Wie Viele Tiere Nahm Moses Mit Auf Die Arche?

Wie Viele Tiere Nahm Moses Mit Auf Die Arche
Keins, denn es war nicht Moses der die Arche baute, sondern Noah! LIVE Punkte 348 Bewertung

Waren alle Tiere auf der Arche Noah?

Wie viele Tiere waren nun höchstens an Bord? – Wir haben schon gesehen, daß Noah von allen Landtieren 1 Paar mitnehmen sollte, von den reinen Tieren 7 Paare (das sind nur ganz wenige Arten: Nach 3. Mose 11,11ff. waren es bei den Säugetieren alle diejenigen, die Wiederkäuer und Paarhufer/zeher waren, wie z.B.

  • Das Rind oder das Schaf) und von allen Vögeln 7 Paare.
  • Daraus ergibt sich: Ca.120.000 Vögel, 7.400 Säugetiere, 17.600 Reptilien und Amphibien (+ eine nicht ins Gewicht fallende Anzahl reiner Tiere).
  • Insgesamt also ca.145.000 Wirbeltierindividuen.
  • Hinzu kommen acht Menschen und Nahrungsmittel für Mensch und Tier.

Mit Sicherheit mußte Noah aber bedeutend weniger als 145,000 Wirbeltiere mit an Bord zu nehmen, denn die bisher erwähnten Zahlen beziehen sich auf den biologischen Artbegriff (Biospezies), Der biologische Artbegriff deckt sich kaum mit dem biblischen (hebräisch “min”). Wie Viele Tiere Nahm Moses Mit Auf Die Arche die durch Kreuzung direkt oder indirekt miteinander verbunden sind (z.B. Pudel und Wolf bei den Hundeartigen, Haushuhn und Königsfasan bei den Fasanenartigen). Hund und Wolf und auch alle anderen Vertreter der Hundeartigen gehören demnach nicht verschiedenen “geschaffenen Arten” an, sondern sind verschiedene “biologische Arten” ein und derselben “geschaffenen Art” (desselben Grundtyps).

  1. Demnach hatte Noah von allen Hundeartigen (Hund, Wolf, Schakal, Fuchs usw.) nur ein Paar, von allen Fasanenartigen (Königsfasan, Jagdfasan., Haushuhn, Truthuhn u.a.) nur sieben Paare und auch von allen anderen Grundtypen nur ein Paar (bzw.
  2. Sieben) mit in die Arche zu nehmen, denn aufgrund der den Tieren von ihrem Schöpfer eingegebenen genetischen Möglichkeiten konnten sich die Tiere nach der Flut im Rahmen eines mikroevolutiven Prozesses (= Variation innerhalb des Grundtyps) – aber nicht grundtypüberschreitend – in die heute bekannten “biologischen Arten” aufspalten.

Dieser Prozeß hat aber nichts mit Evolution im Sinne einer Höherentwicklung zu tun (Makroevolution), sondern entspricht im Prinzip der Rassenbildung (Mikroevolution) 5 6, So ist z.B. aus der Züchtung bekannt, daß in den letzten 250 Jahren 200 neue Hunderassen gezüchtet wurden, die voneinander so verschieden sind wie der Dackel vom Collie oder der Schäferhund vom Pekinesen.

  1. Das Grundtypkonzept ist ein wissenschaftlich sehr fruchtbarer Ansatz, weil man mit ihm konkrete wissenschaftliche Studien an der heute beobachtbaren Realität betreiben kann.
  2. Da die Grundtypforschung erst am Anfang steht, ist nicht genau bekannt, wie viele Grundtypen es gibt, und nur in einigen Fällen ist untersucht worden, wie viele Biospezies zu einem Grundtyp zusammengefaßt werden können.
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Man kann nach bisherigen Ergebnissen aber praktisch sicher sein, daß bei den Vögeln durchschnittlich mindestens 50 Biospezies zu einem Grundtyp gehören, bei den Säugetieren mindestens 20 und bei den Reptilien und Amphibien mindestens 30. Durch die entsprechenden Faktoren muß die Zahl der nach Biospezies gerechneten Individuen geteilt werden ( Tab.3 ).

  1. Nach Grundtypen gerechnet ergeben sich nur ca.3.400 Individuen, gemessen an den heute lebenden Formen.
  2. Dabei ist nicht einmal berücksichtigt, daß die Amphibien großenteils auch außerhalb der Arche überleben konnten.
  3. Nun muß aber berücksichtigt werden, daß eine Reihe von Grundtypen ausgestorben ist.
  4. Diese mußten aber auch in die Arche, denn es gibt zwingende Gründe dafür, daß sie nach der Flut noch gelebt haben und erst in dieser Zeit ausgestorben sind.

Rechnen wir mit doppelt so vielen ausgestorbenen Grundtypen bei Säugern und Vögeln (es sind deutlich weniger bekannt), bei Reptilien und Amphibien mit dreimal so viel, so erhalten wir 10.800 Individuen ( Tab.3, rechte Spalte), die in der Arche untergebracht werden mußten – bei hoch angesetzter Abschätzung.

  1. Einige Angaben zur Anzahl ausgestorbener Arten: Lehmann, Paläontologisches Wörterbuch, 3.
  2. Aufl., Stuttgart 1985, gibt an, daß 54% der bekannten Säugerfamilien ausgestorben seien, von den Gattungen 67% (S.217).
  3. Das Grundtypniveau liegt nach bisherigen Erkenntnissen auf dem Familien- oder Unterfamilienniveau, bisher jedenfalls immer über dem Gattungsniveau.

Nach diesen Angaben muß man also mit ca.1 – 1,5 mal so vielen ausgestorbenen Grundtypen rechnen im Vergleich mit der Anzahl heute lebender Grundtypen. Nach der Tabelle auf S.2 und einem angenommenen Kürzungsfaktor von 20 entspricht das etwa 300 – 400 ausgestorbenen Säugetier-Grundtypen.

Für die Vögel gibt Lehmann an, daß nur etwa 1/5 bis 1/4 der insgesamt bekannten Arten ausgestorben seien (S.41). Hier wird i.a. ins Feld geführt, daß Vögel wegen der leichten, pneumatisierten Knochen wesentlich schlechter. fossil erhalten werden konnten als andere Wirbeltiere.A.H. Müller (Lehrbuch der Paläozoologie, Jena 1970, Band 3, Teil 3 Mammalia) rechnet mit etwa 2080 fossilen Säugergattungen (S.2); das könnte ca.200 – 400 Grundtypen entsprechen, (angenommener Kürzungsfaktor für Gattungen: 5) so daß wir hier etwa auf dieselbe Zahl kommen wie Lehmann.

Für die Vögel gibt er an (S.562): 639 fossil vertretene Gattungen; für die Reptilien: 1050 fossile Gattungen. Mit diesen Angaben stimmen Tabellen und Graphiken von G.P. Larwood (Extinction and Survival in the fossil record; Clarendon Press Oxfon 3, 1988) überein (S.271ff., S.322).

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Wie viele Arche gibt es?

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Was nahm Noah mit auf die Arche?

Keilschrifttafel – Auf einer 2014 von publizierten Tontafel wird in Keilschrift der Bau einer Arche beschrieben. Der Text beschreibt den Bau einer Arche aus Schilf, die mit Bitumen abgedichtet wurde. An Bord der Arche kamen von jeder Tierart ein Paar, die zusammen mit dem Erbauer und seiner Familie eine weitreichende Flut überlebten.

  1. Der kreisförmige Grundriss der Arche weicht hingegen von der biblischen Überlieferung ab.
  2. Entwirf das Schiff, das du bauen wirst, auf einem kreisförmigen Plan.” Finkel vergleicht die Bauweise mit babylonischen Schiffchen, deren Pendants man heute als bezeichnet.
  3. Die Maße stimmen wiederum mit den Angaben im Gilgamesch-Epos überein.

Die zum Teil beschädigte Tontafel hat in etwa die Größe eines Smartphones und wird auf das Jahr 1.700 vor Chr. datiert.

Wie lange dauerte die Flut Bibel?

Vorlesen Laut Bibel dauerte die Sintflut 40 Tage und 40 Nächte. Moses wurde mit 40 auf den Berg Sinai berufen. Den Propheten Elia haben 40 Tage lang Raben ernährt. Die Stadt Ninive hatte 40 Tage, um ihre Sünden zu bereuen. Saul, David und Salomo regierten jeweils 40 Jahre lang.

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Woher kam das Wasser der Sintflut?

Woher kommt das Wasser in den Ozeanen? Es wurden zahlreiche Hypothesen aufgestellt, die jedes Mal durch neue Entdeckungen in Frage gestellt wurden. Aber zwei Theorien stehen Kopf an Kopf und stechen aus der Masse heraus. Sind unsere Ozeane das Ergebnis einer primitiven Sintflut aus dem Inneren der Erde? Oder ist sie außerirdischen Ursprungs? Es gibt derzeit zwei Klassen von Theorien über den Ursprung des Wassers in den Ozeanen und beide sind eng mit der Kosmogonie des Sonnensystems verbunden. Die erste und älteste Theorie besagt, dass das Wasser aus der Entgasung des Erdmantels während des Hades vor mehr als 4 Milliarden Jahren stammt. Die vulkanischen Gase, die reich an Wasserdampf waren, kühlten sich ab und bildeten die ersten Wolken. Die Kondensation des Wassers hätte dann die Erde in Form einer primitiven Sintflut bewässert, die nach und nach die Ozeane gebildet und gefüllt hätte.

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Die andere Theorie, die durch die Entdeckungen der Wissenschaftler immer mehr untermauert wird, beruht auf einem außerirdischen Ursprung des Wassers. Die Erde war bei ihrer Entstehung einem intensiven Meteoritenbeschuss ausgesetzt. Eiskometen und Asteroiden, die den wasserreichen Chondritmeteoriten ähneln (Staub und Mikrometeoriten könnten in der frühen Geschichte des Sonnensystems ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt haben), hätten über Millionen von Jahren die wertvolle blaue Substanz geliefert, die auf der Erde kaum vorhanden gewesen wäre.

Vor kurzem wurde auch der Einfluss des Gases in der protoplanetaren Scheibe vorgeschlagen. Woher kommt das Wasser auf der Erde? | Terra X – YouTube Terra X History 955K subscribers Woher kommt das Wasser auf der Erde? | Terra X Terra X History Info Shopping Tap to unmute If playback doesn’t begin shortly, try restarting your device.

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