Welche Tiere Leben In Griechenland?

Welche Tiere Leben In Griechenland
Säugetiere – In den Wäldern im Norden Griechenlands leben Tiere, die es in den sonstigen europäischen Wäldern so kaum noch gibt. Hier gibt es Wildkatzen, Luchse, Wölfe sowie Marder und Rotwild, Im Pindomassiv im Westen Griechenlands und in den Bergen entlang der albanischen Grenze soll es sogar noch Braunbären geben.

  • Im Süden kann man auf Schakale, Wildziegen und Igel treffen.
  • Eine Besonderheit ist auch die unter Naturschutz stehende und endemische Kretische Wildziege, die auch unter dem Namen Kri-Kri bekannt ist und neben anderen kleineren Inseln hauptsächlich in der Samaria-Schlucht in den Weißen Bergen auf Kreta vorkommt.

Endemisch sind auch die Kreta-Stachelmaus, der Kretische Steinmarder sowie der Kretische Dachs. Im Süden von Rhodos kann man auf wildlebende Ziegen- und Schafherden treffen, aber auch auf die typischen Nutztiere der Insel wie Esel und Maultiere. Das Damwild auf der Insel ist jedoch durch das jahrelange unkontrollierte Bejagen stark gefährdet.

Wo gibt es Wölfe in Griechenland?

9. Evrytania – Die im Herzen Griechenlands gelegene Region Evrytania ist ein natürliches Brutgebiet für Wölfe und Füchse sowie für wilde Hirsche und sogar Wildkatzen. Mit einem reichen Ökosystem gesegnet, ist Evrytania auch die Heimat von Wildschweinen, die nun von einem Jagdverbot profitieren.

Warum sind so viele Katzen in Griechenland?

Obwohl ich ein Katzenvideo auf You Tube genauso genießen kann wie alle anderen, würde ich doch sagen, dass ich, was Katzen angeht, eher neutral bin. Es war die gute alte Neugierde, die mich dazu trieb, herauszufinden, wie sich die katzenartigen Bewohner Athens in der speziell ihnen gewidmeten Tour machen würden.

Wenn Sie nicht sosehr auf Katzen stehen, dann ist diese Audiotour ein pfiffiger Kniff, um Ihnen zur Entdeckung einiger der hübschesten Winkel der Plaka und der Hänge rund um die Akropolis zu verhelfen. Zunächst laden Sie die App von Clio Muse Tours auf ihr Smartphone oder ihr Tablet. Damit können Sie sich den Zugriff auf die Tour kaufen.

Sobald Sie das getan haben, können Sie die Tour jederzeit starten – und sooft Sie wollen auch wiederholen. Eine interaktive Karte wird Sie zu fünf nummerierten Orten in der Plaka führen, die alle bequem in fußläufiger Nähe zueinander liegen. An jedem Halt werden Sie fünf kurze, aufgezeichnete Geschichten hören, die jeweils etwa 45 Sekunden dauern.

  • Stellen Sie sich vor, Sie könnten einen Zeitsprung zurück in die Vergangenheit machen und durch die Straßen im alten Athen gehen.
  • Wahrscheinlich würden Sie dort eher auf einen Geparden treffen als auf eine Katze (reiche Familien hielten sie sich bisweilen als Haustiere).
  • Atzen kamen im frühen 2.
  • Jahrtausend v.

Chr. An Bord minoischer Schiffe nach Griechenland, die leckeren Fisch und andere Frachten aus Ägypten brachten. Die Ägypter waren vernarrt in ihre domestizierten Katzen (Sie werden erfahren, warum), aber die meisten Haushalte in Athen bevorzugten Wiesel oder Frettchen, um die Mäuse in Schach zu halten.

  • Heutzutage gehört Athen natürlich seinen Katzen.
  • Sie müssen sich niemals lange umschauen, um eine zu entdecken.
  • Ich zum Beispiel bewundere zwei davon, kaum zwei Minuten nach dem Start der Tour.
  • Eine delikate weiße Mieze mit einem schicken ingwerfarbenen Haarschopf und eine junge schwarzweiß gescheckte.

Sie räkeln sich gemeinsam im Schatten eines Maulbeerbaums vor einem Häuschen in Anafiotika und verdösen den diesigen Morgen. Ein Bild, wie geschaffen für Instagram oder einen der Kalender mit Cats of Greece, die in den gewundenen Gassen der Plaka feilgeboten werden.

Der Kommentar wechselt zwischen Fabeln, Folklore und Fakten. Einige Geschichten haben eher enzyklopädischen Charakter (woher die Katzen ihren Namen haben und wie sie zu ihren neun Leben gekommen sind) und einige erinnern an Fabeln von Äsop (woher die Katzen ihre Streifen haben). Andere wiederum sollen unterhalten (spitzen Sie die Ohren, um zu erfahren, mit welchem Trick die alten Athener Katzen trainierten, damit sie auf den Hinterbeinen zur Leier tanzten!).

Mir gefiel besonders die Geschichte über die kaiserlich byzantinische Katze, die mit dem Löffel vom Goldteller gefüttert wurde und auf Seidenkissen schlief. Es gibt auch wirklich krasse Themen – wie die abscheuliche antike Kur gegen Haarausfall unter Verwendung von Katzen, die ich niemandem zum Hausgebrauch empfehlen würde! Einige Aufnahmen kamen mir etwas hanebüchen vor, aber sie basieren alle auf historischem Material, das von Archäologen, Historikern oder akkreditierten Fremdenführern stammt.

Alles wird auf lebendige, fantasievolle Art präsentiert. Was die fünf Orte angeht, sie sind eher als anregender Hintergrund gedacht und stehen in einem lockeren Zusammenhang zu den Erzählungen. Vor der Römischen Agora werden Sie beispielsweise etwas über die Katzen in der Römerzeit erfahren und neben der Antiken Agora, wo immer noch freie Katzen streunen, beziehen sich die Themen auf Katzen im alten Griechenland.

Sollten Sie an jenem Tag keine Katzen finden, dann ist es an Ihnen, das Schnurren aus den Tiefen der Jahrhunderte heraufzubeschwören. Das richtige Timing für die Tour kann Ihre Katzentrefferquote maximieren. Gegen Sonnenuntergang ist offenbar die fruchtbarste Zeit für Katzenaktivitäten.

Aber auch bei meinem vormittäglichen Streifzug habe ich praktisch überall Katzen gesehen: Wie sie sich an den Hängen der Akropolis sonnten oder sich auf Insekten zwischen den Gehwegplatten stürzten. Andere, die auf Fensterbänken oder in den bunten Türen in der Plaka sitzend die Welt an sich vorbeiziehen ließen.

Vor der Metamorphosis-Kirche wand sich eine getigerte Mieze um die Beine eines Straßenkünstlers, der Aquarelle vom Parthenon an die sommerlichen Scharen verkaufte. Auf halbem Wege der Tour halte ich zum Mittagessen in der Dioskouron-Straße in einer griechischen Taverne mit herrlichem Ausblick.

  1. Aum kommt mein Essen, als sich nicht eine, sondern gleich drei Katzen hoffnungsvoll meinem Tisch nähern.
  2. Es ist in Ordnung”, sage ich dem Kellner, der sie zu verscheuchen versucht.
  3. Lass sie ruhig kommen.” Die Katzen betteln nicht und versuchen auch nicht, etwas von meinem Teller zu stibitzen, und so belohne ich sie mit einigen Fleischbröckchen.
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Sie nehmen gnädigst an, ohne Gezänk oder Drängelei, ehe sie mich in Ruhe mein Essen genießen lassen. Meine zweibeinige Brut zuhause könnte sich eine Scheibe von diesen Tischmanieren abschneiden. Top-Tipp: Tragen Sie unbedingt bequemes, nicht rutschendes Schuhwerk.

  1. Die Route umfasst an vielen Stellen alte, von unzähligen Füßen glatt geschliffene Steine.
  2. Mich hätte es ein paar Mal fast umgehauen (vor allem, wo es bergab ging).
  3. Und stellen Sie sicher, dass Ihr Handy voll aufgeladen ist.
  4. Wenn möglich, nehmen Sie einen Akkupack mit.
  5. Ich habe beim Hören der Aufnahmen und für mein GPS, als ich mich, wie zu erwarten war, in Anafiotika verlaufen habe, eine Menge Saft verbraucht.

Wie lautet das Urteil? Mir gefällt, dass man auf dieser selbst geführten Tour sein eigenes Tempo vorgeben kann und eine Kaffee- oder Snackpause einlegen kann, ehe man die Führung fortsetzt – ideal für Reisende mit stärkerem Freiheitsdrang. Die Tour eignet sich auch als Einführung in die vielschichtigen Genüsse, die die Plaka bietet, sowie in einige der weniger bekannten Attraktionen.

Dauer: Anderthalb bis zwei Stunden, aber das ist wirklich Ihnen überlassen. Preis: 7.99 € Zeit: Jederzeit

Wie viele Bären gibt es in Griechenland?

Zwei Bären in der Obhut von Arcturos spielen im grossen Waldgehege in Nymfaio im Nordwesten Griechenlands. (Bild: laif) – Fährt man die Egnatia-Autobahn im Westen Griechenlands entlang, blinken in regelmässigen Abständen Warntafeln. Diese künden nicht etwa von Stau, sondern von querenden Bären.

Was für Vögel gibt es in Griechenland?

Vogelbeobachtung in Griechenland – Reisen mit dem Spezialisten Schon ein Blick auf die Landkarte gibt uns eine ungefähre Idee von der Vielfalt der griechischen Fauna und Flora. Die geographische Lage, aber auch die Vielfalt der Lebensräume sind der Grund für das reiche Vogelleben, das immer mehr Vogelbeobachter aus der ganzen Welt anzieht.

Das Festland ist gezeichnet durch hohe Berge mit einem sehr rauen Relief, die sich abwechseln mit kleinen Tälern, Flüssen und landwirtschaftlichen Flächen. Süßwasserseen, küstennahe Lagunen und Flussmündungen bilden ein wichtiges Netzwerk von Feuchtgebieten. Auf den mehr als 2000 Inseln, große wie Kreta aber auch sehr viele kleine felsige Eilande, gibt es neben vielen Arten, die wir auch auf dem Festland finden, natürlich eine Menge von Seevögeln und Spezialisten wie den Eleonorafalken.

Millionen von Zugvögeln nutzen Griechenland als Drehscheibe zwischen Afrika, Asien und Europa. Von hier aus fliegen sie sowohl in die Weiten Sibiriens als auch in den hohen Norden Europas. So lassen sich in Griechenland hochnordische Vogelarten wie die Rothalsgans genauso beobachten wie Tausende von ziehenden Schreiadlern und alle typisch mediterranen Arten.

Was gibt es für Tiere auf Kreta?

Kretas Fauna – Heute ist der Großteil der Tiere auf Kreta domestiziert: Hunde, Katzen, Ziegen, Esel, Schafe, Schweine und Hühner. Die Insel wird von Beweidung und Landwirtschaft bestimmt. Die wichtigsten Landwirtschaftsgüter sind Ziegen und Schafe sowie die Oliven- und Weinproduktion,

  1. Das berühmteste Tier auf Kreta ist die Bergziege Kri-kri,
  2. Vor Tausenden von Jahren wurden sie von Persien eingeführt.
  3. Die Krikri ist als „die wilde” Agrimi bekannt.
  4. Die Kri-kri ist geschützt,1962 wurde der National Park „Samaria Schlucht” auch deshalb gegründet, um diese Bergziegenherden zu schützen.

Zu den Säugetieren auf Kreta zählen der Kretische Marder, der Dachs und der Siebenschläfer. Zudem gibt es viele Reptilien, Frösche, Insekten und Schnecken. Tödliche Schlangen findet man nicht, und obwohl es auf Kreta zu für den Menschen sehr schmerzhaften Skorpionbissen kommen kann, sind auch diese nicht tödlich.

Kreta liegt zwischen drei Kontinenten, und beherbergt jährlich Tausende Zugvögel in ihren Feuchtgebieten. Aber es gibt auch durchgehend hier lebende Vögel, von denen die wichtigsten die Raubvögel sind, die in den schroffen Bergen und den wilden Schluchten Kretas nisten. Man kann zum Beispiel den, Bartgeier (die seltenste Art der Geier), den Gänsegeier (in großer Zahl fast überall auf der Insel zu finden), und der Mäusebussard (der verbreiteteste mit der größten Population auf der Insel Kreta) finden.

Auf Kreta wurden mehr als 412 verschiedene Vogelarten bestimmt,

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Was ist das giftigste Tier in Griechenland?

Gifttiere – Eine der giftigen Schlangen des Landes ist die Kreuzotter, Trotz ihrer nicht unerheblichen Toxizität wird sie meist nur Kindern und älteren Menschen gefährlich, da die Giftmenge bei einem Biss eher gering ist. Für meiste lokale Vergiftungserscheinungen sorgt der Biss einer Wiesenotter, die sich gerne an Waldrändern und Buschhängen aufhält.

Sind Skorpione in Griechenland giftig?

Schlangen – Ruhe ist das Wichtigste – Plötzlich windet sich eine Kreuzotter über den Waldboden; am sonnigen Hang in Südwestdeutschland versperrt eine Aspisviper den Weg. Der Schreck ist in diesen Sekunden größer als die Gefahr. Denn obgleich die beiden in Deutschland heimischen Schlangen giftig sind, ist keine von ihnen wirklich bedrohlich.

  1. Die Reptilien beißen Menschen nur selten und geben auch nicht jedes Mal Gift ab.
  2. Wenn doch, sind die Folgen in aller Regel auf Schmerzen und Schwellungen an der Bissstelle begrenzt.
  3. Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüche können hinzukommen, häufig dürften sie jedoch durch Angst ausgelöst sein.
  4. Wer in Europa Urlaub macht, kann weiteren Giftschlangen begegnen und im Falle eines Bisses stärkere Symptome spüren.

Lebensgefährlich ist aber keine Schlange des Kontinents. Erste Hilfe: Die wichtigste Regel bei allen Schlangenbissen lautet: ruhig bleiben. Je weniger der Gebissene in Panik gerät, desto schwächer wird das Gift durch seinen Körper gepumpt. Dem gleichen Zweck dient auch das Ruhigstellen des gebissenen Körperteils.

Es wird nach Möglichkeit geschient und flach gelagert. Bei angeschwollenem Gewebe sollten beengende Kleidung und Schmuck entfernt werden. Vom Aussaugen, Abbinden und Aufschneiden der Wunde raten Fachleute dringend ab. Diese Maßnahmen nützen nicht, sondern vergrößern nur den Gewebeschaden. Der Gebissene sollte zur Sicherheit zum Arzt oder in eine Klinik gebracht werden.

Dort kann man ihn gegebenenfalls überwachen, die Wunde reinigen und die Tetanus-Impfung auffrischen. Vorbeugen: Ruhe ist auch die beste Taktik, wenn man plötzlich vor einer Schlange steht. Das Tier wird sich in der Regel zurückziehen. Wer beim Wandern fest auftritt, vertreibt die Tiere schon von Weitem. Quelle: dpa 2 / 6 Wenn die Kreuzspinne ein riesiges Netz vor dem Fenster spannt und lauernd in der Mitte sitzt, ist ebenfalls keine Sorge nötig. Beißt sie in zarte Haut, kann es zwar wehtun, in der Regel ist aber nicht einmal ein Arztbesuch nötig. Auch die ebenfalls in Deutschland heimischen Spinnen der Gattung Dornfinger ( Cheiracanthium ) stellen keine ernste Gefahr dar.

  1. Wer Pech hat, kann allerdings in Europa Spinnenarten begegnen, deren Bisse sehr unangenehm werden können.
  2. In Frankreich, Belgien sowie Südeuropa kommen Arten der Schwarze Witwe ( Latrodectus tredecimguttatus oder eingeschleppte Latrodectus mactans ) vor.
  3. Während ihr Biss kaum spürbar ist, können etwa eine Stunde später starke Schmerzen und Muskelkrämpfe am Oberkörper einsetzen.

Schweißausbrüche, Übelkeit – und seltener – Herz-Rhythmus-Störungen sind möglich. In Finnland wurden eingeschleppte Exemplare der Einsiedlerspinnen ( Loxosceles laeta ) gefunden. Auch ihr Biss verursacht erst nach einiger Zeit starke Schmerzen. Eine gefürchtete Komplikation ist, dass Gewebe um die Bissstelle herum absterben kann. Quelle: Roberto Pillon via Wikimedia Commons 3 / 6 Sie sehen unscheinbar aus und ihr Name klingt putzig, aber die Petermännchen ( Trachinidae ) gehören zu den gefährlichsten Gifttieren Europas. Die Fische kommen überwiegend in der Nordsee, im Atlantik, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor.

Dort graben sie sich in Sand und Schlamm ein. Kommen Badende ihnen zu nahe, riskieren sie eine Giftinjektion aus den Kiemen- und Rückenstacheln. Der Kontakt kann sofortige starke Schmerzen und zunehmend Schwellungen des umliegenden Gewebes hervorrufen. In seltenen Fällen können Herz-Rhythmus-Störungen und ein Kreislaufkollaps auftreten.

Erste Hilfe: Die betroffene Hautpartie sollte abgewaschen werden – egal, ob mit Salz- oder Süßwasser. Anschließend sollte der Patient zum Arzt gebracht werden. Nur wenn dies nicht möglich ist, kann vorsichtig eine Hitzetherapie versucht werden, die die Eiweiße des Giftes zerstört: Die verletzte Stelle wird mit einem heißen Föhn angepustet oder in heißes Wasser getaucht. Quelle: Hans Hillewaert/Hans Hillewaert/Wikimedia Commons 4 / 6 Leucht- und Kompassquallen im Mittelmeer, Nessel- und Haarquallen an den deutschen Küsten: Die Glibbertiere können Urlaubern das Baden verleiden. Streift der Schwimmer ihre Tentakel, hinterlassen sie auf der Haut Nesselkapseln, die aufplatzen und Gift freisetzen.

Das verursacht Schmerzen und Schwellungen auf der Haut. Gefährlich ist der Kontakt jedoch in aller Regel nicht. Riskanter ist die Begegnung mit der Portugiesischen Galeere, die vor Portugal und den Kanaren vorkommt. Sie kann neben starken Schmerzen und Gewebeschädigungen auch einen Kreislaufkollaps auslösen.

Kontakt mit dieser Qualle ist ein Fall für den Arzt. Ansonten gilt: Erste Hilfe: Auf der Haut verbliebene Nesselkapseln sollten mit Salzwasser abgespült werden. Süßwasser aus der Dusche oder Flasche ist nicht zu empfehlen, denn es lässt weitere Kapseln platzen – ebenso wie das Abreiben mit dem Handtuch oder den Fingern.

Essig inaktiviert die Kapseln, weshalb ihn manche Rettungsschwimmer vorrätig haben. Wer sich unsicher ist, Kreislaufprobleme oder Angst bekommt, sollte auf jeden Fall die Strandaufsicht aufsuchen. Schutz: Sie sollten bereits um Rat fragen, wenn Sie Quallen auch nur sehen. Falls man Sie vor Giftquallen warnt, sollte der Bogen um die Tiere groß sein, denn ihre Tentakel können mehrere Meter erreichen.

Auch tote Quallen und abgerissene Tentakel können noch Gift freisetzen und sollten nicht berührt werden. Foto: eine Leucht- oder Feuerqualle ( Pelagia noctiluca ), die im Mittelmeer vorkommen kann. Quelle: unknown; Felix Reimann via Wikimedia Commons 5 / 6 Skorpione gibt es nicht nur in weit entfernten Gegenden. Schon in Österreich, Schweiz und Italien können Sie den Tieren begegnen. Die gute Nachricht: Die dortigen Exemplare sind harmlos. Dagegen können die Stiche von Skorpionen aus Griechenland, Südfrankreich und Spanien starke Schmerzen auslösen.

Wirklich gefährlich sind aber auch sie nicht. Erste Hilfe: Wie bei Schlangenbissen gilt es, Ruhe zu bewahren und zur Sicherheit einen Arzt zu Rate zu ziehen. Schutz : Skorpione greifen Menschen nicht an, solange sie einen Fluchtweg haben. Eng kann es für sie werden, wenn sie sich in herumliegender Kleidung oder Schuhen verkrochen haben und nicht rechtzeitig herauskommen.

Daher sollten Textilien und Schuhe nach Möglichkeit nicht auf dem Boden aufbewahrt werden – zumindest aber vor dem Anziehen ausgeschüttelt werden. Barfußlaufen ist im Freien nicht zu empfehlen. Quelle: dpa 6 / 6 Gifte können mitunter auch allergische Reaktionen auslösen. Wer bereits eine Allergie hat oder sehr heftige Symptome spürt, sollte auf jeden Fall schnelle ärztliche Hilfe suchen. Am häufigsten sind allergische Reaktionen auf Insektengifte.

Im Notfall gilt europaweit die kostenlose Telefonnummer: 112 Eine Liste der europäischen Giftnotruf-Zentralen finden Sie, In Deutschland gibt es keinen bundesweiten Giftnotruf, sondern mehrere Notrufzentralen. Eine Liste finden Sie, Hilfreich ist auch die App des Bundesinstituts für Risikobewertung, die über Vergiftungsunfälle bei Kindern informiert.

Über einen gut sichtbaren Button kann das nächstgelegene deutsche Giftinformationszentrum angerufen werden. Hier bekommen Sie allerdings keine Informationen über Tiergifte, da sie im Vergleich zu anderen Vergiftungen selten sind. Mehr Informationen gibt es,

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Was tun bei Hornotter Biss?

Erste Hilfe nach Biss einer Giftschlange Der Spätsommer und der kommende Herbst sind für die meisten Naturliebhaber die bevorzugte Wanderzeit. Viele zieht es dabei in die höher gelegenen Lagen des Berg- und Hügellandes, der Region, die auch bevorzugt von den einheimischen Giftschlangen als Lebensraum genutzt wird.

Zu sehen sind die scheuen Tiere kaum, nach Schätzung der Experten kommt es aber in Österreich immerhin bis zu 40 Bissen jährlich. Im Falle eines Falles sollte deshalb jeder wissen, wie Erste Hilfe nach einem Schlangenbiss geleistet werden kann. Zu den einheimischen Giftschlangen zählen die Kreuzotter, die ganz schwarz gefärbt sein kann und dann Höllenotter genannt wird, und die Hornotter, die vorwiegend in Kärnten und der Süd-West-Steiermark vorkommt.

Nach einem Schlangenbiss besteht zwar kaum Lebensgefahr, eine rasche ärztliche Behandlung ist aber auf jeden Fall unbedingt notwendig. Das Gewebe im Bereich der Bissstelle schwillt in der Regel rasch und stark an, eine rot-bläuliche Färbung und Schmerzen, die mit der Zeit immer heftiger werden können, sind die Folge der Giftwirkung.

Von den althergebrachten Erste-Hilfe-Maßnahmen wie dem Abbinden der betroffenen Extremität sowie dem Aufschneiden und Aussagen der Wunde rät Prim. Dr. Günther Sumann, Notfallmediziner und Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Landes-Krankenhaus Vöcklabruck, dringend ab. „Wichtig ist es vor allem Ruhe zu bewahren.

Das Opfer soll sich möglichst wenig bewegen. Der betroffene Körperteil soll ruhig gestellt, am besten geschient werden, damit sich das Gift möglichst langsam im Organismus verteilt. Das Gewebe rund um die Bissstelle kann nach Möglichkeit mit nassen Umschlägen gekühlt werden”, empfiehlt Sumann.

Lebensbedrohliche Störungen des Atem- und Kreislaufsystems sind zwar sehr selten, können aber nicht ausgeschlossen werden. Der Notfallmediziner rät aus diesem Grund, sich in jedem Fall unverzüglich in ärztliche Behandlung zu begeben bzw. über den Notruf 144 einen Notarzt zu alarmieren. Im gebirgigen Gelände ist dabei der Einsatz eines Notarzthubschraubers notwendig.

Besonders bei Kindern, kranken und älteren Menschen kann es zu einer stärkeren Ausbildung von Symptomen kommen. Wichtig für die weitere Behandlung ist die Identifikation der Schlange, dabei kann ein Digitalfoto hilfreich sein. Grundsätzlich sollte einem unbeschwerten Wandervergnügen aber nichts im Wege stehen.