Was Für Tiere Gibt Es In Madagaskar?

Was Für Tiere Gibt Es In Madagaskar
Lemuren, Schildkröten, Chamäleons oder Baobabs – sie alle sind charakteristisch für Madagaskar. Rund 5 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten weltweit sind hier zu Hause – und die meisten davon leben nur auf Madagaskar.

Für was ist Madagaskar berühmt?

Madagaskar – 10 Highlights der Insel Madagaskar ist bekannt für seine einzigartige Tierwelt. Einige der exotischsten Tiere der Welt kommen nur hier vor. Von Lemuren über Chamäleons bis hin zu den seltensten Vögeln der Welt – Madagaskar ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierfans. Was Für Tiere Gibt Es In Madagaskar Chamäleons Madagaskar ist berühmt für seine Chamäleons. Es gibt über 60 verschiedene Arten von Chamäleons auf der Insel, von denen viele in den Regenwäldern leben. Chamäleons sind berühmt für ihre Fähigkeit, ihre Hautfarbe zu ändern, um sich an ihre Umgebung anzupassen.

  1. Manche Arten können sogar ihr Aussehen verändern, um andere Tiere zu täuschen.
  2. Die bekanntesten Arten von Chamäleons in Madagaskar sind das Pantherchamäleon, das Wechselchamäleon und das Boa-Chamäleon.
  3. Fossa Die Fossa ist eine Raubkatze, die nur auf Madagaskar vorkommt.
  4. Diese gefährlichen Tiere leben in den Wäldern der Insel und ernähren sich hauptsächlich von Lemuren.

Die Fossa ist etwas größer als ein Hauskatze und hat einen langen buschigen Schwanz. Diese Katzen sind extrem scheu und meistens nachtaktiv, sodass sie von Menschen kaum gesehen werden. Was Für Tiere Gibt Es In Madagaskar Sonnenfische Madagaskar ist auch Heimat einiger exotischer Fische wie den Sonnenfischen. Diese Fische können bis zu einem Meter lang werden und haben eine leuchtend orangefarbene Unterseite. Sie ernähren sich hauptsächlich von Plankton und können in Schwarmgrößen von mehreren Hundert Exemplaren gesehen werden.

Die beste Zeit, um Sonnenfische zu beobachten, ist in der Regenzeit von November bis April, wenn die Wasserstände hoch sind. Flughunde Madagaskar ist auch Heimat einiger exotischer Säugetiere wie den Flughunden. Diese Fledermäuse können bis zu einem Meter lang werden und haben eine Spannweite von bis zu 2,5 Metern.

Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten und Blüten und können pro Nacht mehrere Kilometer zurücklegen. Die beste Zeit, um Flughunde zu beobachten, ist in der Nacht, wenn sie aktiver sind. : Madagaskar – 10 Highlights der Insel

Wer lebt auf Madagaskar?

Foko – Diesen Begriff übersetzt man mit Ethnie oder auch Stamm. Foko sind Gruppen, die auf Madagaskar leben und kulturell miteinander verbunden sind. Sie sind Untergruppen des madagassischen Volkes. Die Foko leben jeweils in einem bestimmten Gebiet auf Madagaskar. Sie wanderten zu unterschiedlichen Zeiten auf die Insel ein.

In Madagaskar mischen sich die Einflüsse Asiens, Afrikas und des Nahen Ostens. Dies liegt in der Geschichte des Landes begründet.

Die Einwohner von Madagaskar sind die Madagassen, Sie setzen sich zusammen aus verschiedenen Kulturen Südostasiens, Indiens, Afrikas und des Nahen Ostens. Der kulturelle Einfluss Indonesiens ist allerdings in Madagaskar am größten. Dies zeigt sich in der Sprache, die von einem indonesischen Dialekt geprägt wird und Malagasy heißt, und am wichtigsten Ernährungsmittel, dem Reis.

Auf dieser Karte siehst du gut die Verteilung der unterschiedlichen Volksgruppen in Madagaskar.

18 Foko, also Volksstämme, sind auf Madagaskar vom Staat anerkannt. Die größte Gruppe ist die der Merina,25 von 100 Menschen zählen dazu. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatten diese auch einen eigenen Staat auf Madagaskar und unterdrückten die restlichen Gruppen.

Welche Spinnen gibt es auf Madagaskar?

Insekten – Die Insektenwelt von Madagaskar bietet viele Überraschungen. Unzählige Insektenarten und viele wirbellose Tiere leben hier. Manche sind knallbunt und auffällig geformt, andere sind wahre Künstler in der Tarnung. Es gibt Käfer, die so lange Hälse haben, dass man an Giraffen denkt, nur in Miniatur, Wie das Exemplar oben links im Bild. Das Spinnenuniversum auf Madagaskar ist einzigartig. Es gibt Spinnen mit Zebrastreifen, die man auch im Urwald garantiert nicht übersehen kann und Handteller große Springspinnen.

War Madagaskar Mal Deutsch?

Der Inselstaat Madagaskar war früher eine Kolonie Aktualisiert: 26.06.2014, 05:31 Heute ist der Unabhängigkeitstag des Inselstaats Madagaskar. Die Insel war lange Zeit unter der Regierung Frankreichs. Warum und wie wurde Madagaskar unabhängig? Zebra Marty, Löwe Alex, Giraffe Melman, Nilpferd Gloria: Vielleicht kommen euch diese Wesen bekannt vor.

  • Das sind die vier Zootiere, die im Film „Madagascar” durch Zufall auf Madagaskar landen.
  • Neben den Tieren aus dem Film leben in der Realität auf Madagaskar auch sehr viele andere Tiere, zum Beispiel die sogenannten Kattas, die ausschließlich auf dieser Insel vorkommen.
  • Das Land ist aber noch aus einem anderen Grund interessant.

Madagaskar ist der zweitgrößte Inselstaat der Welt. Es ist ungefähr viermal so groß wie Schleswig-Holstein, und es wohnen dort etwa achtmal so viele Einwohner wie in Schleswig-Holstein. Die Insel liegt südöstlich vom Kontinent Afrika im Indischen Ozean.

  • Heute vor genau 54 Jahren ist das Land unabhängig geworden.
  • Was ist damals passiert? Madagaskar war seit 1896 eine französische Kolonie.
  • Olonien gab es in dieser Zeit viele.
  • Denn die europäischen Länder waren damals sehr mächtig und teilten sich einfach den Kontinent Afrika untereinander auf.
  • Die von ihnen besetzten Gebiete nennt man Kolonien.
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Die europäischen Länder unterdrückten die Bewohner der Gebiete. Teilweise vertrieben oder töteten sie sie sogar. Frankreich und Großbritannien besaßen die meisten Regionen. Aber auch Deutschland hatte Kolonien. Madagaskar war also eine französische Kolonie.

  • Die Madagassen wollten aber unabhängig sein und selbst bestimmen, wer sie regiert.
  • Sie protestierten mit Aufständen.
  • Aber die Franzosen setzten sich mit Gewalt durch.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg war dann die Zeit der Aufständischen gekommen: Frankreich war vom Krieg geschwächt.
  • In den Kolonien kam es zu immer mehr Protesten.

Schließlich mussten sich Frankreich und die anderen Europäer aus den Kolonien zurückziehen. Auf Madagaskar geschah das am 25. Juli 1960. Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt’s hier: : Der Inselstaat Madagaskar war früher eine Kolonie

Welche giftigen Tiere gibt es in Madagaskar?

Gifttiere – In Madagaskar gibt es keine Giftschlangen. Dagegen kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung ( z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Frösche u.a.) vor.

Seien Sie vorsichtig, wohin Sie greifen, wohin Sie treten und wohin Sie sich setzen oder legen. Entfernen Sie vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter” durch sorgfältiges Ausschütteln.

Wie lange dauert der Flug nach Madagaskar?

Die Flugzeit eines Nonstop-Flugs von Deutschland nach Madagaskar beträgt auf einer Strecke von 8339 km durchschnittlich 22:46 Std Die beliebteste Strecke ist: Frankfurt am Main – Antananarivo.

Wie lange ist der Flug nach Madagaskar?

Der schnellste Flug nach Madagaskar ab Deutschland dauert 13:25 Std. (Frankfurt/Main nach Antananarivo).6 Airlines führen Flüge nach Madagaskar durch, darunter Air France, Turkish Airlines und Ethiopian Air.

Was isst man in Madagaskar?

Wie überall auf der Welt verändert sich auch in Afrika die Geschmackspräferenz hin zum Süssen – weg von bitteren Aromen, die an Beliebtheit verlieren. Madagaskar ist hier keine Ausnahme. Die Vielzahl der traditionellen madagassischen Gerichte, die es zu entdecken gibt, ist jedoch nach wie vor gross. – Madagaskar liegt vor der Küste Afrikas. Mit ihren 592 000 km 2 Fläche ist die «Grosse Insel» die grösste der Inseln im Südwesten des Indischen Ozeans und die fünftgrösste Insel weltweit. Das grossflächige Land ist reich an natürlichen Ressourcen. Die bekannteste davon ist Reis – auch wenn er auf der Insel erst seit dem 19.

Jahrhundert angebaut wird. Auf den Märkten der Hauptstadt Antananarivo findet man fünf verschiedene Arten von unterschiedlicher Farbe, Grösse und Herkunft. Hauptnahrungsmittel der Madagassen waren ursprünglich die Yamswurzel sowie Maniok und Süsskartoffeln. Kaum etwas, das im gemässigten Klima der Hochebenen nicht gedeiht: Karotten, Kohl, Tomaten, Bohnen, Spargel,

Neben tropischen Früchten findet man in der Saison von Dezember bis Januar auch Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen und sogar Erdbeeren. Die Rinderzucht ist weit verbreitet, allen voran die der Zebus, deren Milch jedoch nur wenig konsumiert wird. Auch das Meer und die Binnengewässer sind wichtige Nahrungsmittelquellen.

  • Ulinarische Vielfalt Die madagassische Küche ist so vielfältig wie die Bevölkerung der Insel.
  • Die Unterschiede zwischen Küstenregionen und Hochplateaus sind gross.
  • Jeder der 18 Volksstämme hat sich eigene Traditionen bewahrt.
  • Dazu kommen die Einflüsse Frankreichs, Indiens und Chinas.
  • Die Insel wurde 1500 von den Portugiesen entdeckt und war seit dem 17.

Jahrhundert unter französischer Herrschaft. Erst 1960 wurde sie unabhängig. Im Inneren der Insel gibt es eine indonesische Gemeinschaft. Afrikaner und Araber aus dem Jemen bevölkerten die Küsten. Auch Chinesen und Inder machen einen Teil der Bevölkerung aus.

  1. Die typische Mahlzeit besteht auf Madagaskar aus einem Teller Reis ( vary ) mit einer Beilage ( laoka ).
  2. Die beiden «nationalen» Beilagen sind Romazava, eine klare Fleischbrühe mit eigenwillig schmeckenden Krautpflanzen ( Brèdes ), und Ravitoto, ein Schmorgericht aus Schweinefleisch mit zerstampften Maniokblättern.

Weitere Spezialitäten sind Aal mit Schweinefleisch, Schwein mit Kaperbsen und Kitoza ( luftgetrocknete und geräucherte Fleisch- oder Fischstreifen). Die Gerichte sind in der Regel nicht sehr scharf. Gewürzt wird vorzugsweise mit Pfeffer, Safran und Kräutern, aber auch mit Ingwer, Nelken und Muskat. Als Dessert gibt es neben französischen Patisserien, die man überwiegend in den Städten bekommt, vor allem Obst. Auch frisches Zuckerrohr ist beliebt. Das preiswerteste Getränk ist nach wie vor Reiswasser ( Ranopango ). Dazu wird der am Boden des Topfes angebackene Reis mit Wasser aufgekocht. Eine typische Mahlzeit Eine Bauernfamilie nimmt heute drei Mahlzeiten täglich zu sich, früher waren es nur zwei. Zuhause isst man nicht zu Tisch, sondern auf einfachen Matten am Boden. Darauf kommen grosse Teller mit Reis und Schüsseln mit den jeweiligen Beilagen.

Gegessen wird mit Löffeln. Madagassen indischer oder jemenitischer Herkunft essen mit den Fingern. In den Städten sind auf den Strassen rund um die Uhr Snacks erhältlich: gegrillte Fleischspiesse ( masikita ), frittierte Teigtaschen mit Hackfleisch und Gemüse ( sambo ), gegrillter Maniok oder Küchlein aus Reismehl ( mofo gasy ).

10 UNIQUE Animals Found in Madagascar ??

Und? Bereit für kulinarisches Neuland und Ihr eigenes madagassisches Menü?

Warum gibt es auf Madagaskar die Pest?

Madagaskar: Pestausbruch nahe der Hauptstadt Aktuell werden Pestfälle in der Nähe der Hauptstadt Antananarivo gemeldet. Betroffen sind vor allem die Regionen Ambohimiadana, Antsaharatsy, Ampanotokana und Ambohidratrimo (Analamanga). Am 20. Dezember 2022 wurden drei Todesfälle gemeldet.

  1. Drei weitere Patienten müssen derzeit stationär behandelt werden; ein junger Mann befindet sich in einem kritischen gesundheitlichen Zustand.
  2. Auch in der Woche zuvor wurden einzelne Pestfälle berichtet.
  3. Immer wieder kommt es zu Pestfällen in Madagaskar Alljährlich werden Pestfälle in Madagaskar registriert v.a.
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auch im Hafen von Mahajanga. Die jährliche Zahl der Pesterkrankungen in Madagaskar beträgt zwischen 200 bis 700 Erkrankungen. Auch in der Hauptstadt Antananarivo werden seit 1990 zunehmend mehr Pestfälle berichtet. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um die Beulenpest.

Das unzureichende medizinische Versorgungssystem sowie die hohe Verbreitung von Pestflöhen, die bereits Resistenzen gegen die verwendeten Insektizide entwickelt haben, sollen die Ursache für das anhaltende Vorkommen der Pest im Land sein. Im Jahr 2017 waren 2.400 Personen von der betroffen und rund 200 Menschen fielen ihr zum Opfer.

Auch ein Reisender infizierte sich mit der Lungenpest und steckte weitere Mitreisende an. Rund 45 % der Pestfälle in Afrika stammen aus Madagaskar Ein erhöhtes Auftreten der Lungenpest zeigt sich in den Stadtregionen. Insbesondere in den heißen Regenzeiten in den Monaten September bis April tritt die Krankheit vermehrt auf.

Die WHO erarbeitete mit Ländern, die mit Madagaskar direkte Flugverbindungen haben, Maßnahmen zur Früherkennung und Bekämpfung der Erkrankung im Falle eines Imports der Pest durch den Reiseverkehr. Dies betrifft vor allem Länder wie Mauritius, Mosambik, Südafrika, Kenia, Äthiopien und Tansania, so wie Inseln und Inselgruppen wie u.a.

Réunion, die Seychellen, Mayotte und die Komoren. : Madagaskar: Pestausbruch nahe der Hauptstadt

Warum Armut in Madagaskar?

Doch die Bevölkerung Madagaskars sieht sich mit massiven Herausforderungen konfrontiert. Jahrzehntelange wirtschaftliche Probleme, Mängel in der Regierungsführung und eine weit verbreitete Korruption haben zu einer teils katastrophalen Lage geführt. Der Staat gehört heute zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt, mehr als drei Viertel der Bevölkerung leben in extremer Armut.

Das Naturparadies ist durch menschliche Eingriffe bereits zu großen Teilen zerstört. War die Insel ursprünglich fast komplett bewaldet, ist inzwischen nur noch ein Bruchteil des Regenwalds erhalten. Das Land ist zudem besonders anfällig gegenüber Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen, Überschwemmungen und Dürren.

Sie führen häufig zu Ernteausfällen und erheblichen Schäden an der Infrastruktur und bedrohen damit die Existenzgrundlagen der Bevölkerung.

Was produziert Madagaskar?

Projektkurzbeschreibung – Bezeichnung: Anpassung landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten an den Klimawandel (PrAda) Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Kofinanziert von: Europäische Union (EU) Land: Madagaskar Politischer Träger: Ministère de l’Agriculture, de l’Elevage et de la Pêche Gesamtlaufzeit: 2017 bis 2022 Was Für Tiere Gibt Es In Madagaskar Madagaskar zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Vanille, Nelken und Litschis sind nur einige der Agrarprodukte, die das Land anbaut. Landwirtschaft macht ungefähr ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts aus. Sie bildet die Existenzgrundlage für den Großteil der Bevölkerung und beschäftigt circa 80 Prozent der aktiven Bevölkerung.

So ist die Abhängigkeit der Bevölkerung von natürlichen Ressourcen hoch. Wegen seiner geographischen Lage im Indischen Ozean ist der Inselstaat mit am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen. Starkregen, Wirbelstürme und Dürren: In Madagaskar nehmen extreme Wetterereignisse zu. Auch der steigende Meeresspiegel sowie der Verlust von fruchtbaren Böden machen dem Land zu schaffen.

Eine Anpassung der Landwirtschaft an die Folgen des Klimawandels muss erfolgen, um die Existenzgrundlage vieler Menschen zu sichern. Damit ist außerdem eine langfristige Entwicklung Madagaskars möglich. In Madagaskar herrschen kleinbäuerliche landwirtschaftliche Strukturen vor.

Häufig bauen die Menschen auf zergliedertem und schlecht zugänglichem Land an. Bäuerinnen, Bauern und verarbeitende Industrie sind kaum organisiert und arbeiten vielfach mit traditionellen Anbau-, Viehhaltungs- und Verarbeitungstechniken. Insgesamt bleibt die Produktivität der Landwirtschaft deshalb auf niedrigem Niveau.

In der Folge kommt es regelmäßig zu schweren Lebensmittelkrisen.

Welche Produkte kommen aus Madagaskar?

Bei Vanille sind Großabnehmer und Bauern Vertragspartner – Interessant ist vielfach der Anbau für den Export. Typische Exportprodukte sind Vanille, Kaffee, Nelken, Kakao und Gewürze. Bei Vanille entfallen derzeit etwa 60 Prozent der Weltproduktion auf Madagaskar.

Nach einer Preisexplosion sanken die Preise zuletzt wieder. Große internationale Player wie McCormick (USA) und die deutsche Symrise arbeiten mit lokalen Vertragspartnern häufig unter Geberbeteiligung eng zusammen. Durch Qualitätszertifikate wie Fairtrade und Rainforest Alliance erzielen die Bauern höhere Preise.

Weitere Exportmöglichkeiten ermöglicht Madagaskars einzigartige Pflanzenwelt. Diese bringt unter anderem gesundheitsfördernde Gewächse wie Ylang-Ylang, Aloe Vera, Opuntia (Kaktusfeigenkernöl) und Geranium hervor, die bei entsprechendem Marketing auch in Übersee auf Nachfrage stoßen.

Diverse Produzenten verarbeiten sie zu ätherischen Ölen oder Kosmetika. Unternehmen wie Homeopharma vermarkten ihre Produkte bislang lokal, die Firma Phileol auch international. Hinzu kommt der Anbau von exportfähigem Obst und Gemüse. Beispielsweise produziert Lecofruit Schnittbohnen für Aldi-Supermärkte.

Auch Litschis werden in großen Mengen exportiert. Mit einem Bio-Zertifikat können Früchte in Europa hohe Preise erzielen. Madagassische Akteure suchen in diesen Nischensegmenten nach Partnern aus Übersee. Häufig lassen sich für derartige Projekte auch Geberorganisationen mit ins Boot nehmen.

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Was kommt aus Madagaskar?

Bourbon-Vanille aus Madagaskar Madagaskar ist mit 30.000 Hektar der größte Hersteller von Vanille und macht ca.70 bis 80 Prozent der Weltproduktion aus. Naturata bezieht die Vanille von einer Kleinbauernkooperative aus Madagaskar, genauer gesagt aus der Sava-Region im Nordosten der Insel.

Auf 30 Hektar wird hier Bio-Vanille angebaut. Dies ist eine sehr aufwändige Tätigkeit, die auch Fingerspitzengefühl erfordert. Da auf Madagaskar Kolibris zur Bestäubung fehlen, werden die Vanilleblüten von Hand mit einem Stäbchen bestäubt. Die Blütezeit erstreckt sich von Dezember bis Februar. Das Besondere dabei ist, dass pro Tag an einem Blütenstand nur eine einzige Blüte für wenige Stunden aufblüht.

Wird sie in dieser Zeit nicht bestäubt fällt die Blüte ab. Circa 7 bis 8 Monate nach der Bestäubung wechselt die Farbe der Schote von grün nach gelb. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt sie zu ernten. Um den perfekten Zeitpunkt zu erkennen erfordert es sehr viel Erfahrung und muss täglich kontrolliert werden.

Daher kann sich die Erntezeit über drei Monate erstrecken. Die Vanilleschote wird nach der Ernte kurz in einem heißen Wasserbad blanchiert und anschließend in Kisten verpackt fermentiert. Morgens werden die Schoten in der Sonne zum Trocknen ausgelegt und abends wieder zum “Schwitzen” in Kisten gelagert.

Dies ist ein sehr aufwändiger Arbeitsprozess, der über Wochen wiederholt wird. So entsteht die typisch schwarz-braune Farbe und das feine und komplexe Vanillearoma. Danach werden die Schoten zwei bis drei Monate in gut belüfteten Lagerräumen getrocknet.

Was muss man über Madagaskar wissen?

Madagaskar ist eine Insel und ein Staat im Südosten von Afrika, Die Insel liegt im Indischen Ozean gegenüber von Mosambik, Nur drei andere Inseln auf der Welt sind größer. Madagaskar ist etwa um die Hälfte größer als Deutschland, hat aber nur knapp ein Drittel so viele Einwohner,

  • Im Westen steigt die Küste sanft an bis zu einer Hochebene.
  • Dort liegen die Hauptstadt Antananarivo und der höchste Berg des Landes.
  • Gegen Osten fällt das Land ziemlich steil ab bis zum Meer,
  • Das Klima ist im ganzen Land tropisch,
  • Im Westen fällt wenig Regen, im Osten hingegen sehr viel.
  • Im Hochland kann es richtig kalt werden.

Seit etwa neunzig Millionen Jahren ist die Insel vom Festland getrennt. Darum gibt es dort viele Tiere und Pflanzen, wie man sie sonst nirgendwo kennt. Die nennt man Endemiten oder endemische Arten. Dazu gehören alle Froscharten, fast alle Reptilienarten und Blütenpflanzen, vier von fünf Säugetierarten und die Hälfte aller Vogelarten auf Madagaskar.

  1. Besonders sind die Lemuren,
  2. Das sind Primaten, die auf den ersten Blick aussehen wie Affen,
  3. Früher war fast die ganze Insel mit Wald überzogen, heute sind es nur noch kleine Teile.
  4. Die Menschen haben den Regenwald abgeholzt, um Flächen für die Landwirtschaft zu gewinnen.
  5. Am schlimmsten dabei ist die Brandrodung, wenn also die Menschen die Wälder abbrennen.

Immer mehr Tiere und Pflanzen sterben deshalb aus. Ein Beispiel sind die Lemuren, das sind besondere Affen, Es gibt aber noch mehr Probleme: Weil viele Äcker sehr steil sind, schwemmt der Regen die Erde weg, so dass man auch nichts mehr anbauen kann. Etwa ein Drittel der Menschen lebt von der Landwirtschaft,

Das genügt aber nicht einmal für die Einwohner selbst. Sie müssen zusätzlich Nahrungsmittel aus dem Ausland kaufen, Einige Nahrungsmittel bleiben aber auch für den Verkauf ins Ausland übrig: Kaffee, Fische, Gewürze und einige andere. Vanille verkauft Madagaskar sogar mehr als jedes andere Land der Welt.

Die Industrie verarbeitet vor allem Baumwolle, Es gibt auch Bodenschätze, zum Beispiel wertvolle Metalle oder Bauxit, das ist ein Erz aus dem man Aluminium herstellt. Die Menschen gehören zu den Ärmsten der Welt. Zwei von fünf Erwachsenen leiden Hunger, bei den Kindern ist es die Hälfte.

  • Nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser,
  • Jeder dritte kann weder lesen noch schreiben.
  • Bei den jungen Frauen ist es schlimmer als bei den Männern,
  • Andererseits gibt es aber auch sechs Universitäten,
  • Es gibt viel zu wenig Ärzte und Krankenhäuser,
  • Die schlimme Krankheit Pest gibt es auf der ganzen Welt nur noch in Madagaskar.

Menschen kamen erst spät über das Meer nach Madagaskar. Der erste europäische Entdecker war der portugiesische Seefahrer Diogo Dias im Jahr 1500. Heute wohnen auf Madagaskar Menschen, deren Vorfahren aus vielen Teilen der Welt hergekommen sind: Vom Festland von Afrika, aus Europa oder aus Asien,

Ein Rotschwanz-Wieselmaki. Er gehört zu den Lemuren, Viel Wald ist durch die Brandrodung zu Steppe geworden. Mädchen aus dem Hochland von Madagaskar Hier wird Reis angebaut

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