Welches Tier Frisst Holz?

Welches Tier Frisst Holz
Holzameisen und Holzwespen – Welches Tier Frisst Holz In mediterranen und tropischen Ländern sind vor allem die Termiten als sehr aktive Schädlinge bekannt. Die wichtigsten holzzerstörenden Insekten in unseren Breitengraden sind aber Bockkäfer, Nagekäfer und Splintholzkäfer. Im Zusammenhang mit den heimischen Holzschädlingen werden oft die Rossameise (nicht verwandt mit den Termiten) und die Holzwespe erwähnt.

Welches Tier macht Holzspäne?

Holzschädlinge können massiven Schaden an Bauwerken und Möbeln anrichten. Welche Arten besonders verbreitet sind und wie du sie erkennst, erfährst du hier. Holzschädlinge sind Organismen, die Hölzer angreifen und zerstören. Dabei handelt es sich meist um Insekten oder Pilze, wobei auch bestimmte Bakterien oder Bohrmuscheln zu den Holzschädlingen zählen.

  1. Sogenannten Holzschädlingen kommt eigentlich eine wichtige Funktion im Ökosystem zu, da sie abgestorbene Hölzer zersetzen.
  2. Zum Problem werden sie aber, wenn sie vom Menschen genutztes Holz angreifen.
  3. Holzzerstörende Insekten werden in Frischholz- und Trockenholzinsekten unterteilt.
  4. Erstere befallen lebende oder frisch gefällte Bäume, während Trockenholzinsekten verbautes Holz angreifen.

Typische Holzschädlinge sind bei uns der Hausbockkäfer, der Holzwurm (auch Gemeiner Nagekäfer) und der Braune Splintholzkäfer, Auf einen Blick – Das sind Zeichen für einen Befall:

kleine Ausfluglöcher an der Oberfläche Nagsel, also hervortretendes Holzmehl (sind zusätzlich Kotreste zu sehen, ist das ein Indiz für Räuber, die die Larven als Futter fressen) Nagegeräusche (die Fressgeräusche einiger Larven sind deutlich hörbar) bei Pilzen: Würfelbrüchigkeit (Längs- und Querrisse im Holz) und Pilzgeflechte

Wer frisst Holzwürmer?

Holzschädlingsbekämpfung im Heißluftverfahren Man möchte ja nun meinen, dass die Holzwürmer ein gemütliches und sorgloses Leben führen – wo sie doch jahrelang gut geschützt mitten in ihrem Futter stecken wie die sprichwörtliche Made im Speck. Aber schon lange bevor ihnen der Mensch mit seiner Giftküche oder seinen Heißluftmaschinen zu Leibe rückt, gibt es für die Holzwürmer nicht nur Krankheiten, Epidemien und Parasiten, sondern vor allem eine ganze Reihe natürlicher Feinde. In der Fachsprache werden die Jäger auch als Prädatoren bezeichnet. Die häufigsten Prädatoren der Holzwürmer sind der Hausbuntkäfer (opilo domesticus) und der Blaue Fellkäfer (corynetes coeruleus), Bei beiden ernähren sich sowohl die Käfer als auch die Larven von den Beutetieren.

  1. Die Larven dringen durch vorhandene Schlupflöcher und Fraßgänge in das Holz ein.
  2. Sie fressen selbst kein Holz, sie können allenfalls mit ihren Beißwerkzeugen Gänge erweitern und dünne Holzschichten durchnagen.
  3. Um nun an die Holzwürmer heranzukommen, befördern sie das störende Fraßmehl durch Schlupflöcher oder andere Ritzen und Risse nach draußen.

So sind es sind zwar die Holzwürmer, die das Mehl produzieren, aber aus dem Holz heraus befördern es fast ausschließlich ihre Feinde! Wenn man sich die Lebensweise der Holzschädlings-Larven vor Augen führt, wird eigentlich schnell klar, dass sie weder ein Interesse noch eine Möglichkeit haben, ihre Verdauungsprodukte nach draußen zu bringen.

  • Eben wegen ihrer Feinde vermeiden sie jede Öffnung ihrer Fraßgänge.
  • Und nun kann man gut verstehen, warum sich die Hausbock-Larve in dem (auf der Hausbock-Seite verlinkten) Video so viel Mühe gibt, das Fraßmehl hinter sich zu schaffen und festzupressen: Es ist ihr einziger Schutz.
  • Trotzdem bleibt (für Laien genauso wie für Fachleute) ausgeworfenes Fraßmehl das erste und wichtigste Anzeichen, um einen Holzschädlingsbefall zu erkennen und zu beurteilen.

Denn wo der Holzwurm ist, stellen sich früher oder später auch seine Prädatoren ein. Man nimmt an, dass sie den Larvenkot über sehr weite Entfernungen riechen und davon angelockt werden.

Larve des Blauen Fellkäfers beim Eindringen in ein Schlupfloch des Nagekäfers

Mit etwas Geduld und Glück kann man auf der Oberfläche von befallenen Hölzern manchmal kleine Larven aus Schlupflöchern heraus- und in andere hineinkriechen sehen. Sie zu vernichten wäre völlig falsch, denn man hat hier niemals die Holzwürmer vor sich, sondern immer ihre natürlichen Feinde.

  1. Bei einer Holzschädlingsbekämpfung – egal ob mit Gift, Heißluft oder durch Begasung – werden die vorhandenen Prädatoren ebenfalls abgetötet.
  2. Sie sind jedoch die ersten, die sich nach einer Heißluftbehandlung oder Begasung wieder einfinden – denn sie fressen auch abgestorbene Larven.
  3. So kann es leider vorkommen, dass auch noch einige Zeit nach einer Heißluftbehandlung wieder beängstigende Fraßmehl-Auswürfe zu beobachten sind.

Erst nach vielen Monaten verschwindet diese Erscheinung vollständig – wenn alle erreichbaren Larven im Holz verspeist oder irgendwann völlig verwest sind. An dieser Stelle soll gleich die oft gestellte Frage beantwortet werden, ob man nicht einen Holzwurm-Befall – ohne Gift und ohne Heißluft – durch das Züchten und Aussetzen seiner natürlichen Feinde beseitigen könnte.

  1. Das ist leider nicht möglich.
  2. Zum einen sind diese Feinde wie gesagt ja immer schon von selbst da.
  3. Wir erkennen den Befall ja meistens erst durch ihre Anwesenheit und ihre Tätigkeit.
  4. Zum anderen schöpfen sie in einem natürlichen Gleichgewicht sozusagen immer nur den Rahm ab: Sie haben kein Interesse daran, ihre eigene Nahrungsgrundlage zu vernichten oder auch nur zu dezimieren (da sind sie weiser als der Mensch).

Wenn die Beutetiere zu wenig und die Jäger zu viele werden, wandern die Jäger eben ab in günstigere Reviere. Wir können sie nicht dazu überreden, mit hungrigen Bäuchen auf die letzten Holzwürmer zu warten. : Holzschädlingsbekämpfung im Heißluftverfahren

Kann ein Marder Holz durchbeißen?

Marder vertreiben: Was hilft gegen Marder im Haus? Marder gelten nicht zu Unrecht als Schädlinge, die es zu vertreiben gibt. Sie nisten sich meist in warmen, dunklen Orten wie Dachböden ein und ruinieren mit ihren übelriechenden Ausscheidungen den Bodenbelag. Marder sind Einzelgänger und suchen nur zur Paarungszeit ihre Artgenossen. © bildgebende_Momente / pixabay.com Die Schäden, die Marder direkt in Häusern anrichten können, sind vielfältig. Auch verschlepptes Aas, das in Ihren Räumen verwest, kann Sie zu einer teuren Sanierung zwingen.

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Die Reparaturkosten bewegen sich nicht selten im vierstelligen Bereich. Um schwerwiegende Marderschaden zu verhindern stellt sich daher zwangsläufig die Frage nach der Marderbekämpfung. Wer schon unerwünschten Besuch von den kleinen Raubtieren hatte, weiß, wie leicht kommen. Eine Spalte zwischen den einzelnen Ziegeln, eine Dachrinne oder ein Schacht genügen den intelligenten Tieren, um sich Zutritt zu Ihren Räumlichkeiten zu verschaffen.

Die ungebetenen Gäste loszuwerden, erfordert dagegen Geduld und Aufmerksamkeit. Einige Hausmittel versprechen Hilfe bei der Marderabwehr. Auch professionelle Schädlingsbekämpfer stehen geplagten Hausbewohnern zur Seite wenn es darum geht, Marder zu vertreiben.

Schon gewusst? Marder sind nur in der Nacht unterwegs, dann aber gleich bis zu 8 Kilometern. Dabei bewegen sie sich meist zwischen Häusern und Grünanlagen und meiden offenes Gelände. Marder gelten in Deutschland nicht als bedrohte Art. Dennoch dürfen nur Besitzer eines Jagdscheins die Tiere jagen, In der Regel stellt der Jäger eine Marderfalle, durch welche die Tiere weder verletzt noch getötet werden.

Als Lockmittel für Marder dienen Speisen wie Eier oder Fleischstücke. Der gefangene Marder wird wieder ins Freie ausgesetzt. Vom 1. März bis zum 15. Oktober dürfen Marder nur aus dem Haus vertrieben, jedoch nicht gefangen genommen werden, da sie sich während dieser Zeit paaren und die Jungtiere aufziehen.

  1. Das Töten von Mardern sowie der Einsatz von Gift gegen Marder gelten als Tierquälerei und sind verboten.
  2. Über Ausnahmefälle entscheidet der Förster.
  3. Hat sich ein Marder im Haus eingenistet, gilt er als schwer zu vertreiben.
  4. Selbst wenn sie verjagt werden, legen die Tiere weite Strecken zurück, um ihr Verlies zurückzuerobern.

Alternativ nutzen andere Marder das verlassene Nest. Es gibt jedoch einige natürliche Stoffe und Marderabwehranlagen, die zur Marderbekämpfung in den eigenen vier Wänden eignen. In den folgenden Abschnitten werden einige bekannte Marderschrecks vorgestellt und ihre Wirksamkeit erörtert.

  • Marder reagieren sehr empfindlich auf bestimmte Gerüche.
  • Haustiere, Menschen, Mottenkugeln und WC-Steine mögen sie zum Beispiel nicht.
  • Eine einfaches besteht darin, Büschel von Hunde-, Katzen- oder Menschenhaaren in der Nähe ihres Nestes zu zerstreuen.
  • Im Handel befinden sich auch Pasten, Pulver und Sprays gegen Marder, die nach diesem Prinzip arbeiten.

Indem sie am Fell haften, helfen sie, die Marder zu vertreiben. Diese Art der Marderabwehr ist jedoch umstritten, da die Tiere nur temporär das Weite suchen. ACHTUNG Eine immer wieder empfohlene Methode zur Marderbekämpfung besteht darin, mit Benzin durchtränkte Lappen in der Nähe seines Unterschlupfs zu stellen.

Jedoch verstößt das gegen die Brandschutzauflagen und ist daher nicht zu empfehlen! Das Beschallen der Tiere mit einem Radio oder das wiederholte Klopfen in der Nähe des Verlieses während des Tages verfehlt ebenfalls meist seine Wirkung. Zwar sind die Tiere für eine Weile fort, kommen jedoch meist nach einigen Tagen wieder.

Auch getragene Socken, Hundedecken und Urin anderer Tiere stellen keine effektive Lösung dar, um Marder dauerhaft zu vertreiben. Erfolgversprechender als Sprays und Haare ist die Methode, Marder mit Ultraschall zu vertreiben. Die Geräte senden Töne mit einem Leistungspegel von mehr als 90 dB und Frequenzen, die Menschen nicht hören.

  • Die Tiere spüren dagegen die Schallwelle als unangenehmen Druck.
  • Manche Modelle schrecken die Marder zusätzlich mit einem grellen Blitz ab, der die lichtscheuen Tiere flüchten lässt.
  • Berichte zeigen, dass diese Marderabwehr durchaus für eine Weile funktioniert.
  • Allerdings können die Tiere taub werden, womit sie ihre Wirkung verliert.

Wenn Ultraschallgeräte und Sprays nichts bringen, bleibt Geplagten die Möglichkeit, den Marder mit Hochspannung zu vertreiben. Dazu werden Kontakte an den Eingängen zum Dachboden platziert. Berührt sie das Tier, bekommt er einen harmlosen, jedoch unangenehmen Stromschlag und tritt die Flucht an.

  • Einige Geräte fungieren als Marderwarner, indem sie ein akustisches Signal senden, wenn sie aktiviert werden.
  • Dieser Marderschutz für das Dach ist jedoch nur wirklich effektiv, wenn alle Fluchtwege mit den Stromkontakten versehen werden.
  • Praktisch ist es jedoch schwierig, alle Schlupflöcher zu finden, denn Marder sind schlau und suchen sich immer wieder andere Pfade.

Dabei reichen ihnen auch Löcher mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern. Manche Anlagen zur Marderabwehr kombinieren Hochspannung und Ultraschall. Vermuten Sie Jungtiere, sollten Sie von Vergrämungsmitteln gegen Marder absehen. Flüchtet das Muttertier, sterben die Jungen qualvoll.

  • Die Alternative ist ein professioneller Schädlingsbekämpfer, der dafür Sorge trägt, dass alle Tiere aus dem Dach weg sind, bevor die Zugänge verschlossen werden.
  • Die preiswerteste Mardervergrämung stellen Duftsprays, -pasten und -scheiben gegen Marder dar, die zwischen 10 und 15 Euro kosten.
  • Eine Dose Marderschreckpulver wird im Handel und Online für zirka 10 Euro angeboten.

Auch Hochspannungsplättchen sind bereits für unter zehn Euro zu haben. Größere Geräte, die mit Ultraschall und Strom arbeiten, bewegen sich preislich je nach Ausstattung und Anzahl der Kontakte zwischen 50 und 150 Euro. Ein Mardergitter mit einer Fläche von einem Quadratmeter finden Sie für zirka 20 bis 30 Euro in Baumärkten, während eine Stacheldrahtrolle mit einer Länge von 250 Metern um die 40 Euro kostet.

Hier kostenlose & unverbindliche Anfrage einstellen! Wer Marder vertreiben möchte, muss oft Experten kontaktieren. Gerade bei einem großen Befall oder mehreren gescheiterten Selbstversuchen, ist eine fachmännische Hilfe gegen Marder unabdingbar, die Sie auch bezüglich Methoden der Marderabwehr in Ihrem Haus berät.

Unter diesem Artikel finden Sie unser Kontaktformular, mit denen Sie Firmen in Ihrer Nähe, die sich auf die Marderabwehr spezialisiert haben, eine Anfrage senden können. Die Schädlingsbekämpfer unterbreiten Ihnen auf Ihren Wunsch gerne ein individuelles Angebot.

Der beste Marderschutz für das Haus besteht darin, den Tieren den Zutritt zu versperren. Um Schächte und kleine Zwischenräume zu versiegeln eignet sich Bauschaum, Große Öffnungen, wie die Abstände zwischen den Dachbalken, sollten Sie dagegen mit Mardergittern versehen lassen. Es handelt sich dabei um enge Metallgitter, durch die die Tiere nicht schlüpfen können.

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UNSER TIPP Der Marderschutz für Ihren Dachboden funktioniert nur, wenn wirklich alle Wege dauerhaft verschlossen werden. Für Laien ist es jedoch schwer zu erkennen, wo sie sich befinden. Aus diesem Grund sollten Sie bei einem Marderbefall immer einen Fachmann zu Rate ziehen.

Diesen können Sie über unser Portal ganz einfach kontaktieren. Nutzen Sie unser Firmenverzeichnis oder senden Sie kostenfrei eine Anfrage ab. Auch Maschendraht gegen Marder erweist sich als effektiv, wenn die Maschenweite weniger als zwei Zentimeter beträgt. Dabei sollten Sie nach dem Anbringen regelmäßig überprüfen, ob alle Maschen intakt sind.

Marder können die Metalldrähte nicht durchbeißen, entdecken jedoch sofort potentielle Schlupflöcher. Hilfreich ist es auch, die Klettermöglichkeiten unattraktiv zu machen. Als Marderschutz für die Dachrinne werden im Handel Gürtel mit Stacheln angeboten, die das Rohr umschließen.

Der Verzicht auf Kletterplanzen wie Efeu ist ebenfalls sinnvoll, da die Tiere sich an der Begrünung leicht hochangeln. Ein Marder im Haus verursacht teure Schäden durch seine Ausscheidungen und die Zerstörung von Kabeln, Isolierungen und Fußböden. Der beste Marderschutz besteht darin, Öffnungen und Hohlräume im Mauerwerk und unter dem Dach zu verschließen oder mit einem Maschendraht gegen Marder zu schützen.

Verschiedene Methoden zur Marderabwehr wie Ultraschallgeräte mit Blitz und Geruchsfallen bringen nicht immer den gewünschten Erfolg. Eine professionelle Schädlingsbekämpfung hilft in diesem Fall Ihnen, den Marder vom Dachboden zu vertreiben.

Was tun gegen Holzwürmer im Balken?

Holzwurm-Bekämpfung durch Kälte – Auch eisige Kälte hilft gegen den Holzwurm. Befallene Gegenstände kannst du daher auch in die Tiefkühltruhe oder bei trockenem Wetter und Temperaturen von -10 °C und darunter im Winter ins Freie stellen.

Wie schliesst man Löcher im Holz?

1. Einfache Reparaturen mit Weichwachs – Welches Tier Frisst Holz Weichwachs ist – wie der Name schon sagt – weich und bleibt es auch. Es gibt ihn in Stangenform in unterschiedlichen Farben. Von dieser Stange wird ein kleines Stück in der Hand etwas erwärmt und mit einem Holz- oder Kunststoffkeil in die Löcher bzw. Fehlstellen eingedrückt. Der Überschuss wird zum Schluss mit der Keilspitze bündig zur Holzfläche geglättet. Welches Tier Frisst Holz Weichwachse sind nur für einfache Reparaturen an nicht beanspruchten Stellen eines Möbelstücks geeignet. Für Sitzmöbel, wie unseren Stuhl, sind sie keine gute Lösung, denn diese Weichwachsstellen könnten durch etwas Wärme beim Sitzen später an der Kleidung kleben.

Wie bekomme ich den Holzwurm los?

Holzwurm bekämpfen mit extremen Temperaturen – Der Holzwurm mag mäßige Temperaturen – extreme Hitze und Kälte töten ihn. Daher könnt ihr ein betroffenes Möbelstück in den Backofen (wenn es sehr klein ist) oder in die Sauna geben. Schon bei Temperaturen ab 55 Grad sterben die Larven.

Wie gefährlich ist der Holzwurm?

Gesundheitsrisiken für den Menschen – Bei dem gemeinen Nagekäfer handelt es sich um einen Materialschädling. Gesundheitsrisiken für den Menschen bestehen nicht.

Welche Tiere leben im Brennholz?

sonstige Informationen – Richtig verwendet, ist Holz ein umweltgerechter Brennstoff. Dies hat zu einer Renaissance von Kachelöfen und Holzöfen sowie Holzkesseln geführt. Wenn das Brennholz nicht nur kurz, sondern längere Zeit neben dem Ofen gelagert wird, können Käfer oder andere Insekten aus dem Kaminholz schlüpfen.

  1. Diese stellen allerdings in der Regel keine Gefahr für verbautes Holz oder Holzmöbel dar.
  2. In Brennholz können sich gegebenenfalls Larven von Frischholzinsekten angesiedelt haben.
  3. Hierzu gehören insbesondere verschiedene Scheibenbockkäfer.
  4. Da trockenes verbautes Holz nicht von Frischholzinsekten befallen wird, sind weder verbaute Holzbalken noch Möbel oder Parkett gefährdet.

Zudem wird ausschließlich berindetes Holz befallen. Da verbautes Holz in der Regel keine Rinde hat, ist ein Befall durch Scheibenbockkäfer ausgeschlossen. Die gefährlichen Holzzerstörer wie der Hausbock, der Gemeine Nagekäfer oder verschiedene andere Nage- und Splintholzkäfer sind den Trockenholzinsekten zuzurechnen und befallen trockenes verbautes Holz.

Trockenholzinsekten sind daher in Brennholz normalerweise nicht vorhanden. Einzelne geschlüpfte Käfer können nach draußen befördert werden – eine Bekämpfung ist nicht erforderlich. Trockenholzinsekten, wie die Scheibenbockkäfer, könnten mit dem gefährlichen Hausbock verwechselt werden. Allerdings befällt dieser ausschließlich Nadelholz und kein Holz aus Laubbäumen, das meist als Brennholz Verwendung findet.

Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Hausbock mit Brennholz, das aus Laubbäumen gewonnen wurde, in Wohnungen eingetragen wird. Vorsicht ist jedoch bei altem Holz aus Baukonstruktionen oder Möbeln geboten, das als Brennholz verwendet werden soll.

Diese könnten mit Trockenholzinsekten befallen sein und zu einer Verschleppung in das Haus führen. Hiervon sind nicht nur Nadelhölzer betroffen, z.B. befällt der Gemeine Nagekäfer auch Laubholz. Bei der Verwendung von altem und trockenem Konstruktionsholz als Brennholz ist daher Vorsicht geboten. Das Verbrennen von Altholz verbietet sich oftmals jedoch auch aus anderen Gründen wie z.B.

der Schadstofffreisetzung aus (unbekannten) Beschichtungen. Eine Bekämpfung der mit dem Kaminholz eingeschleppten Insekten ist nicht erforderlich. Durch folgende Vorsorgemaßnahmen lässt sich der Eintrag von Insekten in Häuser über das Brennholz verringern:

Der Zeitpunkt des Holzeinschlages ist von besonderer Bedeutung. Gesunde Bäume, die außerhalb der Saftzeit (also von November bis Februar) geschlagen, eingesägt und gespalten werden, sind nach einer Lagerzeit von 2 Jahren selten von Insekten besiedelt.Das Brennholz sollte draußen vor Niederschlägen geschützt und luftig gelagert werden. Eine Überlagerung (über 3 Jahre) ist zu vermeiden, da der Schädlingsdruck wächst und sich der Heizwert des Holzes verringert.Da die höhere Temperatur in Innenräumen den Schlupf der Käfer beschleunigt, sollte nur so viel Brennholz im Haus gelagert werden, wie täglich oder in maximal zwei Tagen benötigt wird.Das Brennholz sollte grundsätzlich nicht in schlecht belüfteten Kellern mit hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden, da hier die Gefahr besteht, dass sich Trockenholzinsekten (insbesondere Nagekäfer) ansiedeln. Zudem kann das Holz auch durch Pilze befallen und eine Nahrungsgrundlage für den echten Hausschwamm sein.

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Welche Tiere gehen aufs Dach?

Deshalb sind Tiere auf dem Dachboden ein Problem – Häufig handelt es sich um Eichhörnchen, Fledermäuse, Siebenschläfer oder Marder. Kommt es nur zu ein paar leisen Geräuschen, könnte man eventuell damit leben, doch oft ist es mehr als das: laute, störende Geräusche entstehen und vor allem ein hohes Risiko, dass Kabel beschädigt werden.

Wann hört man Holzwürmer?

So erkennen Sie Holzwurmbefall – Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei Löchern in Ihrem Holz überhaupt um Holzwürmer handelt, können Sie Ihre Vermutung wie folgt überprüfen. Eine lebende Larve produziert durch das Fressen des Holzes Holzmehl und dieses rieselt meist zu Boden.

Finden Sie also unter dem vermeintlich befallenen Möbelstück o.ä. einen Holzmehlhaufen, so können Sie sich sicher sein: Es ist ein Holzwurm! Allerdings legen die meisten Lebewesen auch mal eine Fresspause ein und der Holzwurm ist da keine Ausnahme. Bei Temperaturveränderungen und anderen Umwelteinflüssen werden die Würmer eine Zeit lang inaktiv.

Wenn Sie also keine Holzmehlhäufchen finden, heißt das noch nicht, dass kein Wurm in Ihrem Holz lebt. Es gibt aber auch noch ein weiteres Indiz: Fraßgeräusche. Das Nagen der Holzwürmer kann man hören, wenn man sich nah an die befallene Stelle begibt und einen Moment lang ruhig ist.

Was tun gegen Nagekäfer?

sonstige Informationen – Vorsorgemaßnahmen

Unterschiedliche Klimaverhältnisse unter einem Dach, kalte unbeheizte Bereiche neben stark beheizten warmen Bereichen, sind nötige Voraussetzung für einen Befall. Daher sind starke Temperaturschwankungen in Wohngebäuden und Kältebrücken zu vermeiden.Der Nagekäfer bevorzugt kühle, mäßige Temperaturen, da hier die ausreichende relative Luftfeuchte vorherrscht. Durch das Nutzen und Heizen von Räumen können die Lebensbedingungen für den Nagekäfer verschlechtert werden.Nagekäfer bevorzugen Holzfeuchten von mindestens 14-16 %. Da dies z.B. an Möbelfüßen oder Holzfußböden durch feuchtes Wischen erreicht werden kann, zählt das trockene oder nebelfeuchte Wischen zu den Vorsorgemaßnahmen.Holzbalken und Holzgegenstände sind regelmäßig auf Befall zu kontrollieren, um einen möglichen Befall so früh wie möglich zu entdecken.

Befallsabschätzung Einen aktiven Befall mit Nagekäferlarven erkennt man, wenn viele kleine 1 bis 2 mm große Löcher im Holz zu sehen sind, aus denen Holzmehl quillt. Sieht man nur die Löcher, so legt man Papier unter die betroffene Stelle. Bei Befallsaktivität zeigt sich nach wenigen Tagen helles Holzmehl auf dem Papier.

Die Zeitspanne von einigen Tagen ist erforderlich, da die Larven gelegentlich Fraßpausen einlegen. Grundsätzlich sollte eine umfassende Bestimmung und Einordnung eines Befalls mit holzzerstörenden Insekten makroskopisch und mikroskopisch nach Erfahrung und Wissen und/oder nach Bestimmungsschlüsseln durch einen Sachverständigen erfolgen.

Hierzu bestimmt der Sachverständige die im Holz gefundenen Larven und Puppen oder anhand gefundener ausgeschlüpfter adulter Insekten. Das Schadbild allein reicht nicht aus, um den Befall sicher festzustellen, da optisch nicht immer zwischen aktivem Befall und bereits abgeschlossenem alten Befall unterschieden werden kann.

Befallene Bauteile auswechseln. Sind Bauteile, die der Stabilität dienen, befallen, so sollte ein Bausachverständiger zur Prüfung auf statische Mängel hinzugezogen werden. Ggf. sind die befallenen Hölzer durch vorbeugend behandeltes Holz zu ersetzen.Befallene Hölzer durch Fachfirma einer thermischen Heißluftbehandlung (55°C über 60 min) unterziehen.Der Einsatz chemischer Holzschutzmittel (Biozide) als Fraß- oder Kontaktgift ist von einem Fachmann durchzuführen. Die Ausschöpfung nicht-chemischer Verfahren zur Bekämpfung ist vorher zu klären. Wiederbetretungszeiten sind einzuhalten, Kinder sind besonders zu schützen.Begasungen befallener Hölzer mit inhärenten Gasen, wie Kohlendioxid, Stickstoff oder Argon erfolgen in stationären Anlagen und sind meist auf sakrale oder museale Objekte beschränkt. Sie ermöglicht alle Arten und Stadien holzzerstörender Insekten zu bekämpfen. Eine vorbeugende Wirkung ist nicht gegeben. Die Einwirkungsdauer kann je nach Gasart in der Praxis zwischen 4-8 Wochen liegen.

Alternative Bekämpfungsmaßnahmen

Befallene Holzgegenstände und Möbelstücke können in einen zentral beheizten Wohnraum gestellt werden. Hier ist sicherzustellen, dass sie warm und trocken stehen (keine wiederholte feuchte Reinigung der Gegenstände). Die Larven sterben wegen zunehmender Trockenheit des Holzes von alleine ab.Um einen Befall schneller zu stoppen, können kleine Gegenstände mittels Erwärmen vom Befall befreit werden. Hierzu ist eine Erwärmung für ca. eine Stunde auf 55°C sinnvoll. Die Erwärmung kann im Backofen oder in der Sauna erfolgen. Bei der Wärmebehandlung kann es zu Rissbildungen kommen. Weltvolle Holzgegenstände sollten zur Wärmebehandlung daher einer Fachfirma anvertraut werden, die über Anlagen zu feuchtegeregelten Wärmehandlungen verfügen.Bei behandelten Hölzern werden die Befallslöcher anschließend mit farbigem Wachs verschlossen.

Was kann man gegen den Hausbock tun?

Extreme Temperaturen für kleine Teile – Hausbocklarven mögen weder extreme Hitze noch extreme Kälte. Hat der Schädling ein kleineres Möbelstück befallen, könnt ihr eine Bekämpfung auch selbst versuchen. Wenn ihr eine Sauna habt, dann könnt ihr die Teile bei etwa 65 Grad für ein bis drei Stunden erhitzen.

  • Die Dauer hängt von der Dicke der Teile ab.
  • Um sicherzugehen, dass durch das Erhitzen das Holz nicht austrocknet, solltet ihr Wasserbehälter oder feuchte Tücher zur Befeuchtung aufstellen.
  • Ihr könnt den Larven auch mit Kälte den Garaus machen und kleine Teile oder Möbelstücke in eine Gefriertruhe legen.

Bei Temperaturen ab -18 Grad sterben die Larven auf jeden Fall. Ihr solltet das Holz dafür aber mindestens 48 Stunden den niedrigen Temperaturen aussetzen. Für das Holz ist diese Methode schonender. Wer eine Sauna hat, kann ihn ihr kleinere Möbel oder Holzteile von Hausbocklarven befreien.