Welche Tiere Leben In Chile?

Welche Tiere Leben In Chile
– Jahreszeiten: sind denen der nördlichen Halbkugel entgegengesetzt

Frühling: Sep. bis Nov. Sommer: Dez. bis Feb. Herbst: März bis Mai Winter: Juni bis August

Lonely Planet Reiseführer Chile und Osterinsel (Deutsch) Taschenbuch – 3. Januar 2019 Torres del Paine Nationalpark Cueva del Milodón © wikimedia / Remi Jouan Die chilenischen Anden zählen zu den höchsten Gebirgszügen der Welt und weisen eine Vielzahl von Gipfeln über 6000 m auf.

Der höchste Berg Chiles, der Ojos del Salado (6.893 m), ist gleichzeitig der höchste Vulkan der Welt. Aufgrund der besonderen Struktur des Landes gibt es in Chile keine längeren Flüsse. Der längste Fluss ist der Río Loa mit 443 km. Mit den zunehmenden Niederschlägen nimmt nach Süden hin das mitgeführte Wasservolumen der Flüsse zu.

Zu den chilenischen Seen zählen im Norden die Salzseen, deren größter und bekanntester der Salar de Atacama (3.000 km²) ist. Ganz im Norden liegt einer der höchstgelegenen Seen der Welt der Lago Chungará mit 21,5 km² auf rund 4.500 m Höhe. Die großen und landschaftlich schönsten Seen erstrecken sich südöstlich der Stadt Temuco bis nach Puerto Montt.

Salar de Atacama © wikimedia / Francesco Mocellin Nacionalpark Conguilliok © wikimedia / lautaroj Durch die riesige Ausdehnung von über 4000 km Länge hat Chile sehr viele Vegetationszonen. Nur wenig wächst im Bereich der Atacamawüste. In Küstennähe und im Bereich der Anden wachsen sehr viele verschiedene Kakteenarten, Sukkulenten und Zwergsträucher.

Alle paar Jahre allerdings kommt es zu Regenfällen in der Wüste, so dass große Wüstenflächen für wenige Tage von Millionen von Blumen überzogen sind. Südlich der Wüste folgt die Steppe mit trockenem Grasland. In den Anden wächst die steinharte Yareta auch „Andenpolster” genannt.

In den trockenen Gebieten wächst der „Boldo-Strauch”. An den Küstengebirgen und in den Anden gibt es Nebelwälder. Im Bereich des Flusses Río Elquí beginnen die Weinanbaugebiete. Außerhalb des Flusstals gibt es nur Dornensträucher und Kakteen. In Zentralchile wächst die Honigpalme. Es gibt auch zahlreiche große Eukalyptus-Plantagen.

In Südchile gibt es große Wälder, die dem gemäßigten Regenwald zugeordnet werden. Sie setzen sich vorwiegend aus Zypressen, Kiefern und Lärchen zusammen, ebenso sind Antarktische Scheinbuchen und Pappeln weit verbreitet. Patagonien bildet eine weite Steppe und Tundra.

  1. Feuerland ist von großen Mooren durchzogen.
  2. Hier halten sich nur noch wenige Baumarten, wie die Lenga-Südbuche, die Magellan-Südbuche oder die Coihue-Südbuche.
  3. Chilenische Araukarie © wikimedia / Grm.gustavo Amarillismo © wikimedia / order 242 Chilenischer Feuerbaum © wikimedia / Javier martin An der Küste findet man Seelöwen, Seerobben, Ottern, den Humboldt-Pinguin, Pelikane, Mähnenrobben und Magellan-Pinguine.

Desweiteren Seemöwen, Jótes (Geier) und Guanovögel. In den Hochebenen leben Lamas, Alpakas, Guanakos und Vicunjas, alle aus der Familie der Kamele. Es gibt einige Eidechsenarten. Der Chinchilla, ein Nagetier, und der Puma leben in gebirgigen Steppenlandschaften.

  1. Die Wälder bieten Platz für Hirsche, Chilenische Waldkatzen, Füchse und für Kolibris.
  2. Über fast ganz Chile ist der majestätische Andenkondor verbreitet, einer der größten Vögel der Welt.
  3. Die großen Salzseen beherbergen tausende von Flamingos.
  4. Im kargen Süden Feuerlands leben Eulen, Magellan-Füchse, Darwin-Nandus und Strauchratten (Degus).

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Was gibt es nur in Chile?

Atacama-Wüste Der Norden Chiles ist heiß und trocken und daher nur spärlich besiedelt. Hier befindet sich die 1.200 Kilometer lange Atacama-Wüste, die trockenste Wüste der Welt.

Was für Tiere leben in der Atacama Wüste?

Chile Die Tiere Chiles haben sich also wie die Pflanzen ihrem Lebensraum angepasst. Ein typisches Tier der Salzseen in der Atacamawüste ist der Flamingo. Tausende von ihnen leben hier, vor allem sind es Andenflamingos und James-Flamingos. Der Chileflamingo lebt weiter südlich.

Was trinkt man in Chile?

Chilenische Getränke – Heißgetränke: Tee und Kaffee Aufgegossener Nescafé in Chile Sowohl Tee als auch Kaffee ist in Chile weit verbreitet. Nach dem Essen trinkt man gern Kräutertee (agüita), Angerührter Nescafé (café café oder café espress) dürfte die meisten Touristen für die Dauer ihres Aufenthalts in Chile wenig zufriedenstellen.

  • In einfachen Gastsätten bekommt man oft nur Pulvercafé, denn die Espressomaschine ist noch recht neu und nicht stark verbreitet in Chile.
  • Und kommt nicht immer zwingend zum Einsatz.
  • Vorsicht ist auch geboten bei der allgegenwärtigen „manjar ” eine karamellartige Creme, die zum Süßen verdwenet wird.
  • Vielen Touristen ist sie zu klebrig, daher tut man gut daran, seinen Kaffee „sin azúcar” zu bestellen, um ihn selbst nachzuwürzen.

Wer auf südeuropäische Kaffeevariationen – etwa aus Italien, Frankreich oder Spanien – nicht verzichten möchte, hat in den Cafés der größeren Städte Chancen. Hier sind zunehmend Espressomaschinen zu finden: Gäste können cortado bestellen, Espresso mit aufgeschäumter Milch. Cabernet Sauvignon Als Erfrischung im Sommer dient mote con huesillos, ein Getränk aus getrockneten Pfirsichen, eingeweichtem Weizen, Wasser und chancaca (einem Zuckersirup). Ebenfalls auf Weizen basiert ulpo : Hier wird der Weizen zunächst erhitzt und zermahlen (harina tostada, dt.

Bier (Flaschenbier): cerveza (z.B. von den Marken Cristal oder Escudo)Fassbier, meist eher fade (schop)obergäriger Apfel- oder Traubenmost: chichaAperitif aus Portwein, Sherry, Ei und Zucker: vaina (meist mit etwas Zimt verziert) National-Aperitif aus Traubenschnaps, Limonensaft, geschlagenem Eiweiß und Puderzucker: pisco sour

In der warmen Zentralregion des Landes um die Hauptstadt Santiago reifen aromatische Weine. Hochqualitativ und fast ausschließlich in Chile angebaut wird Carménère, Zu empfehlen sind aber auch chilenischer Merlot, Chardonnay oder Cabernet Sauvignon. Besuche bei einem oder mehreren Weingütern in Chile lohnen sich in jedem Fall, meistens gibt es dort direkte Verkostungen.

Welche gefährlichen Tiere gibt es in Chile?

Die Natur in Chile weist kaum unvermeidbare Gefahren für Wanderer auf. – Es gibt keine Giftschlangen, keine wirklich giftigen Skorpione, weder Malaria noch andere Tropenkrankheiten. Es treten zwei Giftspinnen auf, die Eckspinne und die Schwarze Witwe, diese sind jedoch eher in oder um Häuser zu finden, als in der freien Natur. Ärgerlich, aber ungefährlich sind die häufig auftretenden Bremsen, Beißmücken können bei einer großen Anzahl an Bissen leichtes Fieber verursachen. Zecken gibt es zwar ebenfalls, befallen Menschen dabei aber kaum. In Chile streunen unzählige Straßenhunde durch die Städte, diese sind zwar selbst oft von Krankheiten befallen, sind aber eher nach Streicheleinheiten aus, als das sie eine Gefahr darstellen würden.

Fledermäuse breiten sich immer mehr in Wohngebieten aus und könnten theoretisch Tollwutüberträger sein, wirklich akute Fälle sind jedoch nicht bekannt. Allergiker sollten stets Notfallmedikamente mitführen. Hanta Virus Hauptsächlich von Langschwanzratten übertragen wird jedoch der Hanta Virus. Dieser gefährliche Kosmopolit hat sich selbst in Europa schon verbreitet, leider oft mit letalen Folgen.

Wie vermeidet Ihr die Ansteckung des Hanta Virus in Chile ?

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Vermeidet den Kontakt mit Ratten und Mäusen. Bewahrt nahe der Campingstelle keine Lebensmittelreste auf. Campt entfernt von dichtem Gebüsch oder hohen Gräsern. Betretet keine dunklen, leerstehenden Hütten. Bezieht nur „Cabañas” (Ferienhäuser), welche ständig benutzt werden und gut durchlüftet sind.

Hilfe wird benötigt Es gibt kein flächendeckendes Rettungssystem in Chile, Bei unterwegs auftretenden Problemen ist man meist auf sich selbst gestellt. Handys funktionieren abseits der Ballungsgebiete nicht immer. Keine Wanderung sollte ohne gute Information vorab gestartet werden, Wanderkarten und GPS-Daten sind dabei unerlässlich.

Wie gefährlich ist Patagonien?

Ist Patagonien gefährlich? – Patagonien grundsätzlich nicht gefährlicher als Europa. Wie fast überall auf Reisen sollest du aber gerade in Städten auf der Hut sein. Das vollgepackte Auto am besten nachts nicht unbewacht stehen lassen, vorher leerräumen.

Keine Wertsachen im Auto lassen. In abgelegenen Gebieten abseits der Tourismusregionen bewährt es sich, freundlich und zurückhaltend aufzutreten. Oft sind die Bewohner dort Touristen nicht gewohnt oder nicht an ihnen interessiert. Die sozialen Strukturen sind dort bisweilen noch etwas archaisch. Die Reaktionen auf Fremde sind eher reserviert, in Einzelfällen auch harsch.

Was aber nicht bedeutet, dass sich auch bei solchen Begegnungen eine intensive Gastfreundschaft entwickeln kann.

Was sind die gefährlichsten Tiere in der Wüste?

Die Sonora-Wüste: giftige Tiere, soweit das Auge reicht. Nicht nur das Gila-Monster, sondern auch Skorpione, Feuerameisen und Schlangen fühlen sich hier besonders wohl. Alleine die Familie der Klapperschlangen ist mit 20 verschiedenen Arten vertreten. Eine solch extreme Umgebung erfordert einige Vorsichtsmaßnahmen.

Welche Tiere werden in Peru gegessen?

Nutztierhaltung in Südamerika – Meerschweinchen werden in der Andenregion in Peru, Bolivien, Ecuador und Kolumbien gegessen. In Peru werden bis zu 65 Millionen Meerschweinchen im Jahr verzehrt, von denen aber nur ein Bruchteil Cuys sind. Die meisten verzehrten Meerschweinchen in Peru haben ein Gewicht von 500 bis 600 Gramm, es handelt sich also um Criollos, somit Hausmeerschweinchen.

Das Gewicht, mit dem Cuys aus den professionellen Großzuchtbetrieben ihrer Verwertung zugeführt werden, liegt hingegen bei einem Kilogramm. Nicht nur für die ländliche Bevölkerung sind Meerschweinchen eine Alltagsspeise und ein wichtiger Proteinlieferant. Geschmacklich liegt es zwischen Hühnchen und Schwein, es hat keinerlei Wildgeschmack, aber eine ausgeprägte Kruste.

Ein traditionelles Rezept ist Cuy chactado,

Was sollte man über Chile wissen?

Die Krawatte Amerikas – Beim Blick auf die Weltkarte lässt sich Chile leicht entdecken. Es ist der schmale Streifen an der Pazifikküste im Südwesten Amerikas. Im Osten trennen die monströsen Anden das Land vom Nachbarn Argentinien und bilden so die drittlängste Grenze der Welt.

  • Im Norden grenzt Chile an Peru und im Nordosten an Bolivien.
  • Insgesamt erstreckt sich das Land über 4.000 Kilometer durch fast alle Klimazonen der Erde mit Ausnahme der Tropen.
  • Würde man das Land waagerecht auf eine Europakarte legen, würde es von Lissabon bis Moskau reichen.
  • Chile ist durchschnittlich nur 180 Kilometer breit.

Das entspricht etwa der Entfernung zwischen München und Nürnberg. Wegen seiner speziellen Form bezeichnen Einheimische das Land auch als Krawatte Amerikas – ähnlich wie Italien als Stiefel Europas gilt. Chile ist ein trikontinentales Land, da es Gebiete auf drei verschiedenen Kontinenten besitzt.

  • Es besteht aus dem amerikanischen Festland, Inselchile mit Territorien in Ozeanien (darunter die berühmte Oster- und die Robinson-Crusoe-Insel) und dem chilenischen Antarktisgebiet mit über einer Million Quadratkilometern.
  • Die Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist Santiago de Chile.
  • Die Metropole befindet sich im zentralen Bereich des Landes am Ufer des Flusses Mapocho.

Der spanische Eroberer Pedro de Valdivia hat sie im Jahr 1541 gegründet. Santiago ist der Verkehrsknotenpunkt und das politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum des Landes.

Was isst man in Chile zum Frühstück?

Chile: Menschen & Kultur während Ihrer Reise | erlebe Chile Welche Tiere Leben In Chile Die Chilenen haben im Jahr Anspruch auf 15 nur Urlaubstage. Das ist nicht viel, wird aber durch die zahlreichen Feiertage wieder wettgemacht, die es in Chile gibt:

Januar: Año Neuvo (Neujahr) März oder April: Semana Santa (Osterwoche) 1. Mai: Día del Trabajo (Tag der Arbeit) 21. Mai: Glorias Navales (Gedenken an die Seeschlacht von Iquique) Mai oder Juni: Corpus Christi (Fronleichnam) 29. Juni: Día de San Pedro y San Pablo (Hl. Peter und Paul) 15. August: Asunción de la Virgen (Maria Himmelfahrt) Erster Montag im September: Dia de Unidad Nacional (Tag der nationalen Einheit) 18. September: Día de la Independencia Nacional (Unabhängigkeitstag) 19. September: Día del Ejército (Tag der Streitkräfte) 12. Oktober: Día de la Raza (Kolumbustag) 01. November: Todos los Santos (Allerheiligen) 08. Dezember: Inmaculada Concepción (Maria Empfängnis) 25. Dezember: Navidad (Weihnachten)

Die chilenische Küche ist traditionell, häufig gibt es Suppen, Fleisch und Kartoffeln. Zum Frühstück gibt es Brötchen mit Marmelade und Butter sowie Tee und Kaffee. Dieser ist allerdings meist angerührter Nescafé, nur in einigen ausgewählten Cafés bekommen Sie Kaffee aus ganzen Bohnen.

Während Ihrer sollten Sie unbedingt Empanadas probieren. Diese Teigtaschen sind mit verschiedenen Zutaten gefüllt und im Ofen gebacken. Die häufigste Variante ist Empanada de Pino mit Hackfleisch, Oliven und Ei, aber auch Empanada de Queso (mit Käse) oder de Jamón (mit Schinken) schmecken gut als Snack oder kleines Mittagessen.

Ein sehr typisches Gericht der Isla Chiloé ist Curanto, einem großen Eintopf mit Fleisch, Wurst, Fisch, Meeresfrüchten und Kartoffeln. Auf traditionelle Weise wird es in einem ca.1 Meter tiefen Erdloch gekocht, abgedeckt mit Blättern und Steinen. Chile ist vor allem für seine Vielfalt an Weinen bekannt.

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Im Maipo Valley und allgemein rund um die Hauptstadt Santiago finden sich große Weinanbaugebiete und Weingüter, die Sie auf Ihrer besuchen können. Probieren Sie auf jeden Fall einen Carménère, diese Weinsorte wird fast hauptsächlich in Chile angebaut. Das Nationalgetränk Chiles ist Pisco Sour, ein Likör aus Weintrauben gemischt mit Zitronensaft und Zucker.

Der erste Nachweis menschlicher Existenz in Chile wird auf das Jahr 12 500 vor Christus datiert. Die Ureinwohner präkolumbischer Kulturen verteilten sich auf das gesamte Territorium. Im Norden des Landes bauten die Aymara Mais und Kartoffeln an, Fischer vom Volk der Chango siedellten an der Küste und Im Süden des Landes lebten die Mapuche und Picunche.

Das Leben der Ureinwohner änderte sich, als die Spanier das Land für sich entdeckten.1535 betrat Diego de Almagro chilenischen Boden, scheiterte aber während der Überquerung der Anden. Erst Pedro de Valvdivia überquerte 1540 erfolgreich mit seinen Truppen die Anden, unterwarf die dortigen die Bewohner und gründete die Stadt Santiago.

Die Ureinwohner führen einen jahrelangen, erbitterten Krieg gegen die spanischen Eroberer, doch die Spanier und bald auch die Mestizen waren Ihnen zahlenmäßig überlegen.

Welches Obst aus Chile?

Steigende Exporte von Obst und Gemüse – Innerhalb Südamerikas ist Chile für 60,0 % aller Fruchtexporte verantwortlich. Chile ist der führende Exporteur von frischen Blaubeeren, Trauben, Pflaumen, getrockneten Äpfeln und Pflaumen. Es ist auch der zweitgrößte Exporteur von Avocados, Kirschen, Walnüssen und Himbeeren.

Die Traube ist die führende Frucht, gefolgt von Äpfeln und Heidelbeeren. Die beiden wichtigsten exportierten Exportprodukte, nämlich Trauben mit 30,0 % und Äpfel mit 25,0 % der gesamten Obstexporte. Laut einem Artikel von Fresh Plaza im Jahr 2019 erzielte der Obstanbausektor in Chile Rekordexporte, die über 5.878 Millionen US-Dollar ausmachten und eine Steigerung von 3,6 % gegenüber 2018 erzielten.

Ein Ergebnis, das die Strategie von ProChile widerspiegelt, in neue Märkte zu expandieren zu einem deutlichen Anstieg der Zahl der Exportdestinationen von 78 Märkten im Jahr 2003 auf 129 im Jahr 2019. Welche Tiere Leben In Chile To understand key trends, Download Sample Report

Kann man in Chile schwimmen?

7. Strandabenteuer in Chile: Wo ist Baden verboten? Wo erlaubt? – Anakena Beach im Norden der Osterinsel An vielen Stränden Chiles ist das Baden aufgrund der starken Strömung nicht erlaubt. Zu den beliebten Pazifikstränden, an es aber erlaubt ist, gehören Bahía Inglesa (Atacama Region), La Serena (Region Kleiner Norden) und Viña del Mar (Ballungsraum Valparaiso).

  • Dort sind die Badezonen während der Saison auch durch Rettungsschwimmer abgesichert.
  • In der Bahía Inglesa warten gleich 5 Strände mit türkisem, warmen Wasser und weißem feinen Sand auf Badenixen: La Piscina, La Virgen, Playa Blanca, El Chuncho und Las Machas.
  • Generell ist es in der Región de Atacama das ganze Jahr über recht sonnig.

Etwas nördlich der „englischen Bucht” eröffnen sich im Nationalpark Pan de Azúcar weitere Bademöglichkeiten an schönen Stränden, auch im Winter. Auf der Osterinsel sieht es strömungsbedingt für Schwimmer trübe aus: An Teilen der Küste herrscht zum Teil Steinschlaggefahr.

Kann man Leitungswasser in Chile trinken?

Vorsichtsmaßnahmen – Obwohl Chile ein Land mit hohen Hygienestandards ist, sollte man als Ausländer seinem Magen Zeit geben, sich anzupassen, und beim Essen zumindest in der ersten Zeit einige Ratschläge beachten:

Das Leitungswasser hat zwar Trinkwasserqualität, ist aber stark gechlort. Am besten Getränke mit Leitungswasser und Eiswürfeln meiden Im Zweifelsfall auf grünen Salat, ungeschälte Tomaten, Kräuter und Erdbeeren verzichten, da diese nicht immer mit einwandfreiem Wasser bewässert werdenVorzugsweise gekochtes Gemüse verzehren Fisch & Meeresfrüchte nur gekocht oder gebraten zu sich nehmen Stände auf der Straße meiden

Marea Roja: Diese Epidemie giftiger Mikroalgen, die sich in Muscheln anreichern, sucht in periodischen Abständen Patagonien und Südchile heim. Im Zweifelsfall keine ungekochten Schalentiere essen!

Für welche Produkte ist Chile bekannt?

Kulinarische Souvenirs – Typische Mitbringsel sind neben dem chilenischen Traubenschnaps Pisco und dem weltweit geschätzten Wein auch Papayas aus La Serena, Kastanienmus oder Olivenöl. Erhältlich auf dem Zentralmarkt und in allen Supermärkten.

Für welchen Rohstoff ist Chile bekannt?

Quelle: BGR Im Januar 2013 unterzeichneten die Regierungen der Republik Chile und der Bundesrepublik Deutschland ein gemeinsames Abkommen zu einer engen Zusammenarbeit im Bereich Bergbau und Rohstoffe. Gleichzeitig gründete die Auslandshandelskammer in Santiago de Chile (CAMCHAL) ein Rohstoffkompetenzzentrum, das sich um die Belange deutscher Unternehmen kümmert, die im chilenischen Rohstoffsektor aktiv sind oder sich engagieren wollen. Im Rahmen dieser Rohstoffpartnerschaft wurde auch das deutsch-chilenische Forum für Bergbau und mineralische Rohstoffe („Rohstoffforum”) ins Leben gerufen, dessen Organisation und inhaltliche Gestaltung das Rohstoffkompetenzzentrum der CAMCHAL in Zusammenarbeit mit der DERA übernimmt.

Im Vorfeld der zweiten Sitzung des Rohstoffforums im Oktober 2013, im Rahmen der deutsch-chilenischen Wirtschaftstage in Santiago de Chile, haben der geologische Dienst Chiles, SERNAGEOMIN (Servicio Nacional de Geología y Minería) und die BGR eine Absichtserklärung zur geowissenschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich der Rohstoffpotenzialbewertung von Lagerstätten und von Bergbauhalden unterzeichnet.

Im August 2013 startete die DERA und die CAMCHAL ein Projekt zur wirtschaftlichen Bewertung von Bergbaurückständen aus der Kupferproduktion. Partner der Projektdurchführung sind der chilenische Bergbauverband SONAMI (Sociedad Nacional de Minería) und das staatliche Unternehmen zur Förderung des kleinen und mittleren Bergbaus ENAMI (Empresa Nacional de Minería).

  • Chile ist neben Brasilien und Peru der derzeit wichtigste Rohstoffproduzent in Südamerika und der Welt.
  • So verfügt Chile über die weltweit größten Kupfervorkommender (ca.30 % der sicheren und wahrscheinlichen Vorräte).
  • Die chilenische Kupferproduktion von derzeit jährlich ca.5,5 Mio.
  • Tonnen hat einen Anteil von 33 % an der Weltproduktion.
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Weitere bedeutende Rohstoffe des Landes sind Molybdän, Rhenium, Gold und Silber, die hauptsächlich als Beiprodukt der Kupferförderung anfallen. Hinzu kommen Lithium und Nitrate, bei denen Chile ebenfalls zu den weltweit führenden Produzenten gehört. Daneben finden sich auch Eisen-, Mangan-, Blei- und Zinkressourcen, die im internationalen Vergleich eher als klein bis mittelgroß einzuschätzen sind. Ansprechpartner: Dr. Herwig Marbler Fachbereich B1.1 [email protected] Dr. Malte Drobe Fachbereich B1.2 [email protected]

Welche Produkte werden in Chile hergestellt?

Landwirtschaft – Nicht einmal zur Schafzucht nutzbar: Patagonien Nur etwa 7 % der Landfläche wird für die Landwirtschaft genutzt, davon nur 3 % für Ackerbau und der Rest für meist extensive Weidewirtschaft und forstwirtschaftlich genutzte Plantagen. Intensive Landwirtschaft wird vor allem im Zentraltal betrieben.

  • Im Norden Chiles beschränkt sich die Landwirtschaft im wüstenhaften Gebiet oft nur auf Oasen.
  • Die Viehzucht ist hauptsächlich in Zentralchile und im nördlichen Teil von Südchile angesiedelt.
  • Von der für Ackerbau genutzten Fläche entfallen etwa zwei Drittel auf die Grundnahrungsmittel Weizen, Mais und Kartoffeln,

Das Land war Anfang des 20. Jahrhunderts noch Agrarexporteur, aber ab den 1960er Jahren mussten wegen der Vernachlässigung der Landwirtschaft im Entwicklungsmodell der Importsubstituierenden Industrialisierung (ISI) Nahrungsmittel im großen Maßstab importiert werden.

  1. Unter Frei und Allende wurden umfangreiche Agrarreformen durchgeführt, bei denen 40 % der bewirtschafteten Fläche umverteilt wurden und die Vorbesitzer entschädigt wurden.
  2. Dabei wurden alle Großgrundbesitzer ab 80 „Einheitshektar” (zur Berücksichtigung der Bodenqualität wurde alles Land auf diese Äquivalenzeinheit umgerechnet) enteignet.

Während Frei außerdem noch die Agrarmodernisierung vorantrieb, indem er effizienten Großbetrieben finanzielle Unterstützung gewährte, verschärfte Allende die Enteignung und versuchte, sämtlichen Großgrundbesitz im Land umzuverteilen. Die Haciendas wurden zum großen Teil in Genossenschaften ( asentamientos ) umgewandelt und von der Agrarbehörde CORA unterstützt.

Von der CORA gezahlte monatliche Unterstützungen ( anticipio ), niedrige staatlich festgesetzte Preise und gleichzeitig ein blühender Schwarzmarkt setzten falsche Anreize, so dass die meisten asentamientos sehr unwirtschaftlich arbeiteten. Pinochet gab zwar 29 % des enteigneten Landes zurück und beendete den Anbau in Genossenschaften, doch wurde der größte Teil der verteilten Flächen nicht zurückgegeben.

Ein Teil des Genossenschaftslandes wurde den asentados als kleine Parzellen ( parcelas ) von 5 bis 20 ha verkauft, die diese oft weiterverkauften. Deshalb gibt es in Chile bis heute einen großen Sektor an mittleren Betrieben (20 – 100 ha). Unter der Diktatur und von den Concertación -Regierungen weiter verfolgt, wurde die Landwirtschaft modernisiert und trägt heute ganz wesentlich zum Export und Arbeitsangebot (20 % der Beschäftigte) bei.

  • Technologie und Kapitaleinsatz sorgen dafür, dass trotz Rückgang der bebauten Fläche der Ertrag stetig wächst.
  • Die Weltmarktorientierung sorgte für einen Exportboom: Unter der Diktatur verzwanzigfachte sich der Agrarexport und verachtfachte sich seitdem noch einmal.
  • Statt Grundnahrungsmitteln werden vor allem im Zentraltal immer mehr Obst, Wein und Gemüse angebaut, und im Süden wird immer mehr Forstwirtschaft betrieben.

Basis der Forstwirtschaft in Chile sind riesige gepflanzte Wälder aus Kiefern ( Pinus radiata, Monterey-Kiefer) und Eukalyptus, In den Jahren von 1970 bis Ende 1989 wurden 80.000 ha Wald jährlich neu angepflanzt (entspricht fast der Fläche Berlins).

Was wird in Chile produziert?

Der Hafen von Valparaíso ist ein wichtiger Umschlagplatz.

Der Wirtschaft von Chile ist eine der stabilsten in Südamerika. Seit mehr als zehn Jahren wächst die Wirtschaft. Im Human Development Index, einer Liste aller Länder, in der man Einkommen, aber auch Gesundheit und Bildung der Einwohner misst, steht Chile auf Platz 42 (von 189 Ländern) – und nimmt somit den höchsten Platz eines südamerikanischen Landes ein.

Die Kupfermine Chuquicamata liegt im Norden von Chile und ist der größte Tagebau der Welt.

Kupfer und Lithium werden gefördert und verarbeitet. Kupfer ist einer der wichtigsten Bodenschätze des Landes. So befinden sich die beiden größten Kupferbergwerke der Welt in Chile. Chile ist der weltgrößte Förderer von Kupfer. Bei Gold zählt Chile zwar derzeit nicht zu den großen Förderern, doch lagern in chilenischer Erde noch große Vorkommen.

Landwirtschaft trägt nur zu einem sehr kleinen Teil zur Wirtschaft des Landes bei (4,2 Prozent).9,2 Prozent der Einwohner arbeiten in der Landwirtschaft. Angebaut wird zunehmend Obst wie Äpfel, Birnen, Aprikosen, Kirschen und Pfirsiche sowie Spargel, Blumen und Wein. Diese Produkte werden vor allem nach Südamerika und in die USA exportiert,

Der traditionelle Anbau von Weizen, Mais und Zuckerrüben geht zurück und ist mehr für den Verkauf im eigenen Land gedacht, ebenso wie die Viehzucht von Rindern, Schafen und Geflügel. Außerdem wird an der Küste Fisch gefangen. Lachs wird in Aquakulturen gezüchtet.

In dieser Fabrik der Firma Carozzi werden Nahrungsmittel verarbeitet.

Ein Drittel (33 Prozent) des BIP erwirtschaftet die Industrie mit 23 Prozent der arbeitenden Bevölkerung. Fabriken gibt es für Nahrungsmittel, Fischverarbeitung, Eisen und Stahl, Holz, Zement und Textilien. Gewinne aus dem Export, also dem Verkauf an andere Länder, gibt es vor allem für Kupfer. Außerdem werden Obst (vor allem Weintrauben und Äpfel), Fisch, Papier und Wein verkauft.

Touristen bringen Geld ins Land.3,6 Millionen Menschen kommen jedes Jahr aus dem Ausland nach Chile.

63 Prozent tragen die Dienstleistungen zur Wirtschaft Chiles bei. Hierzu gehören Läden, Restaurants, Banken, Transport, Stromanbieter und vieles mehr. Auch der Tourismus zählt dazu.6 Millionen Menschen kommen jährlich nach Chile – so viele waren jedenfalls 2018.