Welche Tiere Leben Am Nordpol Arktis?

Welche Tiere Leben Am Nordpol Arktis
Page 2 – Trotz extrem lebensfeindlicher Bedingungen sind in der Arktis – im Vergleich zur Antarktis – viele verschiedene Pflanzen und Tiere beheimatet. Alle Lebewesen dort haben sich an die widrigen Umstände angepasst: niedrige Temperaturen und starke Temperaturunterschiede, wenig Sonneneinstrahlung bis hin zu monatelangen Dunkelperioden, kurze Vegetationsperioden und niedrige Reproduktionsraten, Permafrostböden und extreme Wetterereignisse.

  1. Das Gebiet um den Nordpol wird auch Polarwüste oder Hocharktis genannt und zeichnet sich durch permanenten Frost aus.
  2. An Land sind in den hohen Breiten nur etwa fünf Prozent der Bodenfläche bewachsen – vornehmlich mit Kräutern, Moosen und Flechten.
  3. Einen relevanten Anteil der Primärproduktion dieser kargen Region wird durch im Meereis lebende Bakterien und Algen beigetragen.

In südlicher Richtung schließt sich an die Polarwüste die sogenannte Kältesteppe oder auch Tundra an. Der Permafrostboden in diesen Gebieten lässt je nach Niederschlagsmenge und Jahresmitteltemperatur Flechten, Moose, Gräser und Zwergsträucher wachsen.

Rentierflechte Quelle: Nadezhda Bolotina / Fotolia Weite Ebenen karger Landschaft: Nunavut, Kanada Quelle: Christopher Howey / Fotolia Denali (ehem. Mount McKinley) – höchster Berg Nordamerikas Quelle: Galyna Andrushko / Fotolia Farbenfrohe Herbstlandschaft in Alaska Quelle: porbital / Fotolia Vereinzelte Bäume in der russischen Tundra Quelle: kuzhilev / Fotolia

Müsste man für die Arktis ein Wappentier bestimmen, so würde man zweifellos den Eisbären auswählen. Die weißen Bären haben hier ihr einziges natürliches Verbreitungsgebiet und sind die größten an Land lebenden Raubtiere der Welt. Männliche Tiere wiegen im Durchschnitt etwa eine halbe Tonne und erreichen eine Schulterhöhe von etwa 160 cm.

  1. Die Weibchen sind mit einem Gewicht von 150 bis 300 kg kleiner und leichter.
  2. Eisbären sind die Top-Prädatoren der Arktis.
  3. Für die Jagd auf Robben, die Aufzucht der Jungtiere und sogar für die Fortbewegung sind die Bären auf Meereis angewiesen – sie sind daher besonders anfällig für das Abschmelzen der Eisdecke auf dem Nordpolarmeer.

Der Eisbär mag zwar das berühmteste Tier der Arktis sein, aber bei weitem nicht das einzige: An Land leben schätzungsweise 6.000 Tierarten. Mehr als die Hälfte der Tierarten sind Insekten – Säuger sind mit einer Zahl von 75 Arten vergleichsweise gering vertreten.

Dazu zählen neben den bereits erwähnten Eisbären auch Polarwölfe, Polarfüchse, Vielfraße, Schneehasen, Lemminge, Moschusochsen, Karibus und Rentiere. In der Arktis sind 240 Vogelarten beheimatet – insbesondere während der Sommermonate, wenn zahlreiche Zugvogelarten in den hohen Norden kommen, um zu brüten, ist das Gebiet ein wahres Paradies für Ornithologen.

Enten, Gänse, Schwäne, Möwen, Skuas, Lummen, Schneehühner, Krabbentaucher, die Schnee-Eule und noch viele weitere sind im hohen Norden anzutreffen. Im Meer tummeln sich Ringel- und Bartrobben, Walrosse und verschiedene Walarten, wie der charismatische Narwal mit seinem 4 bis 5 Meter langen Stoßzahn.

  1. Zudem sind Grönlandhai, der Polardorsch, die arktische Äsche, der Weißlachs, Kabeljau, Heilbutte, Lachse, Plattfische, Wirbellose und Krebstiere in der Arktis zu finden.
  2. Viele dieser Arten sind bereits jetzt durch den ⁠⁠ und dessen Folgeerscheinungen in ihrem Fortbestehen beeinträchtigt.
  3. Sowohl für die ⁠⁠, als auch für die ⁠⁠ gilt: Die Artenvielfalt nimmt in Richtung Norden immer weiter ab.

Um den extremen Bedingungen im hohen Norden zu trotzen, haben die meisten Tierarten besondere Überlebensstrategien entwickelt. Hierzu zählt – insbesondere bei den Säugetieren – ein spezieller Körperbau: Im Vergleich zum Körpervolumen haben Tiere wie der Polarfuchs oder der Moschusochse eine relativ kleine Körperoberfläche und kurze Extremitäten, um die Wärmeabgabe so gering wie möglich zu halten.

Zusätzlich lagern viele Tiere dicke Fettschichten unterhalb der Haut zur Isolierung gegen Kälte an. Säugetiere an Land verfügen über ein dichtes Unterfell, das die Funktion eines isolierenden Luftpolsters zwischen Haut und Umgebung übernimmt. Vögel haben hierfür besonders zahlreiche Daunenfedern. Unter seinem hell gefärbten Fell hat der Eisbär zum Beispiel eine schwarze Haut.

Sonnenstrahlen werden über die Haare zur Haut geleitet und helfen, den Körper zu wärmen. Auch das Auftreten im Pulk schützt einzelne Tiere verlässlich vor Auskühlung, so stehen Moschusochsen bei starker Kälte oftmals dicht beieinander, um sich gegenseitig zu wärmen.

Andere, wie das Karibu wandern auf der Suche nach Nahrung jahreszeitenbedingt enorme Strecken. Der arktische Ziesel, eine Erdhörnchenart, hat eine andere ⁠⁠: während der kältesten Monate hält er Winterschlaf. Dabei sinkt seine Körpertemperatur unter den Nullpunkt – dennoch gefriert sein Blut nicht. Ähnliches ist bei einigen polaren Fischarten der Fall.

Der Gefrierpunkt des Blutes liegt dank einer besonderen Beschaffenheit des Serums niedriger als der des umgebenden Wassers. : Flora und Fauna der Arktis

Welche Tiere leben auf dem Nordpol und welche auf dem Südpol?

Auch wenn sie hier auf einem Bild vereint sind: Pinguine leben nur auf der Südhalbkugel, Eisbären nur auf der Nordhalbkugel. Sie können sich deshalb in freier Wildbahn nicht begegnen. Am Nordpol leben Eisbären und am Südpol Pinguine. Soweit so gut. Aber welche Unterschiede gibt es noch zwischen Arktis und Antarktis? Das fragt uns Mara, 9 Jahre? Wir verraten schon mal: Eine ganze Menge! Arktis und Antarktis werden zwar vom Eis beherrscht, haben extreme Landschaften und Klimaverhältnisse – trotzdem könnten die beiden Polarregionen nicht unterschiedlicher sein.

Welche Tiere leben am Südpol Arktis?

Page 2 – Die Zahl der an Land lebenden antarktischen Tierarten ist relativ gering. Die nicht von Eis bedeckten Landgebiete der Antarktis sind lediglich von sehr kleinen Tieren dauerhaft besiedelt. Winzige Bärtierchen, Milben, Fadenwürmer oder Springschwänze prägen die antarktische ⁠⁠ an Land.

  1. Eine Besonderheit auf der Antarktischen Halbinsel ist die flügellose Mückenart Belgica antarctica,
  2. Dieses einheimische Insekt ist mit zwölf Millimetern Länge das größte permanent an Land lebende Tier in der Antarktis.
  3. Der Lebensraum der antarktischen Wirbeltiere ist auf die schmalen, eisfreien Küstengebiete und das Meer begrenzt, da sie auf Nahrung aus dem Meer angewiesen sind.
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Das Südpolarmeer beherbergt mehr als 8.000 bekannte Arten, darunter die weltweit größte Anzahl von Pinguinen, Wale, Robben und Seevögel, aber auch außergewöhnliche Arten wie den Koloss-Kalmar oder den Riesen-Antarktisdorsch.

Wie viele Tiere gibt es am Nordpol?

Eisbären sind die größte Raubtierart an Land und echte Spezialisten; sie haben sich perfekt an ihren Lebensraum angepasst : die eisigen Weiten der Arktis, Noch etwa 22.000 bis 31.000 Eisbären gibt es weltweit, rund um den Nordpol. Der Klimawandel macht den Tieren schon jetzt schwer zu schaffen: Die für sie überlebenswichtige geschlossene Eisdecke schmilzt, die Tiere bleiben an Land zurück.

  • Die langen Winter und das Frühjahr verbringen die Eisbären auf dem Packeis.
  • Sie brauchen die Eisdecke als Plattform für die Robbenjagd.
  • Doch der menschengemachte Klimawandel verändert das Ökosystem der Arktis rasant, das Eis geht seit Jahren immer schneller und immer weiter zurück und braucht länger, um im Winter wieder zu gefrieren.

Den Eisbären bleibt keine Zeit, sich anzupassen. Das macht das Überleben, vor allem für Jungtiere, schwierig.

Welche Tiere sind im Nordpol?

Leben im arktischen Eis – Viele indigene Völkergruppen leben auch heute noch abgeschieden, allerdings bereits in festen und modernen Häusern. Einige Traditionen bewahren sie sich jedoch weiterhin: So ist die Rentierwirtschaft für die Samen immer noch eine wichtige Grundlage ihrer Selbstständigkeit. © Getty Images/Ton Koene Neben Menschen bevölkern auch viele Tiere die Arktis: Etwa 75 Säugetierarten leben heute dort – davon allein 16 auf oder unter dem Eis. Zu den Tieren im Nordpolarkreis gehören unter anderem Robben, Walrosse, Polarfüchse, Schneehasen, Rentiere und Moschusochsen.

  1. Der wohl bekannteste Arktisbewohner ist der Eisbär, neben dem Kodiakbären das größte Landraubtier der Erde.
  2. Allerdings ist er auch eines der am stärksten durch den Klimawandel bedrohten Säugetiere.
  3. Denn mit dem Eis schmilzt auch sein Jagdbereich: Im Winter und im Frühjahr ist der Eisbär damit beschäftigt, sich eine Fettreserve für die Sommermonate zuzulegen.

Das geschieht meist durch die Robbenjagd von Eisschollen aus – doch die Jagd wird besonders Jungtieren durch schwindende Eisflächen erschwert. Stranden die Bären durch den Eisrückgang auf dem Festland, müssen sie teilweise mehrere Monate lang hungern oder sich von anderen Tieren und Gräsern ernähren.

Welche Tiere gibt es in der Arktis und Antarktis?

Die Vegetation der Antarktis beschränkt sich auf etwa 350 Arten von zumeist Flechten, Moosen und Algen. Verschiedene Seevögel, Robben und Pinguine können hier jedoch, in zum Teil großer Anzahl, gesichtet werden. Zu den Tierarten, die wir in der Antarktis sichten können, gehören Kaiserpinguine, Adelie-Pinguine, Zügelpinguine, Eselspinguine, Schwertwale, Buckelwale, Weddellrobben und Seeleoparden,

Wie leben Tiere in der Arktis?

Anpassung an den Lebensraum – Das ist ein Polarhase, Das auch. Wie kann denn das sein? Im Winter haben viele Tiere ein weißes Fell oder ein weißes Gefieder. So sind sie im Schnee gut getarnt. Im Sommer schmilzt der Schnee jedoch und der braune Erdboden wird sichtbar.

  • Dann wechseln die Tiere ihre Farbe.
  • Auch der Hermelin verliert sein weißes Fell.
  • Ebenso das Rentier.
  • Der tierchenwelt-Check! Wie halten sich Tiere in der Arktis warm? Sie haben eine dicke Speckschicht, dichtes Fell und dichtes Gefieder.
  • Die Tiere in der Arktis und der Tundra leben in Höhlen, überwintern im warmen Süden oder halten Winterschlaf oder Winterruhe.

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Was ist die Hauptstadt von der Arktis?

Tromsø, oft auch als das „Paris des Nordens’ bezeichnet, ist eine lebhafte Stadt mit einer unberührten Natur und einer beeindruckenden eiszeitlichen Geschichte. Begleiten Sie uns auf eine spannende Rundreise durch die Stadt Tromsø.

Kann man auf der Arktis leben?

Besiedlung Inupiat-Familie Quelle: George R. King / National geographic magazine Die Besiedlung der Arktis begann bereits in der Steinzeit. Damals herrschten weitaus freundlichere Klimabedingungen in der Region. Heute leben im riesigen Gebiet um den Nordpol bis zu vier Millionen Menschen.

Diese haben sich an die teilweise lebensfeindlichen Bedingungen im hohen Norden angepasst. „Es sind heutzutage viele Menschen so von der Größe unserer Zeit erfüllt, dass sie meinen, die täglich von uns gemachten Fortschritte und Erfindungen stellten die begabte weiße Rasse hoch über alle anderen. Diesen vielen wäre es dienlich, sich einmal die Entwicklung des Eskimovolkes gründlich klarzumachen und sich die Geräte und Erfindungen anzusehen, die dieses Volk geschaffen hat, um sich in einer so kargen, feindlichen Natur seinen Lebensunterhalt zu erwerben.” Fridtjof Nansen (1861 – 1930), norwegischer Polarforscher Die arktischen Landmassen werden – im Gegensatz zur Antarktis – bereits seit Jahrtausenden von verschiedenen Naturvölkern dauerhaft bewohnt.

In den sibirischen Regionen lässt sich die Besiedelungsgeschichte bis in die Steinzeit zurückverfolgen: Felsbilder von Mammuts in der Nähe der Laptew-See konnten auf die Zeit um 25.000 vor Chr. datiert werden. Vermutlich gab es während der letzten Eiszeit mehrere Wanderungswellen, in denen die Steinzeitvölker Sibiriens über die damals trocken liegende Beringstraße in den nordamerikanischen Teil der Arktis einwanderten und von dort aus auch schließlich den Norden Grönlands besiedelten.

  1. Diese Regionen waren während der Eiszeit zu trocken für großflächige Vereisungen und auch nach der Eiszeit herrschte in der Arktis ein relativ mildes ⁠⁠, das ausreichende Bedingungen für eine Besiedelung und Verbreitung bot.
  2. Die bisher letzten bedeutenden Einwanderungswellen in der Arktis gingen ab dem 6.
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Jahrhundert nach Chr. hauptsächlich von Europa aus. Allen voran trugen die Wikinger Skandinaviens ab dem 9. Jahrhundert zur Besiedlung bei, indem sie Island und Grönland bevölkerten. Zu dieser Zeit war es aufgrund warmer Klimabedingungen sogar möglich, in Grönland Ackerbau zu betreiben.

  • Mit der Kleinen Eiszeit zwischen dem 15. und 19.
  • Jahrhundert wuchsen die Gletscher auf der Nordhalbkugel jedoch stark an und die Siedlungsfläche ging zurück.
  • Erst die systematischen Entdeckungsfahrten ab dem 16.
  • Jahrhundert brachten wieder fremde Menschen in die Arktis und weckten neue Begehrlichkeiten: die wirtschaftliche Nutzung der arktischen Meere – insbesondere durch Walfang – und Ausbeutung der Ressourcen durch Bergbauaktivitäten.

In der Arktis leben heute etwa zwei bis vier Millionen Menschen. Die Zahlen können nur schwer genauer eingegrenzt werden, da sie je nach Definition der Arktisregion und somit der zugehörigen Landesteile der Anrainer variieren. Geht man von vier Millionen Menschen aus, so gehören 12,5 Prozent den verschiedenen Gruppen der indigenen Völker an.

Die ethnische Zusammensetzung ist sehr vielfältig, unterschieden wird unter anderem in Inuit, Aleuten, Athabasken, Samen, Tschuktschen, Kalaallit, Lappen und viele weitere, die sich auf die verschiedenen Länder verteilen. Allein auf russischem Arktisgebiet leben ca.40 unterschiedliche Volksgruppen – beispielsweise die Nenzen, die Jakuten und die Ewenken.

Fast 90 Prozent der grönländischen Bevölkerung sind indigenen Ursprungs. In anderen Regionen der Arktis stellen Indigene jedoch überwiegend Minderheiten mit weiter rückläufigem ⁠⁠ dar. Insgesamt lässt sich aufgrund wirtschaftlicher Bedingungen ein ⁠⁠ zur Abwanderung in urbane Gebiete feststellen.

  1. Ein großer Teil der arktischen Bevölkerung lebt in Städten, da hier vor allem wichtige Versorgungsangebote wie Nahrungsmittel, ärztliche Versorgung, Bildung und Beschäftigung sichergestellt werden.
  2. Es gibt starke regionale Differenzen bezüglich der Siedlungsstruktur.
  3. Die Bevölkerungsdichte in den zur Arktis gehörenden Teilen von Alaska und Kanada sowie in Grönland ist weitaus geringer als in den arktischen Gebieten Skandinaviens oder Russlands.

Die bevölkerungsreichste Stadt der Arktis ist Archangelsk in Russland mit etwa 350.000 Einwohnern, dicht gefolgt von dem ebenfalls russischen Murmansk mit etwa 300.000 Einwohnern. Die größte arktische Stadt Nordamerikas dagegen ist Barrow (Alaska) mit etwa 4.000 Bewohnern.

  1. Die größeren Siedlungen und Städte befinden sich zumeist in der Nähe der Küste auf eisfreien Gebieten und sind untereinander mit einem Straßennetz verbunden.
  2. Das Verkehrssystem ist jedoch nicht flächendeckend ganzjährig nutzbar, da bedingt durch die saisonalen Vereisungs- und Auftauzyklen auch die Infrastruktur beeinflusst wird.

Aus diesem Grund existiert auch kein nennenswertes Schienennetz, aber die Küsten- und Flussschifffahrt sowie der Flugverkehr spielen eine bedeutende Rolle. In dünn besiedelten Gebieten kommen nach wie vor Hunde- und Rentierschlitten zum Einsatz.

Indigene Bevölkerungsgruppen in der Arktis Quelle: Hugo Ahlenius / UNEP-GRID-Arendal Ittoqqortoormiit – Dorf auf Grönland Quelle: Adwo / Fotolia Schlittenhunde in Tasiilaq, Grönland Quelle: ykumsri / Fotolia

: Besiedlung

Ist der Nordpol die Arktis?

Der Nordpol ist der nördlichste Punkt der Erde. Während der Südpol auf dem Kontinent Antarktika liegt, gibt es am Nordpol nur Wasser, auf dem eine Eisschicht schwimmt. Das Gebiet um den Nordpol herum nennt man Arktis – ein griechischer Name, der übersetzt “Land unter dem Sternbild des Großen Bären” bedeutet.

Denn genau dort liegen Nordpol und Arktis. Der größte Teil der Arktis ist ebenfalls eisbedecktes Meer, aber auch einige Gebiete Nordamerikas, Europas und Asiens zählen dazu. Auch sie sind fast das ganze Jahr mit einer Eisschicht überzogen. Eine Grenze ist schwer zu ziehen, viele Wissenschaftler zählen die Regionen dazu, in denen es auch im Juli nicht wärmer als zehn Grad Celsius wird.

Obwohl es im Winter in der Arktis bis zu minus 40 Grad Celsius kalt ist, leben hier nicht nur Eisbären, sondern auch Menschen – besonders in den südlichen Gebieten, die im Sommer schnee- und eisfrei sind.

Welches Tier lebt nicht am Nordpol?

Warum leben Pinguine nicht am Nordpol? – Pinguin leben in freier Natur nur in der Antarktis. Foto: dapd Foto: zgt An den beiden Polen der Erde ist es bitterkalt, und es liegt viel Schnee. Das haben Nordpol und Südpol gemeinsam. Doch es gibt auch einige Unterschiede: Eisbären zum Beispiel leben nur im Norden in der Arktis.

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Wo lebt der Eisbär und wo der Pinguin?

Pinguine und Eisbären laufen sich in freier Natur niemals über den Weg – sie treffen sich höchstens im Zoo! Denn Pinguine leben in der Antarktis rund um den Südpol und Eisbären in der Arktis, am Nordpol, das weiß jedes Kind. Doch was gibt es sonst noch in diesen abgelegenen, geheimnisvollen und gefährdeten Regionen zu entdecken? Mehr als du denkst! Komm mit uns in die Antarktis und die Arktis.

Finde heraus, warum es dort so kalt ist, was beide Pole der Erde unterscheidet und worin sie sich ähneln. Lerne die Tiere, Pflanzen und Menschen kennen, die dort leben – aber zieh dir besser deine wärmsten Klamotten an und freu dich auf eine echt coole Reise! Authors: Alicia Klepeis, Illustrationen von Grace Helmer Release date: Oktober 2020 Format: 24 × 30 cm Features: Vollfarbig, Hardcover, fadengebunden, 56 Seiten ISBN: 978-3-89955-850-0 Alicia Klepeis ist Autorin von über 100 Kinderbüchern und arbeitet nach dem Erfolg von Auf Safari! nun erneut mit Kleine Gestalten zusammen.

Sie begann ihre Karriere bei der National Geographic Society und ist Expertin in den Bereichen Natur, Wissenschaft, Geschichte und Sozialwissenschaften. Die Illustratorin Grace Helmer ist bekannt für in hellen Tönen gehaltene Landschaften und illustriert in Ölfarben auf Papier.

Seit ihrem Abschluss am Camberwell College of Art hat sie für eine namhafte Reihe von Kunden gearbeitet, darunter Apple, Google, The Washington Post und Vogue. FSC™️ (Forest Stewardship Council™️) zertifiziert. Payment and dispatch The following terms and conditions apply: Dispatch conditions The products are delivered all over the world.

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Sind Pinguine in der Arktis?

In der Arktis gibt es keine Pinguine – Eine der häufigsten Verwechslungen ist, dass in der Arktis Pinguine leben. Die nördliche Polarregion ist stattdessen die Heimat eines anderen charismatischen Vogels: der Papageitaucher. Das schwarzweiße Gefieder dieser kleinen Sympathieträger bildet einen Kontrast zu dem leuchtend orangeroten Schnabel und den orangefarbenen Beinen.

Genau wie Pinguine sind Papageitaucher exzellente Schwimmer und Taucher. Sie haben ein wasserdichtes Gefieder, können Salzwasser trinken und nisten an Küsten in großen Kolonien. Er hat einen Schnabel wie ein Papagei und ist ein hervorragender Taucher: der einleuchtend benannte Papageitaucher. Dieses Exemplar wurde auf Island fotografiert.

Foto von Thomas P. Peschak, Im Gegensatz zu Pinguinen, denen außerhalb des Wassers nur der Watschelgang bleibt, können Papageitaucher mit bis zu 88 km/h durch die Luft fliegen. So können sie frisch gefangenen Fisch schneller wieder zu ihren hungrigen Küken bringen, die in den Nestern an der Küste warten.

  • Unter den Beutegreifern der Arktis gibt es einen unangefochtenen König: den Eisbären.
  • Diese massigen Tiere streifen durch die Weite des Packeises und dringen in südlicher Richtung sogar bis nach James Bay vor, das auf demselben Breitengrad liegt wie London.
  • Das Eis ist für die Bären dabei unerlässlich: Von dort aus machen sie Jagd auf Robben, wenn diese zum Atmen auftauchen.

„Einfach ausgedrückt haben sich Eisbären evolutionär entwickelt, um von der reichhaltigsten verfügbaren Nahrungsquelle zu profitieren: den Robben”, sagt Ian Stirling, ein Professor der University of Alberta. Neben dem Eisbären leben in der Arktis noch weitere Prädatoren wie der Wolf und der Polarfuchs.

Eisbären kämpfen in der kanadischen Hudson Bay. Die großen Beutegreifer sind auf das Leben und die Jagd auf dem arktischen Eis spezialisiert. Foto von, In der Antarktis sieht es da ganz anders aus: „Der Süden hat keine Landraubtiere”, sagt Andrew Derocher, ein Ökologe der University of Alberta. Der kälteste, trockenste und windigste Ort der Erde ist eine riesige, leblose Eiswüste.

Das größte Landtier, das dort tatsächlich exklusiv an Land lebt, ist eine kurzlebige, flügellose Mückenart namens Belgica antarctica,

Wo leben Pinguine am Nordpol oder am Südpol?

Leben rund um die Südhalbkugel – Eine beliebte Frage lautet: Wieso fressen Eisbären keine Pinguine? Die Antwort ist einfach: Weil Eisbären nur am Nordpol und Pinguine nur am Südpol leben. Wieso aber kommt es trotzdem immer wieder zu dem Irrglauben? Auf lateinisch bedeutet “penguis” soviel wie fett oder wohlgenährt.

Das ist ein Kennzeichen von Alkenvögeln und Lummen, also Vögeln, die im hohen Norden leben. Und obwohl diese Vögel mit den Pinguinen überhaupt nicht verwandt sind, übertrugen die Seefahrer den Namen einfach auch auf alle ähnlich aussehenden Vögel, die eine dicke Speckschicht gegen die Kälte trugen. Pinguine leben aber nicht nur am Südpol, genau genommen sind sie in allen Ozeanen der Südhalbkugel zu finden.

Die flugunfähigen Vögel besiedeln auch die Küstenwüsten Chiles und die Regenwälder Neuseelands, Von den 17 heute lebenden Arten haben nur zwei die unwirtliche Eiswüste besiedelt. Auf dem antarktischen Festland brüten der zierliche Adéliepinguin und der majestätische Kaiserpinguin,