Zoo & Tierpark Berlin – Einige Nachrichten im Juli

Jul 17th, 2021 | By | Category: What's up in Berlin 2020-2021

17.7.2021 – Photos by Monika aus Berlin

Bei den Altai-Marale gibt es ein männliches Jungtier, das am 26.06.2021 geboren ist. Altai-Maral wird auch Sibirischer Wapiti genannt. Sie können bis zu 1,60 Meter Schulterhöhe haben und ein Gewicht von 300 kg bekommen. Im Tierpark Berlin wurden sie erstmalig von 1956 bis 1987 gehalten und dann wieder seit 2011.

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Altai-Maral

Indischer Riesenflughund im Alfred-Brehm-Haus vom Tierpark Berlin: Der Indische Riesenflughund gehört zu den größten Fledertieren der Welt. Er lebt in großen Kolonien. Tagsüber verbringen die Flughunde kopfüber an ihren Schlafplätzen in alten Bäumen, wobei häufig eine Rangordnung vorherrscht und die älteren Männchen die besten Hängeplätze besetzen.

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Nachdem im Januar das bisherige Tapir-Weibchen „Maja“ aufgrund einer schweren Krankheit eingeschläfert werden musste, ist nun ein neues Tapir-Weibchen im Zoo Berlin eingetroffen. Das neue Weibchen lebt auf der Anlage auf dem Erweiterungsgelände vom Zoo mit „Pablo“ zusammen.

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Kappengibbon im Zoo Berlin umgezogen: Der Kappengibbon, der jahrelang auf der Insel am Ententeich gewohnt hat, ist ins Affenhaus gezogen.

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Im Alfred-Brehm-Haus vom Tierpark Berlin gibt es Neuzugänge: Seit einigen Wochen wohnen jetzt Nördliche Spitzhörnchen – auch Tupaja genannt – dort. Die äußert flinken Tiere leben zusammen mit den Burma-Sternschildkröten.

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Kagu im Zoo Berlin: Auf dem Scheitel tragen Kagus lange Schopffedern, die bis über den Rücken reichen und für gewöhnlich kaum zu erkennen sind. Im Erregungszustand kann der Schopf aufgestellt werden.

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Gute Freunde: Im Tierpark Berlin leben drei Pinselohrschweine und ein männlicher Rotbüffel auf einer Anlage. Es sieht so aus, als würde der Rotbüffel die Schweine beschützen. Sie mögen sich, und man sieht sie oft eng zusammen liegen.

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Erneut ein Guanako im Tierpark geboren: Am 25. Juni wurde erneut ein Guanako geboren, damit sind nun zwei Jungtiere auf den Kamelwiesen.

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Binturongs auf Außenanlage im Tierpark Berlin: Die Binturongs im Alfred-Brehm-Haus haben mittlerweile eine Außenanlage bekommen, die ursprünglich für die Goldkatzen vorgesehen war. Die Anlage wurde vom Förderverein (Freunde Hauptstadtzoos) finanziert.

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9 comments
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  1. Liebe Monika,

    schön, nach so langer Zeit einmal wieder etwas von dir zu hören und zu sehen mit deinem
    ausführlichen Zoobericht.

    Die rustikale Freundschaft der Rotbüffel mit den Pinselohrschweinen scheint beiden Seiten gut zu tun.

    Guanoks und Vikunjas kann ich irgendwie nicht richtig auseinender halten, aber hübsch sind beide Arten auf alle Fälle. Die edlen Altai Marale gefallen mir genauso gut wie die Kletterkünstle der Binturongs.

    Hoffentlich beginnt mit dem jungen Tapirweibchen eine lange Freundschaft mit Pablo.

    Herzliche Grüße
    Britta-Gudrun

  2. Hallo Monika

    Danke für deinen Überblick über Zu- und Abgänge
    in Zoo und Tierpark und Neuerungen in den Gehegen.
    Dass Maja tot ist, wusste ich nicht und macht mich traurig.
    Ich kann mich noch gut an sie als kleines Streifentier erinnern.
    Werden denn Tapire nicht normalerweise älter ? Ich glaube sie
    wurde 2009 geboren, wenn mich nicht alles täuscht…Der kleine
    Maral und die zwei Guanakos sind natürlich allerliebst. 🙂 Und so
    liegen auch im Zoo Freude und Schmerz immer nahe beeinander.

    Schöne Grüße
    Chris 🙂

  3. Vielen Dank liebe Monika.
    Best wishes to all the animals in Zoo Berlin and Tierpark Berlin.
    May Maja rest in peace. We will never forget her. We will always love her.

  4. Liebe Monika,
    es gibt viele neue Tiere im Zoo und im Tierpark. Schade, dass Tapir-Weibchen Maja gestorben ist.
    Hugs
    Ludmila

  5. Danke für den interessanten Spaziergang. Der Kagu ist besonders schön.

    Liebe Grüße, Erika

  6. Liebe Monika und Mervi
    Vielen Dank fuer die schoenen Bilder und
    Beschreibungen ueber so vielen interessanten
    Tiere.
    Binturongs sind inzwischen sehr beliebt in Doncaster.

  7. Liebe Monika!
    Nachdem Du uns für eine Weile “auf Entzug” gesetzt hattest, freue ich mich um so mehr, jetzt schon den zweiten Beitrag von Dir in relativ kurzer Zeit zu entdecken.
    Danke für Deine Neuigkeiten aus Zoo und Tierpark, wobei mir, als West-Berlinerin, der Zoo mehr bedeutet und ich mir von dort auch mehr positive Nachrichten wünschen würde. Da ist leider zur Zeit viel Luft nach oben…

    Es gibt dort immer weniger vertraute Tiere, immer weniger Pfleger, immer mehr verwaiste Gehege oder einzeln gehaltene, vereinsamte Tiere, nach wenigen Jahren schon wieder ein komisches neues Einlass-System, das jetzt bereits teilweise nicht funktioniert, weiterhin Zeitfenster und die drohende Gesichtserkennung für Jahreskartenbesitzer und Stammgäste, eine völlig veränderte Gastronomie – und demzufolge viel Unzufriedenheit unter den Stammbesuchern.
    Der Krach von den großen Dauerbaustellen und mangelnde Transparenz, z.B. über das Schicksal verschwundener, oder hin und her transportierter Tiere tragen außerdem dazu bei. Man kann nicht alles auf Corona schieben…
    Der Zoo ist – Riesenpandas hin oder her – ganz offensichtlich zum Stiefkind der Berliner Tiergärten geworden. Wenn ich alte Folgen der leider vor einigen Jahren eingestellten Sendung “Panda, Gorilla und Co” sehe, könnte ich heulen. Der Zoo hat in den letzten Jahren viel von seinem Charme verloren.

    Majas Tod hat traurig gemacht. Viele von uns erinnern sich noch an sie als niedlichen und höchst willkommenen Nachwuchs der Tapire Ronja und Birk.
    Die “Neue” sieht gut und proper aus. Ich hoffe, dass der kleine Pablo wohlwollend von ihr behandelt wird!
    Kappengibbon Kaspar wirkt inzwischen sehr zart und zerbrechlich und hat, jetzt, da ich ihn von Nahem gesehen habe, mein Herz im Sturm erobert.
    Den Kagu hast Du sehr schön “erwischt”.

    Unter den Tierparkfotos gefallen mir der Rotbüffel mit den Pinselohrschweinen, die Guanakokinder und die Binturongs besonders gut.
    Danke fürs Zeigen!

    Liebe Grüße
    Anke

  8. Liebe Monika

    Vielen Dank für die vielen tierischen Neuigkeiten aus Berlin!

    Das Spitzhörnchen ist ja entzückend.
    Dass sich die Rorbüffel und die Pinselohrschweine gut verstehen finde ich toll. Eine wirklich coole WG!
    Das Kind der Altai-Merale sieht schon sehr robust aus.
    Guanako Kinder sind einfach süss!!
    Ein Binturong ist ein Tier, dass ich sehr selten sehe. Sie gefallen mir sehr.

    Liebe Grüße,
    Anita

  9. Dear Monika, thank you so much for the update about Zoo and Tierpark. The binturong is clearly appreciating his new “garden”. It is sad to read that Maya died and I hope that Pablo and the new girl are happy together.