Welches Tier Hat Den Besten Geruchssinn?

Welches Tier Hat Den Besten Geruchssinn
Der Geruchssinn der Tiere – Im Vergleich zum menschlichen Geruchssinn ist dieser bei den meisten Säugetieren stärker ausgeprägt. Während beim Menschen zwei Drittel der Rezeptorenarten nicht mehr aktiv sind, sind sie in der Tierwelt noch intakt. Aber nicht nur Säugetiere verfügen über ein Riechorgan, auch Reptilien und Fische können Gerüche wahrnehmen.

Während die grösste Nase im Tierreich wohl durch den Elefanten in Anspruch genommen wird, besitzt der europäische Aal die beste Nase (korrekterweise hiesse es Jakobsonsches Organ). Der Aal ist in der Lage, einen einzigen Tropfen Parfüm im dreifachen Volumen des Bodensees zu riechen. Dieser ausgesprochen gute Geruchssinn hilft ihm, in der Dämmerung die Beute zu orten und zu jagen.

Zudem braucht er den Geruchssinn auch zur Orientierung. Aufgrund des gut ausgeprägten Riechers werden Tiere auch oft für menschliche Zwecke eingesetzt. Bekannte Beispiele sind Spürhunde für Drogen, Lawinenopfer sowie Trüffelhunde oder -schweine. Hunde werden aber auch eingesetzt, um Schimmel im Haus oder Unterzuckerung bei Diabetikern zu melden.

Die Elefanten besitzen die grösste „Nase”. Quelle: Megan Coughlin, Flickr.com Die männlichen Nasenaffen tragen eine markante birnenförmige Nase. Sie leben ausschliesslich auf Borneo. Quelle: PublicDomainPictures, Pixabay.com Der Ameisenbär spürt seine Nahrung (Termiten, Ameisen) durch seinen Geruchssinn auf. Quelle: Thorsten Mohr, Flickr.com

Weiterführende Informationen/Quellen: : Der Duft der weiten Welt

Welche Tiere haben einen sehr guten Geruchssinn?

Hatts dufte Welt: Der gute Riecher der Tiere

Hatts dufte Welt24.04.2020Lesedauer ca.4 Minuten

Unter den Säugetieren hat der Elefant die längste Nase und die meisten Riechrezeptoren. Ob er damit auch am besten riechen kann, ist bisher allerdings nicht erforscht. Welches Tier Hat Den Besten Geruchssinn © RichLegg / Getty Images / iStock (Ausschnitt) Einen guten Riecher zu haben, ist für Tiere lebenswichtig. Der Geruchssinn hilft ihnen, sich zu orientieren, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Nahrung zu finden und den richtigen Partner auszuwählen. Die meisten Tiere können deshalb viel besser riechen als Menschen.

Nicht nur Säugetiere verfügen über ein exzellentes Riechorgan, auch Reptilien, Vögel und Fische können Gerüche hervorragend wahrnehmen. Die längste Nase im Tierreich ist sicher der Rüssel des Elefanten. Zur allgemeinen Überraschung − selbst der Wissenschaftler − haben neuere Studien gezeigt, dass Elefanten außerdem sogar die meisten funktionsfähigen Gene für Riechrezeptoren besitzen, nämlich etwa 2000, während Maus, Ratte oder Hund es gerade mal auf die Hälfte bringen.

Beim Menschen sind nur noch ungefähr 350 übrig. Einer unserer Lieblinge unter den Säugetieren kommt übrigens ganz ohne Riechrezeptoren aus: der Delfin. Er ersetzt den Geruchssinn durch eine exzellente Ultraschallsensorik. Die Zahl der unterschiedlichen Riechrezeptoren sagt etwas darüber, wie viele verschiedene Duftstoffe die Nase erkennen kann, aber nichts darüber, wie empfindlich sie ist.

  • Dabei spielt die Sensitivität der einzelnen Riechrezeptoren und deren Passgenauigkeit (Spezifität) für bestimmte Duftstoffe eine genauso wichtige Rolle wie die Anzahl der Riechzellen.
  • Und hier gibt es einen Überraschungssieger: Mit etwa einer Milliarde Riechzellen ist der Europäische Aal der derzeit bekannte Spitzenreiter.

Zum Vergleich: Der Schäferhund hat 200 Millionen, der Mensch gerade noch 20 Millionen Riechzellen. Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass die Aal-Nase bereits einen Tropfen Parfum in der dreifachen Wassermenge des Bodensees aufspüren kann. Dieser überragende Geruchssinn hilft dem Aal, im dunklen Wasser seine Beute zu jagen, vor allem aber, für Paarung und Eiablage den Weg zurück in heimatliche Gewässer zu finden.

Und das, obwohl er auf seinen Wanderungen tausende Kilometer zurücklegt. Der Aal beweist damit eindrucksvoll, dass Riechen nicht nur in der Luft, sondern auch unter Wasser funktioniert. In der Dunkelheit des Urmeeres entstand das Riechen sogar. Dort, wo alles Leben auf dieser Erde begann. Auch unser Leben übrigens.

So wundert es nicht, dass wir Menschen genau besehen ebenfalls »unter Wasser« riechen, denn bei uns müssen die Duftmoleküle erst durch eine dicke, wässrige Schleimschicht hindurch zu den Riechzellen. Einer der letzten noch lebenden Vorfahren aller Wirbeltiere ist der Schleimaal.

Er lebt seit 300 Millionen Jahren in bis zu 2000 Meter Tiefe in nahezu völliger Dunkelheit. Schon dieser Aal besitzt zehn Gene für Riechrezeptoren, die sich bis heute bei allen Fischen und selbst bei uns Menschen wiederfinden. Die am höchsten entwickelten Fische wie zum Beispiel Zebrafische bringen es dann immerhin bereits auf etwas mehr als 100 verschiedene Riechrezeptoren.

Als die Tiere an Land gingen, bekamen Duftstoffe eine immer größere Bedeutung für ihr Leben. Gerüche wurden vom Wind über viel weitere Entfernungen getragen, als das Auge (und Ohr) reichte. So konnten sie vor Feinden und Gefahren warnen, Nahrungsquellen und Wasser anzeigen und über mögliche Fortpflanzungspartner informieren.

Mit den Anforderungen stieg die Zahl der Riechrezeptoren stetig an. Erst als Augen und Gehirn sich immer besser und komplexer entwickelten – wie bei Primaten und Menschen –, verlor der Geruchssinn wieder etwas an Bedeutung. In der Folge sank die Zahl der Riechrezeptoren von mehr als 1000 bei Ratte und Maus, Hund und Katze deshalb auf etwa 550 beim Affen und auf rund 350 beim Menschen.

Zahlenmäßig hat der Hund also die Schnauze vorn. Doch die Geruchsleistung lässt sich kaum anhand dieser Zahlen voraussagen. Bei Geruchsidentifikationstests schnitten Mensch und Affe oft ähnlich gut ab. Eher kommt es darauf an, wie wichtig Duftmoleküle für das tägliche Leben sind.

Welche Tiere riechen besser als Hunde?

Europäischer Aal Die beste Nase im Tierreich – Der Hund? Das Trüffelschwein? Nein, den allerbesten Riecher im Tierreich hat der Europäische Aal Der Aal vermag selbst winzige Tiere an deren Geruch zu orten © mauritius images/Herbert Frei Eine der besten Nasen im Tierreich besitzt ein Fisch: der Europäische Aal. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass dieses schlangenartige Tier manche Geruchsstoffe noch in einer Konzentration von 1770 Molekülen pro Kubikzentimeter Wasser wahrnehmen kann – das ist eine Menge, so verschwindend gering, als verrührte man einen einzigen Tropfen Parfüm im dreifachen Volumen des Bodensees.

Wer riecht besser Bär oder Hund?

Wer kann besser riechen: Hund oder Bär? – Welches Tier Hat Den Besten Geruchssinn Richtig! Der Geruchssinn des Bären gehört zu den ausgeprägtesten im Tierreich. Die Nase eines Bären riecht sogar fünf Mal besser als ein Hund. Bären sind zum Beispiel in der Lage, Aas, das ihnen neben Früchten und Wurzeln in freier Wildbahn ebenfalls als Nahrung dient, in einer Entfernung von bis zu 19 Kilometern zu erschnuppern.

Welches Tier kann Angst riechen?

Hunde verspüren beim Geruch von Angstschweiß Stress – Die Hunde reagierten besonders stark auf den Geruch des Angstschweißes. Bei dem Geruch zeigten die Tiere Anzeichen von Stress und die Wissenschaftler verzeichneten eine höhere Herzfrequenz. Dazu suchten die Tiere verstärkt Blickkontakt zu Herrchen oder Frauchen und traten weniger in Kontakt mit Fremden.

Welche Tiere haben die besten Sinne?

Welches Tier kann am besten sehen? – Das ist gar nicht so einfach zu beantworten! Geht es dabei um den Sehsinn bei Tag, bei Nacht oder welches Tier am schärfsten sieht oder die meisten Farben? Auch, wenn Eulen in der Dunkelheit sehr gut sehen – die Holzbiene hat von allen Tieren die empfindlichsten Augen,

Ihr reicht es, wenn am Himmel die Sterne leuchten. Am schärfsten und weitesten sehen Raubvögel, Sie sehen acht Mal schärfer als Menschen. Selbst in 1,5 km Entfernung können sie eine kleine Maus entdecken. Die meisten Farben kann übrigens der Fangschreckenkrebs sehen, Der Mensch kann im Grunde nur drei Farben erkennen: Rot, Grün und Blau.

Aus diesen Farben werden alle anderen „gemischt”. Fangschreckenkrebse können nicht nur 3, sondern über 12 verschiedene Farben erkennen. Der tierchenwelt-Check! Den besten Geschmackssinn hat der Wels. Den besten Riecher hat der Elefant. Die Große Wachsmotte hat die besten Ohren und die Holzbiene die empfindlichsten Augen.

Welcher Hund hat 220 Millionen Riechzellen?

Die Riechzellen – Das Riechvermögen eines Lebewesens ist direkt an die Menge der Riechzellen gekoppelt. Die primären Sinneszellen sind im Riechepithel angesiedelt, einem Gewebe, das ausschließlich auf die Wahrnehmung von Gerüchen spezialisiert ist. Das Riechepithel ist in der Regio olfactorio angesiedelt.

  1. Dabei handelt es sich um jenen Bereich der Nasenschleimhaut, der für die Geruchswahrnehmung zuständig ist.
  2. Die Menge der Riechzellen variiert sehr stark, sogar von Hund zu Hund.
  3. Dackel haben geschätzt 125 Millionen Riechzellen, während ein Schäferhund im Vergleich ungefähr über 220 Millionen Riechzellen verfügt.

Menschen haben verhältnismäßig wenige Riechzellen, und zwar etwa fünf Millionen. Übrigens bestehen sogar in der Geruchswahrnehmung zwischen Mann und Frau Unterschiede. Für den Hund ist der Geruchssinn sehr wichtig. Kommt es hier zu Erkrankungen, wie beispielsweise einem Schnupfen, der mit Niesen und weiteren Symptomen wie Nasenbluten, allgemeinem Unwohlsein, Futterverweigerung oder Fieber, einhergeht, sollte der Tierarzt zurate gezogen werden.

Wie weit kann ein Aal riechen?

Einen einzigen Tropfen Parfüm, der ins Wasser des Bodensees gegeben wird, könne der Aal am anderen Ende des Sees noch riechen – mehr als 60 Kilometer entfernt. Der Fisch ist offenbar in der Lage, selbst einzelne Duftmoleküle zu erschnüffeln.

Können Schweine besser riechen als Hunde?

Haben Schweine einen guten Geruchssinn? Ein hat mehr im Rüssel als der für seine feine Nase bekannte, Feinste Geruchspartikel aus der bodennahen Luft vermitteln dem Schwein ein “Riechbild” der Umgebung. Bis in eine Tiefe von 50 Zentimetern spüren sie so Wurzeln, und sonstige Leckereien auf.

  1. Ihr robuster Rüssel dient dabei sozusagen als Hand, mit der sie tief unter der Erde verborgene Nahrungsmittel ausgraben.
  2. Dank ihrer feinen Nase werden Schweine sogar als “Spürhunde” bei der Drogenfahndung eingesetzt.
  3. In Italien und Südfrankreich setzt man Schweine wegen ihrer feinen Nase bei der Trüffelsuche ein.

Meist spüren weibliche Schweine die wertvollen Pilze auf, denn Trüffel enthalten Substanzen, die den Sexuallockstoffen der männlichen Schweine ähneln. Dann ist schnelles Handeln gefragt, damit die Sauen die Trüffel nicht selbst fressen. Im Gegensatz zu Trüffelhunden würden Schweine die wertvollen Pilze sofort verspeisen.

Wie weit kann ein Hund riechen?

VORAB EINIGE ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM GERUCHSSINN EINES HUNDES –

Hunde besitzen im Durchschnitt über 125 bis 300 Millionen Riechzellen. Das ist stark abhängig von der Rasse. Während kurznasige Hunde eher eine geringe Anzahl an Riechzellen haben, verfügen Hunde mit eher langen, quadratischen Schnauzen (wie z.B. Bloodhound, Pointer oder Beagle) eher überdurchschnittlich viele Riechzellen. Ein Mensch hat im Übrigen zum Vergleich dazu nur etwa fünf Millionen davon in der Nase. Hunde haben ein sehr großes Areal im Gehirn, das allein für die Verarbeitung von Geruchssignalen zuständig ist, das sogenannte Riechhirn. Hier werden sämtliche eintreffende Geruchssignale verarbeitet und ausgewertet. Das Riechhirn eines Hundes ist im Vergleich zum Menschen riesig: es umfasst in etwa 10 % des gesamten Hundegehirns. Das Riechhirn eines Menschen umfasst lediglich 1 % des gesamten Hirns, Wissenschaftler schätzen, dass Hunde ca. eine Million Mal besser riechen als Menschen. Hunde haben eine vielfach größere Nasenschleimhaut als Menschen. Wenn man diese flächig ausbreiten würde, betrüge die Fläche der Nasenschleimhaut des Hundes bis ca.180m ², Damit hätten wir im Verhältnis einen ungefähren Vergleich von einem DIN A4 Blatt (Hund) zu einer kleinen Briefmarke (Mensch). Hunde verfügen noch über eine weitere Möglichkeit, Gerüche aufzunehmen: nämlich durch das v omeronasale Organ, auch das Nasenbogenorgan oder Jacobsonsche Organ genannt. Dieses Organ hat eine direkte Verbindung zum Riechhirn des Hundes. Das Jacobson-Organ befindet sich am Gaumen des Hundes unterhalb der Nase und hat mehrere kleine Öffnung en und Verbindung zur vorderen Mundhöhle. Dadurch ist es dem Hund ebenfalls möglich zu riechen – allerdings nicht im klassischen Sinne. Der Hund schleckt Substanzen (z.B. Urin) auf, die dann mit einer schnellen, wiederholenden Zungenbewegung direkt vor diese Öffnung gelangen. Oft klappert der Hund in diesem Moment auch mit seinen Zähnen und es entsteht eine leichte Schaumbildung vorne an der Schnauze. Dadurch erhält der Hund unzählige Informationen. Hunde schlecken beispielsweise Urin auf, um daran neben dem Geschlecht auch das Alter oder den Zyklusstand des anderen Hundes zu erkennen. Sie können dadurch auch Rückschlüsse über den Gesundheitszustand des anderen Hundes ziehen. Das Jacobson-Organ verstärkt nicht nur den Geruchssinn des Hundes, sondern ergänzt diesen um viele weitere wichtige Informationen. Die hundliche Nase ist sehr viel komplexer aufgebaut, als die eines Menschen. Zum Vergleich: W ährend wir den Geruch von „Pizza” wahrnehmen können, kann ein Hund jede einzelne Zutat des Belags, jedes Gewürz und jeden Bestandteil der Soße und des Teigs wahrnehmen. Hunde können biochemische Reaktion in unserem Körper wahrnehmen. Sind wir beispielsweise gestresst, können Hunde also bestimmte Hormone riechen. Sind wir glücklich, sind es andere Hormone, die sie erschnüffeln. Das gibt dem Hund (kombiniert mit unserer Körpersprache) einen ziemlich guten Rückschluss auf unsere Gefühlswelt. Hunde können ihre Nasenlöcher einzeln bewegen und unabhängig voneinander einem Geruch zuwenden. Damit kann ein Hund seine Riechleistung rechts und links differenzieren. Damit können Hunde quasi stereo riechen und somit mehrere Fährten und Geruchsreize gleichzeitig verfolgen. Hunde können Krankheiten wie Diabetes oder Krebs erschnüffeln. Hunde können in der Luft bis zu 10 km weit riechen (abhängig natürlich von vielen Faktoren, wie Intensität des Geruchs, Witterung, Windrichtung, usw.) Hunde können bis zu 8 Meter unter der Schneedecke und bis zu 3 Meter ins Erdreich riechen. Hunde können unter Wasser riechen. Ein geübter und geschulter Hund kann mit seiner Nase zwei verschiedene Sandkörner auf einem 500 Meter langen, 50 Meter breiten und 50 Zentimeter tiefen Sandstrand geruchlich voneinander unterscheiden. Die Papillen (die Oberfläche) der Nase sind wie der menschliche Fingerabdruck komplett einzigartig und individuell. Beim Schnüffeln atmet ein Hund ca 300 mal pro Minute ein und aus. Dies sorgt dafür, dass die Nasenschleimhaut (besonders bei warmen Temperaturen) schnell austrocknet. Riechen funktioniert jedoch nur optimal mit einer feuchten Nasenschleimhaut. Nasenarbeit ist daher für den Hund durchaus anstrengend. Denken Sie stets daran, ihrem Hund ausreichend frisches Wasser zur Verfügung zu stellen, damit er seine Nasenschleimhaut feucht halten kann.

See also:  Warum Bringen Katzen Uns Tote Tiere?

Die Liste kann sicher noch erweitert werden. Aber was feststeht: Hunde können mit ihrer Nase ein ganzes Universum wahrnehmen, das uns Menschen verborgen bleibt. Dieses besonders feine Gespür mit der Nase macht den Hund zu einem sogenannten Makrosmatiker, d.h. zu einem Lebewesen, bei dem der Geruchssinn besonders gut entwickelt ist. Welches Tier Hat Den Besten Geruchssinn Maggie (Bild: Nadine Wachter, Easy Dogs) Hier kommt aber nun endlich die Erklärung zur Frage, ob das intensive Schnüffeln im Winter etwas mit Schnee und Kälte zu tun hat: Ja, da gibt es einen Zusammenhang! Bei niedrigen Temperaturen sind Gerüche um ein Vielfaches besser und auch länger wahrnehmbar.

Im Sommer können Gerüche zwar kurzfristig stärker und intensiver wahrgenommen werden, aber der Geruch verfliegt durch die hohen Temperaturen wesentlich schneller. Im Winter werden Gerüche durch die Kälte, den veränderten Luftdruck und auch durch die Beschaffenheit der Schneekristalle quasi “konserviert”.

Dadurch sind sie viel länger und intensiver riechbar für den Hund. Sollte es nun auch noch über eine total spannende Schnüffelstelle schneien und anschließend nach einigen Tagen der Schnee wieder wegtauen, kann der Hund den Geruch, der darunter war, immer noch sehr gut wahrnehmen.

Können Hunde riechen wenn jemand stirbt?

Dieser Hund riecht den Tod voraus – B.Z. – Die Stimme Berlins 18.06.2008, 00:00 Uhr Nachrichten Zwergschnauzer Scamp (4) hat in einem Altenheim in Ohio 58 Senioren in den Tod begleitet, Dieser Hund riecht den Tod voraus Scamp (4) ist der Liebling im Seniorenheim in Camden/Ohio. Jeder freut sich, wenn der niedliche Zwergschnauzer mit dem roten Halstuch vorbeischaut.

Aber noch mehr freuen sie die Heimbewohner, wenn er wieder geht. Denn wenn Scamp zu lange bleibt, packt die Besucher die pure Panik: der Zwergschnauzer sagt ihren Tod voraus. „Wenn Scamp den Tod spürt, bellt er. Es ist kein fröhliches Bellen, sondern ein verzweifeltes”, sagt Pflegedienstleiterin Adeline Baker.

Hunde haben feine Nasen In den vergangenen vier Jahren hat er Totenwache bei 58 Bewohnern gehalten. Immer wenn er bellte, sich zu einem der Bewohner legte und nicht mehr von seiner Seite wich, starb dieser kurz danach. Scamp kam als sechsmonatiger Welpe ins Altenheim, zuvor hatte er einen schweren Autounfall, brauchte 24 Stunden Betreuung.

  1. Bald nach seiner Heilung suchte er den ersten Todespatienten auf.
  2. Besondere Fähigkeiten oder feines Gespür – wie lässt sich Scamps unheimliches Talent erklären? Dr.
  3. Scott Hunter, Scamps Tierarzt: „Vielleicht nimmt er bestimmte biochemische Gerüche wahr, die beim Sterben entstehen, aber so fein sind, dass sie Menschen nicht riechen.

Hunde riechen 1000-mal besser als Menschen.” Rätselhaft bleibt allerdings ein Fall: Eines Nachts hatte ihn die Pflegedienstleiterin mit nach Hause genommen. Um 5 Uhr begann er mit seinem Todesgebell: Im weit entfernten Heim war um Punkt fünf Uhr ein Patient gestorben.

Was ist der aggressivste Hund der Welt?

Ein Wanderer steht an einer Weggabelung. Aus beiden Richtungen kommt ihm je ein freilaufender Hund entgegen. Bei dem einen handelt es sich um einen Dackel, der andere ist ein Rottweiler. Welchen Weg sollte der Wanderer, der um Hunde am liebsten einen großen Bogen macht, am besten nehmen? Glaubt man der neuen Statistik von Forschern der University of Pennsylvania, müsste der ratlose Fußgänger frohen Mutes dem Rottweiler entgegenlaufen.

  • Denn das Risiko, von ihm angegriffen zu werden, ist deutlich geringer als bei einem Dackel.
  • Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Befragung von Tausenden Hundebesitzern in den USA, die James Serpell und seine Kollegen von der School of Veterinary Medicine durchgeführt haben.
  • Die höchsten Rate von Aggressionen, die sich gegen Menschen richten, besteht bei kleineren Rassen”, schreiben die Forscher im Fachblatt “Applied Animal Behaviour Science”.

Die Frage, ob es besonders aggressive oder besonders gefährliche Hunderassen gibt, ist keineswegs neu. Eine seriöse Antwort darauf fällt jedoch auch nach Jahren der Debatten und der Forschung schwer. Das räumen auch Serpell und seine Kollegen ein. Sie kritisieren zugleich die bestehenden Vorurteile gegenüber einer Rasse wie dem American Pitbull Terrier, die angeblich besonders gefährlich für Menschen sein soll.

Die Studie basiert auf einem umfangreichen Fragebogen, in dem Hundehalter unter anderem Details über selbst erlebte Angriffen auf Fremde, Mitglieder der Familie und andere Hunde angeben sollten. Zudem fragten die Tierforscher nach Eigenheiten der Hunde, um aus den Antworten auch Rückschlüsse auf deren Charakter ziehen zu können – etwa wie sehr sie sich vor unbekannten Personen oder anderen Hunden fürchten.1500 Mitglieder von Hundezuchtvereinen aus den USA beteiligten sich an der Studie, dazu kamen noch mehr als 8000 Hundebesitzer, die den Fragebogen online ausfüllten.

Wegen der Vielzahl von Hunderassen mussten die Forscher eine Mindestanzahl von Tieren festlegen: Erst wenn für eine Rasse wie Dobermann oder Deutscher Schäferhund mehr als 45 Bögen vollständig ausgefüllt vorlagen, schaffte sie es in die Auswertung. Klein und bissig Die Statistiken verblüffen, etwa jene der Online-Befragung: Als mit Abstand aggressivster Hund gilt demnach der Dackel.

Immerhin 20 Prozent der Besitzer berichteten über Angriffe auf Fremde. Auf Platz zwei landete mit 16 Prozent eine weitere kleinwüchsige Rasse: der Chihuahua. Die gefürchteten American Pitbull Terrier landeten mit 6,8 Prozent auf Rang sieben. Bei drei Rassen, darunter der Sibirische Husky, liegt die Angriffsquote gar bei null Prozent.

Die Teilnehmer gaben keine einzige Aggression gegen Menschen an. Der Dackel schaffte es übrigens auch bei den Angriffen auf den eigenen Besitzer oder dessen Familienmitglieder weit nach oben: Mit sechs Prozent kam er auf Rang zwei, geschlagen nur vom Beagle (acht Prozent).

  • Insgesamt greifen Hunde jedoch Personen aus ihrem Umfeld deutlich seltener an als Fremde: Statt 4,7 Prozent liegt die Quote nur bei 1,7 Prozent (gemittelt über alle 3800 Hunde der Online-Befragung, die in die Auswertung kamen).
  • Wie stark sich Hunderassen in ihrem Verhalten unterscheiden, verdeutlicht die Statistik über Angriffe von Hunden auf andere Hunde.

Der in den vorherigen Disziplinen eher unauffällige Pitbull kommt hier mit 22 Prozent auf Platz zwei hinter dem Akita (29 Prozent). Dies zeige, dass Pitbulls gezielt gezüchtet worden seien, um besonders aggressiv auf andere Hunde zu reagieren, nicht jedoch auf Menschen, schreibt Serpells Team.

Als besonders harmlos anderen Hunden gegenüber gilt laut der Studie der Windhund (1,6 Prozent). Widersprüchliche Datenlage Die Tierforscher leugnen nicht, dass auch ihre Untersuchung angreifbar ist – und zwar, wenn es um die Auswahl der Studienteilnehmer geht. Diese wurden entweder aus den Mitgliedslisten von Zuchtvereinen oder per Aushang in Tierarztpraxen im Raum Philadelphia rekrutiert.

Repräsentativ dürfte die Untersuchung deshalb nicht sein. Der Besitzer eines aggressiven Tiers, der womöglich gar in kriminellem Umfeld lebt, dürfte an solchen Studien weit seltener teilnehmen als der gutsituierte Vorstadtbewohner, der sich Sorgen ums Image seines Lieblings macht.

  1. Statistiken über Hunde-Zwischenfälle in Deutschland, die zumindest einige Bundesländer führen und veröffentlichen, unterscheiden sich von der neuen US-Studie.
  2. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise war es der Pitbull-Terrier, der 2006 die Statistik anführte – mit 0,81 Vorfällen auf 100 gemeldete Tiere.
See also:  Can Takeaways Open In Tier 4?

Der Deutsche Schäferhund brachte es dagegen auf nur 0,45 Angriffe auf Menschen. Nimmt man Schäferhund-Mischlinge dazu, steigt die Zahl auf 0,69 Vorfälle je 100 Hunde. In Brandenburg aber waren Schäferhunde und der Sibirische Husky im Jahr 2003 auffälliger als Pitbull-Terriers.

Wo ist das Herrchen? Dackel, die laut der US-Statistik am bissigsten sind, tauchen in den hiesigen Statistiken gar nicht auf – sie zählen nicht zu den großen Hunden, um die es in den Hundegesetzen der Länder geht. Die deutschen Beißstatistiken sind nicht nur deshalb ebenfalls mit Vorsicht zu genießen: Niemand weiß, wie viele Schäferhunde oder Pitbulls es in einem Bundesland tatsächlich gibt, da die Behörden nur auf die Statistik der gemeldeten Hunde und Schätzungen zurückgreifen können.

Zudem wird nicht jeder Angriff gemeldet und als solcher erfasst. Der Wandersmann, der sich zwischen Rottweiler und Dackel entscheiden muss, ist trotz der neuen Studie von der University of Pennsylvania fast genauso schlau wie vorher: Er hat die Wahl zwischen einem Hund, der ihn zu Boden werfen könnte, und einem Dackel, der mit größerer Wahrscheinlichkeit angreift, aber vergleichsweise harmlos ist.

Welches Tier riecht am schlechtesten?

Jena – Erwachsene Einsiedlerkrebse leben seit 20 Millionen Jahren auf dem Land. Trotzdem ist ihr Geruchssinn für das Leben dort vergleichsweise schlecht ausgebildet. Insekten, die sich evolutionär ähnlich entwickelt haben, nehmen an Land wesentlich mehr Gerüche wahr.

Jetzt konnten Forscher klären, wie Krebse ihre Behinderung kompensieren: Demnach nehmen Einsiedlerkrebse Geruchsstoffe umso stärker wahr, je höher die Luftfeuchtigkeit in ihrer Umgebung ist. Auch deshalb halten sich die Tiere immer nahe am Wasser auf. Der Geruchssinn von Krebstieren und Insekten hat sich ähnlich entwickelt: Genau wie Insekten haben an Land lebende Krebse im Laufe der Evolution neue Riechorgane an ihren Antennen ausgebildet, über die sie Duftstoffe in der Luft erkennen.

Doch während etwa Fruchtfliegen ganz unterschiedliche Moleküle in der Luft aufspüren, erkennen Einsiedlerkrebse nur wenige Duftstoffe. Organische Säuren, Amine oder Seewasser etwa können sie riechen; das aber auch nur bei hoher Luftfeuchtigkeit, wie Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie im Fachblatt “Proceedings of the Royal Society Biological Sciences” berichten,

  • Üstennähe bevorzugt In einer Reihe von Experimenten untersuchten die Forscher um Anna-Sara Krång die Reaktion der Tiere auf Gerüche und testeten, wie stark die Nervenbahnen in ihren Antennen auf unterschiedliche Stoffe reagieren.
  • Am besten erkennen Einsiedlerkrebse wasserlösliche Duftstoffe, wie Säuren, Aldehyde und Amine, deren Wirkung in feuchter Luft verstärkt wird.

Dann reagierten die Nervenbahnen der Tiere drei- bis zehnfach stärker. Fruchtfliegen antworten dagegen unabhängig vom Grad der Luftfeuchte. Das Ergebnis des Experiments liefert den Forschern Hinweise auf den Mechanismus, über den die Riechorgane der Krebse Moleküle erkennen: Bereits in anderen Krebsarten haben Wissenschaftler sogenannte ionotrope Rezeptoren gefunden.

Welcher Hund tötet Bären?

Der Kaukasische Owtscharka – Anders als der Laika und der Karelische Bärenhund jagt der Kaukasische Owtscharka dem Bären normalerweise nicht hinterher. Doch wenn sich der Bär seinen Schafen nähert, kennt der Herdenschutzhund keine Gnade. Man findet ihn seit rund 600 Jahren hauptsächlich in der Landenge zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer, außerdem in den nördlichen Gebieten des heutigen Irans und in der Türkei.

  1. Seine Hauptaufgabe ist es seit jeher, entweder die Herde oder Haus und Hof seiner Halter zu bewachen,
  2. Daher liebt er erhabene Plätze, von denen aus er das Geschehen im Blick hat.
  3. Der selbstständige Owtscharka begreift sich dabei aber nicht als Befehlsempfänger.
  4. Vielmehr braucht er Ansprache auf Augenhöhe.

Die vollständigen Kurzportraits über Laika, Bärenhund und Owtscharka liest du, : 3 harte Hunde Im Portrait: Laika, Bärenhund und Owtscharka

Kann ein Kangal ein Bär töten?

Wenn du glaubst, dass Superhelden beeindruckende Kräfte haben, dann warte, bis du diese außergewöhnlichen Hunde triffst. In der Welt der Hunde gibt es wahre Kraftpakete. Wir stellen dir die Top 10 der stärksten Kiefer auf vier Pfoten vor. Also sei gespannt! So ist es schon seit Jahrtausenden. Auch wenn wir heutzutage meist nicht mehr auf den Schutz unserer vierbeinigen Freunde angewiesen sind, sind sie weiterhin mit einer enormen Beißkraft bestens ausgestattet. Jede Hunderasse zeichnet sich durch ihre eigene Beißkraft aus.

Um diese einheitlich messbar zu machen, haben Wissenschaftler eine Einheit entwickelt. Die Beißkraft eines Hundes wird als Pfund pro Quadratzoll (PSI) gemessen. Vergleichsweise hat ein Mensch eine Beißkraft von circa 120 bis 140 PSI, ein Nilpferd kann mit circa 1820 PSI zubeißen. Die Beißkraft wird in PSI (Pound per Square Inch) gemessen, aber es ist schwierig, genaue Werte zu messen und zu vergleichen, da sie von vielen Faktoren wie der Größe des Hundes, seiner Muskelmasse und der Kieferstruktur abhängt.

Es gibt also keine genauen Daten darüber, welche Hunderassen die stärksten Gebisse haben, da die Beißkraft von Hunden in Abhängigkeit von Faktoren wie Alter, Größe und individuellen Unterschieden stark variieren kann. Jeder Hund muss unabhängig von seiner Rasse individuell betrachtet werden. Diese Rasse wurde anfänglich als Wachhund gezüchtet. Rottweiler sind so stark, dass sie sogar einen Wagen ziehen können. Dieser Hund ist sehr selbstbewusst, leistungsfähig und ausdauernd. Seine furchtlose Natur zeichnet ihn aus. Rottweiler kommen häufig bei der Polizei zum Einsatz. Der Rottweiler kann mit 328 PSI zubeißen. Der Leonberger ist eine große Hunderasse aus Deutschland. Sie zeichnen sich durch ihr freundliches, ausgeglichenes Wesen aus. Leonberger sind intelligent, gehorsam und gutmütig. Die großen und bewegungsfreudigen Hunde sollten nicht in einer Stadtwohnung gehalten werden.

In einer ländlichen Umgebung mit viel Platz und Bewegungsfreiheit fühlen sich die Hunde wohl. Um sein Herrchen zu schützen, verbellt der kräftige und kluge Hund unerwünschte Gäste lautstark. Die sanften Kraftprotze toben und spielen gern und brauchen täglich viel Auslauf. Große Gassi-Runden in der Natur sind Pflicht.

Sein Biss hat eine Beißkraft von 399 PSI. Der Akita ist eine japanische Hunderasse. Sie sind bekannt für ihre Treue, Wachsamkeit und ihren Beschützerinstinkt. Akita gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Hunderassen Japans. In seiner Heimat wurde er ursprünglich als zuverlässiger Jagdhund eingesetzt.

Er steht heute symbolisch für Loyalität und Treue. Aufgrund seines Aussehens gehört er zu den Hunderassen mit den meisten Ähnlichkeiten zum Wolf. Akitas sind intelligent, selbstbewusst und selbstständig. Eine frühe Sozialisierung und eine konsequente Erziehung sind wichtig. Sie eignen sich gut als Wach- und Familienhunde.

Seine Beißkraft beträgt 400 PSI. Der Dogo Canario (auch Presa Canario genannt) ist eine große, kräftige Hunderasse, die von den Kanarischen Inseln stammt. Sie haben einen muskulösen Körperbau und ein kräftiges Gebiss und wurden ursprünglich als Wachhunde und Viehtreiber eingesetzt. Presa Canarios können aufgrund ihrer Größe und Kraft schwierig zu handhaben sein und erfordern eine sorgfältige Sozialisierung und Erziehung.

Sie sind in der Regel ruhig und ausgeglichen, können aber bei falscher Erziehung aggressiv werden. In einigen Ländern, wie zum Beispiel in Deutschland, ist die Haltung von Presa Canarios eingeschränkt oder sogar verboten. Der Presa Canario ist kein Anfängerhund, denn seine Dominanz und sein Selbstbewusstsein erfordern erfahrene Hundehalter, die konsequent und souverän auftreten können.

Die Beißkraft des Presa Canario entspricht 540 PSI. Die Dogue de Bordeaux ist eine große, kräftige Hunderasse aus Frankreich, die auch als Bordeauxdogge oder französische Dogge bezeichnet wird. Die Rasse ist bekannt für ihren massiven Kopf und ihr kräftiges Gebiss sowie für ihr kurzes, glänzendes, meist rotbraunes Fell. Der englische Mastiff gehört zu den sehr großen Hunderassen. Trotz seiner Größe hat er eine schnelle Reaktionszeit bei Gefahr. Der Name ist bei dieser Rasse Programm, denn er bedeutet „Beschützer”. Trotz seiner einschüchternden Masse ist er sehr ruhig. Der sanfte Riese hat nicht nur eine enorme Körpergröße, sondern auch eine enorme Beißkraft. Der Tosa Inu, ein beeindruckender Hund, mit einer Kombination zwischen der imposanten Gestalt und dem ruhigen Wesen. Damit steht er an vierter Stelle in unserer Rangliste der stärksten Beißkräfte. Der Tosa Inu kommt ursprünglich aus Japan. Der Hund war im Ursprung ein japanischer Kampfhund.

Die Hunde dürfen sich im Kampf nicht gegenseitig verletzen. Spezielle Kampfrichter beurteilen die mentale Stärke der Hunde. Diese Hunde dürfen keine Aggression zeigen. Sie dürfen sogar nicht knurren. Knurren bedeutet sofortige Disqualifikation. Tosa Inu Hunde gelten als ruhige und geduldige Hunde, die heute oft als Begleithund zum Einsatz kommen.

Sie sind anhänglich und bauen bei richtiger Erziehung und Sozialisierung eine sehr enge Bindung zu ihrer Familie auf. Es ist jedoch unerlässlich, dass man als Besitzer die Verantwortung für die außergewöhnliche Kraft dieser Rasse übernimmt und seinen Tosa Inu mit Respekt, Geduld und Liebe führt. Der Dogo Argentino, ein beeindruckender Jagdhund aus Argentinien. Dieser kräftige Vierbeiner belegt den dritten Platz auf unserer Liste der stärksten Beißkräfte. Sie sind weiße Muskelprotze mit großem Herz und exzellente Hunde. Aber trotzdem sind Dogo Argentinos in Deutschland noch ziemlich unbekannt.

Der Dogo Argentino wurde speziell für die Wildschweinjagd gezüchtet. Seine beeindruckende Beißkraft hilft ihm, große Beutetiere effektiv zu erlegen. Obwohl der Dogo Argentino eine beeindruckende Kieferkraft besitzt, kann er bei richtiger Erziehung und Sozialisierung ein liebevoller Begleiter sein. Es ist jedoch wichtig, dass der Besitzer die Verantwortung für diese bemerkenswerte Kraft übernimmt und den Hund angemessen führt und erzieht.

Der Dogo Argentino, zeigt seine Stärke mit einer Beißkraft von bis zu 600 PSI. Der Cane Corso Italiano, ein italienischer Molosser. Diese kraftvolle Rasse steht an zweiter Stelle in unserer Liste der stärksten Beißer. In Italien fungierte der Cane Corso lange zur Bewachung der Felder und der Bauernhöfe. Seine beeindruckende Kieferkraft ist ein Zeichen seiner Stärke und seiner Schutzfähigkeiten.

Trotz seiner imposanten Beißkraft ist der Cane Corso bei richtiger Erziehung ein anhänglicher und treuer Familienhund. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass eine verantwortungsvolle Haltung und Erziehung unerlässlich sind, um die beeindruckende Kraft dieser Rasse zu kontrollieren und zu lenken.

Der Cane Corso, ein italienischer Molosser, beeindruckt mit einer Beißkraft von 670 bis 700 PSI. Der Kangal, ein mächtiger türkischer Hirtenhund und führt die Liste der stärksten Beißkraft in PSI an. Es ist erstaunlich, dass diese beeindruckende Kraft von einem Tier kommt, das für seinen Beschützerinstinkt und seine Loyalität bekannt ist. Seine starke Kiefermuskulatur ermöglicht es dem Kangal, seine Herde effektiv vor Raubtieren zu schützen.

Sie beschützten vor allem Schafe gegen Wölfe, Schakale und sogar Bären. Während er durchaus bereit ist sein menschliches „Rudel” zu beschützen, ist er zu ihnen sehr liebevoll und sanft. Trotz seiner beeindruckenden Beißkraft ist der Kangal bei guter Sozialisierung und Erziehung ein sanfter Riese. Dennoch sollte man als Besitzer immer die Verantwortung für diese bemerkenswerte Kraft übernehmen und seinen Kangal mit Respekt und Liebe führen.

Mit einer unglaublichen Beißkraft von 700 bis 750 PSI übertrifft er viele andere Rassen.

See also:  Welche Tiere Leben Nur Auf Madagaskar?
Rasse PSI
10 Rottweiler 328
9 Leonberger 399
8 Akita 400
7 Dogo Canario 540
6 Dogue de Bordeaux 556
5 Mastiff 556
4 Tosa Inu 556
3 Dogo Argentino 600
2 Cane Corso 670-700
1 Kangal 700-750

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Hunderassen sehr unterschiedlich sind und jeder Hund unabhängig von seiner Rasse individuell betrachtet werden muss. Hunde sind unglaublich faszinierende und vielfältige Tiere, die uns immer wieder überraschen und begeistern. Die Beißkraft ist nur eine von vielen Eigenschaften, die Hunde einzigartig machen und sie von anderen Tieren unterscheiden. Die Vielfalt der Hunderassen und ihre unterschiedlichen Eigenschaften ermöglichen es uns, den perfekten Begleiter für unser Leben zu finden, der zu unserem Lebensstil und unserer Persönlichkeit passt.

  • Wir sollten uns nicht nur auf die Beißkraft konzentrieren, sondern auch auf andere wichtige Faktoren wie Temperament, Intelligenz und Erziehung, um unseren Hunden ein glückliches und erfülltes Leben zu ermöglichen.
  • Mit Liebe, Geduld und Training können wir unsere Hunde zu wunderbaren Begleitern machen, die uns nicht nur Freude bereiten, sondern uns auch bereichern und uns viel über das Leben und uns selbst lehren.

Feiern wir also unsere Hunde in ihrer Einzigartigkeit und schenken wir ihnen die Liebe und Fürsorge, die sie verdienen – denn sie sind mehr als nur ein Gebiss. Verfasst von Claudia Weise Ich bin Redakteurin bei hundeo und wenn es um Hunde geht, schlägt mein Herz höher. Mein Ziel ist es, die besten Hunde-Ratgeber im Netz zu veröffentlichen. In jedem Artikel steckt viel Leidenschaft und ich freue mich über jedes Feedback, um unsere Inhalte stetig zu verbessern. Mehr erfahren Das könnte dich interessieren:

Welches Tier kann mit den Füßen riechen?

Aktuelle Meldung Der Ulmer Neurobiologe Prof. Harald Wolf forscht zum Geruchssinn von Gliederfüßern Wenn Skorpione ihre Opfer riechen, ringen diese meistens schon mit dem Tod. Paralysiert vom Gift aus der Schwanzspitze, beginnt sich ihr Gewebe langsam aufzulösen.

Wie die Spinnen nutzen die Skorpione dafür einen hochgewürgten Verdauungssaft, den sie über ihre scharfen Kieferklauen in die Beute einbringen, um diese von Innen langsam zu verflüssigen. „Eine eher unappetitliche Vorstellung für uns, doch eine sehr effektive Art, sich die nährstoffreichen Körpersäfte von Insekten, Schnecken oder kleinen Wirbeltieren einzuverleiben”, so Professor Harald Wolf.

Der Direktor des Instituts für Neurobiologie der Universität Ulm hat ein besonderes Faible für Spezies mit ungewöhnlichen Ernährungsvorlieben. „Skorpione und Spinnen gehören zur Gruppe der Kieferklauenträger, auch Fühlerlose oder Cheliceraten genannt”, so der Biologe.

Anders als Gliederfüßer wie Insekten und Krebse haben sie keine Fühler oder Antennen, mit deren Hilfe sie chemosensorische als auch mechanische Reize wahrnehmen können. Entwicklungsgeschichtlich betrachtet haben Insektenfühler und Kieferklauen dieselben Vorgänger, nämlich Extremitäten, die im Wasser sowohl zur Fortbewegung und als auch zum Heranstrudeln von Nahrung genutzt wurden, wie man sie heute noch beispielsweise an Salinenkrebschen oder manchen Garnelen sieht.

„Im Laufe der Evolution haben sich die unterschiedlichen Gruppen dann spezialisiert, was sie fressen und wie sie das tun wollen”, erklärt der entwicklungsgeschichtlich interessierte Neurobiologe. Dabei gilt die Grundregel: „Wenn du dich wie die Gruppe der Kieferklauenträger einmal dazu entschlossen hast, deine Vorderextremitäten als Werkzeug zur Beuteverarbeitung zu gebrauchen, und diese sich im Laufe der Zeit entsprechend funktional ausdifferenziert haben, kannst du nicht darauf hoffen, dass du damit auch noch riechen kannst.

Auf Fühler sowie Antennen musst du dann also verzichten”, veranschaulicht der Skorpionsforscher dieses Dilemma. Der Geruchssinn gehört allerdings zu den wichtigsten Sinnesorganen im Tierreich. Keine Spezies würde freiwillig darauf verzichten wollen. Die chemosensorische Rezeption, zu der Geruchs- und Geschmackssinn zählen, ist für die Nahrungs- und Partnersuche sowie für die Kommunikation und Orientierung unabdingbar.

Die Lösung der Skorpione und Spinnen ist ungewöhnlich: Wenn sich im Laufe der Zeit aus Urgliedmaßen Laufbeine, Sprungbeine, Geschlechtsfortsätze, Fühler oder sekret-injizierende Kieferklauen entwickeln lassen, könnten sich daraus nicht auch riechende Beine herausbilden? Doch während die Spinne ihre berührungsempfindlichen Chemosensoren an den vorderen Tastbeinen trägt, kann der Skorpion mit einer ganz besonderen Konstruktion aufwarten.

  • Seine Geruchsorgane liegen an der hinteren Unterseite des Bauches.
  • Wolf dreht das präparierte Exemplar eines Kaiserskorpions auf den Rücken und zeigt auf die so genannten Kammorgane.
  • Diese fächerartigen Strukturen, die an die kammförmigen Fühler von großen Käfern erinnern, befinden sich aber auf der Unterseite des Hinterleibs.

„Die sehen zwar aus wie Antennen, sind aber evolutionär aus Beinen hervorgegangen, die sich morphologisch zu `Bauchantennen´ weiterentwickelt haben. Streng genommen riecht der Skorpion also mit den Füßen”, stellt der Biologe klar. Und auch wenn er aufgrund der Lage des Geruchssinns auf der Unterseite des Körpers keine Luftströmungen auf olfaktorische Moleküle hin auswerten kann, hat der Skorpion ein ausgeprägtes Riechorgan.

Die Kammform garantiert eine maximale Oberfläche zur Präsentation von Geruchsrezeptoren. Immerhin haben männliche Skorpione circa 140 000 Sensorzellen, darunter sowohl mechanische als auch chemosensorische Rezeptoren. „Wir vermuten, dass der Skorpion diese vor allem bei der Partnerwahl einsetzt”, meint Harald Wolf.

Aufgrund der beschränkten Reichweite ist er für die Nahrungssuche aus der Ferne wohl nicht sehr hilfreich, wohl aber für die Verfolgung von Geruchsfährten oder den körpernahen Beute-Check vor Ort. Während Gliedertiere im Laufe der Evolution sehr große Unterschiede bei der Herausbildung der chemosensorischen Sinnesorgane zeigen, fällt bei der Betrachtung der neurobiologischen Organisation auf, dass die Reizverarbeitung auf der ersten Ebene des Zentralnervensystems sehr ähnlich abläuft.

„Und dieses Organisationsprinzip scheint universell zu sein”, vermutet Wolf. Mit Hilfe histologischer Untersuchungen und cytochemischer Analysen konnte er nachweisen, dass die Fortsätze der chemosensorischen Sinneszellen alle in so genannten Glomeruli zusammengefasst sind. Diese winzigen kugelförmigen Strukturen empfangen jeweils Signale aus ganz spezifischen Untertypen von Sensorzellen.

Aus der Vielzahl dieser neuronalen Kugelkörperchen lässt sich also die Anzahl unterschiedlicher Sensorzelltypen ableiten. Die Wissenschaftler nennen das zugrundeliegende Prinzip 1:1-Organisation. Und dieses lässt sich auch auf die genetische Repräsentation übertragen.

  1. So korreliert bei den bisher daraufhin untersuchten Tierarten die Anzahl von Glomeruli und Sensorzelltypen auch direkt mit der Anzahl an Genen, die für olfaktorische Rezeptorproteine kodieren.
  2. Harald Wolf forscht eigentlich zu Themen wie den neurobiologischen Grundlagen der Sensomotorik, Navigation und Orientierung.

„Die Skorpionsforschung ist eher ein `Hobbyprojekt´ von mir, das ich allerdings schon seit vielen Jahren nebenbei verfolge – Zeit und Skorpione vorausgesetzt. Auch wenn die Drittmittelgewinnung in diesem Bereich alles andere als leicht fällt, ist das Interesse unter Krebstier-, Insekten- und Wirbeltierforschern an meiner Arbeit erstaunlich groß”, so der 58-jährige Naturwissenschaftler nicht ohne Stolz.

So zeigt diese doch recht exotische Forschung, für die Wolf eigens eine Kooperation mit Wissenschaftlern aus den Universitäten Bonn und Greifswald aufgebaut hat, wie grundsätzlich ähnlich die neurologische Reizverarbeitung in der Chemosensorik organisiert ist; und das bei der großen evolutionären Vielfalt in der Entwicklung von Geruchssinnen und anderen chemosensorischen Organen.

Veröffentlicht wurden die riechenden Skorpionsfüße in Chemo Sense (Vol.15, No.5) Ende letzten Jahres, einem seit 1998 erscheinenden Open Access-Journal. „Denn Forschung sollte grundsätzlich zugänglich sein und deren Ergebnisse frei verfügbar. Für die Drittmitteleinwerbung ist die klassische Publikation vielleicht noch länger unabdingbar, doch darüber hinaus gibt es große Spielräume, die wir nutzen sollten”, glaubt der Ulmer Biologe.

Welches Tier hat die meisten Geschmacksnerven?

Welches Tier kann am besten schmecken? – Wie gut der Geschmackssinn ist, wird in der Anzahl der Geschmacksknospen gemessen. Menschen haben etwa 2.000 bis 5.000 davon. Der Wels hat nicht nur Geschmacksknospen im Maul, sondern überall an seinem Körper. Katzen sind beim Futter super wählerisch.

Welche Tiere haben die besten Sinne?

Einige Tiere haben wahre Supersinne im Laufe der Evolution entwickelt. Elefanten können Infraschall spüren, Meeresschildkörten das Magnetfeld der Erde messen, die Grubenotter und der Fangschreckenkrebs können Infrarotstrahlen oder ultraviolettes Licht sehen.

Wer kann besser riechen Hund oder Schwein?

Haben Schweine einen guten Geruchssinn? Ein hat mehr im Rüssel als der für seine feine Nase bekannte, Feinste Geruchspartikel aus der bodennahen Luft vermitteln dem Schwein ein “Riechbild” der Umgebung. Bis in eine Tiefe von 50 Zentimetern spüren sie so Wurzeln, und sonstige Leckereien auf.

Ihr robuster Rüssel dient dabei sozusagen als Hand, mit der sie tief unter der Erde verborgene Nahrungsmittel ausgraben. Dank ihrer feinen Nase werden Schweine sogar als “Spürhunde” bei der Drogenfahndung eingesetzt. In Italien und Südfrankreich setzt man Schweine wegen ihrer feinen Nase bei der Trüffelsuche ein.

Meist spüren weibliche Schweine die wertvollen Pilze auf, denn Trüffel enthalten Substanzen, die den Sexuallockstoffen der männlichen Schweine ähneln. Dann ist schnelles Handeln gefragt, damit die Sauen die Trüffel nicht selbst fressen. Im Gegensatz zu Trüffelhunden würden Schweine die wertvollen Pilze sofort verspeisen.