Welche Tiere Leben Im Insektenhotel?

Welche Tiere Leben Im Insektenhotel
Artenvielfalt: Wer zieht im Insektenhotel ein? – In einem Insektenhotel lassen sich viele verschiedene Arten beobachten – eine spannende Angelegenheit für kleine und große Naturfreunde. Ob Florfliegen, Marienkäfer, Schmetterlinge oder Wildbienen: Sie alle checken gern in der Unterkunft im natürlichen Stil ein und machen sich im Garten nützlich.

So ist die Florfliege ein großer Vernichter von Blattläusen und Spinnmilben, die gerne ganzjährig in das Insektenhotel einzieht. Auch farbige Flattermänner freuen sich über einen geschützten Unterstand und überbrücken dort schlechtes Flugwetter. Marienkäfer finden zwischen Holzstückchen Schutz und auch eine Möglichkeit zum Überwintern.

Für Wildbienen und -wespen stehen Etagen, die mit hohlen Stängeln des Reetgrases befüllt sind sowie Holzgänge als Nistplatz zur Verfügung. Viele Arten der Wildbienen und Wildwespen, wie Mauerbiene, Maskenbiene oder Löcherbiene stehen übrigens unter Schutz und freuen sich über ein freies Plätzchen im Insektenhaus. Welche Tiere Leben Im Insektenhotel

Wer wohnt alles in einem Insektenhotel?

Insektenhotel: Unterschlupf für Nützlinge Kleine Insekten finden überall einen geeigneten Unterschlupf – oder? Nicht ganz: Die kleinen Tierchen brauchen mehr als nur ein Versteck. Sie brauchen Nistplätze und geschützte Orte, um unbeschadet durch den Winter zu kommen.

Gerade im urbanen Umfeld sind die Strukturen rar und viele Insekten finden keine langfristige Bleibe. Ein Insektenhotel im Garten oder auf dem Balkon ist eine einfache und willkommene Nist- und Überwinterungshilfe. Aber auch in ländlichen Regionen, sowie auf Feld und Wiese sind Insektenhotels eine wichtige Anlaufstelle für Insekten.

Wildbienen oder auch Hummeln, die im Gegensatz zu Honigbienen nicht in Staaten, sondern als Einzelgänger leben, sind häufige Gäste in Insektenhotels. Auch verschiedene Wespenarten, wie Schlupf-, Falten-, Grab- oder Wegwespen, Käfer, Florfliegen und Ohrwürmer nehmen das Angebot gerne an.

  • Die meisten Bewohner leisten einen wichtigen Beitrag im Ökosystem.
  • Zum Beispiel bekämpfen sie auf biologische Weise Schädlinge oder bestäuben Blüten.
  • Gerade in Zeiten des leisten Nisthilfen einen großen Beitrag zur lokalen Fauna.
  • Die gute Nachricht: Es gibt nicht den einen perfekten Zeitpunkt, um ein Insektenhotel aufzustellen.

Die Herberge wird ganzjährig gern von potenziellen Bewohnern angenommen. Im Sommer wird sie zur Aufzucht des Nachwuchses genutzt, gegen Ende des Jahres sind viele Insekten auf der Suche nach einem Unterschlupf für den Winter. Sollten Sie also spontan gerade jetzt ein neues Hotel in Ihrem Garten eröffnen wollen: Nur zu! Was muss ein Insektenhotel eigentlich haben, um attraktiv zu sein? Vor allem viele verschiedene Kammern oder Zimmer.

  • Denn jeder Bewohner hat eigene Bedürfnisse und benötigt deshalb auch eine individuelle Einrichtung und Ausstattung.
  • Achten Sie darauf, die einzelnen Kammern groß genug zu halten, damit die Tiere genug Platz haben, sich für den Winter einzurichten.
  • Gerade die Florfliege bezieht am liebsten Räume ab zwanzig Zentimetern Breite.

Käferarten bevorzugen lockere Einrichtungen im Insektenhotel. Vor allem Holzspäne oder trockene Rindenmulch-Häcksel eigenen sich gut, brauchen aber ein Drahtgeflecht an der Vorderseite, damit die Füllung nicht herausfällt. Gerade Laufkäfer fressen viele Schnecken und und helfen so fleißig beim Gärtnern mit.

  • Marienkäfer nutzen Insektenhotels eher als Unterschlupf und weniger als Überwinterung.
  • Nachts suchen sie sich jedoch gerne geschützte Versteckt.
  • Um ihnen den Aufenthalt angenehm zu machen, eigenen sich lose Rindenstücke oder ein mit loser Holzwolle gefülltes Zimmer.
  • Auch ein paar Zapfen sind geeignet.
  • Diese kleinen Allesfresser sind nützliche Schädlingsbekämpfer.

Sie machen jedoch nicht bei Schädlingen halt, sondern lassen sich auch die Brut von Wildbienen schmecken. Das ist der Grund, warum Sie diesen Tierchen ein eigenes, kleines Haus, etwas abseits des Insektenhotels bieten sollten. Ein kleiner Blumentopf aus Ton, verkehrt herum an einen Ast gebunden und mit Holzwolle oder Stroh gefüllt, ist genau das Richtige.

Florfliegen sind wahre Nützlinge im eigenen Garten. Sie fressen am liebsten Läuse aller Art. Die Florfliege mag besonders die Farben Rot und Braun. Achten Sie deshalb darauf, die für Florfliegen angebotenen Zimmer in diesen Farben anzustreichen. Gefüllt mit Holzwolle und durch schräg stehende, waagerechte Lamellen als Einflugschneisen geschützt, nehmen die Insekten gerne ein Zimmer als Überwinterungs- oder sogar ganzjähriges Versteck an.

Schmetterlinge bevorzugen einen Holzkasten mit einem senkrechten, etwa fünf bis sieben Zentimeter hohen und ein bis zwei Zentimeter breiten Schlitz. Im Inneren sollten dünne Ästchen als Festhaltemöglichkeit angebracht sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schmetterling Einzug hält, ist jedoch recht gering.

  • Nur sechs Arten überwintern überhaupt als ausgewachsener Schmetterling (Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, Zitronenfalter, C-Falter, Trauermantel, Großer Fuchs).
  • Ein reiches Angebot an Schmetterlings-Blumen rund um das Haus erhöht jedoch die Chancen und hilft auch anderen Tagfalter-Arten gut durchs Jahr.
  • Höhlungen im Holz sind genau das Richtige für diese Kandidaten.

Solitärwespen und Wildbienen wie Masken- oder Mauerbienen legen ihre Eier zum Beispiel in Niströhren ab. Holz- und Pelzbienen nutzen auch gerne Höhlungen in Ziegel oder Stein. Ob dünne Bambusröhren, gebohrte Löcher im Holz oder sogar Ziegelsteine, Hauptsache die Röhren haben eine Breite von vier bis acht Millimeter.

  1. Verwenden Sie gut getrocknetes Hartholz wie zum Beispiel,
  2. Bienen nutzen das Hotel vor allem für ihre Nachzucht.
  3. Sie legen ihre Eier mit Pollen in den Löchern ab und versiegeln den Eingang.
  4. Erst im nächsten Frühjahr schlüpfen die jungen Bienen.
  5. Ein Hotel ist nur so gut, wie die Umgebung, in der es steht.

Das gilt besonders für Insektenhotels. Denn eine karge, blütenlose Umgebung zieht keine Insektengäste an. Gleichzeitig ist der limitierende Faktor für Insekten das Nahrungsangebot und weniger die Versteckmöglichkeiten. Bieten Sie Ihren Besuchern deshalb eine Blütenlandschaft über das ganze Jahr hinweg.

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Am besten stellen Sie Ihr Insektenhotel direkt an eine bunte Hecke, oder legen Sie eine Wildblumenwiese rundherum an. Das geht auch auf dem Balkon! Anstelle der üblichen Geranien säen Sie eine bunte Blumenmischung in Ihre Balkonkästen. Ebenso bieten einen schmackhaften und platzsparenden Saisonstart für Insekten und liefern gleichzeitig Obst vom eigenen Balkon.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Ein Insektenhotel vereint die Brut vieler verschiedener Insekten auf engstem Raum. Für manche Räuber das gefundene Fressen! Gerade Ameisen lassen sich diese Leckerbissen selten entgehen und plündern ganze Hotels in wenigen Tagen.

Achten Sie daher darauf, dass kein Ameisenhaufen in der näheren Umgebung des Hotels ist. Ameisen sind gute Kletterer. Stellen Sie ihr Hotel deshalb nicht direkt auf die Erde, sondern hängen Sie es auf. Schaukeln sollte das Haus jedoch nicht. Kleine Insektenhotels hängen Sie am besten in Augenhöhe an die Wand, große Hotels sollten zumindest Füße haben oder in einem Regal Platz finden, um vor Ameisen sicher zu sein.

Platzieren Sie Ihr Insektenhotel an einem wettergeschützten Standort mit viel Sonne. Wird das Insektenhotel als Kinderstube genutzt, ist Wärme ein entscheidender Faktor. Denn mit genug Sonne entwickeln sich Eier und Larven zu ausgewachsenen Insekten. Ist das Quartier ausreichend vor Wind und Regen geschützt, nehmen auch Insekten das Angebot an, die bei Regen ungern ausfliegen.

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Egal für welche Art Insektenhotel Sie sich entscheiden, Sie werden es nicht bereuen. Oft nehmen die Tierchen das Hotel schon im ersten Jahr fleißig an. Es ist spannend zu beobachten, wie nach und nach mehr Röhren zugemauert, das Stroh in den Kammern zurechtgerückt und die Holzstückchen angeknabbert werden.

Welches Tier zerstört Insektenhotel?

Nisthilfe für Wildbienen zerstört Wildbienennester werden gern von Spechten zerstört und die Brut gefressen. Spechte ernähren sich nicht nur von Borkenkäfern, was uns Menschen freut, sondern auch von der Brut der Wildbienen, die sie aus den Nistgängen mit ihrer langen Zunge angeln, nachdem sie die Gänge weit trichterförmig eröffnet haben.

  • Viele Wildbienenarten nutzen Hohlräume im abgestorbenen Holz, um hier ihre Nester anzulegen.
  • Oft werden die Fraßgänge von vielerlei Holzschädlingen genutzt, von Borkenkäfern bis hin zu Holzwespen.
  • Manche Wildbienen fertigen ihre Gänge auch selbst an, zum Beispiel die große Holzbiene.
  • Ein natürlicher Wald, mit alten und abgestorbenen, neben jungen, nachwachsenden Bäumen, ist also für den Schutz der Wildbienen unerlässlich.

Wer Holzschädlinge bekämpft, verringert dadurch die Zahl möglicher Brutgänge für Wildbienen. Nun ist es sinnvoll, jenen Wildbienen, die Fraßgänge im Holz zur Fertigung ihrer Nistgänge nutzen, Nisthilfen anzubieten. Aber so wie Holzschädlinge Lebensraum für Wildbienen schaffen, so sind die Wildbienen selbst Grundlage für den Bestand anderer Tiere.

  • Wir müssen uns bewusst machen, dass in der Natur alles von allem lebt und wir uns von Bewertungen wie nützlich, schädlich oder gut und schlecht, schützenwert oder zu bekämpfen, trennen müssen.
  • Wildbienenschutz geht nicht ohne Fraßgänge des Borkenkäfers und Spechtschutz nicht ohne die Förderung der Wildbienen.

So freuen wir uns, dass Schwalben viele Fliegen und Mücken fangen und bedauern, dass die Zahl der Schwalben rückläufig ist, weil es neben dem Nistplatzmangel für sie auch nicht mehr genug Insekten als Nahrung gibt. Wildbienen – und auch Honigbienen – gehören aber auch zum Speiseplan der Schwalben.

Für einen ökologisch denkenden Menschen ist es daher wenig verständlich, wenn Wildbienen-Nisthilfen mit Maschendraht gegen Sprechtfraß geschützt werden und Gegenspieler der Wildbienen wie parasitische Schlupfwespen, Kuckucksbienen oder Goldwespen an Nisthilfen ungern gesehen werden.Der Einsenderin der Frage ist daher Mut zu machen, die zerstörerische Arbeit des Spechtes als Teil des ökologischen Gefüges hinzunehmen und durch Erneuerung der Nisthilfen Wildbienen und Specht die Lebensgrundlagen zu sichern.(Folge 17-2019)

: Nisthilfe für Wildbienen zerstört

Wie lange kann man ein Insektenhotel nutzen?

Wer wohnt im Insektenhotel? Eine Kurzvorstellung der Bewohner! – Bewohner:

Schmetterlinge

Schmetterlinge überwintern oftmals in hohlen Bäumen oder Tierbauen, Dort verharren sie regungslos in einer Winterstarre. Deshalb ist ein Insektenhotel mit einem eigenen Schmetterlings-Abteil wie gemacht für sie. Denn Schmetterlinge sind eine der wenigen Tiere, die das Hotel tatsächlich auch als Winterquartier nutzen.

Florfliege

Die Larven der Florfliege ernähren sich ausschließlich von hunderten Blattläusen, Deshalb sind sie unter Gartenbesitzern sehr beliebt und sie werden liebevoll „Blattlauslöwe” genannt. Eine Studie hat ergeben, dass die Farbe Rot auf Florfliegen besonders anziehen wirkt. Mit einem roten Anstrich Ihres Insektenhotels vereinfachen Sie der Florfliege also den Einzug.

Ohrwurm

Der Ohrwurm nutzt das Insektenhotel vor allem als Brutstätte für seine Nachkommen, doch auch eine Überwinterung ist möglich. Die Brutpflege des Weibchens besteht aus dem wochenlangen “Ausbrüten” und der regelmäßigen Reinigung der Eier, Warum der Ohrwurm bei Gärtnern jedoch so beliebt ist, ist seine Vorliebe für Blattläuse,

Wildbienen

Wildbienen suchen sich ihre Bruthöhlen in der freien Natur und nicht so wie Honigbienen bei einem Imker. Gerne nisten Sie auf Ästen mit Löchern, altem Holz oder Mauerwerken, Insektenhotels mit diesen Materialien werden gerne von Wildbienen aufgesucht.

Marienkäfer

Über 70 verschiedene Marienkäfer-Arten gibt es allein in Deutschland. Der bekannteste davon ist der rote Siebenpunkt-Marienkäfer. Allen gemein ist ihr gesunder Appetit, denn sie essen neben Läusen (Schild- und Blattläusen) auch Spinnmilben und ab und an auch den Pilzbefall auf Pflanzen, Kein Wunder also, dass er ein gern gesehener Gast im Insektenhotel ist. Verschiedene Materialien im aufgestellten Insektenhotel bieten für Insekten groß und klein den geeignetsten Unterschlupf.

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Was machen die Wildbienen im Insektenhotel?

Der Nestbau im Bienenhotel geht los – Ist der passende Platz gefunden, beginnen die begatteten Weibchen, die Bruthöhle zu putzen. Sie legen für jede Eizelle eine eigene Brutzelle an. Diese trennen sie mithilfe von Speichel und Lehm von der nächsten. Um ihre Brut mit Eiweiß zu versorgen, sammeln sie außerdem Nektar und Blütenstaub von den benachbarten Pflanzen ein.

Wann ziehen Insekten in ein Insektenhotel?

1. Wann ist die beste Zeit sich ein Insektenhotel anzuschaffen? – Eine feste Jahreszeit, die beim Aufstellen eines Insektenhotels unbedingt berücksichtigt werden sollte, gibt es nicht. Außer von November bis März, herrscht am Insektenhaus immer ein reger „Einnistungs-Betrieb”.

  1. Während des Winters treffen noch ab und zu neue Gäste ein, und die bereits eingezogenen Bewohner halten Winterruhe.
  2. Weil etliche Wildbienenarten schon sehr früh im Jahr ausfliegen, empfiehlt sich der März als perfekter Monat, um mit einem Insektenhotel in die neue Saison zu starten.
  3. Insektenhäuser bieten nützlichen Tieren wie Marienkäfern, Schmetterlingen, Florfliegen und anderen Garten-Nützlingen auch eine Überwinterungshilfe.

Wichtig! Deshalb ist die Anbringung eines Insektenhotels auch in den Wintermonaten sinnvoll.

Warum ist ein Insektenhotel nützlich?

Unser Fazit zum Insektenhotel – Mit einem Insektenhotel leistet Ihr einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zur Artenvielfalt. Ihr helft nützlichen Insekten beim Nisten und Überwintern. Dazu zählen unter anderem Wildbienen, Wespen, Hummeln und Schwebfliegen.

Sie alle sind wichtig für die Bestäubung und somit auch für den Fortbestand unserer Pflanzen. Ein Insektenhotel könnt Ihr mit den richtigen Materialien ganz leicht selber bauen. Wichtig ist, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann und Eure Mieter ein sonniges Plätzchen haben. Übrigens könnt Ihr den kleinen Tierchen zusätzlich etwas zu trinken anbieten: beispielsweise mit einem Mini-Teich oder einer Vogeltränke.

Wenn Ihr ein fertiges Insektenhotel kaufen möchtet, kommt uns gerne im Gartencenter Mencke besuchen. Bei uns gibt es eine vielseitige Auswahl an Insektenhotels. Gerne geben wir Euch noch weitere Tipps zum Aufstellen und zur Pflege einer solchen Nisthilfe.

Wie kommen Insekten ins Insektenhotel?

Insektenhotel: Der richtige Standort – Suchen Sie für Ihr Insektenhotel im Garten einen möglichst vollsonnigen Platz aus. Insekten mögen es gerne warm, und bei Sonneneinstrahlung heizen sich die Naturmaterialien gut auf. Die Wärme benötigen die Tiere für ihre Brut.

  1. Außerdem verhindert ein vollsonniger Standort Pilzbefall und Fäulnis am Häuschen.
  2. Gleichzeitig sollte das Insektenhotel wind- und regengeschützt stehen.
  3. Wenn möglich, achten Sie beim Aufstellen eines Insektenhotels im Garten auch auf die Einflugschneise, in der die fliegenden Gartenhelfer zum Häuschen gelangen.

Diese sollte entlang der wetterabgewandten Seite verlaufen, sodass ein problemloser Anflug möglich ist. Stellen Sie das Insektenhotel nicht versteckt, sondern gut sichtbar auf, um die Tiere anzulocken. Nicht nur das Wetter spielt bei der Besiedelung eines Insektenhotels eine Rolle, sondern auch das Nahrungsangebot.

  1. Optimalerweise befindet sich in direkter Nähe zum Aufstellungsort des Insektenhotels ausreichend Futter für die Krabbler, zum Beispiel Obstbäume, Efeu und Klee für Bienen, Flieder oder Holunder für Schmetterlinge und Schwebfliegen, Akelei, Wilde Malve und Wiesensalbei für Hummeln usw.
  2. Da viele Insekten Nistpflege betreiben, profitieren sie von kurzen Wegen von der Futterpflanze zum Nistplatz.

Die unmittelbare Nähe zu den wichtigsten Nahrungspflanzen (etwa 300 Meter) sollte daher beim Aufstellen eines Insektenhotels mit eingeplant werden. Des Weiteren benötigen viele Insekten zur Eiablage und Brutpflege reichlich Wasser, Sand und Lehm, mit dem sie ihre Verstecke auskleiden oder verschließen.

Prüfen Sie beim Aufstellen eines Insektenhotels, ob diese Rohstoffe in Ihrem Garten rund um den Standort vorhanden sind, oder stellen Sie sie in einer flachen Schale zur Verfügung. Tipp: Ein Insektenhotel zeigt nur dann Wirkung, wenn es aus dem richtigen Material hergestellt ist und den Bedürfnissen der Bewohner entgegenkommt.

Fertige Insektenhäuser aus dem Supermarkt sind leider häufig ungeeignet! Worauf Sie beim Bau eines Insektenhotels achten müssen, erklären wir Ihnen auf unserer Themenseite Insektenhotels,

Wie verschließen Wildbienen ihr Nest?

Wildbienen leben als Einsiedlerbienen (Solitärbienen) meist einzeln, scheu und zurückgezogen. Es gibt kaum einen Lebensraum, den sie nicht erobert haben: sandiger Boden, Feldwege, Lösswände, Abbruchkanten, Fugen und Spalten in alten Gemäuern, hohle Stängel, morsches Holz, Fraßgänge anderer Holzbewohner, ja selbst leere Schneckenhäuser. Gerne nimmt sie Schilfnisthilfen und Nistblöcke an. Angebote hierzu finden Sie auf www.naturschutzcenter.de, Im zeitigen Frühjahr, meist schon in der 1. Märzwoche, finden wir die ersten Mauerbienen vor. Den Winter haben sie als fertige Insekten in ihren Brutzellen verbracht. Mauerbienen sind Bauchsammlerbienen Für jede Eizelle legt die Mauerbiene eine geeignete Brutzelle an, die sie durch senkrechte Wände aus Lehm und Speichel gegen andere Brutzellen abgrenzt. Sie sammelt Blütenstaub zur Eiweißversorgung ihrer Brut und Nektar an den Pflanzen der näheren Umgebung und formt daraus einen Pollen – Nektarbrei (Pollenbrot/ Pollenkuchen), auf dem sie ein stiftförmiges Ei ablegt. Direkt nach der Eiablage wird die Brutzelle verschlossen und die nächste in Angriff genommen. So entsteht eine lineare Anordnung von Brutzellen, ein Linienbau, wobei der Deckel der einen zugleich der Boden der folgenden Zelle ist. Anfang (Atriumzelle) und Endzelle des Linienbaues bilden meist eine leere Zelle, deren Funktion der doppelte Schutz gegen Fressfeinde sein könnte. Aus dem Ei schlüpft schon nach wenigen Tagen eine kleine Made, die sich in den folgenden 2-4 Wochen vom Pollenvorrat ernährt. Nach fünf Häutungen spinnt sich die Bienenmade einen Puppenkokon, in dem später die Verwandlung zum fertigen Insekt stattfindet. In der schützenden Hülle des Kokons überwintern die Mauerbienen und arbeiten sich dann erst im kommenden Jahr durch die Lehmwände ins Freie. Da diejenigen Zellen, die dem Nestausgang am nächsten liegen, nur männliche Tiere enthalten, die aus unbefruchteten Eizellen entstanden sind, schlüpfen zuerst nur Männchen und machen den nachfolgenden Weibchen den Weg frei. Die Weibchen werden von den Männchen begattet und der Zyklus beginnt von neuem. Osmia cornuta: Männchen; als Männchen an den grauen Haaren im Gesicht erkennbar.

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Werden Insektenhotels angenommen?

Zwar bietet ein Insektenhotel den Tieren Schutz und Zuflucht, der ihnen in der Natur immer mehr genommen wird. Dennoch stellen auch die Insekten Ansprüche an ihre Bleibe. Zahlreiche Fehler beim Bau haben zur Folge, dass das Insektenhotel nicht angenommen wird. Auf dieser Seite erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, damit die Gäste gerne in Ihren Unterschlupf einziehen. Welche Tiere Leben Im Insektenhotel Angebohrte Baumscheiben haben oft Risse und bieten so Nährboden für Viren und Bakterien

Warum bleibt Insektenhotel leer?

Du hast ein Insektenhotel gebaut oder gekauft, der geeignete Standort fehlt aber noch? Wir zeigen dir, was du tun kannst, damit sich die Insekten bei dir richtig wohlfühlen. Wenn dein Insektenhotel leer bleibt, liegt das meistens am falschen Standort.

Warum kommen keine Insekten ins Insektenhotel?

Warum wird das Insektenhotel nicht angenommen bzw. kaum besiedelt? – Wie eingangs erwähnt, kann das einen oder mehrere der folgenden Gründe haben:

Ungünstiger Standort: Eine der mitunter häufigsten Ursachen ist der falsche Standort. Sie dürfen Ihr natürlich nicht an jenen Standorten aufstellen, an denen in der Umgebung nichts vorzufinden ist, von dem die Insekten leben können. Gut eignet sich daher eine blühende Blumenwiese mit Sträuchern und Bäumen. Schlecht geeignet sind Terrassen und versiegelte Flächen oder Balkone ohne oder mit mäßiger Bepflanzung. Falsche Ausrichtung: Auch die Ausrichtung spielt eine Rolle bei der Besiedelung. Insekten haben es gerne sonnig und warm. Daher ist eine Südausrichtung ideal. Alternativ dazu auch Süd-Ost oder Süd-West ausgerichtet. Reine Westlagen sind schlecht, weil das die sogenannte „Wetterseite” ist. Alle anderen Ausrichtungen sind auch ungenügend, weil es zu schattig und in den Übergangszeiten zu kühl ist. Unzureichende Füllung: Auch hier werden sehr viele Fehler gemacht. Ich bin ein Verfechter davon, Behausungen unterschiedlicher Insekten zu trennen. Also beispielsweise ein Wildbienenhotel und einen Florfliegenkasten separat zur Verfügung zu stellen. Tun Sie das nicht, kann es zu Konflikten innerhalb der Tiere kommen. Auch die Art der Füllung kann entscheidend sein: Setzen Sie lieber auch Bohrungen, oder Pflanzstängel anstelle von Zapfen, Stroh und Laub. Mangelnder Wetterschutz: Auch hier kann es immer wieder zu Fehlern kommen. Stellen Sie das Insektenhotel wettergeschützt auf – ansonsten wird es passieren, dass es vor allem im Frühjahr und Herbst immer wieder durchnässt wird. Das stört die Besiedelung und kann im schlimmsten Fall zu Schimmel und Verpilzung der Insektenlarven führen. Zu hoher Windangriff: Auch das Hin- und Herschaukeln im Insektenhotel haben die Bewohner gar nicht gerne. Sie sollten daher die Unterkunft immer auch so befestigen, dass diese von Windangriff geschützt ist und nicht (stark) pendeln kann. Falsche Bauart: Auch das ist immer wieder ein Problem bei der Besiedelung. Achten Sie auf jeden Fall auf drei Dinge ganz speziell: Erstens braucht jede Unterkunft eine geschlossene Rückwand. Zweitens sollte die Vorderseite, Drittens sollten Sie das Hotel soweit nach oben stellen und hängen, dass vom Boden her ein Angriff durch Tiere (Hunde, Katzen, etc.) nicht möglich ist (mind.80 cm ist meine Empfehlung)

Was muss alles in ein Insektenhotel?

Insektenhotel bauen – darauf solltest du achten –

Die Bohrungen müssen absolut sauber und sorgfältig sein. Es dürfen keine Splitter abstehen, an denen sich die Insekten verletzen könnten. Die Löcher sollten einen Durchmesser zwischen 2 und 8 mm haben. Es sollte nicht ins Stirnholz gebohrt werden, da dieses über die Jahre zum Aufplatzen neigt. „Markstängel” von Rosen, Königskerzen, Cosmeen, Brombeeren oder Himbeeren eignen sich sehr gut als Füllung für Dosen und werden wie die Bambusstängel eingesetzt. Ziegelsteine: diese müssen allerdings mit Schilf oder Bambus gefüllt werden, da sie sonst nutzlos für die Insekten sind. An einer sonnigen, vor Wind und Regen geschützten Stelle aufstellen. Nicht geeignet sind übrigens: Tannenzapfen, Rindenstücke, Weichholz

Es muss nicht immer ein Insektenhotel sein, denn rund drei Viertel der Wildbienen nisten im Erdboden und können mit einem gebauten Hotel gar nichts anfangen. Eine Sandkiste oder ein Sandbeet sowie eine Magerwiese sind hier die ideale Heimat für die Wildbienen.

Wie sieht es in einem Insektenhotel aus?

Das Insektenhotel – das steckt drin – Insektenhotel mit Bienentränke Ein Insektenhotel besteht in der Regel aus Holz und ist mit verschiedenen Naturmaterialien gefüllt. Das können zum Beispiel Bambusröhren, Schilf, angebohrte Zweige und Hölzer, Zapfen und Ziegel sein. Wer mit seinem Insektenhäuschen Bienen anlocken möchte, setzt am besten auf möglichst viele kleine Röhren.