Welche Tiere Gibt Es Im Yellowstone National Park?

Welche Tiere Gibt Es Im Yellowstone National Park
Von Siedlern fast ausgerottet – Einst wanderten Millionen Bisons durch Nordamerika. Von den indigenen Völkern verehrt, wurden sie ab Mitte des 19. Jahrhunderts von weißen Siedlern fast ausgerottet. Eine einzige, rund 30 Tiere zählende Herde überlebte die Massaker, versteckt in einem Tal des Yellowstone-Nationalparks.

Von dieser Herde stammen alle heute dort lebenden Bisons ab. Sie sind die einzigen genetisch reinen Bisons in ganz Nordamerika. Mittlerweile hat sich ihre Population auf 4000 bis 5000 Tiere erholt. Auch dank der Arbeit von Parkrangern wie Morgan Warthin. Sie begleitet die Bisons seit vielen Jahren. “Die Bisons hier fressen Gras, Blätter, kleine Äste, alles Mögliche von verschiedenen Pflanzen.

Die Bisonkühe wiegen in der Regel so um die 450 Kilo, die Bullen können bis zu 900 Kilo wiegen. Es sind wirklich große Tiere. Sie fressen neun bis elf Stunden am Tag.” Der Yellowstone-Nationalpark liegt in den Ausläufern der Rocky Mountains.1871 gegründet, gilt er als ältester Nationalpark der Welt.

Heute leben in den ausgedehnten Wäldern wieder zahlreiche Wildtiere: Grizzly- und Schwarzbären, Wölfe und Kojoten, Hirsche und Elche, Luchse und Pumas, Steinadler und Wanderfalken. Doch für die jährlich rund drei Millionen Yellowstone-Besucher sind die Bisons die Hauptattraktion. Die wenigsten von ihnen wissen, dass die tonnenschweren Tiere zunehmend aus dem Park drängen.

Rangerin Morgan Warthin: “Es gibt zwei Hauptherden hier im Park. Eine wandert nach Norden. Dahin, wo wir jetzt sind. Die Zentralherde ist im Hayden-Valley. Beide ziehen wegen des harten Winters los. Sie sind auf Nahrungssuche und müssen aus dem tiefen Schnee rauskommen, der im Inneren des Yellowstone liegt.

Was ist das Besondere am Yellowstone Park?

Geysire und heiße Quellen – Das Besondere im Yellowstone sind seine einzigartigen heißen Quellen, Geysire und Schlammtöpfe. Mehr als 10.000 geothermische Quellen hat der Yellowstone zu bieten, davon gut 300 Geysire. Der berühmteste ist der ” Old Faithful “.

  • Früher konnte man nach ihm die Uhr stellen, heute spuckt er seine Wasserfontäne mit einer relativen Regelmäßigkeit alle 60 bis 90 Minuten aus.
  • Ursache für alle vulkanologischen Erscheinungen ist eine immer noch aktive Magmakammer in 80 bis 120 Kilometern Tiefe unter dem Yellowstone -Gebiet – ein sogenannter ” Hot Spot ” (heißer Fleck).

Diese Energie bewirkt, dass Magma in einem dynamischen System – ähnlich einem Paternoster – in die Erdkruste aufsteigt. Das heiße Magma füllt sich in einer riesigen Kammer unter der Erdkruste an. Ist diese Kammer bis zum Rand gefüllt, drückt das Magma die darüberliegenden Schichten nach oben.

Dadurch reißt die Erdkruste auf, die Magmakammer entlädt sich in einer gewaltigen Explosion. Danach stürzt das Dach der leeren Magmakammer ein und bildet einen Einsturztrichter, eine sogenannte Caldera. Eine solch gewaltige Explosion fand im Yellowstone Park vor rund 600.000 Jahren statt. Nach dem Einsturz füllte sich die Caldera erneut mit Magma und es entstand eine flache Landschaft, deren Untergrund bis heute stark überhitzt ist.

Diese Überhitzung ist die Ursache für alle hydrothermalen Phänomene im Yellowstone, auch für die vielen heißen Quellen. Mineralien und Algen sind für ihre schillernde Farbenpracht verantwortlich. Ein weiteres Phänomen sind die blubbernden und schmatzenden Schlammtöpfe, die auf Englisch ” mud pods ” genannt werden.

Wie viele Tierarten gibt es im Yellowstone-Nationalpark?

Naturschutz – Bisons bei einer heißen Quelle Naturschützer wie George Catlin und Henry David Thoreau hatten bereits vor der Gründung des Yellowstone-Nationalparkes als erstem Nationalpark überhaupt den Schutz von Natur und Tieren in der Yellowstone-Region gefordert. Bei der Gründung des Parkes waren entsprechende Schutzmaßnahmen jedoch nicht im Gesetz verankert; sie flossen erst mit der Zeit ein.

Seit dem 15. Januar 1883, also mehr als zehn Jahren nach der Gründung, gilt für die meisten Tiere im Park ein Jagdverbot. Wilderer konnten rechtlich jedoch nicht belangt werden und so nutzten immer wieder Jagdlustige die Gelegenheit, Wildtiere zu schießen. Mit dem National Park Protection Act (auch bekannt als Lacey Act ) vom 7.

Mai 1894 schuf das US-Parlament die rechtliche Grundlage zu einem tatsächlichen Schutz von Wildtieren, Vögeln und natürlichen Ressourcen. Das Gesetz verbietet das Töten von allen Tieren im Park, erlaubt ist einzig das Fischen ohne Netz. Bäume, Mineralien und Raritäten der Natur dürfen nicht beschädigt werden.

  1. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Bestand der Bisons im Park auf etwa 200 Tiere geschätzt und die Yellowstone-Herden bestanden aus den letzten wild lebenden Bisons.
  2. In den Jahren 1896 bis 1902 schwankten die Schätzungen der Park-Verantwortlichen zwischen 22 und 50 Bisons.1902 kauften sie aus externen Bisonszuchten 15 Kühe und 3 Bullen und übersiedelten sie in ein dazu errichtetes Gehege südlich von Fort Yellowstone.

Bis 1920 erholte sich die Bison-Population im Yellowstone auf rund 500 Tiere. Heute umfassen die Herden stabilisierte Bestände zwischen 3500 und 4500 Tieren, 2005 meldeten die Parkverantwortlichen einen Höchststand von rund 5000 Tieren. Jeweils im Winter ziehen die Bisons auf der Suche nach Nahrung nach Norden, etliche verlassen den Park.

Die Farmer der Gegend fürchten, die Bisons könnten ihre Rinder mit Brucellose anstecken. Ob dies möglich ist, ist nicht erwiesen. Bisons außerhalb des Parks werden entweder zurückgejagt oder geschlachtet. Alljährlich werden rund 1500 Yellowstone-Bisons außerhalb des Parks getötet. Seit 1886 ist der Grizzlybär im Yellowstone-Nationalpark geschützt.

Von 1975 bis 2007 stand er auf der Liste der bedrohten und gefährdeten Arten des U.S. Fish and Wildlife Services und war somit auch außerhalb des Parks geschützt. Heute leben über 500 Tiere im Park oder im angrenzenden Gebiet; 1975 waren es 136 bis 312.2009 wies ein Bezirksgericht in Montana den U.S.

  1. Fish & Wildlife Service an, den Grizzly wieder auf ihre Liste der bedrohten und gefährdeten Arten zu setzen.
  2. In den 1970er Jahren gewöhnten sich Schwarzbären an die Touristen und fraßen Abfälle und menschliche Nahrung.
  3. Aufklärende Merkblätter und ein rigoroses Fütterungsverbot halten die Bären inzwischen erfolgreich von den Camping- und Picknickplätzen fern und schützen sie so vor Abhängigkeit.

Heute ist das Füttern sämtlicher Tiere im Park verboten. Die Wölfe der Yellowstone-Gegend wurden jahrelang gejagt und in den 1930er Jahren ganz ausgerottet. Als direkte Folge geriet das natürliche Gleichgewicht der Tierwelt durcheinander. Deshalb wurden 1995 erfolgreich 14 kanadische Wölfe angesiedelt und unter Schutz gestellt.

  1. Mittlerweile haben sich die Yellowstone-Wölfe mit eingewanderten Wölfen aus Kanada vermischt und ihre Population hat sich auf knapp 100 Tiere innerhalb des Parks (Ende 2009) und auf 1645 Tiere (Ende 2008) im Gebiet Idaho/Montana/Wyoming erhöht. Am 28.
  2. März 2008 sollten die Yellowstone-Wölfe deshalb von der Bundes-Liste der gefährdeten Arten entfernt werden.

Der Schutz der Wolf-Population wäre vom US Fish & Wildlife Service an die drei betroffenen US-Bundesstaaten Wyoming, Montana und Idaho übergegangen. Das Vorhaben wurde im Juli 2008 nach Klagen einer Koalition von Naturschutzverbänden durch ein Bundesgericht gestoppt, weil die Maßnahmen in Wyoming das vom Bund vorgeschriebene Schutzniveau verfehlen und der Erhalt der Population dadurch nicht garantiert wird.

  1. Im August 2010 wurde der Klage stattgegeben mit der Begründung, die Wolf-Population in der Yellowstone-Gegend sei als Gesamtes zu betrachten.
  2. Im Mai 2011 wurde die Art schließlich in Idaho und Montana in die Zuständigkeit der Staaten übergeben und nachdem Wyoming ein ausreichendes Schutzgesetz erlassen hatte, wurde der Wolf zum Oktober 2012 auch dort aus dem Schutz des Bundes entlassen.

Seit Wiedereinführung der Wölfe hat die Wapiti-Population in der nördlichen Yellowstone-Gegend von 17.000–19.000 auf rund 4600 Tiere im Dezember 2010 abgenommen. Ein Hauptgrund nebst der größeren Dürre der letzten Jahre ist, dass Wapitis aufgrund der Wölfe im Winter in höhergelegene Gebiete mit weniger Nahrung ausweichen. 1988 gab es zuletzt einen großen Waldbrand (siehe Brände im Yellowstone-Nationalpark 1988 ), der beinahe 4000 km² des Parks erfasste: 2300 km² Wald verbrannten ganz, auf 1450 km² lediglich das Unterholz. Außerdem verbrannten auf 250 km² das Gras und gelegentlich Büsche.

  1. Früher hat man jede Art von Waldbrand sofort bekämpft, seit 1988 hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Waldbrände im Park etwas völlig Normales darstellen.
  2. Waldbrände werden nicht mehr bekämpft, sondern nur beobachtet, um ein unkontrolliertes Ausbreiten zu verhindern.
  3. Teilweise werden die Waldbrände absichtlich entfacht, damit es nicht zu solch katastrophalen Bränden wie jenem von 1988 kommt.

Die Auswirkungen dieses Brandes waren noch nach über 20 Jahren an vielen Stellen deutlich zu sehen.

Was ist mit Yellowstone los?

Wegen heftigen Regens und Überschwemmungen ist der Yellowstone-Nationalpark in den USA bis auf Weiteres für alle Besucher geschlossen worden. Die Parkverwaltung sprach am Montag von »Rekordüberschwemmungen«, die Straßen und Brücken beschädigt oder weggespült hätten.

Außerdem warnte sie vor abstürzenden Felsen, Schlammlawinen und »extrem gefährlichen Bedingungen« im Park. Zahlreiche Menschen seien in Sicherheit gebracht und die Eingänge geschlossen worden. Der National Park Service bemühe sich, die Besucher und Mitarbeiter zu erreichen, die sich noch an verschiedenen Orten aufhielten.

Im Besonderen gehe es dabei um den am stärksten betroffenen nördlichen Teil. »Wir werden den Zeitpunkt der Wiedereröffnung des Parks erst kennen, wenn das Hochwasser zurückgegangen ist und wir die Schäden im gesamten Park beurteilen können«, so die Parkverwaltung,

  1. Mindestens bis Mittwoch werde der Park aber definitiv geschlossen bleiben.
  2. Der Yellowstone-Nationalpark liegt nahezu vollständig im Bundesstaat Wyoming, reicht aber bis nach Idaho und Montana,
  3. Auslöser für die Überschwemmungen und Erdrutsche waren tagelange sintflutartige Regenfälle in der Region.
  4. Hinzu kam Schmelzwasser.

Die Parkverwaltung bezeichnete die Niederschläge und Überschwemmungen als beispiellos.

Wie viele Bisons gibt es im Yellowstone?

Weglaufen hilft – zumindest bei Bison-Begegnungen – Auf keinen Fall sollte man den Tieren näher als 75 Fuß kommen, warnen die Wildtier-Experten. Das sind umgerechnet etwa 23 Meter. Unterschreitet man diese Distanz, reagieren Bisons mit heftigen und sehr aggressiven Attacken, wie in den aktuellen drei Fällen geschehen.

Bisons haben im Yellowstone mehr Menschen verletzt als jedes andere Tier. Sie sind unberechenbar und können dreimal so schnell laufen wie Menschen”, warnt die Nationalparkverwaltung. Im Yellowstone-Nationalpark, der etwa 9000 Quadratkilometer groß ist und hauptsächlich in Wyoming liegt, leben rund 5000 dieser majestätischen Tiere, aufgeteilt in zwei Herden.

Medienangaben zufolge ist es die größte Anzahl von Bisons auf öffentlichem Land in den USA. Bisons, die einst fast ausgerottet wurden, gibt es auch in mehreren Nationalparks in Kanada. Quellen: Mitteilung des Yellowstone-Nationalparks, CNN, BBC Welche Tiere Gibt Es Im Yellowstone National Park Sehen Sie ein Video aus unserem Archiv: In der Paarungszeit kämpfen Bison-Bullen hart um die Gunst der Weibchen. Ein US-Nationalpark will Touristen vor zu geringem Abstand zu den Tieren warnen. Mit diesem eindrucksvollen Video sollte das klappen. #Themen

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Welcher Vulkan ist überfällig?

Der Ausbruch ist überfällig – Der nur 20 Kilometer entfernte Katla aber gilt derzeit als besonders gefährlich: Ein Ausbruch ist, statistisch gesehen, überfällig. Seit dem 12. Jahrhundert existieren Aufzeichnungen über Katlas Aktivitäten. Etwa zweimal pro Jahrhundert ist er während der vergangenen 1000 Jahre ausgebrochen.

  • Zuletzt entlud sich der Berg 1918 mit einer gewaltigen Eruption, die eine Gletscherflut auslöste.
  • Im Jahr 2014 und auch im vergangenen Sommer wurde der Berg, Islands zweitgrößter und aktivster Vulkan, wieder unruhiger und weckte Erinnerungen an den Ausbruch des Eyjafjöll-Vulkans im Jahr 2010.
  • Dessen Aschewolke legte damals den Flugverkehr in Teilen Europas lahm.
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Vor einem Ausbruch können Messgeräte die Anwohner nur kurzfristig warnen: Maximal drei Stunden bleiben den knapp 600 Einwohnern von Vík í Mýrdal, um sich in Sicherheit zu bringen. Seit 1960 gibt es Evakuierungspläne, regelmäßig trainieren die Bewohner für den Ernstfall.

Dann wären sie auch zuständig für die Touristen der Region. Die Zahl der Gäste nimmt seit Jahren zu: Kamen 2006 noch 400 000 Besucher nach Island, sind es jetzt 2,4 Millionen pro Jahr. Reynir Ragnarsson beobachtet den Katla auch aus der Luft. In einer 50 Jahre alten Propellermaschine fliegt der pensionierte Polizeichef über Katlas Gletscher und hält Ausschau nach Veränderungen.

Sackt die Eisdecke ab oder bläht sich, wäre das ein Anzeichen für verborgene Erdbeben – die einen Ausbruch ankündigen können.

Warum heißt der Yellowstone Park so?

1. Einleitung – Der Yellowstone Nationalpark ist der älteste Nationalpark ded gegründet. Das ist aber nur einer von den viednalpark hält. Die Vergangenheit des Parkes ist von Indianern und Fdesten von dem amerikanischen Bundesstaat Wyoming und ist ein Teil der Rocky Mountains.

Seinen Namen hat er von dem Yellowstone River, der nördlich den Park durchfließt und der größte Fluss im gesamten Gebiet ist. Allerdings ist er kein gewöhnlicher Park, da es dort viele Besonderheiten gibt. Dazu gehören vor allem die vulkanogene Landschaft, die Geysire, Schlammtöpfe und heißen Quellen.

Der Naturschutz spielt eine besonders wichtige Rolle,weil dort sd-Weltnaturerbe erklärt wurde. Er ist das Herz des größeren Yellowdgs der Bericht über den Yellowstone Vulkan und seinen verheerenden Folgen bei einem Ausbruch. Wenn ich die Möglichkeit hätte nach Amerika zu reisen, würde ich auf jeden Fall zum Yellowstone Nationalpark fahren, um vielleicht mal den Ausbruch eines Geysirs in echt zu sehen.

Wie heisst der bekannteste Wolf im Yellowstone-Nationalpark?

2012 wurde der „berühmteste Wolf der Welt” außerhalb des Yellowstone-Nationalparks von einem Trophäenjäger erschossen. Das Weibchen war unter der Bezeichnung ‘06 bekannt. Sein Tod löste einen internationalen Aufschrei aus, der mit dem nach der Tötung des Löwen Cecil 2015 vergleichbar war.

Allerdings machte er auch auf die Notlage der Wölfe aufmerksam und auf den Bedarf nach größerem Schutz, wie Nate Blakeslee in seinem Buch „American Wolf” erklärt. Blakeslee sprach mit uns über die Wiedereinführung der Wölfe im Yellowstone und die dadurch entstandenen Folgen, warum der Streit um die Wölfe Teil eines größeren Konflikts ist und was den Jäger motivierte, der ‘06 erschoss.

Der Hauptcharakter in Ihrem Buch ist ‘06 (von Forschern auch als 832AF bezeichnet). Stellen Sie uns dieses unglaubliche Tier vor. ‘06 war das Alphaweibchen eines der prominentesten Rudel des Yellowstone-Nationalparks. Sie fiel Wolfbeobachtern 2009 das erste Mal auf, als sie als einsamer Wolf umherzog.

Wölfe müssen ihr Familienrudel verlassen, um ihren Platz in der Welt und einen Partner zu finden sowie ein eigenes Revier zu etablieren. Sie war schon eine ganze Weile umhergewandert, als man sie in einem Bereich des Parks namens Lamar Valley entdeckte, einem Mekka für Wolfbeobachter im Yellowstone. Man beobachtete, wie sie sich mit einer Reihe von Männchen paarte, aber nie sesshaft wurde.

Sie hatte eine Menge Mut und war sehr abenteuerlich und zog deshalb die Aufmerksamkeit der Leute auf sich. Es ist gefährlich für Wölfe, so allein umherzuwandern und zu versuchen, ein Revier zu finden. Die meisten verschlägt es am Ende zu dem Rudel zurück, in dem sie geboren wurden, oder sie werden von Rivalen getötet.

  1. Aber sie hatte ein Talent dafür, Ärger aus dem Weg zu gehen.
  2. Außerdem war sie sozial sehr gewandt und geschickt darin, Revierstreitigkeiten zu umschiffen.
  3. Die Wolfbeobachter beschrieben sie als Jägerin, wie man sie nur einmal in jeder Generation findet.
  4. Die Wölfe in den nördlichen Rockys fressen hauptsächlich Wapitis, die zur Familie der Hirsche gehören, aber riesige Tiere sind.

Ein Weißwedelhirsch wiegt um die 68 Kilogramm. Wapitis werden bis zu 315 Kilogramm schwer, was sie fünf- bis sechsmal schwerer als die Wölfe macht, von denen sie gejagt werden. Jedes Mal, wenn ein Wolf einen Wapiti jagt, riskiert er sein Leben, weil die Raubtiere regelmäßig durchbohrt oder getreten werden.

  • Im Normalfall ist ein ganzes Rudel nötig, um einen Hirsch zu reißen.
  • Aber ‘06 hat ein Talent dafür entwickelt, sie ganz allein zu erlegen.
  • Sie war ein ungewöhnlich großes Weibchen und wog etwa 45 Kilogramm, und sie war außergewöhnlich stark.
  • Sie hatte außerdem eine sehr schöne Färbung mit so einer Art eulenähnlicher Maske um die Augen, die sie auffällig machte.

Das Thema Wölfe polarisiert ungemein. Erzählen Sie uns von den zwei entgegengesetzten Lagern und ihren Ansichten. Als die Wölfe in den nördlichen Rockys wiedereingeführt wurden, war das eine extrem kontroverse Entscheidung. Die Viehwirtschaft ist dort ein Riesengeschäft.

Die Vorfahren der Rancher habe die Wölfe dort ausgerottet und die Rancher hatten kein Interesse daran, die Tiere zurückkehren zu sehen. Auch geführte Hirschjagden sind in den nördlichen Rocky Mountains ein großes Geschäft. Das Gebiet Crandall östlich des Yellowstone gilt als eines der besten Hirschjagdgebiete der Welt.

Dort sind acht bis neun Unternehmen tätig, die geführte Touren anbieten. Da kommen Menschen aus dem ganzen Land und die Führer können pro Jagd Tausende Dollar verlangen. Sie wussten: Wenn die Wölfe zurückkämen, würde es weniger Wapitis geben, was ihren Lebensunterhalt gefährden könnte.

  • Auf der anderen Seite hat man die Fürsprecher des Wolfes, die Umweltschützer und die Biologen.
  • Sie wussten, dass der Yellowstone arg aus dem Gleichgewicht geraten war.
  • Es gab viel zu viele Wapitis und Beutetiere, weil vor 70 bis 80 Jahren alle Raubtiere ausgerottet worden waren.
  • Sie wollten das Ökosystem wieder in sein natürliches Gleichgewicht bringen, das bestand, bevor die Europäer kamen und die Wölfe jagten.

Nachdem man die Wölfe wiedereingeführt hatte, entstand auch ein neuer Kundenkreis von Ökotouristen und Wolfbeobachtern. Dienstleister kamen auf, die Touren für Leute veranstalteten, die Hirsche und Wölfe sehen wollten. Der Kampf zwischen diesen beiden rivalisierenden Lagern spitze sich genau zu jener Zeit zu, als ‘06 berühmt wurde.

Der Begriff „trophische Kaskade” wird benutzt, um die Auswirkungen zu beschreiben, die ein Spitzenprädator wie ein Wolf auf das Ökosystem hat. Erklären Sie uns, was genau das bedeutet – und beschreiben Sie, wie die Wiedereinführung des Wolfes in den Yellowstone dazu führte, dass Flora und Fauna aufblühten.

Als man den Wolf zurückbrachte, veränderte und verbesserte das die Landschaft rasant auf eine Art und Weise, die selbst die Biologen nicht vorhergesehen hatten. Zunächst gab es im Yellowstone viel mehr Wapitis, als im Park eigentlich Platz hatten. Die Wölfe reduzierten diese Zahl wieder auf ihren historischen Wert, bevor die Europäer in den Yellowstone kamen.

  1. Außerdem begannen dann andere Arten, sich gut zu entwickeln.
  2. Die Hirsche konnten sich nicht mehr in großer Zahl in den Tälern zusammenrotten und dort in Ruhe grasen.
  3. Sie mussten viel vorsichtiger sein und mehr Zeit in größeren Höhen verbringen.
  4. Eine Auswirkung dieses Umstandes war es, dass sich die Vegetation erholte.

Die Espen und Weiden kehrten zurück, was wiederum die Biber in den Park zurücklockte, die sich hauptsächlich von Weiden ernähren. Biber verändern das Profil eines Flusses und vertiefen ihn, indem sie Dämme und Becken bauen, was wiederum besser für Fische ist.

  • Die Wölfe haben außerdem die Kojotenpopulation des Yellowstone reduziert, die die dichteste in ganz Amerika war.
  • Die Kojoten hatten dafür gesorgt, dass es viel zu wenige Nagetiere im Park gab.
  • Als die Wölfe einmal anfingen, einige der Kojoten zu töten – nicht aus Hunger, sondern um ihr Revier zu verteidigen –, schnellte auch der Bestand an Nagetieren wieder in die Höhe.

Das Ergebnis war, dass auch andere Tiere, die sich von Nagern ernähren – zum Beispiel große Greifvögel, Füchse und Dachse – zurückkehrten. Der Renaissance all dieser Arten war ein direktes Resultat der Wiedereinführung des Spitzenraubtiers. Sie schreiben: „Wölfe waren nur der jüngste Krisenherd in einem Kampf, der im Westen der USA schon seit Jahrzehnten brodelt.

Der wirkliche Kampf fand um öffentliches Land statt.” Erklären Sie uns die Hintergründe. Große Bereiche des US-amerikanischen Westens gehören der Regierung. Das bedeutet, dass die Regeln in Washington gemacht werden, nicht in der Hauptstadt von beispielsweise Idaho, Wyoming oder Montana – den Staaten im Umkreis des Yellowstone.

Das hat im Laufe der Jahre für Verbitterung gesorgt, besonders, als die Umweltbewegung populärer wurde und Washington mehr darauf einging. Einige der traditionellen Arten der Landnutzung im Westen – Waldrodung, Bergbau, Jagd, Viehzucht – verkörpern sehr mächtige Interessen.

Der große politische Kampf der letzten Generation drehte sich also darum, wer die Regeln machen sollte und für welche Zwecke öffentliches Land genutzt werden sollte. Das wurde als Sagebrush Rebellion bekannt: Die Abgeordneten der westlichen Bundesstaaten begehrten gegen die Bürokraten in Washington auf, die ihrer Meinung nach ihre Befugnisse überschritten.

‘06 wurde schlussendlich außerhalb der Grenzen des Yellowstone von einem Jäger getötet. Sie haben den Mann aufgespürt, der sie erschossen hat. Hat er Ihnen erzählt, warum er das getan hat? Im Wyoming dürfen Regierungsbeamte den Namen einer Person, die einen Wolf erschossen hat, nicht öffentlich machen – auch nicht den Ort, an dem der Wolf geschossen wurde.

  • Damit soll die Privatsphäre der Person geschützt werden, weil das durchaus kontrovers ist.
  • Sein Name stand nie in irgendeinem Zeitungsartikel über den Tod von ‘06, aber ich konnte ihn in Crandall in Wyoming ausfindig machen.
  • Das ist eine ziemlich kleine Gemeinde, in der jeder jeden kennt.
  • Überraschenderweise hatte er sich bereit erklärt, mir ein Interview zu geben.

Ich wusste, dass meine Leser wissen wollen würden, was für ein Mensch so ein Tier erschießen würde und warum. Auf seine Bitte hin nenne ich ihn im Buch Steven Turnbull (nicht sein echter Name). Er ist mittleren Alters und ein echter Jagd-Aficionado. Er ist sehr auf Hirsche fixiert und verbringt damit fast so viel Zeit wie die Wolfbeobachter im Park mit den Wölfen.

  1. Sein ganzes Leben dreht sich um die Jagd.
  2. Ich vergleiche ihn mit einem Ski-Freak, aber mit Gewehr und Bogen anstatt mit Skiern oder einem Snowboard.
  3. Er und viele andere Menschen in Crandall finden, dass es ein Fehler war, die Wölfe zurückzubringen, weil das zu einem drastischen Rückgang von Wapitis in der unmittelbaren Nähe des Yellowstone führte.

Crandall war deshalb so beliebt, weil im Winter die Wapitis dorthin kamen, wenn es zu kalt und zu verschneit war, um im Yellowstone zu leben. Das machte es natürlich leicht, sich einen Hirsch zu schießen. Nach der Wiedereinführung der Wölfe wurde das aber deutlich schwieriger.

Turnbull wusste nicht, dass er den berühmtesten Wolf der Welt erschoss und dass es sich um ein Tier handelte, dass mit einem Halsband markiert war. Im Winter kann man die Halsbänder aus der Ferne nur schwer sehen, weil das Fell der Wölfe so dicht ist. Aber er war begeistert, dass er in der ersten legalen Jagdsaison in Wyoming einen Wolf erlegt hatte.

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Für ihn war es der Höhepunkt seiner Karriere als Trophäenjäger, ein Tier zu schießen, das seit Langem niemand mehr legal erlegen konnte. Er fand auch, dass er seiner Gemeinde einen Gefallen getan hat. Er sagte, dass es absolut legal war und dass er es wieder tun würde.

Er ist nicht ideologisch gegen Wölfe, wie es viele Menschen in der Gegend sind und wie man es von einem Jäger wie ihm erwarten würde. Er hat mir erzählt, dass er sie für faszinierende Wesen hält, die ihren Platz in der Landschaft haben. Aber er ärgerte sich über die niedrigere Zahl von Hirschen. In unserem letzten Interview hat er mir erzählt, dass er zum ersten Mal in seinem Leben keine Genehmigung bekommen hat, um einen Hirsch zu schießen.

Das hat ihn extrem verärgert und eines der letzten Dinge, die er zu mir sagte, war: „Ich bin gegen Wölfe. Ich will sicher sein, dass das klar ist.” Was hat Sie an Wölfen am meisten inspiriert? Es wurden viele Bücher darüber geschrieben, wie man mit dem Wolf am besten umgehen sollte.

Ich wollte ein Buch mit einer narrativen Linie schreiben, die dem Leben diesen einen Wolfes in romanhaftem Detail folgt. Das Argument des Buches ist zum Teil auch, dass jeder Wolf so ist, nicht nur der eine, der berühmt wurde. Jedes Wolfsleben ist eine Abenteuergeschichte. Dieses Interview wurde zugunsten von Länge und Deutlichkeit redigiert.

Simon Worrall auf Twitter und seiner Website folgen,

Ist der Yellowstone-Nationalpark eingezäunt?

Yellowstone: Amerikas wilde Idee 1872 wurde der Yellowstone-Nationalpark offiziell zum ersten Nationalpark der Welt erklärt. Eine friedvolle Verbindung zwischen Mensch und Natur sollte hier geschaffen werden. Heute ist der Park ein beliebtes Ziel für Touristen aller Länder.

  • Neben den abgesicherten Gebieten für den Massentourismus, hat der Yellowstone-Nationalpark noch immer eine wilde, ungezähmte Seite.
  • Dort streifen noch Grizzlybären und Wölfe durch den Park. Am 7.
  • August 2015 entdeckte ein Ranger an einem Wanderweg im Yellowstone-Nationalpark eine angefressene Leiche.
  • Das Opfer war schnell identifiziert.

Der 63-jährige Krankenpfleger Lance Crosby hatte als Saisonarbeitskraft in einer Ambulanz im Park gearbeitet. Kollegen hatten ihn am Morgen als vermisst gemeldet. Auch die Todesumstände waren schnell rekonstruiert: Crosby war am Vortag allein wandern gegangen, ohne Bärenabwehrspray mitzunehmen.

  1. Er war einem Grizzlyweibchen und ihren zwei Jungen begegnet.
  2. Die Bärin hatte ihn getötet, die Leiche mit ihren Kindern angefressen und die Überreste nach Grizzly-Art unter Erde und Kiefernhumus versteckt, um das Fleisch später zu verzehren.
  3. Die Bärenmutter wurde eingefangen, anhand ihrer DNA eindeutig identifiziert, und schließlich wurde das Todesurteil gefällt: Einschläfern.

Die Urteilsbegründung: Ein erwachsener Grizzly, der Menschenfleisch verspeist und eine Leiche versteckt hat, ist zu gefährlich – selbst wenn das Tier natürlich schuldunfähig war. Grizzlys können gefährlich werden, keine Frage. Aber man muss die Gefahr ins Verhältnis setzen.

Lance Crosby war in hundert Jahren erst der siebte Mensch, der im Park durch Bären zu Tode kam. In den 144 Jahren seit seinem Bestehen sind im Yellowstone mehr Menschen durch Ertrinken, Verbrühen in heißen Quellen oder Selbstmord umgekommen als durch Bären. Einige wurden auch vom Blitz erschlagen, zwei fielen Bisons zum Opfer.

NG-Video: Yellowstone – Der erste Nationalpark der Welt Aber was können wir aus dem Tod von Lance Crosby und dem nicht weniger bedauerlichen Tod der Bärin wirklich lernen? Erinnert er uns nicht an etwas, das wir nur zu leicht vergessen? Der Yellowstone-Nationalpark ist ein Wildnisgebiet.

  1. Die meisten Besucher aber erleben den Park wie einen Schaukasten hinter einer Glasscheibe – sie betrachten Bären vom Auto aus, blicken von hoch oben auf den gewaltigen Fluss, spazieren auf Holzstegen durch die Geysirlandschaft.
  2. Sie fühlen sich sicher und werden nicht nass.
  3. Aber gerade mal 200 Meter abseits der Straße, in einer bewaldeten Schlucht oder in der steppenartigen Landschaft im Norden des Parks, sollte man niemals ohne eine Dose Bärenabwehrspray unterwegs sein.

Der Yellowstone und die meisten anderen Nationalparks, die seitdem eingerichtet wurden, leiden unter dem Paradox der kultivierten Wildnis: Die Natur wird eingezäunt und verwaltet. Wilde Tiere sollen sich an Regeln halten, die der Mensch aufgestellt hat.

  1. Es wird noch komplizierter, wenn man bedenkt, dass Yellowstone nicht nur den Nationalpark selbst bezeichnet.
  2. Zum sogenannten Größeren Yellowstone-Ökosystem gehören auch der Nationalpark Grand Teton sowie Teile von Staatsforsten, Wildschutzzonen und anderem öffentlichen und privaten Grundbesitz.
  3. Das gesamte Gebiet umfasst etwa neun Millionen Hektar.

Lässt man Alaska außen vor, dann befindet sich im Yellowstone die größte und vielfältigste Wildnis der USA. Umgeben ist er von einer Art ländlichen Pufferzone. Wer dort unterwegs ist, wird eher Rindern als Wapitis begegnen und statt Wolfsgeheul Hundegebell hören.

  • An diese Pufferzone wiederum grenzt das moderne Amerika mit all seinen Schnellstraßen, Städten, Parkplätzen, Einkaufszentren, endlosen Vorstädten, Golfplätzen und Starbucks-Filialen.
  • Ann es gelingen? Kann mitten in den USA, am Anfang des 21.
  • Jahrhunderts ein letzter Rest der urzeitlichen Wildnis erhalten werden? Kann der Mensch eine so wunderbar unwirtliche und unbequeme Gegend mit seinen Ansprüchen vereinbaren? Der Yellowstone könnte die Antwort auf diese Fragen sein.

Der Nationalpark liegt in durchschnittlich 2400 Meter Höhe auf dem Yellowstone-Plateau. Dichte Küstenkiefernwäldchen und Bergwiesen voll Gras und Salbei bedecken die weitläufige Landschaft. Ein Netz aus sanft gewellten Straßen überzieht das Terrain, das weitgehend kalt und statisch wirkt.

  • Aber davon darf man sich nicht täuschen lassen, denn das Plateau liegt nicht ohne Grund so hoch.
  • Direkt darunter befindet sich ein weit ausgedehnter vulkanischer Hotspot, wahrscheinlich der größte, der unter einem Kontinent liegt.
  • Während sich Vulkane gewöhnlich an den Rändern tektonischer Platten befinden, durchdringt ein Hotspot die Platte von unten, wie die Flamme eines Schneidbrenners, die in einer sich verschiebenden Stahlplatte Blasen aufwirft.

Aus dem tiefen Erdinnern steigt heißes Material auf; wenn es sich der Erdoberfläche nähert, bilden sich ungewöhnlich große Mengen Magma, die zu Eruptionen führen. Unter dem Yellowstone sammelt sich das Magma wohl in zwei direkt übereinanderliegenden Kammern, die die Erdoberfläche zu einer monströsen Pustel aufblähen.

Auf dem Plateau selbst haben Geologen drei verschiedene Calderen nachgewiesen, Kraterlandschaften, Hinterlassenschaften der gewaltigen Ausbrüche in den letzten 2,1 Millionen Jahren. Umrandet wird all das von älteren und höheren Bergketten wie den Tetons. Vor Tausenden Jahren kamen die ersten Menschen, entfernte Vorfahren der Tukudeka, Bannock, Crow und anderer indianischer Völker.

Durch ihr Brauchtum und ihre Traditionen sind sie bis heute in diesem Landstrich verwurzelt. Als Nomaden zogen sie über das Plateau, um sich mit Nahrung und Tierfellen zu versorgen. Später drangen Europäer und Amerikaner in mehreren Wellen in das Gebiet vor.

Anders als andere Regionen des amerikanischen Westens wurde Yellowstone zu jener Zeit nicht umkämpft oder besiedelt; das lag wohl auch daran, dass die Winter in dieser Höhenlage äußerst streng waren und die wenigen Trapper und Einsiedler, die hierher vorgedrungen waren, entsprechende Schauergeschichten über das Wetter erzählten.

Erst zwischen 1869 und 1871 erreichten drei verschiedene, aus weißen Städtern und Soldaten bestehende Expeditionen die Region. Die Teilnehmer waren beeindruckt, besonders von den Geysiren, dem tiefen Flusscanyon und den beiden riesigen Wasserfällen. An der Expedition von 1870 nahm auch Walter Trumbull teil.

Das Yellowstone-Plateau, so schrieb er in einem Zeitschriftenartikel, sei als Schafweide geeignet; außerdem erkannte er dessen touristisches Potenzial: „Wenn (.) durch die Northern Pacific Railroad die Yellowstone-Wasserfälle und das Geysirbecken leicht zu erreichen sind, wird es wahrscheinlich keinen beliebteren Bade- oder Sommerferienort in Amerika geben.” Reisende und Übernachtungsgäste würden Geld in den Kassen der Bahngesellschaft und anderer Investoren spülen.

Ein Jahr später organisierte Ferdinand V. Hayden, der das geographische Erkundungsprogramm des Innenministeriums leitete, eine weitere Expedition in das Gebiet. Zu seiner Reisegruppe gehörten der Fotograf William Henry Jackson und der Maler Thomas Moran.

Dank ihrer Werke konnten sich die Bürger im Osten der USA und nicht zuletzt die Mitglieder des Kongresses ein Bild vom Yellowstone machen. Ein Beauftragter der Northern Pacific schlug den Abgeordneten schließlich vor, das „Große Geysirbecken” als öffentlichen Park unter Schutz zu stellen. Gemeinsam mit weiteren Eisenbahnlobbyisten setzte sich Hayden für einen Gesetzentwurf ein, der nicht nur die Geysire, sondern auch den Grand Canyon of the Yellowstone, die Mammoth Hot Springs, den Yellowstone Lake, das Lamar Valley und andere Gebiete umfassen sollte – insgesamt eine Fläche von fast einer Million Hektar.

Obwohl er selbst kein überzeugter Naturschützer war, unterzeichnete Präsident Ulysses S. Grant am 1. März 1872 das Gesetz zur Gründung des ersten Nationalparks der Welt. Der Text sah „einen öffentlichen Park oder ein Erholungsgebiet zum Nutzen und zum Vergnügen des Volkes” vor.

  1. Indianer waren damit nicht gemeint.
  2. Das Gesetz ignorierte die älteren Rechte der Ureinwohner, die in diesem Gebiet lebten.
  3. Im Park war die „mutwillige Vernichtung von Fisch und Wild” (was immer das auch heißen sollte) sowie die gewerbliche Nutzung von Tieren untersagt.
  4. Seine Grenzen bildeten ein Rechteck, auch wenn natürliche Lebensräume niemals so aussehen.

Es war ein Paradox in Gesetzform. Yellowstone entstand als Kopfgeburt, ohne eindeutigen Zweck, ohne Mitarbeiter und ohne Etat. Bald herrschte Chaos, und kommerzielle Jäger feierten ein großes Schlachtfest: Sie erlegten Wapitis, Bisons, Dickhornschafe und andere Paarhufer in rauen Mengen.

  1. Besonders berüchtigt: die Bottler-Brüder.
  2. Anfang 1875 sollen sie in der Nähe der Mammoth Hot Springs rund 2000 Wapitis getötet haben.
  3. Sie nahmen nur die Zungen und die Felle mit; die Kadaver ließen sie verwesen.
  4. Überall auf den Hängen lagen Geweihe.
  5. Für ein Wapitifell wurden sechs bis acht Dollar gezahlt.

Das war viel Geld, und ein Jäger konnte an einem Tag 25 bis 50 Tiere erlegen. Die ersten Touristen reisten in Kutschen an und bewegten sich unbeaufsichtigt auf dem Parkgelände. Es kamen nicht viele, aber sie hinterließen umso mehr Spuren. Manche beschädigten die Geysirkegel, kratzten ihre Namen in Felsen und Bäume und töteten Trompetenschwäne einfach aus Jux und Tollerei.

Der Paarhuferbestand ging zurück. Im Jahr 1866 sah die Regierung keinen anderen Ausweg mehr, als die Armee zu schicken. Das Militär blieb drei Jahrzehnte, bis 1916 die Nationalparkbehörde eingerichtet wurde. Unter Naturschutz verstand man vor 100 Jahren noch etwas anderes als heute. Neben den Geysiren und Canyons genossen nur „harmlose” Lebewesen Schutz, also zum Beispiel das Wild, das bei Jägern begehrt war, oder die Fische, die Angler anzogen.

Auch die gutartigen Grasfresser, die Touristen bequem bewundern konnten – Wapitis und Weißwedelhirsche, Gabelböcke und Elche, Bisons und Dickhornschafe – blieben verschont. Raubtiere und andere „schädliche” Lebewesen dagegen wurden im Yellowstone bis weit in unsere Zeit gnadenlos abgeschossen, in Fallen gefangen oder vergiftet.

Ein Parkleiter ermunterte gewerbliche Trapper sogar, mehrere Hundert Biber zu erlegen, da die Tiere sonst Dämme bauen und seinen Park überfluten könnten. Otter wurden mit dem Etikett „Raubtier” belegt – ein Todesurteil. Zeitweise gab es auch eine Fatwa gegen Stinktiere. Die Wolfsjagd endete erst, als keine Wölfe mehr existierten, und zwar nicht nur im Yellowstone- Park (etwa ab 1930), sondern überall im Westen der Vereinigten Staaten.

Solche Sünden und Exzesse gehören der Vergangenheit an. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wird der Nationalpark als ganzheitliches Projekt verstanden.1995 und 1996 – gut 70 Jahre nachdem der letzte Wolf im Park zum letzten Mal geheult hatte – wurden insgesamt 31 Wölfe aus Westkanada importiert und im Yellowstone freigelassen.

  • Sie nahmen ihr neues Zuhause in Besitz und fühlten sich darin so wohl, dass sie sich in der gesamten Region ausbreiteten.
  • Ungefähr zur selben Zeit wurden in Idaho 35 weitere Exemplare ausgewildert.
  • Heute, 20 Jahre später, leben im Größeren Yellowstone-Ökosystem etwa 500 Wölfe.
  • Zehn Rudel mit insgesamt 100 Wölfen jagen hauptsächlich im Nationalpark.
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Hier leitet der Biologe Doug Smith das Yellowstone Wolf Project, das ihrer Beobachtung, ihrer Pflege und ihrem Schutz dient. An einem kalten Dezembermorgen schnalle ich mich auf einem Flugplatz in der Nähe von Gardiner im Bundesstaat Montana auf dem Rücksitz eines Hubschraubers an.

Doug Smith sitzt neben mir. Wir wollen uns ansehen, wie das Projekt läuft. Smith arbeitet seit insgesamt 37 Jahren mit Wölfen, die Tiere im Yellowstone Park betreut er seit ihrer Auswilderung. Sekunden nachdem wir sicher an Bord sind, hebt der Hubschrauber ab und geht kurz darauf in Sinkflug Richtung Yellowstone River.

Eiskalter Wind fegt durchs Cockpit. Baumspitzen schießen 70 Meter unter uns vorbei. Nach einigen Manövern, die mich eher an einen Kunstflug erinnern, landen wir sanft auf einem einsamen Schneefeld hinter dem Sepulcher Mountain. „ Sehen Sie sich diesen Blick an”, sagt Smith, als ich dem Wolf in die Augen schaue.

  • Er ist wild.
  • Genau diesen Blick versucht unsere Welt auszumerzen.
  • Wir im Yellowstone-Park wollen das verhindern.” Jim Pope, unser Pilot, ist auf das Einfangen von wilden Tieren spezialisiert.
  • Er hat deshalb als Crew auch zwei „Mugger” an Bord, deren Aufgabe darin besteht, ein Fangnetz abzufeuern, aus dem Hubschrauber zu springen und die Tiere zu betäuben.

Die beiden Männer machen sich sofort an die Arbeit. Kurz darauf behandelt Smiths Kollege Dan Stahler mit zwei anderen Biologen die betäubten Tiere, einen stattlichen schwarzen Rüden, etwa drei Jahre alt, und eine hellgraue junge Wölfin mit rötlich-braunem Kopf.

  1. Er kniet im Schnee und legt dem Rüden ein Halsband mit Peilsender um, danach entnimmt er ihm Blut am rechten Bein sowie eine Gewebeprobe am rechten Ohr, die für DNA-Untersuchungen gebraucht wird.
  2. Smith, der unterdessen der Wölfin ein Peilsenderhalsband angepasst hat, misst das Männchen: rechte Vorderpfote, Körperlänge, oberer Eckzahn.

Der Zahn ist fast drei Zentimeter lang. Damit fletschen Wölfe ihre Feinde an, um sie abzuschrecken. Smith weist mich auch auf die Backenzähne hin, die zum Durchbeißen von Knochen dienen. „Da willst du nicht deine Finger reinstecken, selbst wenn der Wolf betäubt ist”, sagt er, und dann macht er genau das.

Smith und seine Mitarbeiter gehen zügig zu Werk. Sie heben den Rüden zum Wiegen in eine Schlinge. Das Tier ist 55 Kilo schwer. Dann entnehmen sie eine Stuhlprobe und injizieren einen Mikrochip zwischen die Schulterblätter. Sie wiegen und vermessen auch das Weibchen. Als sie mit der Datenerfassung fertig sind, hat Smith noch einen Vorschlag: Ich soll mich für ein Foto neben den großen Rüden in den Schnee knien und seinen Kopf hochhalten.

Vorsichtig nehme ich den Wolf in die Arme „Sehen Sie sich diesen Blick an. Das ist das Wilde”, sagt Smith. Ich schaue in die weit aufgerissenen, kupferbraun glühenden Augen des Wolfs. „Genau diesen Blick versucht unsere Welt auszumerzen. Wir im Yellowstone-Parkwollen das verhindern.” Wild, das sollen auch die Grizzlybären im Yellowstone bleiben – obwohl der Mensch lange Zeit genau das Gegenteil erreichen wollte.

Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein bekamen die Grizzlys Futter von den Touristen. Sie durften auch Abfälle von Müllhalden in der Nähe der Parkhotels fressen. Man ging davon aus, dass sie auf diese Weise „zahm” werden und sich leichter beobachten lassen würden. Aber die Bären haben nicht mitgespielt, sie sind wild geblieben.

Sie sind kräftig, gut bewaffnet und lassen sich ihre Einsamkeit nicht nehmen. Mütter beschützen ihre Jungen mit Zähnen und Klauen. Wir müssen nur an Lance Crosbys Tod im August 2015 denken. Außerdem sind Bären unersättlich, besonders im Herbst, wenn sie Fett für den Winterschlaf ansetzen.266 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten stehen im Yellowstone-Park auf dem Speiseplan der Grizzlys.

  1. Weil der Mensch ins Ökosystem eingreift, werden die wichtigsten Nahrungsmittel wie Cutthroat Forellen und die Samen der Weißstämmigen Kiefer zwar immer knapper, aber unter Experten gilt der Grizzly als äußerst anpassungsfähiges Tier.
  2. Eines Nachmittags sitze ich mit dem Biologen Kerry Gunther in einem abgelegenen Bereich des Nationalparks und beobachte eine ungewöhnlich kleine, aber tiefe Quelle, die von den Grizzlys als eine Art Badewanne benutzt wird.

Auf den Touristenkarten sucht man diesen Ort vergebens. Den ganzen Vormittag haben wir uns durch die unwegsame Landschaft gekämpft und anschließend auf einem kleinen Hügel eine Mittagsrast eingelegt. Gunther arbeitet seit 1983 im Yellowstone. Er ist für die Grizzlybären das, was Doug Smith für die Wölfe ist.

In den Achtzigern, erzählt Gunther, sei jede ausgewachsene Bärin extrem wichtig für den damals noch geringen Bestand gewesen. Die Zahlen waren eingebrochen, nachdem in den Siebzigerjahren ökologische Zusammenhänge stärker ins Blickfeld rückten und man wilde Tiere nicht mehr als „zahme” Attraktionen präsentieren wollte.

Bereits der einflussreiche Leopold-Bericht aus dem Jahr 1963 hatte dafür plädiert, dass Nationalparks wieder „ein Bild des ursprünglichen Amerika” vermitteln sollten. Aber auch die Ereignisse einer Augustnacht im Jahr 1967 trugen zum Sinneswandel bei: Im Glacier-Nationalpark in Montana kamen zwei Menschen unabhängig voneinander durch Grizzlys zu Tode.

  1. In der Folge wurden alle Müllplätze in Yellowstone geschlossen.
  2. Zurück blieben hungrige Bären, die sich nun nicht mehr an den Müllbuffets bedienen konnten.
  3. Sie suchten in der Nähe von Menschen nach Futter, wurden eingefangen oder erlegt, da die Jagd noch erlaubt war.
  4. Der Bestand schrumpfte dramatisch, bis man die Zahl der Grizzlys im gesamten Ökosystem nur noch auf rund 140 Exemplare schätzte.

Weitere zehn Jahre, und die Yellowstone-Grizzlys wären wahrscheinlich ausgestorben. Doch das Jahr 1975 brachte die Wende: Alle 48 Kontinentalbundesstaaten der USA stuften die Bären als bedrohte Art ein. Die Bärenjagd hatte ein Ende, zumindest als gesetzlich erlaubter Sport im größerenYellowstone-Ökosystem.

  1. Der Nationalpark erließ darüber hinaus neue Vorschriften zum Schutz der Menschen vor den Bären und umgekehrt.
  2. Alles ist hier miteinander verbunden.
  3. Die Wölfe mit den Grizzlys, die Bergkiefernkäfer mit den Weißstämmigen Kiefern und die Yellowstone-Bisons mit der amerikanischen Viehhaltungspolitik.
  4. Wir kümmerten uns viel um die einzelnen Bären, besonders um die Weibchen”, erzählt Gunther.

Es galt dabei auch, Zusammenstöße zwischen Bären und Menschen zu verhindern. Mülltonnen und -container wurden bärensicher gemacht. Auf den Campingplätzen führte man Wachrundgänge ein und instruierte Parkbesucher, Grizzlys nicht zu füttern und Lebensmittelvorräte unzugänglich aufzubewahren.

Die Tiere sollten sich weiter an ihre natürliche Nahrung gewöhnen, die sie nach der Schließung der Müllplätze wiederentdeckt hatten. Es funktionierte. „Der Bestand hat sich tatsächlich erholt”, sagt Gunther. Es streifen wieder mehr Bären durch den Nationalpark, sie lassen sich sogar in Randzonen des Ökosystems beobachten, aus denen sie jahrzehntelang verschwunden waren.

Im Gesamtbereich leben laut Gunther wahrscheinlich bis zu tausend Exemplare. Für viele Experten das Maximum dessen, was das Gebiet aufnehmen kann; sie empfehlen daher sogar, die Yellowstone Grizzlys wieder von der Liste der gefährdeten Arten zu streichen.

Der Vorschlag bleibt allerdings umstritten. Aber sicher ist: Der Yellowstone ist wieder zu einem Zufluchtsort für wilde Tiere geworden. Der Wolf ist zurück. Der Grizzly hat sich erholt. Auch der Biber hat eine lange Zeit des Rückgangs überstanden. Der Bison stand kurz vor dem Aussterben; heute vermehrt er sich so stark, dass er in Gebiete außerhalb des Parks drängt.

Die wichtigen Migrationskorridore des amerikanischen Gabelbocks werden besser geschützt. Es gibt viele Wapitis, aber nicht mehr eine solche Schwemme wie damals, als es keine Wölfe gab, die sie jagten. Auch den Weißkopfseeadlern geht es gut. Man kann sagen: Dem Park geht es gut.

Alles ist in ihm miteinander verbunden. Die Wölfe mit den Grizzlys, denn beide jagen Wapitis. Die Bergkiefernkäfer, die sich aufgrund des Klimawandels explosionsartig vermehren, mit den Weißstämmigen Kiefern, die durch sie absterben. Und die Yellowstone-Bisons mit der amerikanischen Viehhaltungspolitik, denn auch Bisons können die Viehkrankheit Bruzellose verbreiten und dürfen deshalb in Montana außerhalb des Schutzgebiets erlegt werden.

So ist der Yellowstone wie alle Ökosysteme ein kompliziertes und interaktives Geflecht. Topografische und geologische Gegebenheiten, historische Zufälle und biologische Abläufe, alles steht miteinander in Beziehung, auch über die Grenzen des Parks hinaus.

Entsprechend wirken sich Veränderungen in alle Richtungen aus. Sie können unvorhergesehene Nebeneffekte haben, die sich manchmal nicht mehr rückgängig machen lassen: Indem man die Wölfe wiederansiedelt, löst man nicht alle Probleme, die man verursacht hat, als man sie hier ausrottete. Die verschiedenen menschlichen Interessen am Park sind vielfältig und damit auch die Konflikte.

Nicht nur über Grizzlys, Bisons und Wölfe wird gestritten, sondern auch über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Park. Die Menschen, die hier leben, arbeiten, jagen, fischen und wandern, sind nicht die Einzigen, die ein gerechtfertigtes Interesse an diesem Gebiet haben.

  • Mehr als vier Millionen Besucher kamen 2015 hierher, und wer einmal da war, fühlt sich dem Park verbunden.
  • Diese Verbundenheit braucht der Park, denn er braucht Unterstützung.
  • Schutzgebiete wie der Yellowstone stehen vor immer neuen Herausforderungen.
  • Wie alle amerikanischen Nationalparks benötigt er zum Beispiel mehr Geld, denn der Kongress finanziert nur einen Bruchteil der notwendigen Mittel für den Betrieb und die Erhaltung.

Initiativen wie das Yellowstone Wolf Project werden mit Privatgeldern bezahlt, die von Fördervereinen wie der Yellowstone Park Foundation gesammelt werden. Für schwierige Entscheidungen müssen die Park-Verantwortlichen zudem den Rückhalt der Politiker haben.

Wo fließt der Yellowstone River?

Der Yellowstone River entspringt im Nordwesten des Bundesstaates Wyoming. Er fließt nordwärts durch den Yellowstone-Nationalpark, durchfließt den Yellowstone Lake, fällt drei Wasserfälle hinunter und formt den Grand Canyon of Yellowstone. Im äußersten Westen von Montana mündet der Yellowstone River schließlich in den Missouri.

  1. Dort ist der Yellowstone River breiter als der Missouri.
  2. Der Yellowstone Lake ist mit 354 Quadratkilometer der größte See des Yellowstone-Nationalparks und zugleich der größte Bergsee in Nordamerika.
  3. Der Yellowstone Lake ist an seinen Ufern zu großen Teilen mit bewaldeten Bergen umgeben.
  4. An seinem Westufer befindet sich ein Gebiet mit heißen Quellen.

Da sich der Grund des Yellowstone Lake in den letzten Jahren merklich anhob, was auf zunehmende geologische Aktivitäten hindeutet, wurden Teile des Nationalparks für Touristen gesperrt. Beim letzten großen Ausbruch des Yellowstone-Vulkans vor mehr als 600.000 Jahren brach die Magma-Kammer im Erdinnern des Yellowstone-Gebietes zusammen.