologie Die weißlichen Kohlweißlinge (Pieris ssp.) mit schwarzen Flügelspitzen überwintern als Puppen und schlüpfen ab April. Sie legen ihre Eier an Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler. Die 2. Generation ab Juli ist gefährlicher für Kohlpflanzen. Aus den gelb gerippten Eiern an der Blattunterseite schlüpfen hellgrüne Raupen mit gelber Rückenlinie (und schwarze Flecken beim Großen Kohlweißling).

Die bis zu 4 cm langen Raupen fressen Kohlblätter bis auf die Blattrippen kahl. Die Raupen des Kleinen Kohlweißlings fressen sich auch in die Köpfe hinein. Die kleine, dunkelgraue Kohlmotte (Plutella xylostella) mit hellem Zickzackband auf dem Rücken fliegt ab Mai.

  1. Die gelblich-grauen bis grünen, 1 cm großen Raupen fressen Gänge in Blätter, Schaben die Blattunterseite ab, sodass Stellen durchscheinend silbergrau erscheinen und verursachen Löcher.
  2. Da sie gern Herzblättern fressen, kann es zu Kopflosigkeit oder –missbildung kommen.
  3. Es treten drei bis vier Generationen auf.

Erdraupen sind die Larven verschiedener Eulen-Arten wie Kohleule ( Mamestra brassicae), Wintersaateule, Gemüseeule, Hausmutter. Die bräunlichen oder gräulichen Nachtfalter haben eine Spannweite von 4-5 cm. Sie legen von Juni bis Juli ihre Eier an die Blattunterseite von Kohl und anderen Pflanzen (Möhre, Zwiebel, Salat, Erdbeere, Paprika).

  1. Die grauen, braunen oder grünlichen Raupen verstecken sich tagsüber in der Erde nahe den Futterpflanzen und fressen nachts unregelmäßige Löcher in die Blätter.
  2. Sie schädigen Wurzelgemüse und Wurzeln von Kulturpflanzen.
  3. Junge Pflanzen fallen um und sterben ab. Die 2.
  4. Generation ab August frisst sich in Kohlköpfe hinein und verursacht Verunreinigungen mit grünschwarzen Kot, der zu Fäulnis führen kann.

Auf der Hand rollen sich Erdraupen sofort ein. Anbauempfehlungen

Kulturschutznetze (bis 5 mm Maschenweite gegen Kohlweißlinge und –eulen, bis 2 mm gegen Kohlmotte und Kohlfliege) sofort nach dem Setzen/Säen über den Beeten anbringen, den Rand gut im Boden eingraben. Auf ausreichende Volumen der Netze achten, da der Kohl in die Höhe wächst! Mischkultur mit stark riechenden Pflanzen wir Tomaten, Sellerie, oder Kräutern wie Beifuß, Dill, Pfefferminze, Rosmarin, Thymian, Salbei. Untersaat mit Klee.

Abwehr Kulturführung

Nicht mit Brennnesseljauche düngen. Wöchentliche Kontrolle der Pflanzen auf Schäden, nach Eiern und Raupen absuchen und diese absammeln, mit scharfen Wasserstrahl abspritzen oder abbürsten (Handfeger und Kehrblech). Erdraupen nachts absammeln oder tagsüber den Boden um absterbende Pflanzen 1-2 cm tief öffnen und Raupen aufspüren.

Gegen Erdraupen:

Gute Bodenfeuchte durch Wässern und Mulchen Unkraut jäten Regelmäßig hacken

Nützliche Pflanzen

Gegen Erdraupen mit Frankraut mulchen. Rainfarn-, Wermut- oder Eisenkraut tee oder Tomatenblätterauszug zur Flugzeit regelmäßig auf die Pflanzen und gegen Erdraupen auch auf den Boden und an Wurzelhälse spritzen.

Nützlinge Verschiedene Schlupfwespen parasitieren die Raupen: die Kohlweißlings-Schlupfwespe ( Cotesia glomerata) bekämpft den Kohlweißling, Trichogramma brassicae bekämpft verschiedene Raupen und die Gattung Diadegma parasitiert Erdraupen. Außerdem werden die Raupen und Falter u.a. Raupe der Kohlmotte © Mushy – stock.adobe.com Quellen: Biologischer Pflanzenschutz im Garten. Otto Schmid, Silvia Henggeler.10. Auflage 2012. Ulmer Verlag Pflanzenschutz im Biogarten. Marie-Luise Kreuter.5. Auflage 2003. BLV Verlag www.oekolandbau.de www.hortipendium.de

Wie sehen die gefährlichen Raupen aus?

Wie erkennt man ein Nest? – Die Raupen des Eichenprozessionsspinner leben zunächst ohne Nest in “Familienverbänden”. Erst im Sommer spinnen sie ihre Gespinstnester, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Sie sind zu erkennen als ein durchsichtiges Geflecht aus Fäden, die Spinnenweben ähneln.

Sind Raupen nachtaktiv?

Was sind Raupen? – Raupen sind die Larven von Schmetterlingen und Motten. Schmetterlinge und Motten bilden die Ordnung Lepidoptera, einer sehr großen Gruppe mit mehr als 150.000 Arten, die sich leicht von anderen Insekten unterscheiden lassen. Viele der tagsüber aktiven Schmetterlingsarten können auffallend bunt sein, während Nachtfalter meist unauffällig bräunlich oder gräulich sind.

Erwachsene Schmetterlinge richten keine Schäden an Pflanzen an. Die meisten ernähren sich von Nektar. Die Raupen haben dagegen beißend-kauende Mundwerkzeuge und können große Mengen an Pflanzengewebe verschlingen. Viele Arten richten Schäden an Kulturpflanzen an. Die schädlichsten Raupen, die in Gewächshäusern auftreten, gehören zu den Noctuidae (Eulenfalter), der größten aller Lepidoptera-Familien.

Die meisten Adulten dieser Familie sind nachtaktiv. Die Raupen verpuppen sich meist im Boden. Die Familie der Wickler oder Blattroller, die Tortricidae, umfasst ebenfalls mehrere Arten, die Gewächshauskulturen schädigen. Der Name „Blattroller” geht auf die Tatsache zurück, dass die Raupen häufig in zusammengerollten Blättern leben.

Wie Schrecken Raupen ihre Feinde ab?

Biologie: Das Klicken der Raupen Raupe des Seidenspinners Bild: Wikipedia Raupe des Seidenspinners Bild: Wikipedia Um Fressfeinde abzuschrecken, haben Raupen eine geräuschvolle Abwehrstrategie entwickelt. Sie signalisiert: Dieser Bissen ist nicht schmackhaft.

S chmetterlingsraupen nutzen ihre Mundwerkzeuge gewöhnlich dazu, sich zartes Grün einzuverleiben. Doch manche können mit ihren Kiefern auch klickende Geräusche erzeugen. Mit solchen Lautäußerungen schrecken sie offenbar hungrige Angreifer ab. Zu diesem Ergebnis sind Sarah Brown und Jayne Yack von der Carleton University in Ottawa gekommen.

Gemeinsam mit George Boettner von der in Amherst haben sie die Seidenraupe Antheraea polyphemus untersucht, deren Kiefer an den Kanten gezähnt sind. Verbreitete Abwehrstrategie Werden die Zahnreihen gegeneinandergepresst, so ist ein deutliches Klicken zu hören.

Mit solchem Zähneknirschen reagierten die Seidenraupen, wenn sie mit einer Pinzette gekniffen wurden oder wenn Hühner nach ihnen pickten. Wurden die Raupen mehrmals oder besonders heftig attackiert, produzierten sie noch mehr Klicklaute und begannen auch, eine bräunliche Flüssigkeit hervorzuwürgen (“Journal of Experimental Biology”, Bd.210, S.993).

Mäusen kann dieser Saft ebenso den Appetit verderben wie Vögeln. Futter, das man damit getränkt hatte, wurde längst nicht mehr so begierig verspeist. Nach Einschätzung der Forscher ist das Klicken ein Signal, das hungrige Angreifer vor dem widrigen Geschmack warnen soll.

  • Wenn sich die Fressfeinde davon beeindrucken lassen, müssen die Seidenraupen keine halbverdaute Nahrung vergeuden, um sich zu verteidigen.
  • Diese Abwehrstrategie scheint recht verbreitet zu sein.
  • Als die Forscher bei einem Dutzend Raupen aus der Verwandtschaft der Augenspinner und Schwärmer genauer hinhörten, entdeckten sie zwei weitere Arten, die klickende Laute von sich geben.

: Biologie: Das Klicken der Raupen

Wie schützen sich Raupen vor Feinden?

Wildlife Wissen

1. September 2015 Viele Raupenarten verteidigen sich gegen Angreifer, indem sie diese mit einem besonderen Sekret bespucken. Wie Würzburger Biologen jetzt zeigen konnten, enthält der Tropfen Spucke allerdings nicht immer ein abschreckendes Gift. Gift allein kann es nicht sein. © M. Großmann/pixelio.de Es klingt ein wenig unappetitlich, ist aber äußerst hilfreich: Viele Raupenarten würgen bei Gefahr einen Tropfen sogenanntes Oralsekret aus ihrem Vorderdarm empor und bespucken damit angreifende Feinde wie beispielsweise Ameisen.

Die Angreifer stellen daraufhin ihre Bemühungen ein und ziehen sich zurück. Die bislang herrschende Lehrmeinung erklärt die abschreckende Wirkung der Spucketropfen damit, dass die Raupen mit ihrer Mahlzeit bestimmte Inhaltsstoffe aus der Futterpflanze aufnehmen, die im Oralsekret wie ein Gift wirken.

Wie Würzburger Wissenschaftler herausgefunden haben, ist das allerdings nur ein Aspekt der Verteidigungsstrategie.

Was ist für Raupen giftig?

Gesundheitsgefahr durch Nesselgift Thaumetopoein – Die Raupen tragen giftige Brennhaare, etwa 600.000 pro Tier. Sie enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Ein kleiner Windstoß genügt, um die feinen Härchen abzubrechen und bis zu hundert Meter durch die Luft zu transportieren.

Auch wenn sich die Raupen Ende August bereits gehäutet und zu harmlosen Faltern geworden sind, bleiben Millionen der Haare in den Nestern zurück. Bei der Berührung der Haut kommt es durch das Nesselgift der Haare zu Hautausschlägen mit intensivem Juckreiz. Betroffen sind vor allem unbedeckte Körperregionen wie Gesicht, Arme und Beine, wo sich die Härchen mit Widerhaken festhalten.

Am Auge löst das Gift schmerzhafte Bindehautentzündungen aus. Werden die giftigen Härchen eingeatmet, reizen sie Rachen und Atemwege und können zu Luftnot führen. Denn als Reaktion auf das Gift schütten sogenannte Mastzellen den Botenstoff Histamin aus, ähnlich wie bei einer Allergie.